Novartis: Wenn Pensionierte weiterarbeiten

23. Januar 2015 Best Practice

Dank «Prime Force» können bei Novartis Manager und Spezialisten nach der Pensionierung weiterarbeiten. Wer an dem Programm teilnimmt, beschäftigt sich mit erfüllenden Inhalten und erfährt dabei Wertschätzung. Umgekehrt profitiert der Pharma-Konzern von der Flexibilität, dem Wissen und der Erfahrung der älteren Mitarbeiter.

Vor acht Jahren lancierte Novartis das Programm «Prime Force». Der Pharma-Konzern möchte damit pensionierten Managern und Spezialisten ermöglichen, sich weiter im Unternehmen zu engagieren. Freiwilligkeit und Flexibilität sind dabei zentral. Mitmachen soll nur, wer will, die Arbeitsbedingungen sind gestaltbar.

Welches sind die Vorteile von «Prime Force»? «Wer teilnimmt, beschäftigt sich weiterhin mit bereichernden Inhalten und erfährt dabei Wertschätzung – während das Unternehmen von der Flexibilität, dem Wissen und der Erfahrung der älteren Mitarbeiter profitiert», sagt Thomas Bösch, Personalchef bei Novartis Schweiz. Derzeit hat «Prime Force» zwar erst 65 Mitarbeiter an Bord. Angesichts des demografischen Trends und im Lichte der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative rechnet Novartis aber mit einem deutlichen Anstieg der Teilnehmerzahl. Die Erfahrungen mit «Prime Force» sind jedenfalls positiv. Novartis überlegt denn auch, das Programm auszubauen.

Weitere Informationen

  • Präsentation anlässlich der Medienkonferenz zu «Zukunft Arbeitsmarkt Schweiz» vom 21. Januar 2015

  • Kontaktperson Novartis Schweiz: Sandro Crameri, crameri@novartis.com