Ein vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) veröffentlichtes Indikatorensystem zeigt, dass der Fachkräftemangel bereits heute weit verbreitet ist. Es liefert Branchen- und Berufsverbänden Hinweise, wie gut das Fachkräftepotenzial ausgeschöpft wird und wie die Alters- und Qualifikationsstruktur der Berufsfelder aussieht.
Ein staatlich diktierter Mindestlohn greift die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft an. Kleine und mittlere Betriebe wären aufgrund der hohen Lohnkosten in ihrer Existenz bedroht und müssten Stellen abbauen. Ein gesetzlicher Mindestlohn würde insbesondere Berufseinsteiger, Frauen und Leute mit tiefem Einkommen schädigen. Weil die Initiative schweizweit den gleich hohen Mindestlohn fordert, wäre der Schaden in ländlichen Regionen und Berggebieten am grössten.
Mit dem Lehrplan 21 soll erstmals ein sprachregionaler Lehrplan für 21 deutsch- und mehrsprachige Kantone für den Unterricht auf allen Stufen der Volksschule definiert werden. Nun ist der Auswertungsbericht zur Konsultation erschienen, entsprechende Überarbeitungsaufträge wurden erteilt. Der Lehrplan soll gestrafft, die für die Ausbildungsbetriebe wichtige berufliche Orientierung soll als Modullehrplan gestärkt und die Sicht der Produktion und Unternehmen soll mehr beachtet werden.
Seit der Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative vom 9. Februar 2014 herrscht in der Wirtschaft Unsicherheit. Diese könnte zur Abwanderung von Unternehmen und zu Arbeitsplatzabbau führen. Das will der Schweizerische Arbeitgeberverband unter allen Umständen verhindern und möglichst rasch Klarheit schaffen. Er lanciert deshalb ein Umsetzungsmodell, das mit dem Freizügigkeitsabkommen kompatibel ist.