Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Informationsplattform aktualisiert
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat die aktualisierte Informationsplattform «Vereinbarkeit Beruf und Familie: Massnahmen der Kantone und der Gemeinden» online geschaltet.
| Roland A. Müller
Die Informationsplattform «Vereinbarkeit Beruf und Familie: Massnahmen der Kantone und der Gemeinden» wurde im Jahr 2009 durch das Seco und das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) lanciert sowie vom Schweizerischen Arbeitgeberverband im Patronat unterstützt.
Dieses Instrument ermöglicht es, auf nationaler Ebene rasch und effizient die von den Kantonen und den Hauptorten sowie von einigen Gemeinden getroffenen Massnahmen in den Bereichen familienergänzende Kinderbetreuung und familienfreundliche Arbeitsbedingungen abzurufen.
«Die Plattform fördert den Austausch von Ideen und guten Beispielen und unterstützt die öffentlichen Körperschaften bei ihrem eigenen Monitoring», teilt das Seco mit. Die Plattform ist online abrufbar.
Wenn über die Revision des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) diskutiert wird, über die wir am 29. November abstimmen, stehen meist Fragen der Sicherheitspolitik im Zentrum. Die Vorlage passt die Regeln für die Ausfuhr und Wiederausfuhr von Kriegsmaterial an die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa an. Dabei wird häufig übersehen, dass die Vorlage auch eine Standort- und Innovationsfrage ist.
Der Ständerat hat bei den Lohnschutzmassnahmen im Rahmen des Vertragspakets Schweiz-EU wichtige Entscheide gefällt. Er folgt dabei in zentralen Punkten dem bundesrätlichen Vorschlag und stärkt die gemeinsam mit den Sozialpartnern erarbeiteten Lösungen beim Lohnschutz.
Pünktlich zum Lohnherbst kehren neben überhöhten Forderungen auch altbekannte Behauptungen zurück: Die Unternehmen behielten die Produktivitätsgewinne auf Kosten der Arbeitnehmenden für sich. Oder: Die Krankenkassenprämien stiegen stärker als die Löhne, weshalb es einen kräftigen Lohnaufschlag brauche. Warum stimmen beide nicht, und wie viel Lohn liegt 2027 drin?
Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) hat das von den Sozialpartnern zusammen mit dem Bund erarbeitete Paket zum Lohnschutz im Rahmen des Vertragspakets Schweiz–EU aufgeschnürt und Änderungen an mehreren Massnahmen beschlossen. Mit dem Beharren auf einer Kautionspflicht für ausländische Unternehmen nimmt die WAK-S eine Verletzung von EU-Recht in Kauf. Sie schwächt zudem die Unterstützung des Vertragspakets im Inland.