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Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: Neue Broschüre für Berufsfachschulen Junge Menschen verunfallen bei der Arbeit viel häufiger als Erwachsene. Die Prävention beim Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ist Aufgabe der Betriebe, Berufsfachschulen und des Lehrpersonals von überbetrieblichen Kursen. Der Bund hat nun die neue Publikation «Starte sicher – bleibe gesund!» für Berufsfachschulen veröffentlicht. Das Bewusstsein der Jugendlichen punkto Gefährdungen - primär am Arbeitsplatz - soll bereits in der beruflichen Grundbildung gestärkt werden. Denn die Zahlen sprechen für sich. Z. B. hatte im Jahr 2007 jeder zweite Lernende an der Arbeit im Forst einen Unfall und fast jeder dritte Vollbeschäftigte. Berufsschülerinnen und -schüler haben generell ein etwa um die Hälfte höheres Unfallrisiko als alle anderen Altersgruppen - dies bei der Arbeit und in der Freizeit. Hinzu kommen laut einer Mitteilung des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD) weitere Gesundheitsrisiken: Zigaretten- und Alkoholkonsum, Schlafmangel, einseitige Ernährung, Exposition gegenüber Chemikalien, körperliche Überforderung und Stress. All das trägt dazu bei, dass 15- bis 24-Jährige überdurchschnittlich oft am Arbeitsplatz fehlen. Diese Situation soll nun verbessert werden. Indes sind Unterrichtsgrundlagen für Lehrkräfte in der Berufsbildung zum Thema "Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz" bislang rar. Aus diesem Grund haben das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) die neue Publikation "Starte sicher - bleibe gesund!" veröffentlicht. Sie soll dazu motivieren, dass das Thema im Berufsschulunterricht vermehrt aufgegriffen wird. Die Publikation enthält branchenneutrale Fakten und Gesetzesgrundlagen, zeigt Risiko- und Handlungsfelder auf, enthält Vorschläge für Massnahmen und liefert weiterführende Informationen sowie nützliche Links zum Thema. Die Broschüre kann als pdf-Format herunter geladen werden. 06.04.2009 |
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