Den Unternehmen zeigen, ob sie fit sind für den demografischen Wandel
Welche Konsequenzen hat der demografische Wandel auf ein Unternehmen? Mit Demografix erhalten Firmen Informationen darüber, welche Herausforderungen der demografische Wandel für sie bringt und wie sie darauf reagieren können.
| Roland A. Müller
Das Thema demografischer Wandel ist in den Medien und in der Öffentlichkeit präsent. Damit es auch in Unternehmen und speziell in KMU noch stärker präsent wird, erstellte Fairness at Work GmbH das elektronische Analyseinstrument Demografix. Denn, so die Initiatoren, für KMU stelle sich grundsätzlich die Frage nach einem effektiven Altersmanagement, um das langfristige Bestehen zu sichern. Zu den unternehmensstrategischen Überlegungen gehörten Themen wie die Personalrekrutierung, flexible Pensionierungslösungen und der Know-how-Transfer, oder auch Gesundheitsförderung.
Was also können Unternehmen tun, um sich für den demografischen Wandel zu rüsten? Demografix, als Instrument für aktives Altersmanagement, soll KMU für bestehende oder zukünftige Probleme des demografischen Wandels sensibilisieren. Unternehmen können die Altersstruktur ihrer Belegschaft eingeben und eine einfache Analyse machen, die mögliche Problemsituationen in ihrem Unternehmen beschreibt und entsprechend Handlungshinweise gibt. Das Projekt wird unterstützt vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und der Gesundheitsförderung Schweiz.
Wenn über die Revision des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) diskutiert wird, über die wir am 29. November abstimmen, stehen meist Fragen der Sicherheitspolitik im Zentrum. Die Vorlage passt die Regeln für die Ausfuhr und Wiederausfuhr von Kriegsmaterial an die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa an. Dabei wird häufig übersehen, dass die Vorlage auch eine Standort- und Innovationsfrage ist.
Der Ständerat hat bei den Lohnschutzmassnahmen im Rahmen des Vertragspakets Schweiz-EU wichtige Entscheide gefällt. Er folgt dabei in zentralen Punkten dem bundesrätlichen Vorschlag und stärkt die gemeinsam mit den Sozialpartnern erarbeiteten Lösungen beim Lohnschutz.
Pünktlich zum Lohnherbst kehren neben überhöhten Forderungen auch altbekannte Behauptungen zurück: Die Unternehmen behielten die Produktivitätsgewinne auf Kosten der Arbeitnehmenden für sich. Oder: Die Krankenkassenprämien stiegen stärker als die Löhne, weshalb es einen kräftigen Lohnaufschlag brauche. Warum stimmen beide nicht, und wie viel Lohn liegt 2027 drin?
Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) hat das von den Sozialpartnern zusammen mit dem Bund erarbeitete Paket zum Lohnschutz im Rahmen des Vertragspakets Schweiz–EU aufgeschnürt und Änderungen an mehreren Massnahmen beschlossen. Mit dem Beharren auf einer Kautionspflicht für ausländische Unternehmen nimmt die WAK-S eine Verletzung von EU-Recht in Kauf. Sie schwächt zudem die Unterstützung des Vertragspakets im Inland.