Jahresberichte
Die Arbeit des Verbands, Jahr für Jahr zusammengefasst.
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2013
Am 9. Februar 2014 stimmte der Souverän mit 50,3 Prozent der Masseneinwanderungs-Initiative der SVP zu. Diese verlangt einen Systemwechsel in der Zuwanderungspolitik. Sie will die Zuwanderung begrenzen, indem der Staat Höchstzahlen für Bewilligungen im Ausländer- und Asylbereich festlegen soll. Die Umsetzung dieser vom Schweizerischen Arbeitgeberverband bekämpften Initiative wird 2014 einen Schwerpunkt bilden. Die Konsequenzen der Initiative sind noch nicht absehbar. Das grösste potenzielle Risiko besteht sicherlich darin, dass sich die erhöhte Planungsunsicherheit dämpfend auf das Investitionsverhalten und damit auf die Beschäftigung der Firmen auswirken könnte. Entsprechend vorsichtig sind daher auch die Wachstumsprognosen einiger Institute.
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2012
Unser Land hat auch im Berichtsjahr die Herausforderungen der Euro- und Schuldenkrise sowie eines schwierigen weltwirtschaftlichen Umfelds recht gut gemeistert. Hinter dieser makroökonomischen Sicht liegen allerdings sehr unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Branchen. Viele Unternehmen der Exportindustrie und des Tourismus leiden stark unter dem überbewerteten Franken und der nachlassenden internationalen Nachfrage. Vor allem die Binnenwirtschaft zeigt aber einen nach wie vor erfreulichen Geschäftsverlauf, wobei sich einmal mehr die Nachfrage der Zuwanderer nach Wohnraum, Konsumgütern und Dienstleistungen als starke Konjunkturstütze erwiesen hat.
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2011
Das Jahr 2011 hat gezeigt, wie stark die Schweizer Wirtschaft von den Entwicklungen auf den internationalen Finanzmärkten und damit von der Bewältigung der Schuldenkrise in Europa und in den USA abhängig ist. Aus dem Ausland kommt zudem Druck auf unsere Banken, der zu tiefergreifenden Anpassungen der Geschäftsmodelle und der Belegschaften führen kann. Die Unternehmen müssen deshalb rechtzeitig alle Handlungsoptionen zur Erhaltung bzw. Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit ausschöpfen. Aufgabe des Schweizerischen Arbeitgeberverbands ist es, diese Handlungsoptionen gegen politische Einschränkungen zu verteidigen, dabei aber auch die Arbeitgeber an ihre soziale Verantwortung zu erinnern.
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2010
Der Rückblick auf das Arbeitgeberjahr 2010 fällt durchzogen aus. Positiv zu verbuchen ist zunächst die Annahme der Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes. Ebenso erfreulich war die Verwerfung der SP-Steuerinitiative. Negativ zu werten ist dagegen das deutliche Nein zur Anpassung des BVG-Mindestumwandlungssatzes, in dem auch die Abzocker-Debatte ihre negativen Spuren hinterliess, sowie die Ablehnung der 11. AHV-Revision durch den Nationalrat. Die Annahme der Ausschaffungsinitiative, deren Widersprüche zum freien Personenverkehr Schweiz – EU offensichtlich sind, lag ebenso wenig im Interesse der Arbeitgeber.
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2009
«Krise» gehörte 2009 wohl zu den meistverwendeten Begriffen. Mehrere Faktoren trugen dazu bei, dass die Schweizer Wirtschaft den Stress-Test der letzten 18 Monate relativ gut bestand: Unter anderem die stabilisierende Wirkung der Staatsausgaben und der Arbeitslosenversicherung, die für einen nahezu konstanten privaten Konsum sorgten, und die Personenfreizügigkeit mit der EU. Die mehrheitlich hochqualifizierten und gutverdienenden Zuwanderer stärkten die Nachfrage nach Wohnungen und Konsumgütern.
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2008
Vor zwölf Monaten konnten wir auf ein sehr erfolgreiches Wirtschaftsjahr zurückblicken. Es gab zwar bereits einiges Wetterleuchten am Himmel über der Wallstreet. Aber das war weit weg und vermochte das Vertrauen in eine Fortsetzung des Wachstums, wenn auch mit kürzerer Gangart, nicht zu erschüttern. Schliesslich hatte die Industrie volle Auftragsbücher, boomte die Beschäftigung und bewegte sich die Konsumentenstimmung nach wie vor auf hohem Niveau. Alles sprach dafür, dass der Schweizerische Arbeitgeberverband sein 100-Jahr-Jubiläum in einem stabilen Umfeld feiern könnte.