An seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat eine Erhöhung der AHV/IV-Renten um 2,5 Prozent beschlossen. Die Arbeitgeber begrüssen, dass er sich dabei am gesetzlich festgelegten Mischindex orientiert. Nur teilweise können sie hingegen die Beibehaltung des BVG-Mindestzinssatzes bei 1 Prozent nachvollziehen.
Die Sozialpartner haben sich auf eine teilweise Flexibilisierung der Arbeitszeiten in einzelnen Branchen auf dem Verordnungsweg geeinigt. Die vorberatende Kommission des Ständerats unterstützt diesen Weg im Grundsatz.
Wie aus einer vom Bundesamt für Statistik publizierten Studie hervorgeht, lag die Erwerbsquote von Müttern im Jahr 2021 bei hohen 82 Prozent. Diese auf den ersten Blick erfreuliche Erkenntnis wird durch deren ebenfalls sehr hohe Teilzeitaktivität jedoch stark getrübt.
Der Reformdruck in der Schweiz bleibt auch nach der Annahme der AHV21-Reform gross. Damit wichtige Reformen auch künftig gelingen, braucht es ein Parlament, dass den Wert der Wirtschaft für den Wohlstand in der Schweiz anerkennt. Die Dachverbände der Wirtschaft und der Landwirtschaft lancieren aus diesem Grund eine gemeinsame Kampagne, die das Bewusstsein für wirtschaftliche Themen im Hinblick auf die Eidgenössischen Wahlen 2023 steigern soll.
Einer wirtschafts- und landwirtschaftsfreundlicheren Politik zum Durchbruch zu verhelfen. Das ist das Ziel einer gemeinsamen Kampagne der Dachverbände der Schweizer Wirtschaft und der Landwirtschaft. Die Kampagne soll das Bewusstsein für wirtschaftliche und landwirtschaftliche Themen steigern sowie als Plattform für die National- und Ständeratswahlen dienen.
Das Staatsekretariat für Wirtschaft (Seco) hat in einem Merkblatt für Betriebe erste wichtige Fragen rund um die Kurzarbeitsentschädigung beantwortet. Noch sind allerdings nicht alle Fragen geklärt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband wirkt auf eine weitere Klarstellung hin.