Der Bundesrat hat die Höchstzahlen für gut qualifizierte Arbeitskräfte aus Ländern ausserhalb der EU/Efta und für Dienstleistungserbringer aus der EU/Efta für 2013 freigegeben. Sie verbleiben auf dem Niveau der Vorjahre. Der Schweizerische Arbeitgeberverband hätte ein leicht höheres Kontingent für Dienstleistungserbringer aus dem EU/Efta-Raum begrüsst.
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat den Entwurf für einen neuen Artikel 73a der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz in die Vernehmlassung gegeben. Demnach würde die Erfassung der Arbeitszeit für Mitarbeitende, die im Handelsregister eingetragen sind oder einen Lohn von mindestens 175 000 Franken beziehen, erleichtert. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt dies, verlangt aber eine Reduktion der Lohngrenze auf 126 000 Franken und fordert weitere Anpassungen.
Nach verschiedenen Meldungen über Massenentlassungen wurden Befürchtungen betreffend einen Beschäftigungsrückgang laut. Tatsächlich zeigt sich der Arbeitsmarkt aber mit einem Beschäftigungswachstum von 1,9 Prozent im 3. Quartal nach wie vor recht dynamisch.
Mehr Junge für technische Berufe motivieren, das Potenzial von Migranten besser nutzen und Lehrbetriebe administrativ entlasten: Diese und weitere bildungspolitischen Massnahmen wurden an der 8. nationalen Lehrstellenkonferenz verabschiedet – mit dem Ziel, Unternehmen aller Branchen mit geeigneten Fachkräften zu versorgen.
Das Schweizer System der Berufsbildung hat sowohl für die Jungen als auch für die Unternehmen viele Vorteile. Das zeigt sich gerade in Zeiten hoher Jugendarbeitslosigkeit.