Die Bundesverwaltung rekrutiert als Arbeitgeberin ihre künftigen Mitarbeitenden über ein neues Internetportal. Interessierte finden unter www.stelle.admin.ch zudem Informationen rund um die Arbeitswelt in der Bundesverwaltung.
| Roland A. Müller
Das Stellenportal Bund informiert Stellensuchende mit multimedialen Elementen zum Beispiel über Anstellungsbedingungen, Berufsfelder und Anforderungen. Interessierte können zudem auf dem neuen Stellenportal die Bundesverwaltung kennen lernen, welche über 37 000 Mitarbeitende zählt. Hochschulabsolventinnen und -absolventen erfahren, welche Einstiegsmöglichkeiten ihnen die Bundesverwaltung bietet und an welchen Hochschulmessen sie sich vorstellt. Schulabgängerinnen und -abgänger werden über mögliche Lehrberufe informiert. Mit dem Stellenportal setzt der Bundesrat eine Massnahme aus der Personalstrategie 2011 bis 2015 um.
Gleichzeitig mit der Aufschaltung des Internetportals erfolgt auch die Umstellung auf das E-Recruiting – das elektronische Bewerbungsmanagement. Der gesamte Rekrutierungsprozess von der Stellenausschreibung bis zur Zusage wird künftig elektronisch bearbeitet. Damit könne dieser zeit- und kostsparender abgewickelt werden, teilt das Eidgenössische Personalamt mit.
Wenn über die Revision des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) diskutiert wird, über die wir am 29. November abstimmen, stehen meist Fragen der Sicherheitspolitik im Zentrum. Die Vorlage passt die Regeln für die Ausfuhr und Wiederausfuhr von Kriegsmaterial an die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa an. Dabei wird häufig übersehen, dass die Vorlage auch eine Standort- und Innovationsfrage ist.
Der Ständerat hat bei den Lohnschutzmassnahmen im Rahmen des Vertragspakets Schweiz-EU wichtige Entscheide gefällt. Er folgt dabei in zentralen Punkten dem bundesrätlichen Vorschlag und stärkt die gemeinsam mit den Sozialpartnern erarbeiteten Lösungen beim Lohnschutz.
Pünktlich zum Lohnherbst kehren neben überhöhten Forderungen auch altbekannte Behauptungen zurück: Die Unternehmen behielten die Produktivitätsgewinne auf Kosten der Arbeitnehmenden für sich. Oder: Die Krankenkassenprämien stiegen stärker als die Löhne, weshalb es einen kräftigen Lohnaufschlag brauche. Warum stimmen beide nicht, und wie viel Lohn liegt 2027 drin?
Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) hat das von den Sozialpartnern zusammen mit dem Bund erarbeitete Paket zum Lohnschutz im Rahmen des Vertragspakets Schweiz–EU aufgeschnürt und Änderungen an mehreren Massnahmen beschlossen. Mit dem Beharren auf einer Kautionspflicht für ausländische Unternehmen nimmt die WAK-S eine Verletzung von EU-Recht in Kauf. Sie schwächt zudem die Unterstützung des Vertragspakets im Inland.