Der schweizerische Aussenhandel erhöhte sich im ersten Halbjahr 2010 deutlich. Der Höchststand des Jahres 2008 wurde aber noch nicht erreicht. Bei den Exporten vollzogen die Uhren- und die Metallindustrie gegenüber dem Vorjahr die eindrücklichste Wende.
Die Finanzkrise hat sowohl bei den Einnahmen und Ausgaben als auch bei den Vermögensanlagen der Sozialversicherungen deutliche Spuren hinterlassen. Anderseits zeige sich, dass die Leistungen der Sozialversicherungen in Krisenzeiten auch einen Beitrag zur Unterstützung der Konjunktur leisteten. Zu diesen Schlüssen kommt der Jahresbericht 2009 des Bundesrates über die Sozialversicherungen.
271 300 Personen mit AHV- oder IV-Renten erhielten im Jahr 2009 Ergänzungsleistungen (EL), das sind knapp 3% mehr als im Vorjahr. Für die Leistungen wurden 3,9 Mrd. Fr. ausgegeben – über 6% mehr als 2008. Dies zeigt die EL-Statistik 2009 des Bundesamts für Sozialversicherungen.
Im Zuge der Weltwirtschaftskrise wanderten deutlich weniger Menschen in OECD-Länder ein als in den Vorjahren. Wie die Organisation in ihrem Migrationsbericht festhält, nahm die Zuwanderung 2008 um rund 6 % auf 4,4 Mio. Personen ab. Die OECD bestätigt damit die Aussagen des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.
Der Lehrstellenmarkt in der Schweiz präsentiert sich rund zwei Monate vor dem Beginn der Lehren stabil. In der Deutschschweiz ist der Grossteil der Lehrstellen bereits vergeben, in der Westschweiz und im Tessin läuft die Rekrutierung noch, wie das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) mitteilte.
Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz sank im Juni weiter. Die Arbeitslosenquote verringerte sich gegenüber dem Mai um 0,1% auf 3,7%. 144 473 Personen waren Ende Juni als arbeitslos registriert, 6601 weniger als im Vormonat. Auch die Kurzarbeit nahm im April ab.