Wir zeigen Gesicht: Muriel Hofer

26. Juli 2019 5 Fragen an...

In loser Folge stellen wir die Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) vor. Muriel Hofer ist Leiterin Administration beim SAV. Sie will Probleme lösen und nicht auf später verschieben.

Bei Ihnen laufen die administrativen Fäden des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) zusammen. Das hört sich nach Multitasking auf hohem Niveau an?

Wenn ich mich mit den Kollegen auf der Geschäftsstelle vergleiche, dann ist mein Multitasking nicht auf so hohem Niveau (lacht). In meinem Job muss ich aber tatsächlich oft mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen, daher: Ja, Multitasking ist ein grosser Teil meiner Arbeit. Ausserdem sollte ich mich in allen unseren Bereichen etwas auskennen.

Welche administrativen Tätigkeiten werden in Ihren Augen gerne in ihrer Relevanz unterschätzt?

Prinzipiell denke ich, dass die Administration eher unterschätzt oder etwas belächelt wird. Zu Unrecht, denn sie ist anspruchsvoll. Ich muss beispielsweise die Themen aller SAV-Ressorts grundsätzlich verstehen. Nur so kann ich bei Anfragen schnell und adäquat reagieren. Detailliertes und genaues Arbeiten ist bei der Administration ebenfalls elementar. Als grösste Herausforderung in der Administration würde ich die Tatsache nennen, dass wir unseren Arbeitstag nicht planen können. Ich weiss morgens nie, was alles auf mich zukommen wird. Das macht die Arbeit natürlich sehr spannend und abwechslungsreich, aber eben auch unvorhersehbar.

 

Detailliertes und genaues Arbeiten ist elementar.

Sie kommen ursprünglich aus der Hotellerie. Für welche Learnings sind Sie in Ihrem heutigen Alltag dankbar?

Ganz klar für den Dienstleistungsgedanken. Das heisst, ich will Probleme lösen und nicht auf später verschieben. Ausserdem lernte ich, einen respektvollen Umgang mit allen Mitarbeitern zu pflegen, egal auf welcher Hierarchiestufe die Person steht.

Sie gelten als Perfektionistin. Welches sind Ihre Grundprinzipien, die Sie dem Administrationsteam vorleben möchten?

Wer sagt das (lacht)? Das sehe ich ehrlich gesagt nicht so, auch ich mache Fehler. Ich erwarte von mir selbst das Gleiche, wie das, was ich von anderen erwarte. Ausserdem ist mir der Team-Gedanke wichtig. Alle sollen einander vertreten können und bei Fragen oder Unsicherheiten nachfragen dürfen. Und das, was ich vorher schon gesagt habe: Ich will Probleme lösen und nicht auf später verschieben. Das machen wir im ganzen Team so.

Sie sind noch nicht allzu lange beim SAV. Welches Ziel wollen Sie mit Ihrem Team erarbeiten?

Ein einzelnes Ziel zu nennen, ist schwierig. Aber mir ist es wichtig, dass wir gut als Team funktionieren, damit wir voneinander lernen und uns unterstützen. Nur so können wir die Ressorts so gut wie möglich unterstützen.