Jahresberichte
Die Arbeit des Verbands, Jahr für Jahr zusammengefasst.
-
2019
Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) kann für das Jahr 2019 auf mehrere Erfolge und Meilensteine zurückblicken: zwei davon sind unsere mit digitalswitzerland lancierte Kampagne #LifelongLearning und die Initiative Berufsbildung 2030. Sie bleiben relevant, auch wenn die Corona-Krise im laufenden Jahr die politische Agenda weitgehend dominiert. 2019 markierte auch das Fünf-Jahre-Jubiläum der «Antenne Romande». Unsere beiden Neuzugänge im Vorstandsausschuss, Sophie Dubuis und Urs Kaufmann, diskutieren im Interview wichtige arbeitgeberpolitische Prioritäten sowie Befindlichkeiten der Branchen und Regionen. Dringlich bleiben auch die Grossbaustellen AHV und berufliche Vorsorge, wo die Partnerverbände Mitte Jahr den sogenannten Sozialpartnerkompromiss vorlegten konnten.
-
2018
Ob beim Ringen um ein Institutionelles Rahmenabkommen, beim Lösen des Reformstaus in den Sozialwerken oder beim Austausch auf nationaler wie auch internationaler Ebene: Die Arbeitgeber waren im abgelaufenen Geschäftsjahr an allen Fronten aktiv. Dass uns die Arbeit auch künftig nicht ausgehen wird, bestätigt Bundesrätin Karin Keller-Sutter als langjähriges Mitglied unseres Vorstandsausschusses in einem grossen Interview. Im Jahresbericht 2018 werfen wir auch einen Blick auf die neue Generation von Fachkräften. Auf den Bilderseiten werden junge Nachwuchsfachkräfte porträtiert, die anlässlich der nationalen Berufsmeisterschaften SwissSkills im vergangenen Jahr Herzblut für ihr Metier gezeigt und beste Werbung für die Berufsbildung, aber auch für ihre Arbeitgeber gemacht haben.
-
2017
Das aus Arbeitgebersicht prägendste Thema des Jahres war die Reform der Altersvorsorge. Nach einem hauchdünnen Entscheid des Parlaments zugunsten einer unverantwortlichen Ausbauvorlage und einer durchdachten Nein-Kampagne schickte das Stimmvolk die Reform bachab. Der Reformdruck bei AHV und BVG bleibt aber weiterhin hoch. Verabschiedet wurden hingegen die Detailbestimmungen zum neuen subjektorientierten Finanzierungsmodell in der höheren Berufsbildung und zur Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative. Ausserdem beschäftigten die Arbeitgeber Fragen zum Arbeitsmarkt der Zukunft. Die Analysen fanden unter anderem Eingang in eine Studie zu den Auswirkungen der Digitalisierung und in eine Publikation mit aktuellen Kennzahlen und Entwicklungen im Schweizer Arbeitsmarkt.
-
2016
Die Lösungssuche zur gesetzlichen Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative stand im Zentrum des Berichtsjahrs und konnte im Dezember erfolgreich abgeschlossen werden. Ähnlich kontrovers ging es bei der Altersvorsorgereform zu und her – der aktuell grössten, wenn auch nicht einzigen sozialpolitischen Herausforderung. Davon zeugen etwa die mit Erfolg bekämpften Volksabstimmungen über ein bedingungsloses Grundeinkommen und über eine Erhöhung der AHV-Renten (AHVplus) oder die viel beachteten Stellungnahmen der Arbeitgeber zu den nötigen Reformen der IV und der EL. In der Bildungspolitik ragte die Diskussion um die Stärkung der höheren Berufsbildung hervor. Nicht zuletzt dank des Einsatzes des Schweizerischen Arbeitgeberverbands fand die Vorlage im Parlament eine Mehrheit.
-
2015
Das arbeitgeberpolitische Berichtsjahr begann mit einem geldpolitischen Erdbeben durch die Aufhebung des Euro-Mindestkurses. Überlagert wurde diese Unsicherheit von der noch offenen Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative (MEI). Das Zuwanderungsthema war – neben der Altersvorsorgereform 2020, der Arbeitszeiterfassung und der Stärkung der höheren Berufsbildung – einer der Schwerpunkte im vergangenen Jahr. Die Parlamentswahlen sowie die Wahl eines zweiten SVP-Vertreters in den Bundesrat führten zu einer Stärkung der bürgerlichen Kräfte. Die Zukunft wird weisen, wieweit die neuen Konstellationen es erleichtern, wirtschaftsverträgliche Lösungen bei der Altersvorsorgereform und Umsetzung MEI zu finden sowie Fehlentwicklungen in der Arbeitgeberpolitik der vergangenen Jahre zu korrigieren.
-
2014
Das Jahr war aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbands geprägt vom knappen Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative im Februar, deren nach wie vor offene Umsetzung nicht nur den SAV weiterhin auf Trab hält. Daneben war die Arbeitgeberschaft bei der Mindestlohn- und der Ecopop-Initiative gefordert, die beide vom Stimmvolk erfreulich wenig Zuspruch erhielten. 2014 stand aber auch im Zeichen der Reform der Altersvorsorge. Der SAV brachte einen fundierten und weitherum beachteten Lösungsvorschlag, der das bundesrätliche Gesamtpaket portioniert und priorisiert, in die Debatte ein. Als «Jahr der Berufsbildung» und mit den erstmals zentral durchgeführten Schweizer Berufsmeisterschaften bot 2014 schliesslich die Gelegenheit, die Stärken und die Stärkung der Berufsbildung in den Vordergrund zu rücken.