Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) setzt sich dafür ein, dass die Berufsausbildungen regelmässig an die technischen und ökologischen Entwicklungen angepasst werden. Umweltkompetenz sei überall gefragt – und in Zukunft werde ihr Wert weiter steigen. Im Magazin «Umwelt» des BAFU diskutieren Jürg Zellweger vom Schweizerischen Arbeitgeberverband und Peter Lehmann, Direktor eines nationalen Kompetenzzentrums für Bildung und Beratung in Nachhaltigkeit, über die ökologischen Trends im Bildungssystem.
Mindestens 30 Prozent Frauen in Verwaltungsräten und 20 Prozent Frauen in Geschäftsleitungen grosser börsenkotierter Gesellschaften: Diese Quoten will der Bundesrat im Rahmen einer Reform des Aktienrechts gesetzlich verankern. Demgegenüber verpflichtet sich die Wirtschaft mit freiwilligen Massnahmen, den Frauenanteil in Führungsgremien weiter zu steigern. Gesetzliche Quoten sind der falsche Weg.
An einer Fachtagung hat Compasso neue Instrumente präsentiert, welche die Arbeitgeber bei der Wiedereingliederung von Menschen mit gesundheitsbedingten Problemen in den ersten Arbeitsmarkt ganz praktisch unterstützen. Immer mehr Unternehmen nutzen die Angebote von Compasso – und unterstreichen damit, dass freiwilliges Engagement in der beruflichen Eingliederung mehr bringt als staatliche Vorgaben.
Die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit bewähren sich als geeignetes Instrumentarium, um vor Missbräuchen bei den Lohn- und Arbeitsbedingungen abzuschrecken und solche zu sanktionieren. Deshalb sind sie konsequent einzusetzen und im Vollzug weiter zu optimieren. Die vom Bundesrat beschlossene Erhöhung der Kontrollzahl trägt jedoch zu diesem Ziel nichts bei und ist deshalb abzulehnen.
Der Schweizerische Arbeitgeberverband hat an der Tagung «Krebsbetroffene am Arbeitsplatz» aufgezeigt, wie die Arbeitgeber ihre soziale Verantwortung gegenüber erkrankten Mitarbeitenden wahrnehmen. Im Vordergrund steht dabei weniger das Arbeitsrecht als die Suche nach individuellen Lösungen.
Die zuständige Kommission des Ständerats will die Masseneinwanderungs-Initiative mit einem Inländervorrang unabhängig von der Zuwanderung umsetzen. Der Vorschlag würde einen verfehlten bürokratischen Aufwand nach sich ziehen. Roland A. Müller kritisiert dies im TeleZüri so: «Dieses Modell bedeutet für die Arbeitgeber einen relativ komplizierten Ablauf mit Pflichten, Pflichten und nochmals Pflichten.» In erster Priorität, und bevor allenfalls weitere Massnahmen eingeführt werden, müssen die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren in der Lage sein, den Arbeitgebern auf ihre gemeldeten Stellen geeignete Kandidaten zuzuweisen.