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«AHVplus» verkennt demografische Realität und bringt schlechter gestellten Rentnern nichts
Die Initiative «AHVplus» des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes will die AHV-Renten pauschal um 10 Prozent erhöhen. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband missachtet die Initiative schlichtweg die demografischen Herausforderungen: «AHVplus» würde jährlich bis zu 4 Milliarden Franken kosten, obwohl der AHV 2030 ein Finanzloch von gegen 9 Milliarden blüht. Allein die Sicherung des heutigen Rentenniveaus ist für Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine Belastung. Hinzu kommt, dass «AHVplus» Rentnern mit wenig Einkommen gar nichts bringen würde. Nicht zuletzt beerdigt die – auch von der SP unterstützte – Initiative Bundesrat Bersets Reformpaket.