Als der Bund die Ecoplan-Studie zur Unionsbürgerrichtlinie veröffentlichte, sorgte eine Zahl für Schlagzeilen: 570’000 EU/EFTA-Bürgerinnen und -Bürger könnten ein Daueraufenthaltsrecht beantragen. Doch die vermeintliche Zuwanderungswelle entpuppt sich als statistisches Missverständnis – betroffen sind vor allem Menschen, die längst in der Schweiz leben und arbeiten.
Per 1. Januar 2026 tritt unter anderem die 13. AHV-Rente in Kraft, die in Form eines Zuschlags zusammen mit der Dezemberrente ausbezahlt wird. Der BVG-Mindestzinssatz bleibt 2026 bei 1,25 Prozent. Neu können zudem Beiträge in die Säule 3a bis zu zehn Jahre rückwirkend einbezahlt und von den Steuern abgezogen werden.
Die Schweizer Löhne entwickeln sich trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten weiterhin stabil: Der Medianlohn stieg 2024 auf 7’024 Franken, das geschlechterspezifische Lohngefälle ging weiter zurück und die Lohnstruktur blieb insgesamt bemerkenswert konstant – ein Zeichen der Robustheit und Anpassungsfähigkeit des Schweizer Arbeitsmarktes. Dies und mehr zeigen die neuesten Zahlen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2024.
Am Spitzentreffen der Berufsbildung vom 20. November 2025 wurden Arbeitspakete zur Förderung der Attraktivität der Berufsbildung verabschiedet. Aus Sicht der Arbeitgeber ist entscheidend, dass die Weiterentwicklung der dualen Berufsbildung überlegt erfolgt, konsequent auf die Arbeitsmarktfähigkeit ausgerichtet bleibt und nicht zum Spielball politischer Interessen wird.
Der neue «Barometer Gute Arbeit» zeigt steigende psychische Belastungen – doch der Stress, den viele empfinden, entsteht nicht nur am Arbeitsplatz. Die Arbeitgeber teilen das Ziel guter Arbeitsbedingungen und unternehmen bereits grosse Anstrengungen. Sie weisen aber auf die bereits zahlreichen Arbeitgeberinitiativen sowie die vielfältigen gesellschaftlichen Stressfaktoren hin und fordern praxistaugliche, branchenrealistische Lösungen statt pauschaler Verschärfungen.
Die neueste Kosten-Nutzen-Erhebung der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung (EHB) bestätigt, dass sich die berufliche Grundbildung für die Lehrbetriebe rechnet. Mit einem durchschnittlichen Nettonutzen von gut 4'500 Franken pro Lehrjahr bleibt die Lehre ein zentraler Pfeiler der Arbeitskräftesicherung. Der Schweizerische Arbeitgeberverband wertet die Resultate als wichtiges Signal zugunsten des betrieblichen Berufsbildungssystems als Ganzes sowie der Unternehmen, die in erheblichem Mass in die Ausbildung der Fachkräfte der Zukunft investieren.
Nach dem klaren Ja des Ständerates spricht sich auch die Nationalrätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) für das verbundpartnerschaftlich abgestützte Massnahmenpaket zur Stärkung der Höheren Berufsbildung aus. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst diesen nächsten und wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer stärkeren Anerkennung der Höheren Berufsbildung.
Die SwissSkills 2029 werden in St. Gallen ausgetragen. Im selben Jahr finden die EuroSkills in Genf statt. Damit ergibt sich eine einmalige Gelegenheit, die gesamte Schweiz für die Berufsbildung zu begeistern.