Die Gegner der Initiative «AHVplus» haben ihre Nein-Kampagne lanciert. Die Initiative fordert eine Erhöhung der AHV-Renten um zehn Prozent für alle, egal ob arm oder reich. Sie gefährdet damit die nachhaltige Finanzierung der Altersvorsorge und benachteiligt sogar die wirtschaftlich Schwächsten.
Das Schweizer Fernsehen geht der Frage nach, weshalb ältere IT-Spezialisten trotz zahlreicher offener Stellen in der Informatik Mühe bekunden, einen Job zu finden. Laut Roland A. Müller braucht es ein grundsätzliches Umdenken beim Anstellungsprozess, bei dem alle involvierten Akteure gefordert sind: Auf der einen Seite müssten die Arbeitgeber klar kommunizieren, welche Anforderungen Stellensuchenden erfüllen sollten. Auf der anderen Seite müssten die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) diese Berufsanforderungen genau kennen und sich für die Vermittlung der stellensuchenden Personen engagieren.
Es gibt zwar positive Signale, dass die Schweizer Wirtschaft nächstes Jahr vom solideren internationalen Wirtschaftsumfeld profitieren kann. Nichtsdestotrotz kämpft der Wirtschaftsstandort Schweiz weiterhin mit politischen und konjunkturellen Risiken im In- und Ausland. Mit Blick auf die anstehenden Lohnverhandlungen für das Jahr 2017 dürfte der Spielraum der Unternehmen deshalb in den meisten Fällen begrenzt sein.
Gegenwärtig stammen rund 1600 Lernende in Schweizer Betrieben aus dem Ausland. Gleichzeitig sind in der Schweiz geschätzte 7000 Lehrstellen unbesetzt. Demgegenüber suchen Personen in derselben Grössenordnung nach einer Lehrstelle. Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands, nimmt als Gast im 10vor10-Studio zu diesem scheinbaren Widerspruch Stellung.
Die neuste Zuwanderungsstatistik des Staatssekretariats für Migration zeigt eine weiterhin und verstärkt sinkende Zahl in die Schweiz eingewanderter Ausländerinnen und Ausländer. Der mit Blick auf die vom Volk geforderte Zuwanderungsbeschränkung erfreuliche Trend ist aus Arbeitgebersicht insofern kritisch zu verfolgen, als sich dadurch der Mangel an Fachkräften in gewissen Branchen zuspitzen könnte.
Mit Blick auf die Bedürfnisse der Wirtschaft und zur Sicherung der Arbeitsplätze in der Schweiz müssen im kommenden Jahr wieder mehr Kontingente für Erwerbstätige aus Drittstaaten sowie Dienstleistungserbringer aus den EU/Efta-Staaten zur Verfügung stehen. Es handelt sich dabei um höchst qualifizierte und spezialisierte Personen, welche die inländischen Arbeitskräfte nicht konkurrenzieren.