Schweizerischer Arbeitgeberverband

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Arbeitsmarkt News

Deutliches Nein des Ständerats zur problematischen Mindestlohn-Initiative

Auch der Ständerat sagt Nein zur Mindestlohn-Initiative. Damit folgt er der Empfehlung des Schweizerischen Arbeitgeberverbands, der die Initiative ebenfalls ablehnt. Ein gesetzlicher Mindestlohn würde das dezentrale und differenzierungsfähige Lohnfindungssystem der Schweiz aushebeln. Zudem fördern Mindestlöhne, die deutlich über dem Marktlohn liegen, die Wegrationalisierung bzw. den Export von Arbeitsplätzen und erhöhen die Anforderungen an die Arbeitnehmenden – gerade leistungsschwache Mitarbeiter geraten so verstärkt unter Druck.

Der Ständerat erteilt der Mindestlohn-Initiative eine Abfuhr. Damit folgt er der ständerätlichen Wirtschaftskommission und dem Bundesrat. Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) begrüsst die Haltung der kleinen Kammer. Auch der SAV lehnt die Mindestlohn-Initiative ab, die einen gesetzlichen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde bzw. 4000 Franken pro Monat fordert.

Der SAV spricht sich aus folgenden Gründen gegen die Mindestlohn-Initiative aus:

Ihre Ansprechperson

Daniella Lützelschwab

Ressortleiterin Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht (inkl. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)

daniella.luetzelschwab@arbeitgeber.ch

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