Im August waren in der Schweiz 2500 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Juli. Die Arbeitslosenquote lag damit unverändert bei 2,8%. Hingegen stieg die Quote bei den jungen Erwachsenen um 0,6 auf 3,3%.
| Roland A. Müller
Im August 2011 waren in der Schweiz insgesamt 111 700 Menschen als arbeitslos registriert, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. Damit blieb die Quote im dritten Monat in Folge bei 2,8% und auf dem tiefsten Wert seit Beginn der Finanzkrise 2008. Erstmals kam es aber wieder zu einem leichten Anstieg. Saisonbereinigt nahm die Zahl der Arbeitslosen jedoch noch immer um 500 Personen ab.
2900 junge Menschen mehr als arbeitslos gemeldet£
Angestiegen ist auf den Stichtag zu Beginn des neuen Schuljahres Ende August die Jugendarbeitslosigkeit: Die Quote kletterte von 2,7 auf 3,3%. In der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen waren 18 000 Personen als arbeitslos registriert. Das sind 2900 Personen oder fast 20% mehr als im Vormonat.
Zugenommen hat auch die Zahl der Stellensuchenden. Insgesamt waren 164 100 Stellensuchende registriert. Das sind 1500 oder 0,9% mehr als im Juli. Bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren mit 18 600 etwas weniger offene Stellen registriert als im Vormonat (-570). Das entspricht einem Rückgang von 3%.
Noch 394 Betriebe von Kurzarbeit betroffen
Im Juni 2011 waren rund 3300 Personen von Kurzarbeit betroffen, 900 Personen weniger (-21,3%) als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe verringerte sich um 53 Einheiten (-11,9%) auf 394. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 65 200 (-26,4%) auf 182 100 Stunden ab. In der entsprechenden Vorjahresperiode (Juni 2010) waren 849 700 Ausfallstunden registriert worden, welche sich auf 16 700 Personen in 1789 Betrieben verteilt hatten.
Wenn über die Revision des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) diskutiert wird, über die wir am 29. November abstimmen, stehen meist Fragen der Sicherheitspolitik im Zentrum. Die Vorlage passt die Regeln für die Ausfuhr und Wiederausfuhr von Kriegsmaterial an die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa an. Dabei wird häufig übersehen, dass die Vorlage auch eine Standort- und Innovationsfrage ist.
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