Die Schweizer Pensionskassen erreichten 2011 die erforderliche Rendite nicht. Das führte zu einer weiteren Verringerung der Deckungsgrade, wobei die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen im Durchschnitt noch immer über 100% liegen.
| Barbara Zimmermann-Gerster
Im Durchschnitt erzielten die Pensionskassen im vergangenen Jahr eine Anlagerendite von -0,32%. Dies zeigt die zum 12. Mal durchgeführte Umfrage von Swisscanto, dem Anlagespezialisten der Kantonalbanken. Auskunft gaben 326 Kassen, die ein Vorsorgevermögen von 426 Mrd. Franken, 2,5 Millionen Versicherte und damit rund die Hälfte des Marktes repräsentieren.
Eine positive Rendite habe nur knapp die Hälfte der Kassen (46%) erzielt. Die meisten Vorsorgeeinrichtungen lagen zwischen -2,5% und +2,5%.
Die erforderlichen Renditen für die Mindestverzinsung und den Mindestumwandlungssatz hätten nur wenige Kassen erreicht. Dadurch sanken die Deckungsgrade (Verhältnis der vorhandenen Vermögen zum für die vorgegebenen Leistungen erforderlichen Kapital) durchschnittlich um 3 Prozentpunkte. Bei privaten Kassen fiel der Deckungsgrad auf 103%, bei öffentlich-rechtlichen Kassen auf 95%.
Ihre Ansprechperson
Barbara Zimmermann-Gerster
Ressortleiterin Sozialpolitik und Sozialversicherungen
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