Verhandlungen mit der EU: Wettbewerbsfähigkeit sichern
Als Konsequenz der angenommenen Masseneinwanderungs-Initiative hat der Bundesrat ein Verhandlungsmandat vorgelegt, um mit der EU über das Personenfreizügigkeitsabkommen zu verhandeln. Es ist aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbands ausgewogen. Zentral sind der Erhalt der bilateralen Verträge und ein verhältnismässiger Kontrollaufwand zum Schutz der hiesigen Lohn- und Arbeitsbedingungen.
| Daniella Lützelschwab
Der mit der Masseneinwanderungs-Initiative angenommene Verfassungstext verpflichtet die Schweiz zur Anpassung des Abkommens über den freien Personenverkehr mit der Europäischen Union. Für die diesbezüglichen Verhandlungen strebt der Bundesrat eine Lösung an, die den Zielen der Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung ebenso Rechnung trägt wie dem gesamtwirtschaftlichen Interesse der Schweiz und der Sicherung des bilateralen Weges.
Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) befürwortet in seiner Stellungnahme zum Verhandlungsmandat zur Anpassung des Freizügigkeitsabkommens die Stossrichtung des Bundesrats. Er hält insbesondere fest, dass die Wettbewerbsfähigkeit der in der Schweiz ansässigen Unternehmen zu wahren ist. Dafür sind die Erhaltung der bilateralen Verträge sowie die Rekrutierungsmöglichkeit notwendiger Fachkräfte zentral. Ausserdem betont der SAV, dass ein mögliches künftiges Kontrollsystem zum Schutz der schweizerischen Lohn- und Arbeitsbedingungen den Bedürfnissen der Unternehmen – insbesondere punkto Aufwand – angepasst sein muss.
Ihre Ansprechperson
Daniella Lützelschwab
Ressortleiterin Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht (inkl. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
Die durch das Bundesamt für Statistik veröffentlichten Daten zeigen, dass sich die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern auch 2024 weiter verringert haben. Dieser langfristige Trend deutet darauf hin, dass sich die Profile von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zunehmend angleichen. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband bleibt entscheidend, dass die Debatte auf einer sachlichen Interpretation der Daten basiert.
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Als Sommerserie publiziert der Schweizerische Arbeitgeberverband einzelne Beiträge des kürzlich publizierten Jahresberichts in leicht gekürzter oder aktualisierter Form. Die Schweizer Sozialpartnerschaft setzt auf praxistaugliche Lösungen statt staatlicher Überregulierung. Ihre Stärke liegt in der Nähe zum…
Das Sekretariat der Wettbewerbskommission hat heute die Vernehmlassung zu seinem Merkblatt über Wettbewerbsabreden auf Arbeitsmärkten eröffnet. Der Schweizerische Arbeitgeberverband wird den vorliegenden Entwurf prüfen und sich im Rahmen der Vernehmlassung einbringen.