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Schweizer Industrie legt weiter zu

Die Schweizer Industrie befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Im ersten Quartal 2011 erhöhte sich die Produktion im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5% und der Umsatz nahm um 3,4% zu. Auch die Auftragslage ist positiv.

Die Produktion der Schweizer Unternehmen erhöhte sich im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 5%. Am stärksten war der Zuwachs bei den Gebrauchs- und Investitionsgütern, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Unter den Branchen war der Anstieg beim Fahrzeugbau, beim Bergbau, bei der Elektro- und feinmechanischen Industrie, beim Maschinenbau und bei der Textilindustrie am grössten. Die Energie- und Wasserversorgung sowie das Papier-, Verlags-, Druckgewerbe verzeichneten einen Rückgang.

Die Umsätze nahmen um 3,4% zu. Die Exporte spielten dabei weiterhin eine tragende Rolle. Der Fahrzeugbau meldete das beste Ergebnis, es folgten die Branche «Kokerei, Mineralölverarbeitung», die Elektro- und feinmechanische Industrie, die Metallindustrie sowie die Glas-, Beton- und keramische Industrie. Umsatzrückgänge wurden bei der Chemischen Industrie, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie beim Papier-, Verlags-, Druckgewerbe gemessen.

Die gute Auftragslage der Schweizer Industrieunternehmen hält weiterhin an. Die Auftragseingänge nahmen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,4% zu. Vor allem die Investitions- und Gebrauchsgüter trugen zu diesem Ergebnis bei. Die Eingänge bei der Lederverarbeitenden Industrie, beim Maschinenbau und in der Metallindustrie waren am stärksten. Das sonstige verarbeitende Gewerbe, das Papier-, Verlags-, Druckgewerbe sowie die Nahrungs- und Genussmittelindustrie waren dagegen rückläufig. Die Auftragsbestände stiegen um 8,7%.

Ihre Ansprechperson

Roland A. Müller

Direktor

roland.mueller@arbeitgeber.ch

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