Die Parlamentarische Initiative «Verlängerung der Bundesbeiträge an die familienergänzende Kinderbetreuung bis Ende des Jahres 2024» wurde von der grossen Kammer angenommen. Diese soll eine Übergangslösung der Fördermassnahmen des Bundes gewährleisten. Die Arbeitgeber unterstützen diese.
Unter dem Patronat von Bundesrat Guy Parmelin und des Schweizerischen Arbeitgeberverbands wurde der «Enterprize» vergeben. Mit diesem Preis werden berufliche Aus- und Weiterbildungsprojekte ausgezeichnet, die mit ihrem Wirken ein hervorragendes Beispiel für Unternehmergeist in der Berufsbildung geben. Der erste Platz holte sich das Austauschprogramm Swiss Mobility.
Seit einiger Zeit macht eine neue Behauptung in der Altersvorsorge die Runde: Die «Babyboomer»-Generation werde zur «Loser»-Generation in der zweiten Säule. Während formal nur ein etwas despektierlicher Anglizismus durch einen anderen ersetzt wird, steckt inhaltlich mehr dahinter. Grund genug, genauer hinzuschauen.
Am 25. September entscheiden die Stimmberechtigen in Zeiten wachsender Unsicherheit über drei zentrale Stabilitätspfeiler: die Sicherung der AHV, das Zurückholen von Steuergeldern in die Schweiz und die sichere Versorgung mit Lebensmitteln. Konkret geht es um die Reform AHV21, die Reform der Verrechnungssteuer und die Volksinitiative gegen Massentierhaltung. Eine breite Allianz der Wirtschaft setzt sich für die Reformen von AHV und Verrechnungssteuer ein und lehnt neue Vorschriften für die Landwirtschaft ab, die letztlich allein die Auslandabhängigkeit erhöht.
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund will mit einer Volksinitiative Nationalbankgewinne in die AHV umleiten. Diesen Eingriff in die Unabhängigkeit der Schweizerischen Nationalbank lehnen die Arbeitgeber strikte ab, und wurde auch bereits vom Parlament und Bundesrat verworfen.