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Der Beruf ist für junge Erwachsene wichtig, aber nicht am wichtigsten

Der Beruf geniesst bei jungen Erwachsenen in der Schweiz – hinter Familie und Freunden – dritte Priorität. Die Schweizer Jugendbefragung ch-x zeigt zudem, dass etwa jede zehnte begonnene Ausbildung oder Lehre abgebrochen wird.

Wie erleben Jugendliche den Einstieg in die Berufswelt? Wie berichten die 19- bzw. 20-jährigen jungen Erwachsenen über ihre diesbezüglichen Erfahrungen, und was ist ihnen in der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit besonders wichtig? Diesen Fragen ging die Studie «Einstieg in die Berufswelt» beruht auf Erhebungen im Rahmen der Eidgenössischen Jugendbefragungen ch-x nach.

Über 47 000 Jugendliche befragt

Die Jugendbefragungen sind seit ihrer Entstehung mit dem Bundesstaat von 1848 eine Einrichtung des früheren Militärdepartements EMD und heutigen VBS. Im Gegensatz zu früher werden nicht mehr nur die rund 60% Diensttauglichen in der Rekrutenschule befragt, sondern alle jungen Schweizer anlässlich ihrer Aushebung. Seit der Jahrtausendwende werden zudem rund 2000 junge Frauen in etwa 80 nach Zufall ausgewählten Gemeinden interviewt, teilt das VBS mit. Für die Hauptstichprobe des nun vorgestellten Projektes wurden 47 000 junge Schweizer Männer, 1660 gleichaltrige Schweizer Frauen, 165 Ausländern und 130 Ausländerinnen befragt.

Die Studie liefert folgende Erkenntnisse:

Übergang in die Berufsbildung für Arbeitgeber zentral

Die Arbeitgeber sind sehr interessiert daran, den Übergang von der obligatorischen Schule in die Berufsbildung zu optimieren. Daher besteht bei den Arbeitgeberorganisationen eine hohe Bereitschaft, die Nahtstelle zwischen obligatorischer Schule und Arbeitswelt mit ihren vielen involvierten Akteuren zu verbessern. Als besonders wichtig erachten die Arbeitgeber eine gut funktionierende Berufs- und Schulwahlvorbereitung auf der Sekundarstufe I. Um Verbesserungen zu erreichen, beteiligt sich der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) zusammen mit der Schweizerischen Konferenz der Kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) am Projekt Nahtstelle.

Ihre Ansprechperson

Roland A. Müller

Direktor

roland.mueller@arbeitgeber.ch

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