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Gesamtarbeitsverträge: Reallöhne stagnieren

Die Sozialpartner in der Schweiz einigten sich im letzten Jahr auf Nominallohnerhöhungen um durchschnittlich 0,7%. Nach Abzug der Inflationsrate von 0,7% stagnierten die Reallöhne.

Die Lohnverhandlungen für das Jahr 2010 wurden im Rahmen der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV) mit mindestens 1500 Arbeitnehmenden geführt. Die Sozialpartner verständigten sich auf Nominallohnerhöhungen von durchschnittlich 0,7%. Davon waren 0,3% generelle und 0,4% individuelle Anpassungen. Die in den GAV festgelegten Mindestlöhne wurden im Mittel ebenfalls um 0,7% angehoben. Die realen Effektivlöhne stagnierten im vergangenen Jahr bei 0%, wie aus einer Publikation des Bundesamts für Statistik (BFS) hervorgeht.

Die Lohnverhandlungen bezogen sich auf 23% der Angestellten in der Schweiz. Damit waren rund 520‘500 Arbeitnehmende von einer Anpassung ihres Effektivlohns betroffen, wobei rund 822‘000 Arbeitnehmende einem GAV mit Tariflohnverhandlungen unterstellt waren.

Ihre Ansprechperson

Roland A. Müller

Direktor

roland.mueller@arbeitgeber.ch

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