Bund anerkennt Stellenwert von Compasso bei beruflicher Eingliederung

21. Juni 2017,  News

Der Bundesrat hat den Bericht zum Stand der Umsetzung des Aktionsplans für die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen verabschiedet. Im Bereich der beruflichen Integration hebt der Bericht das erfolgreiche Engagement der Unternehmen im Rahmen von Compasso hervor.

Der Zwischenbericht des Bundesrats gewährt einen Überblick über den Stand der Umsetzung des Aktionsplans zur Verantwortung der Unternehmen für Gesellschaft und Umwelt. Er macht Fortschritte in allen vier strategischen Stossrichtungen zugunsten einer verantwortungsvollen Unternehmensführung aus. Bei der beruflichen Integration unterstreicht der Bericht die erfolgreiche Zusammenarbeit der Unternehmen und ihren Partnerorganisationen im Rahmen von Compasso.

Unter dem Patronat des Schweizerischen Arbeitgeberverbands vernetzt Compasso die zentralen Akteure der beruflichen Eingliederung. Der Verein unterstützt Arbeitgeber dabei, die Arbeitsmarktfähigkeit von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen zu erhalten und ihre Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt voranzutreiben. Das Engagement der bei Compasso involvierten Akteure, darunter IV, Suva, Privatversicherer, Behinderten- und Eingliederungsorganisationen und Arbeitgeber, lohnt sich: Seit 2012 konnten rund 94’000 Personen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung ihre Arbeitsstelle behalten oder eine neue Stelle finden.

Wegen des sich zuspitzenden Fachkräftemangels werden immer mehr Arbeitgeber von sich aus aktiv und nutzen gezielt die Informationen und Werkzeuge von Compasso. Ebenfalls ausschlaggebend für den anhaltenden Erfolg der beruflichen Eingliederung ist die auf Freiwilligkeit beruhende Zusammenarbeit der Akteure. Indem der Bundesrat sie gemäss seiner Botschaft zur Weiterentwicklung der Invalidenversicherung (IV) gesetzlich vorschreiben will, belastet er das jahrelang aufgebaute Vertrauen der Akteure und beschädigt die bewährten flexiblen Strukturen.