Die Chaos-Initiative fordert, die ständige Bevölkerung in der Schweiz bis 2050 auf zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Sie will damit einen starren Bevölkerungsdeckel einführen und nebst anderen Abkommen auch das Personenfreizügigkeitsabkommen kündigen. Die Initiative setzt damit den bilateralen Weg mit der EU mutwillig aufs Spiel und ignoriert die demografische Entwicklung in der Schweiz. Unser Land wird auch in Zukunft auf die Zuwanderung von Arbeitskräften angewiesen sein. Die Chaos-Initiative löst keine Probleme, schafft aber zahlreiche neue. Sie gefährdet die Sicherheit und den Wohlstand in der Schweiz.
Die Klage über die stressige Arbeitswelt ist allgegenwärtig. Gewerkschaften warnen vor einer «Gesundheitskrise» und fordern als Antwort kürzere Arbeitszeiten oder strengere Regulierungen. Ein Blick in die Statistik zeigt: Das Gesundheitsempfinden verschlechtert sich tatsächlich. Doch wer die Arbeit reflexartig als…
Der Ständerat hat in der dritten Woche der Wintersession 2025 das Entlastungspaket 27 für den Bundeshaushalt beraten und einige Anpassungen am Vorschlag des Bundesrates beschlossen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst insbesondere die Ablehnung der höheren Besteuerung von Kapitalbezügen aus der beruflichen und privaten Vorsorge und den Erhalt der Ausnahmeregelung bei der Projektförderung in der Berufsbildung.
Einmal mehr muss die Schweiz ein Sonderfall sein – mit Sozialwerken, die immun sind gegen jedwede demografische Entwicklung. Während weite Teile der westlichen Welt das Rentenalter erhöhen, flüchtet sich die Schweiz in Massnahmen, die vor allem die Jungen belasten.
Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung das Ergebnis der Vernehmlassung über das Vertragspaket Bilaterale III zur Kenntnis genommen. Darin enthalten sind neben den sozialpartnerschaftlich mitgetragenen inländischen Lohnschutzmassnahmen 1 bis 13 auch die vom Bundesrat vorgeschlagene Massnahme 14. Der Schweizerische Arbeitgeberverband steht für die betriebliche Sozialpartnerschaft ein; die Massnahme 14 geht aber zu weit und wird deshalb abgelehnt.
Als der Bund die Ecoplan-Studie zur Unionsbürgerrichtlinie veröffentlichte, sorgte eine Zahl für Schlagzeilen: 570’000 EU/EFTA-Bürgerinnen und -Bürger könnten ein Daueraufenthaltsrecht beantragen. Doch die vermeintliche Zuwanderungswelle entpuppt sich als statistisches Missverständnis – betroffen sind vor allem Menschen, die längst in der Schweiz leben und arbeiten.
Bildung galt lange als sicherer Weg in den Arbeitsmarkt. Heute gilt das nicht mehr uneingeschränkt. Der Übergang von der Hochschule in die Erwerbstätigkeit wird holpriger – und das in einem Land, das eigentlich zu wenig Arbeitskräfte hat. Ein Zufall…
Der Schweizerische Arbeitgeberverband empfiehlt die Ablehnung der Service-Citoyen-Initiative. Zwar teilen die Arbeitgeber das Ziel, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Engagement für die Allgemeinheit zu stärken. Die mit der Initiative vorgeschlagene Ausweitung der Dienstpflicht auf alle Bürgerinnen und Bürger würde jedoch den Arbeitsmarkt massiv belasten, hohe Kosten verursachen und die Privatwirtschaft konkurrenzieren.