Andy Müller tritt per 1. Juni 2022 in die Geschäftsleitung des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes ein und übernimmt die Leitung des Ressorts Kommunikation.
| Roland A. Müller
Andy Müller bringt grosse Medienerfahrung und breite Kenntnisse der Bundespolitik mit: Seit 2018 arbeitet er als Redaktor des SRF im Bundeshaus und berichtet regelmässig über wichtige Geschäfte aus der Bundespolitik. Der breiten Öffentlichkeit ist Müller mit seinen fundierten Einschätzungen in den Bereichen Europa-, Sozial-, Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik in den SRF Nachrichtensendungen, unter anderem der «Tagesschau», bestens bekannt.
Seit 2007 arbeitete Andy Müller bei SRF in verschiedenen Funktionen. Von 2010 bis 2015 war er bei «10vor10», zuerst als Produzent und Redaktor, ab 2015 als stellvertretender Redaktionsleiter.
Andy Müller löst den bisherigen Kommunikations-Chef, Fredy Greuter, ab, der sich dazu entschlossen hat, ausserhalb des Verbandes eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Wir danken Herrn Greuter für seine bisherige Tätigkeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
Wenn über die Revision des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) diskutiert wird, über die wir am 29. November abstimmen, stehen meist Fragen der Sicherheitspolitik im Zentrum. Die Vorlage passt die Regeln für die Ausfuhr und Wiederausfuhr von Kriegsmaterial an die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa an. Dabei wird häufig übersehen, dass die Vorlage auch eine Standort- und Innovationsfrage ist.
Der Ständerat hat bei den Lohnschutzmassnahmen im Rahmen des Vertragspakets Schweiz-EU wichtige Entscheide gefällt. Er folgt dabei in zentralen Punkten dem bundesrätlichen Vorschlag und stärkt die gemeinsam mit den Sozialpartnern erarbeiteten Lösungen beim Lohnschutz.
Pünktlich zum Lohnherbst kehren neben überhöhten Forderungen auch altbekannte Behauptungen zurück: Die Unternehmen behielten die Produktivitätsgewinne auf Kosten der Arbeitnehmenden für sich. Oder: Die Krankenkassenprämien stiegen stärker als die Löhne, weshalb es einen kräftigen Lohnaufschlag brauche. Warum stimmen beide nicht, und wie viel Lohn liegt 2027 drin?
Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) hat das von den Sozialpartnern zusammen mit dem Bund erarbeitete Paket zum Lohnschutz im Rahmen des Vertragspakets Schweiz–EU aufgeschnürt und Änderungen an mehreren Massnahmen beschlossen. Mit dem Beharren auf einer Kautionspflicht für ausländische Unternehmen nimmt die WAK-S eine Verletzung von EU-Recht in Kauf. Sie schwächt zudem die Unterstützung des Vertragspakets im Inland.