Die Situation der Arbeitslosenversicherung (ALV) verbesserte sich letztes Jahr deutlich. Der Ausgleichsfonds schloss die Rechnung mit einem Überschuss von 1,628 Mrd. Franken ab. 2010 hatte noch ein Defizit von 1,705 Mrd. Franken resultiert.
Knapp die Hälfte aller Beschäftigten in Bürobetrieben in der Schweiz verbringt täglich mehr als sieben Stunden am Bildschirm. Die Arbeit an einem schlecht eingerichteten Arbeitsplatz kann Beschwerden an Augen, Nacken, Rücken oder Handgelenken verursachen. Und damit Ausfalltage und Kosten für Unternehmen. Zwei Websites zeigen, wie sich mit geringem Aufwand entscheidende Verbesserungen erzielen lassen.
Im Rahmen einer Revision der Sanierungsregeln im Schuldbetreibungs- und Konkursrecht (SchKG) soll eine gesetzliche Sozialplanpflicht eingeführt werden. Diese Referenz an alte gewerkschaftliche Forderungen ist eine «poison pill» für den Arbeitsmarkt, die den Arbeitnehmenden nicht gut bekommen wird.
Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ging im Juni leicht zurück. Insgesamt waren Ende Juni 114 868 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet, 3992 weniger als im Vormonat. Die Quote sank von 3,0% im Mai auf 2,9%. Gemäss der aktualisierten Berechnungsgrundlage des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) liegt die Arbeitslosenquote neu bei 2,7%.
Das Schweizer Stimmvolk entscheidet am 23. September über die Initiative «Schutz vor Passivrauchen». Eine breite politische Koalition kämpft unter dem Slogan «Nein zum radikalen Rauchverbot» gegen diese unnötige und übertriebene Vorlage. Sie würde zu einem Verbot von bedienten und faktisch auch von unbedienten Fumoirs führen sowie zu einem Rauchverbot an Einzelarbeitsplätzen. Auch der Schweizerische Arbeitgeberverband spricht sich gegen die Initiative aus.