Jahresberichte
Die Arbeit des Verbands, Jahr für Jahr zusammengefasst.
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2007
2007 war für die Schweizer Wirtschaft erneut ein Jahr mit hohem Wachstum und sehr guter Beschäftigungsentwicklung. Einmal mehr erwies sich dabei der liberale Arbeitsmarkt als wichtiger Standortvorteil. Die Flexibilität, mit welcher unsere Unternehmen auch personalseitig auf grössere Nachfrageschwankungen oder den Strukturwandel reagieren können, ist ein Trumpf, den der Standort Schweiz nicht aus den Händen geben darf. Dieses Argument wird zusammen mit dem hohen Qualifikationsniveau der Mitarbeitenden und einer entsprechenden Lebensqualität denn auch immer wieder aufgeführt, wenn es um die Neuansiedlung von Betrieben oder die Errichtung von Headquaters international tätiger Firmen in der Schweiz geht.
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2006
Aus Arbeitgebersicht verlief das Jahr 2006 – nach einem bereits ansprechenden Vorjahr – erneut positiv. Die Wirtschaft setzte ihren Aufschwung fort und entwickelte sich deutlich kräftiger als von manchen Auguren noch Anfang 2006 vorausgesagt. Die meisten Konjunkturbeobachter korrigierten denn auch im Jahresverlauf ihre Wachstumsschätzungen markant nach oben. In der Tat erlebte die Schweiz mit einem auf 2,7 Prozent geschätzten Realwachstum 2006 eine überaus robuste Zunahme des Bruttoinlandsprodukts – die grösste seit 2000. Die schwierigen Anfangsjahre dieses Jahrzehnts liegen definitiv hinter uns. Es besteht sogar die berechtigte Hoffnung, dass die Schweizer Wirtschaft ihre Wachstumsschwäche, die unseren Wohlstand und unsere soziale Sicherheit zu untergraben drohte, für längere Zeit überwunden hat. Wichtige Konjunkturstützen waren erneut der private Konsum und der Aussenhandel.
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2005
Das Jahr 2005 ist aus Arbeitgebersicht recht positiv verlaufen. Zum einen wurden zwei wichtige Volksabstimmungen gewonnen, zum anderen begann sich der konjunkturelle Horizont allmählich aufzuhellen. Das deutliche Ja des Souveräns zu den Abkommen von Schengen/Dublin und zur erweiterten Personenfreizügigkeit mit den neuen EU-Ländern waren erfreuliche Plebiszite, die auch dem Engagement der Wirtschaftsverbände zu verdanken ist.
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2004
Nach dem Wahljahr 2003 waren die Erwartungen in das neu gewählte Parlament gross, dass sich durch die veränderte Politlandschaft in der Schweiz «etwas bewege». Das erste Jahr der neuen Legislaturperiode zeigte aber, dass sich die beiden politischen Blöcke – gestärkte Linke und gestärkte Rechte – gegenseitig neutralisieren. Wenn man sich aus Arbeitgebersicht die Entwicklungen und Trends des vergangenen Jahres vor Augen hält, so ist von Bewegung wenig und von einer Trendumkehr in zentralen Problembereichen gar nichts zu spüren. Das gilt ganz besonders für den anhaltenden Anstieg der Sozialausgaben, aber auch für die weiterhin steigende Staatsverschuldung.