Ferieninitiative: Kantonale Volkswirtschaftsdirektoren empfehlen ein Nein
Die kantonalen Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren sprechen sich gegen die Volksinitiative «6 Wochen Ferien für alle» aus, welche am 11. März 2012 vors Volk kommt. Sie beurteilen die Initiative als inhaltlich falsch und unnötig schädlich für die Schweizer Wirtschaft.
| Daniella Lützelschwab
Die Initiative verlangt zwingend sechs Wochen Ferien für alle Arbeitnehmende in der Schweiz. Die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) führen gemäss Medienmitteilung zwei Hauptgründe gegen das Vorhaben an. Erstens verfehle die Initiative das Ziel, die Arbeitnehmenden über mehr Freizeit zu entlasten. Gerade in kleineren Betrieben müsste die Arbeit auf die anderen Mitarbeitenden verlagert werden.
Zweitens schade die Initiative den Arbeitgebern aufgrund höherer finanzieller Lasten. So auch den Kantonen und Gemeinden. Nicht zuletzt würden neue starre Regelungen im Arbeitsrecht dem liberalen Arbeitsmarkt und somit auch einem wichtigen Standortfaktor der Schweiz schaden, schreiben die kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren.
Ihre Ansprechperson
Daniella Lützelschwab
Ressortleiterin Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht (inkl. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
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