Die vom Bundesamt für Statistik angewandte Methode zur Berechnung von Lohnunterschieden zwischen Frauen und Männern lässt keine Aussage über Lohndiskriminierung zu. Dies weist eine Studie der Universität Bern und des Büros B,S,S. im Auftrag des Schweizerischen Arbeitgeberverbands nach. Es ist deshalb verfehlt, auf Basis der vorliegenden Daten politische Massnahmen zur Gewährleistung von Lohngleichheit zu fordern.
Es ist wichtig und richtig, dass die EU immer wieder deutlich auf die Personenfreizügigkeit als zentralen Bestandteil des europäischen Binnenmarkts verweist. Die EU muss aber auch berücksichtigen, dass die Zuwanderung in die Schweiz im EU-Vergleich um ein Vielfaches höher ist. Deshalb setzt sich die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände dafür ein, dass die EU mit der Schweiz einen konstruktiven Lösungsansatz entwickelt.
«Die Schweiz in der Mitte Europas». Diese an sich einfache Feststellung der geografischen Lage unseres Landes verdeutlicht, dass die Schweiz mit der Geschichte und dem Schicksal Europas untrennbar verbunden ist. Wie sehen – im Lichte der Masseneinwanderungs-Initiative und der Aufhebung der Franken-Euro-Untergrenze – die Beziehungen zu unseren Nachbarn gegenwärtig aus?
Die wichtigste politische Frage, welche die Schweiz in den nächsten Jahren klären muss, ist ihr Verhältnis zu Europa. Dieser Schicksalsfrage widmete sich der ARBEITGEBERTAG 2015. Die Arbeitgeber-Präsidenten der Schweiz und Deutschlands hielten in ihren Referaten übereinstimmend fest, dass die Europäische Union die besonders hohe Zuwanderung in die Schweiz in eine Lösungsfindung einbeziehen muss.
In der Schweiz sind Fachkräfte Mangelware. Die Metropolitan-Konferenz hat deshalb Handlungsempfehlungen für Wirtschaft und Politik erarbeitet sowie eine Sammlung von Best-Practice-Beispielen veröffentlicht.
Flexibles Arbeiten ist heute in aller Munde. Die Schweizerischen Bundesbahnen haben zusammen mit weiteren Unternehmen die «Work-Smart»-Initiative ins Leben gerufen. Dazu gehört eine Charta, mit der sich Firmen zur Förderung von flexiblen Arbeitsmodellen bekennen. Markus Jordi, Leiter Human Resources der SBB, äussert sich zu den Gründen für dieses Engagement und zu den Erfahrungen im eigenen Unternehmen.