Der Ständerat sagt fast geschlossen Nein zur Ecopop-Initiative. Auch der Schweizerische Arbeitgeberverband spricht sich entschieden gegen «Ecopop» aus. Nach dem Ja zur Zuwanderungs-Initiative muss der Bundesrat zuerst diesen Volksentscheid wirtschaftsfreundlich umsetzen. Auch grundsätzlich ist die Initiative problematisch – bietet sie doch keinerlei Lösungen, um den Herausforderungen einer wachsenden Bevölkerung zu begegnen.
Der Nationalrat spricht sich – im Unterschied zum Ständerat – gegen einen gesetzlichen Appell an die Arbeitgeber aus, wonach diese die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden begünstigen sollen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid des Nationalrats – verhindert er doch unnötige Rechtsunsicherheiten. Nun wird sich einmal mehr der Ständerat mit dieser Frage befassen müssen.
Die Gewerkschaften betreiben unter dem Deckmantel der flankierenden Massnahmen Gewerkschaftspolitik in Reinkultur. Das ist aus Arbeitgebersicht verfehlt.
Am 18. Mai entscheiden die Schweizerinnen und Schweizer über die Mindestlohn-Initiative der Gewerkschaften. Um dieses gefährliche Eigengoal zu verhindern, zählt jede Stimme. Unter www.mindestlohn-nein.ch kann sich ab sofort jedermann für ein Nein engagieren.
Das Lohngleichheits-Projekt konnte vor seinem Abschluss Ende Februar 2014 noch einmal einen Erfolg verbuchen: Mit 51 Teilnehmern und insgesamt 230’000 Mitarbeitenden knackte es die 50er-Marke. Auch nach dem Projektende wollen sich die Sozialpartner – darunter der Schweizerische Arbeitgeberverband – für Lohngleichheit engagieren. Zusammen mit dem Eidgenössischen Gleichstellungsbüro haben sie nun eine Plattform entwickelt, die verschiedene Informationen rund um das Thema Lohngleichheit bereithält.
Der Bund hat eine Plattform zur Personenfreizügigkeit lanciert. Darauf finden sich unter anderem Informationen zur Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative.