Der Schweizer Arbeitsmarkt bleibt stabil. Im September waren im Gegensatz zum Vormonat 343 Personen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen, die Quote verharrte bei 2,8%.
| Roland A. Müller
Ende Monat waren 111 344 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 343 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote betrug den vierten Monat in Folge 2,8%, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. Gegenüber September 2010 nahm die Zahl der Arbeitslosen um bemerkenswerte 20,5% ab.
851 mehr offene Stellen
Am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffen sind weiterhin die 15- bis 24-Jährigen. Im September nahm die Jugendarbeitslosigkeit aber leicht um 144 Betroffene auf 17 932 ab. Die Quote ging von 3,3% auf 3,2% zurück. Bei den Ausländerinnen und Ausländern verharrte sie bei 5,3%.
Zugenommen hat die Zahl der Stellensuchenden, und zwar um 378 auf 164 448, schreibt das Seco weiter. Ihnen standen 19 435 offene Stellen zur Verfügung, 851 mehr als im Vormonat.
Noch 297 Firmen von Kurzarbeit betroffen
Auch bei der Kurzarbeit lassen sich an den neuesten Zahlen vom Juli keine Zeichen einer Eintrübung auf dem Arbeitsmarkt erkennen: Betroffen waren noch 297 Betriebe oder 97 (-24,6%) weniger als im Vormonat. Davon tangiert waren 2215 Personen, 1155 weniger als im Juni. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 59 449 (-32,6%) auf 122 695 Stunden ab. Im Juli vor einem Jahr waren noch 514 099 Ausfallstunden und 9737 Kurzarbeitende in 1242 Betrieben gezählt worden.
Wenn über die Revision des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) diskutiert wird, über die wir am 29. November abstimmen, stehen meist Fragen der Sicherheitspolitik im Zentrum. Die Vorlage passt die Regeln für die Ausfuhr und Wiederausfuhr von Kriegsmaterial an die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa an. Dabei wird häufig übersehen, dass die Vorlage auch eine Standort- und Innovationsfrage ist.
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