Die Schweizer Wirtschaft ist wieder auf Erfolgskurs. Das zeigt auch, dass konkurrenzfähige Strukturen effektiver sind als staatliche Stimulierungsmassnahmen.
Der Bundesrat hat die Kontingente 2011 für die Zuwanderung von Arbeitskräften aus Staaten festgelegt, für welche der Freie Personenverkehr (noch) nicht gilt («Drittstaaten»). Neu stehen für Personen aus Nicht-EU/Efta-Staaten 5000 Kurzaufenthaltsbewilligungen und 3500 Aufenthaltsbewilligungen zur Verfügung. Für Dienstleistungserbringer aus EU-/Efta-Staaten sind es 3000 Kurzaufenthaltsbewilligungen und 500 Aufenthaltsbewilligungen. Das Gesamtkontingent wird gegenüber dem Vorjahr um 1000 Einheiten erhöht. Der Schweizerische Arbeitgeberverband erachtet die Kontingente für Personen aus Nicht-EU/Efta-Staaten als unzureichend für die Bedürfnisse der Wirtschaft.
Der Bundesrat hat die Botschaft zur «Verbesserung der Durchführung der AHV» zuhanden des Parlaments verabschiedet. Damit sollen seit Jahren hängige und unbestrittene technische Gesetzesänderungen für die Durchführung der AHV von den umstrittenen Reform-Fragen abgekoppelt werden, damit sie 2012 in Kraft treten können. Im Laufe des Jahres 2011 will der Bundesrat zudem die Grundlagen für eine tiefgreifende AHV-Revision vorbereiten. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst dieses Vorgehen.
Im 3. Quartal 2010 ist das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz gegenüber dem Vorquartal um 0,7% gestiegen, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) mitteilte. Das BIP-Wachstum wurde vor allem durch die Inlandnachfrage getragen. Der Aussenhandel, insbesondere mit Dienstleistungen, hat die BIP-Entwicklung stark gedämpft. Gegenüber dem 3. Quartal 2009 stieg das BIP um 3,0%.
Der «Thuner Sozial-Stern» zeichnet Unternehmen für ihr Engagement in der Integration von psychisch beeinträchtigten Menschen aus. Der Preis ging dieses Jahr an einen Betrieb mit 30 Mitarbeitenden, 3 davon sind in ihrer Leistung eingeschränkt.