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Zweite SRG-Umfrage zur Ferieninitiative: Trend stimmt

Die zweite SRG-Umfrage zeigt eine wachsende Ablehnung der Ferieninitiative. Die Stimmbevölkerung erkennt, dass unflexible Ferienregelungen der Schweiz schaden. Die Gewerkschaftsinitiative ist ein Angriff gegen die kleinen und mittleren Unternehmen, die bereits heute mit der Frankenstärke und international hohen Arbeitskosten kämpfen.


Hätten die Schweizerinnen und Schweizer am 21. Februar 2012 über die Ferieninitiative abgestimmt, wären 63% dagegen gewesen; nur noch 33% würden ein Ja einlegen. In der ersten SRG-Umfrage, die am 3. Februar veröffentlicht wurde, hätten 55% die Initiative abgelehnt und 39% Ja gestimmt (siehe dazu die Meldung des Schweizerischen Arbeitgeberverbands).

Starre Ferienregelungen vermeiden

Die Initiative würde durch die Erhöhung der Arbeitskosten in erster Linie den KMU schaden. Viele von ihnen leben aber heute schon von der Substanz. Weitere Belastungen liegen nicht drin, will die Schweiz nicht an Wettbewerbsfähigkeit einbüssen.

Ein Ferienobligatorium von 6 Wochen würde für viele Unternehmen eine grosse Herausforderung bezüglich der Organisation von Stellvertretungen bedeuten. Grosse Firmen können längere Abwesenheiten vielleicht teilweise kompensieren. Kleine und mittlere Unternehmen – die KMU sind mit 99,7% das Rückgrat der Wirtschaft – können sich teure Stellvertretungen mit dem nötigen Know-how jedoch oft nicht leisten.

Stress für Arbeitnehmende würde zunehmen

Besonders die 88% Kleinstbetriebe mit weniger als 10 Mitarbeitenden (z.B. eine Bäckerei oder ein Handwerksbetrieb) verkraften zusätzliche Kosten nicht. Auch würde der Stress für die Mitarbeitenden zunehmen. Die Ferieninitiative würde damit zum Bumerang für die Arbeitnehmenden. Deshalb setzt sich der Schweizerische Arbeitgeberverband weiterhin für ein NEIN an der Abstimmung vom 11. März ein.

Weitere Informationen unter www.ferieninitiative-nein.ch und zur aktuellen SRG-Umfrage auf der Website des Schweizer Fernsehens

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