Generationenallianz sagt Nein zur AHV-Scheinreform

17. August 2017,  Medienmitteilungen

Die Altersvorsorge 2020 ist eine ungerechte Scheinreform. Sie verrät Junge und bestraft Rentner. Der AHV-Ausbau belastet heutige Senioren, führt aber zu massiven Mehrausgaben, die nichts zur Sicherung der Altersvorsorge beitragen. Trotz der Erhöhung von Mehrwertsteuer, Lohnabzügen und dem Frauenrentenalter 65 wird die AHV nicht nachhaltig gesichert. Vielmehr wird das Geld direkt mit der Giesskanne wieder ausgegeben. Schon ab dem Jahr 2027 führt die Scheinreform unsere AHV erneut in die roten Zahlen. Die Massnahmen der AHV-Reform wirken damit wie ein Brandbeschleuniger auf die strukturellen Probleme der Altersvorsorge. Die überparteiliche Generationenallianz gegen die AHV-Scheinreform rief heute an Ihrer Pressekonferenz deshalb dazu auf, die Vorlage am 24. September 2017 abzulehnen.

Die AHV-Scheinreform verspricht den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern die Sicherung der AHV. In Tat und Wahrheit ist sie aber nur eine ungerechte Scheinreform, welche die heutige Rentnerinnen und Rentner benachteiligt und so eine Zwei-Klassen-AHV schafft. Obwohl ein Teil der heutigen Seniorinnen und Senioren Unterstützung benötigen würde, profitieren sie nicht vom AHV-Ausbau. Demgegenüber müssen sie den Ausbau für Neurentner sogar noch mit einer höheren Mehrwertsteuer mitfinanzieren. Zudem werden ihnen durch die Streichung des Freibetrags wichtige Anreize für die Weiterarbeit nach der Pensionierung genommen.

Auch die Jungen werden mit der ungerechten AHV-Reform verraten, der Generationenvertrag wird gebrochen. Sie schultern die höhere Mehrwertsteuer und haben wegen den steigenden Lohnabzügen Ende Monat weniger Lohn auf dem Konto. Zudem werden sie von künftigen Reformmassnahmen infolge der demografischen Entwicklung betroffen sein und müssen zusätzlich noch für den ungedeckten Check des AHV-Ausbaus geradestehen. Auch Frauen müssen ein Jahr länger arbeiten. Ihr grosser Beitrag an die Sanierung der AHV wird jedoch gleich wieder mit der Giesskanne ausgeschüttet. Im Interesse der Geschlechter- und Generationengerechtigkeit braucht es eine echte Reform, welche die Altersvorsorge nachhaltig sichert und nicht gleich wieder Mehrausgaben tätigt.

Die überparteiliche Generationenallianz vereint die bürgerlichen Gegner des ungerechten AHV-Ausbaus auf Pump. Am 24. September gilt es daher, die von Mitte-Links diktierte AHV-Scheinreform abzulehnen. Erst damit wird der Weg frei für eine echte und gerechte Reform unserer Altersvorsorge.

Kontakte:

  • Toni Bortoluzzi, Alt-Nationalrat SVP (ZH), 079 348 80 43
  • Damian Müller, Ständerat FDP (LU), 079 569 09 39
  • Karin Keller-Sutter, Ständerätin FDP (SG), 071 244 18 84
  • Jean-Pierre Grin, Nationalrat SVP (VD), 079 548 85 74
  • Christian Lüscher, Nationalrat FDP (GE), 079 355 37 52
  • Thomas de Courten, Nationalrat SVP (BL), 079 320 57 24
  • Susan Diethelm, CVP Bezirk Bremgarten (AG), 078 680 75 45