Das Bundesamt für Gesundheit führt vom 21. bis zum 29. Mai 2011 gemeinsam mit zahlreichen Trägern eine nationale «Dialogwoche Alkohol» durch. Diese hat zum Ziel, zu sensibilisieren und den Dialog über den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol in den Betrieben zu fördern.
| Roland A. Müller
Eine Umfrage von «Sucht Info Schweiz» im Jahr 2009 ergab, dass rund zwei Drittel der Betriebe interne Vorschriften zum Alkoholkonsum erarbeitet haben. Eine wichtige Erkenntnis aus dieser Umfrage ist, dass betriebliche Präventionsprogramme die Sicherheit erhöhen, das Arbeitsklima verbessern und die Kosten senken können. In den Unternehmen bestehe jedoch noch immer ein Mangel an Wissen im Umgang mit gefährdeten Personen, schreibt das BAG.
Das Bundesamt empfiehlt, sich an der nationalen Dialogwoche Alkohol, welches gemeinsam mit zahlreichen Trägern durchführt wird, zu beteiligen. Diese findet vom 21. bis zum 29. Mai 2011 statt und hat zum Ziel, zu sensibilisieren und den Dialog über den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu fördern.
Zum Beispiel können Artikel zum Thema in die Personalzeitung aufgenommen, Kampagnenplakate aufgehängt, Flyer verteilt oder ein Präventionsprogramm ins Leben gerufen werden. Informationen und Kontaktangaben zur «Dialogwoche Alkohol» finden sich unter alcohol-facts.ch. Auch der Flyer «10 Gründe, warum wir über Alkohol sprechen sollen» kann via Website heruntergeladen oder in gedruckter Form bestellt werden.
Wenn über die Revision des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) diskutiert wird, über die wir am 29. November abstimmen, stehen meist Fragen der Sicherheitspolitik im Zentrum. Die Vorlage passt die Regeln für die Ausfuhr und Wiederausfuhr von Kriegsmaterial an die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa an. Dabei wird häufig übersehen, dass die Vorlage auch eine Standort- und Innovationsfrage ist.
Der Ständerat hat bei den Lohnschutzmassnahmen im Rahmen des Vertragspakets Schweiz-EU wichtige Entscheide gefällt. Er folgt dabei in zentralen Punkten dem bundesrätlichen Vorschlag und stärkt die gemeinsam mit den Sozialpartnern erarbeiteten Lösungen beim Lohnschutz.
Pünktlich zum Lohnherbst kehren neben überhöhten Forderungen auch altbekannte Behauptungen zurück: Die Unternehmen behielten die Produktivitätsgewinne auf Kosten der Arbeitnehmenden für sich. Oder: Die Krankenkassenprämien stiegen stärker als die Löhne, weshalb es einen kräftigen Lohnaufschlag brauche. Warum stimmen beide nicht, und wie viel Lohn liegt 2027 drin?
Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) hat das von den Sozialpartnern zusammen mit dem Bund erarbeitete Paket zum Lohnschutz im Rahmen des Vertragspakets Schweiz–EU aufgeschnürt und Änderungen an mehreren Massnahmen beschlossen. Mit dem Beharren auf einer Kautionspflicht für ausländische Unternehmen nimmt die WAK-S eine Verletzung von EU-Recht in Kauf. Sie schwächt zudem die Unterstützung des Vertragspakets im Inland.