Gemeinsam gegen die «Verrentung» der Sozialhilfe?

19. Dezember 2016,  Medienbeiträge

Fast die Hälfte der rund 13'000 Neurentner pro Jahr werden der IV aus den RAV oder der Sozialhilfe zugespielt. Die Dauer des Sozialhilfebezugs betrug in diesen Fällen häufig mehrere Jahre. Die Sozialhilfeleitung ist eigentlich darauf ausgelegt, vorübergehende Krisen aufzufangen. Nun verkommt sie jedoch oft zu einer eigentlichen Ersatzrente. Diese «Verrentung» der Sozialhilfe ist der falsche Weg – so lautet das Verdikt von Martin Kaiser, der in seinem Gastbeitrag jene Akteure adressiert, die im Bereich der Sozialhilfe tätig sind.

Der Gastbeitrag von Martin Kaiser ist in der vierten Ausgabe der Zeitschrift «ZESO – die Zeitschrift für Sozialhilfe» erschienen.