Im Herbst 2022 geht es um viel. Die Schweiz stimmt über die Zukunft ihrer Altersvorsorge ab. Die linken Parteien und Gewerkschaften haben das Referendum gegen die AHV 21 ergriffen. Damit gefährden sie das wichtigste Sozialwerk der Schweiz für die kommenden Generationen. Eine breite Allianz, bestehend aus Vertreterinnen verschiedener politischer Parteien und verschiedener Wirtschaftsverbände, stellt sich diesem Referendum entgegen und setzt sich für die Sicherung der Altersvorsorge ein.
Abgesehen von der Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen sowie den Isolationsvorschriften hebt der Bundesrat praktisch alle corona-bedingten Einschränkungen auf. Die Arbeitgeber begrüssen diesen entschiedenen Ausstieg und die Rückkehr zu einer Normalität, bei der eigenverantwortliches Handeln in allen Lebensbereichen wieder im Vordergrund steht.
Andy Müller tritt per 1. Juni 2022 in die Geschäftsleitung des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes ein und übernimmt die Leitung des Ressorts Kommunikation.
Die bundesrätlichen Perspektiven mit klaren Lockerungsschritten sind für die Arbeitgeber richtig. Bei der Zertifikats- und Maskenpflicht sollte der Bundesrat allerding noch rascher und entschiedener voranschreiten, um danach alle auferlegten Einschränkungen aufzuheben.
Das vom Schweizerischen Arbeitgeberverband neu lancierte Arbeitgebernetzwerk focus50plus wird zusammen mit Unternehmen, Wissenschaft und Politik breit abgestützte Lösungen für Arbeitgeber und deren Mitarbeitende erarbeiten. Im Fokus steht dabei die Zusammenarbeit der Generationen, die Förderung der beruflichen Mobilität von älteren Arbeitnehmenden sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine Weiterarbeit über das ordentliche Pensionsalter hinaus.
Die drei Dachverbände der Wirtschaft Schweizerischer Gewerbeverband sgv , economiesuisse und Schweizerischer Arbeitgeberverband stehen geschlossen für ein JA zur Abschaffung der Emissionsabgabe am 13. Februar ein. Steuern, die mehr schaden als nützen, gehören abgeschafft. KMU, Startups und krisenbetroffene Firmen mit Sonderabgaben zu belasten, widerspricht jeglicher erfolgreicher und nachhaltiger Steuerpolitik. Es ist Zeit, die KMU zu stärken, Innovationen zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu sichern.