Nach dem Totalschaden der IV-Revision 6b verlangte der Schweizerische Arbeitgeberverband, die unbestrittenen Punkte von 6b umgehend wieder aufzugreifen. Zwei parlamentarische Motionen gehen auf dieses Postulat ein. Nun ist der Bundesrat gefordert, den Ball aufzunehmen.
Jungfreisinnige, JSVP, JBDP, JCVP, jglp und *jevp engagieren sich in einem Jugendkomitee gegen die «1:12»-Initiative. Für die Jungen ist die Initiative eine Mogelpackung, die grosse Kollateralschäden verursachen würde.
Nach dem Ständerat hat auch die Wirtschaftskommission des Nationalrats der Mindestlohn-Initiative eine Absage erteilt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband ist erfreut über die klare Haltung der Kommission. Ein gesetzlicher Mindestlohn würde das bewährte Lohnfindungssystem der Schweiz torpedieren. Zudem fördern Mindestlöhne, die deutlich über dem Marktlohn liegen, die Wegrationalisierung bzw. den Export von Arbeitsplätzen und setzen insbesondere leistungsschwache Mitarbeiter verstärkt unter Druck.
Die Wirtschaftskommission des Nationalrats unterstützt eine Verbesserung des Vollzugs der flankierenden Massnahmen, eine einseitige Beschleunigung der Verfahren im Zusammenhang mit Gesamt- und Normalarbeitsverträgen lehnt sie jedoch ab. Der Schweizerische Arbeitgeberverband schätzt diesen differenzierten Entscheid der Kommission.
Die «Ekas-Box» der eidgenössischen Koordinationsstelle für Arbeitssicherheit gibt Tipps rund um Sicherheit und Gesundheitsschutz im Büro. Die Plattform ist ein Erfolg – zahlreiche Firmen setzen die Anregungen der Ekas-Box bereits um. Die Präventionsplattform wurde zudem international ausgezeichnet.