Der Bundesrat hält am Grundsatz der Personenfreizügigkeit fest und steht damit auch für die essenzielle Sicherung der bilateralen Verträge ein. Gleichzeitig schlägt er vor, die Masseneinwanderungs-Initiative mit einer Schutzklausel umzusetzen, wie dies der Schweizerische Arbeitgeberverband bereits im Vorfeld aufgezeigt hat. Diese Stossrichtung ist nun zügig weiterzuverfolgen.
Immer wieder lassen die Gewerkschaften verlauten, Schweizer Erwerbstätige würden von ausländischen Arbeitskräften aus dem Arbeitsmarkt gedrängt. Damit rechtfertigen sie ihre Forderung nach verstärkten Schutzmassnahmen für hiesige Arbeitnehmende. Doch selbst im Grenzkanton Tessin sind solche Befürchtungen unbegründet, wie sich in einer Studie von Professor Rico Maggi von der Università della Svizzera italiana in Lugano gezeigt hat.
Die Berufsbildung gilt in der Schweiz als bewährt und erfolgreich. Auf internationaler Ebene ist das praxisnahe Lernen jedoch weniger verbreitet. Der Internationale Berufsbildungskongress vom Juni 2016 in Winterthur ist die ideale Plattform, um die positiven Erfahrungen in der Schweiz mit anderen Ländern zu teilen und gleichzeitig von ihnen zu lernen.
Der Ständerat will keine Verfassungsgrundlage für die Kinder- und Jugendförderung. Damit ist eine entsprechende parlamentarische Initiative vom Tisch. Zu Recht. Die Auswirkungen einer «aktiven Kinder- und Jugendpolitik» für die Arbeitgeber wären zu unklar gewesen.
Versicherte im überobligatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge müssen die Risiken ihrer frei gewählten Anlagestrategien künftig selbst tragen. Damit wird die Eigenverantwortung in der beruflichen Vorsorge richtigerweise gestärkt.
Ein Blick über den Tellerrand zeigt: Das Schweizer Rentensystem schneidet im internationalen Vergleich gut ab. Gemäss dem «Pension Index», den das Beratungsunternehmen Mercer und das Australian Centre for Financial Studies jährlich herausgeben, belegt die Schweizer Altersvorsorge hinter…