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Öffentliche Krankenkasse: Bewährtes System wird aufs Spiel gesetzt

Die Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» will eine öffentliche Krankenkasse für alle Versicherten schaffen. Der Bundesrat spricht sich gegen die Initiative aus und stellt ihr einen indirekten Gegenvorschlag gegenüber. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt sowohl die Volksinitiative als auch den Gegenvorschlag ab. Das wettbewerbsorientierte System hat sich bewährt, und die derzeit im Parlament diskutierten gezielten Reformen machen einen Gegenvorschlag unnötig.

Die Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» strebt einen Kurswechsel in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung an: Sie will eine öffentliche Krankenkasse für alle Versicherten schaffen. Der Bundesrat lehnt die Initiative ab und stellt ihr einen indirekten Gegenvorschlag gegenüber. Er will damit das bestehende System optimieren. Vor allem die Risikoselektion der Krankenversicherer soll verringert werden – über eine Rückversicherung für sehr hohe Kosten und eine weitere Verfeinerung des Risikoausgleichs. Zudem soll eine striktere Trennung von Grund- und Zusatzversicherung die Transparenz erhöhen. Der Bundesrat hat zu seinem Entwurf nun eine Vernehmlassung durchgeführt.

Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) lehnt sowohl die Volksinitiative als auch den indirekten Gegenvorschlag aus folgenden Gründen ab:

Ihre Ansprechperson

Barbara Zimmermann-Gerster

Ressortleiterin Sozialpolitik und Sozialversicherungen

barbara.zimmermann@arbeitgeber.ch

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