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Jahresbericht-2014-epaper

kommunikation 32 | 33 anaLYSE DER mEDiEnPRÄSEnZ WEitER VERFEinERt Die Medienpräsenz des SAV und seiner Exponen­ tenkonnteimVergleichzumVorjahrinsbesondere in Fernsehen und Radio gesteigert werden. Die Zahl der Beiträge in den audiovisuellen Medien er­ reichte gemäss der Jahrespräsenzanalyse des Me­ dienbeobachters Argus 231 – gegenüber 181 im Jahr 2013. Der weitaus grösste Teil aller Medien­ beiträge entfiel auf die Deutschschweiz; in der französisch­undderitalienischsprachigenSchweiz besteht nach wie vor klares Steigerungspotenzial. Um die Medienbeobachtung weiter zu optimieren, wurden im Berichtsjahr das Monitoring von Print­ medien, Radio, Fernsehen, Online­ und sozialen Medien zusammengeführt. Seit Oktober 2014 zählt der SAV dafür auf die Dienste von Argus Avenue. Neben dem täglichen Update über die Berichter­ stattung in Print, Radio und TV wie bisher werden neu Online­Beiträge von über 60000 nationalen und internationalen News­Plattformen, verschie­ denen Social Media und zahlreichen Blogs gelie­ fert, in denen der Verband, seine Exponenten oder rele­ vante Schlagworte genannt sind. Dies gibt erstens Auf­ schluss darüber, wer sich wo für welche Arbeitgeber­The­ men interessiert oder darü­ ber austauscht. Zweitens er­ laubt es die systematische Überprüfung der (Online­) Kommunikationsziele, drit­ tens leistet es einen wertvol­ len Beitrag zum Issues­Ma­ nagement des Verbands. ZuWanDERunG, minDEStLÖHnE unD aLtERSVoRSoRGE im ZEntRum 2014 war ein kampagnenmässig dicht befrachtetes Jahr für den Schweizerischen Arbeitgeberverband: Gleich drei Volksinitiativen mit hoher Arbeitsmarkt­ relevanz kamen zur Abstimmung. In gemeinsamen Kampagnen mit economiesuisse und /oder dem Schweizerischen Gewerbeverband engagierte sich das Kommunikationsteam des SAV gegen die Mas­ seneinwanderungs­, die Mindestlohn­ und die Eco­ pop­Initiative. Infolge der Annahme der Massen­ einwanderungs­Initiative Anfang Jahr bildete die Frage der Umsetzung des entsprechenden Verfas­ sungsartikels einen thematischen Schwerpunkt, der auch 2015 aktuell bleiben wird. Im Rahmen der Kampagne gegen Ecopop präsentierte der SAV eine Studie, die den künftigen Arbeitskräftebedarf der Schweiz in ausgewählten Branchen bezifferte und damit die Notwendigkeit der Zuwanderung für die Funktionsfähigkeit ganzer Wirtschafts­ zweige – etwa das Gesundheitswesen – bestätigte. Weitere Akzente setzten im Berichtsjahr die Re­ form Altersvorsorge 2020, die Sanierung der Inva­ lidenversicherung und in diesem Zusammenhang die Neugründung von Compasso (siehe Beitrag «Sozialpolitik und Sozialversicherungen») sowie die duale Berufsbildung mit den erstmals zentral durchgeführten Schweizer Berufsmeisterschaften. onLinE-kommunikation auSGEBaut Die Aktivitäten im Bereich Online­Kommunika­ tion nahmen auch 2014 zu: Seit Jahresbeginn lässt sich der SAV auch über den Kurznachrichten­ dienst Twitter verlauten. Indem die auf der Web­ site publizierten Inhalte zusätzlich über Twitter verbreitet werden, vergrössert sich der Radius der Botschaften und erhöht sich deren Breitenwir­ kung. Auch die Website selber erfuhr eine Erwei­ terung. So konnte das Online­Archiv des «Schwei­ zer Arbeitgeber» in Betrieb genommen werden. Über eine einfache Suchfunktion ist ein Grossteil der Artikel der Verbandszeitschrift seit deren Re­ launch im Jahr 2010 im PDF­Format verfügbar. Ein Meilenstein erfolgte im ersten Quartal 2015 mit der Lancierung des neuen Online­Auftritts. Dieser wurde im Berichtsjahr minutiös vorberei­ tet und umgesetzt. Die neue Website fungiert als Dreh­ und Angelpunkt der Online­Kommunika­ tion. In deren News­Room fliessen sämtliche Ver­ lautbarungen des Verbands zusammen, darunter Kurznews, Medienmitteilungen, Kommentare, Posi­ tionsbezüge und Vernehmlassungsantworten. Während sich der neue Online­Auftritt im Aufbau befand, wurde 2014 die bisherige Website so häufig besucht wie noch nie zuvor: Erstmals knackte die Anzahl Besuche die 100000er­Marke (108726). Der Anteil der Zugriffe über mobile Geräte stieg im Vorjahresvergleich von 12 auf 18 Prozent. Bei der Nutzerinteraktion entwickelten sich die Werte wie Besuchsdauer, Absprungrate, Anzahl Seiten pro Sitzung und Prozentzahl wiederkehrender Besu­ cher leicht negativ. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass seit Juli 2014 die internen «DIE MEDIENPRÄSENZ KONNTE IM VER­ GLEICH ZUM VORJAHR INSBESONDERE IN FERNSEHEN UND RADIO GESTEIGERT WERDEN.»

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