Sozialpolitik
Altersvorsorge
Arbeitgeber lehnen dauerhafte Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Finanzierung der 13. AHV-Rente ab
17. Juni 2026
Medienmitteilungen
Nach dem Ständerat hat heute der Nationalrat über den Vorschlag der Einigungskonferenz zur Finanzierung der 13. AHV-Rente beraten. Er stimmt einer dauerhaften Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4 Prozentpunkte zu, lehnt höhere Lohnbeiträge jedoch ab. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst, dass der Nationalrat die Erwerbsarbeit nicht zusätzlich über höhere Abgaben belasten will. Doch auch eine dauerhafte Erhöhung der Mehrwertsteuer bringt volkswirtschaftlich unerwünschte Effekte mit sich. Die Wirtschaft lehnt diesen Vorschlag ab.
Sozialpolitik
Einigungskonferenz beharrt auf höheren Lohnabgaben – ein inakzeptabler Vorschlag
10. Juni 2026
Medienmitteilungen
Barbara Zimmermann-Gerster
Die Einigungskonferenz hat sich aufgrund der Mehrheitsverhältnisse zur Finanzierung der 13. Rente für eine Mischvariante aus Mehrwertsteuerprozenten (0,4 Prozentpunkte) und Lohnabgaben (0,2 Prozentpunkte) – unbefristet – entschieden. Dieser Antrag gleicht der Variante aus dem Ständerat, er wurde minim korrigiert. Die Dachverbände der Wirtschaft lehnen den Vorschlag der Einigungskonferenz entschieden ab.
Sozialpolitik
Nationalrat spricht sich für Kompromisslösung zur Finanzierung der 13. AHV-Rente aus
3. Juni 2026
News
Der Nationalrat hat in der Sommersession die Debatte über die Finanzierung der 13. AHV-Rente fortgeführt. Er spricht sich für eine befristete Mehrwertsteuererhöhung um 0,5 Prozent bis Ende 2033 aus. Dies entspricht dem Kompromissvorschlag, hinter dem auch eine breite Allianz aus der Wirtschaft stehen kann. Er stellt sicher, dass die AHV bis zur Umsetzung neuer Reformen trotz der Mehrbelastung infolge 13. AHV-Rente finanziert werden kann. Nun ist es am Ständerat, dem Nationalrat auf diesem Weg zu folgen.
Sozialpolitik
Wirtschaft geeint für Kompromiss: Befristete Mehrwertsteuer-Erhöhung zur Finanzierung der 13. AHV-Rente
2. Juni 2026
Medienmitteilungen
Der Nationalrat hat in der Sommersession die Debatte über die Finanzierung der 13. AHV-Rente fortgeführt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband, der Schweizerische Gewerbeverband und economiesuisse bieten Hand für die von ihm vorgeschlagene befristete Erhöhung der Mehrwertsteuer, um die Finanzierung der 13. AHV-Rente für die nächsten Jahre sicherzustellen. Eine Erhöhung der Lohnbeiträge lehnt die Wirtschaft entschieden ab. Mittelfristig braucht es echte Reformen für die breite Bevölkerung und den Standort Schweiz und keine blinde weitere Erhöhung von Steuern und Abgaben.
Sozialpolitik
Befristete MwSt.-Erhöhung für die 13. AHV-Rente – SGK-N unterstützt verträglichere Finanzierungsvariante und erteilt Interventionsmechanismus mit Lohnprozenten eine klare Absage
17. April 2026
News
Ständerat und Nationalrat sind sich uneinig darüber, wie die 13. AHV-Rente finanziert werden soll. Nachdem der Ständerat in der Frühjahrsession auf einer unverantwortlichen Mischung aus höheren Lohnbeiträgen und einer unbefristeten Mehrwertsteuererhöhung beharrte, spricht sich die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) für eine vernünftige und sinnvolle Lösung aus. Sie will die 13. AHV-Rente mit einer bis 2033 befristeten Erhöhung der Mehrwertsteuer finanzieren und damit auch die Rentnergeneration in die Finanzierung einbeziehen.