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Jahresbericht-2014-epaper

arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am arbeitsplatz 22 | 23 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind ein wichtiges Anliegen für die Schweizer Arbeitgeber. Entsprechend gross sind ihre Bemühungen und finanziellen Aufwendungen. Pro Jahr belaufen sich allein die von den Arbeitgebern finanzierten Präventionsmassnahmen auf etwa 110 Millionen Franken. Unabhängig davon, ob eine gesetzliche Verpflichtung besteht oder Massnahmen auf frei­ williger Basis getroffen werden: Praktikabilität, Unkompliziertheit und Notwendigkeit müssen bei der Umsetzung von Massnahmen der Arbeitssi­ cherheit und des Gesundheitsschutzes stets mit­ berücksichtigt werden. Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) ist national in mehreren Kommissionen und Arbeits­ gruppen vertreten. Immer wichtiger wird die klare und eindeutige Abgrenzung zwischen Berufskrank­ heiten, die direkt im Verantwortungsbereich der Arbeitgeber stehen, und anderen gesundheitlichen Störungen, die ihren Ursprung nicht in der Aus­ übung des Berufs haben. Angesichts knapper Mit­ tel für die Prävention und der sich verändernden Risiken in der Arbeitswelt muss das Präventions­ system im Bereich Arbeitssicherheit und Gesund­ heitsschutz konsequent auf die Prinzipien der Ef­ fektivität, der Effizienz, der Transparenz und der Anpassungsfähigkeit ausgerichtet werden. schWerpunKte in der unFallprÄVentiOn Prioritär war auch im Jahr 2014 die Einsitznahme in der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit (Ekas). Zurzeit ist der SAV mit beratender Stimme vertreten. Im Berichtsjahr wurden von der Ekas unter anderem folgende Schwerpunkte gesetzt: ■ Im Juli 2014 wurde die Ekas vom Bundesrat im Sinne eines Pilotversuchs beauftragt, eine ver­ stärkte Zusammenarbeit zwischen den Durchfüh­ rungsorganen zu vermitteln. Zudem sollte die Koordinationsaufgabe mittels Leistungsverein­ barungen mit den Durchführungsorganen ver­ stärkt werden. Die Erstellung und Ausformulie­ rungsowiederAbschlussvonLeistungsverträgen zwischen der Ekas und den Durchführungsorga­ nen standen folglich 2014 im Fokus. ■ Die 15. Schweizerische Tagung für Arbeitssicher­ heit STAS fand im Oktober 2014 in Luzern statt und war der Thematik «Psychosoziale Risiken – ein Unfallrisiko?» gewidmet. Rund 350 Führungs­ kräfte und Fachspezialisten nahmen an der aus­ gebuchten Tagung teil. ■ Das im Rahmen der Aktion «Prävention im Büro» entwickelteOnline­Präventionsinstrument«Ekas­ Box» wurde an der «Best of Swiss Web» in Zürich in der Kategorie Public Affairs mit Silber ausge­ zeichnet und gewann in Frankfurt im Rahmen des Weltkongresses für Sicherheit und Gesund­ heit bei der Arbeit am «International Media Fes­ tival for Prevention» den International Media Award in der Kategorie Multimedia. ■ Die Ekas konnte im Oktober 2014 die vom Eidge­ nössischen Personalamt erarbeitete Betriebs­ gruppenlösung «Bund» für Sicherheit und Ge­ sundheitsschutz am Arbeitsplatz genehmigen. Sie ist auf die speziellen Bedürfnisse der Bun­ desverwaltung zugeschnitten. ■ Die Ekas verfolgte die Entwicklung der Ausbil­ dungslandschaft mit grossem Interesse und er­ arbeitete zusammen mit dem Schweizerischen Trägerverein für höhere Berufsbildung Arbeits­ sicherheit und Gesundheitsschutz eine Basis für die geplante Berufsprüfung mit eidgenössi­ schem Fachausweis für die Sicherheitsfachleute. ■ Im Dezember 2014 wählte die Ekas einstimmig Frau Dr. Carmen Spycher zur Geschäftsführerin ab 1. Juni 2015. Der bisherige Geschäftsführer Dr. Serge Pürro tritt dann altershalber zurück. ARBEITSSICHERHEIT UND GESUNDHEITSSCHUTZ AM ARBEITSPLATZ philipp c. bauer (ab 1. september 2014) Jürg zellweger (bis 31. august 2014)

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