Der Bundesrat hat Martina Hirayama zur neuen Staatssekretärin des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI ernannt. Die Arbeitgeber gratulieren zur Ernennung und erhoffen sich von der neuen Staatsekretärin ein besonderes Augenmerk auf die Weiterentwicklung des Schweizer Berufsbildungssystems.
Die Zuwanderung aus EU28-/Efta-Staaten erfolgt stark konjunkturabhängig und gemäss den Bedürfnissen des Schweizer Arbeitsmarkts. Die Ergebnisse des neusten Berichts zur Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU zeigen, dass die Schweiz in verschiedener Hinsicht von diesem Abkommen profitiert. Da unser Land auch künftig auf Zuwanderung angewiesen sein wird, müssen die Beziehungen zu Europa weiterentwickelt werden.
Kaum ein anderes europäisches Land kann seine inländischen Arbeitskräfte so gezielt und auf die Konjunktur abgestimmt mit ausländischen Personen ergänzen, wie dies der Schweiz dank dem Personenfreizügigkeitsabkommen mit der Europäischen Union gelingt. Denn auch der 14. Bericht des Observatoriums zum Freizügigkeitsabkommen bestätigt erneut: Die Zuwanderung aus EU28-/Efta-Ländern führt nicht zur Verdrängung inländischer Arbeitskräfte.
5'300 Delegierte aus 187 Ländern kamen vom 28. Mai bis 8. Juni zur 107. Tagung der Internationalen Arbeitskonferenz (IAK) in Genf zusammen. Die Diskussionen anlässlich der IAK 2018 drehten sich um zwei Themen von herausragender Bedeutung für die Arbeitgeber: Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt sowie sozialer Dialog.
Nachdem der Nationalrat hauchdünn eine Quotenregelung für die Vertretung der Geschlechter in Führungsgremien grosser Unternehmen befürwortet hat, findet diese auch in der vorberatenden Ständeratskommission eine knappe Mehrheit. Nachhaltiger als eine Quote wirken jedoch die eigenverantwortlichen Aktivitäten der Wirtschaft und Massnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Mehr denn je müssen die Arbeitgeber als wichtige Akteure auf einer faktenbasierten Bildungspolitik bestehen. Sonst wird die Weiterentwicklung zur Lotterie.