logo_new_sub.png
header-sub
Home
Filter
  • Der Nationalrat stellt sich hinter die Wirtschaftsfreiheit

    Die Volksinitiative «1:12 – Für gerechte Löhne» ist im Nationalrat ohne Chance geblieben. Nach einer heftigen Debatte hat eine klare Ratsmehrheit die Vorlage der Jungsozialisten Schweiz abgelehnt. Auch der Schweizerische Arbeitgeberverband spricht sich entschieden gegen die Initiative aus, da die Festlegung von Lohnobergrenzen nicht mit einer liberalen Wirtschaftsordnung vereinbar ist.

  • Präventionsgesetz ist definitiv gescheitert

    Der Ständerat hat das Gesetz über Prävention und Gesundheitsförderung entgegen dem Willen des Bundesrates und des Nationalrates endgültig abgelehnt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst dies, denn aus Arbeitgebersicht ist das Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz bereits ausreichend geregelt.

  • Ständerat will Erstunternehmer-Haftung verschärfen

    Der Ständerat will Erstunternehmer des Bau- oder Bauhauptgewerbes zivilrechtlich für die Nichteinhaltung der Mindestlöhne und Arbeitsbedingungen durch alle Subunternehmer haften lassen, sofern sie nicht nachweisen, dass sie bei der Vergabe und Weitervergabe der Arbeiten die nach den Umständen gebotene Sorgfalt in Bezug auf die Einhaltung der Lohn- und Arbeitsbedingungen angewendet haben. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt diesen gravierenden Eingriff in die Privatautonomie strikte ab.

  • Mehr Erwerbstätige, aber auch mehr Erwerbslose in der Schweiz

    Die Zahl der Erwerbstätigen in der Schweiz ist im 2. Quartal 2012 gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 0,9 Prozent gestiegen, in der Europäischen Union dagegen leicht zurückgegangen (-0,2%). Bei der Erwerbslosenquote gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes war in der Schweiz eine leichte Zunahme von 3,6 auf 3,7 Prozent zu verzeichnen.

  • AHV/IV-Minimalrente steigt um 10 Franken

    Der Bundesrat hat per 1. Januar 2013 die AHV- und IV-Renten sowie den Betrag für den Lebensbedarf bei den Ergänzungsleistungen der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung (Mischindex) angepasst. Gleichzeitig werden die Grenzbeträge der beruflichen Vorsorge (etwa der Koordinationsabzug) darauf abgestimmt.

  • Finanzielle Unterstützung für Gleichstellungsprojekte

    Der Bund fördert auf der Basis des Gleichstellungsgesetzes die Chancengleichheit von Frau und Mann im Erwerbsleben mit finanziellen Mitteln. Unternehmen, die mit gezielten Massnahmen aktiv zur Gleichstellung der Geschlechter in ihrem Betrieb beitragen, können jederzeit ein Gesuch um Finanzhilfe einreichen.

  • «Swiss Arbeitgeber Award» 2012 vergeben

    Der diesjährige «Swiss Arbeitgeber Award» geht an die Zürcher Informatikfirma Ergon. Daneben schafften es bei der Verleihung auch das Marriott Hotel in Zürich und die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Sonnenhalde in Riehen aufs Podest.

  • Arbeitszeiterfassung: Ein Schritt in die richtige Richtung

    Eine neue Verordnungsbestimmung zum Arbeitsgesetz soll es gewissen Arbeitnehmenden erlauben, auf die Erfassung ihrer Arbeitszeit zu verzichten. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst dies als Schritt in die richtige Richtung. Es ist wichtig, dass die Vorschriften zur Erfassung der Arbeitszeit mit den heutigen Realitäten der Arbeitswelt in Übereinstimmung gebracht werden.

  • Neue Funktionen auf dem Portal der Arbeitslosenversicherung

    Das Portal www.treffpunkt-arbeit.ch der Arbeitslosenversicherung wartet mit neuen und verbesserten Angeboten auf – auch für Arbeitgeber. So haben diese Zugriff auf den grössten Kandidatenpool der Schweiz, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilt.

  • Berufsbildungsfinanzierung durch den Bund beschlossen

    Im Rahmen der Diskussion über die Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) 2013 bis 2016 hat der Nationalrat mit dem Ständerat gleichgezogen und für die Berufsbildung 3,582 Milliarden Franken gesprochen. Damit beteiligt sich der Bund über die nächsten vier Jahre mit rund 25 Prozent an den öffentlichen Berufsbildungsausgaben.

  • Filmische Information zur Berufsbildung in der Schweiz

    Hervorragend ausgebildete Fachkräfte sind eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass die Schweiz zu den wirtschaftlich führenden Ländern zählt. Als Erfolgsmodell gilt dabei insbesondere die Berufsbildung. Worauf dieser Erfolg gründet, zeigen drei vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) bereitgestellte Filme.

  • Roland A. Müller wird künftiger Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes

    Medienmitteilung

    Der Vorstandsausschuss des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes hat Prof. Dr. Roland A. Müller zum künftigen Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes gewählt. Er wird am nächsten ARBEITGEBERTAG vom 5. Juli 2013 Thomas Daum ablösen, der sich zu diesem Zeitpunkt altershalber aus der operativen Verbandsführung zurückziehen will.

  • Nachweis von Überstunden

    Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, den Arbeitgeber über geleistete Überstunden zu informieren, damit dieser die notwendigen Massnahmen treffen kann. Sind zusätzliche Überstunden glaubhaft gemacht, ohne dass deren Umfang feststeht, kann der Richter auch auf Aufzeichnungen des Arbeitnehmers abstellen. Dazu ein Urteil des Bundesgerichts.

  • BVG-Mindestzins: BVG-Kommission plädiert für Stabilität

    Die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge (BVG-Kommission) empfiehlt dem Bundesrat, den Mindestzinssatz im Jahr 2013 bei 1,5 Prozent zu belassen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt diese Empfehlung.

  • Schweizerischer Arbeitgeberverband für differenzierte Lohnanpassungen

    Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert generelle Lohnerhöhungen für die Angestellten von 1,5 bis 2,5 Prozent sowie spezielle Lohnerhöhungen für Frauen sowie verbindliche Mindestlöhne. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt pauschale Lohnerhöhungen ab: Die Lohnverhandlungen müssen den ausgeprägten Unterschieden der Branchen und Betriebe, den hohen konjunkturellen Risiken und den insgesamt verhaltenen Wirtschaftsaussichten Rechnung tragen.

  • IV-Revision: Kinderrenten sollen gekürzt werden

    Bei der Detailberatung zur 6. IV-Revision unterstützt die zuständige Nationalratskommission die Kürzung der Kinderrenten und will ins Ausland exportierte Kinderrenten der tieferen Kaufkraft anpassen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband nimmt diesen Entscheid erfreut zur Kenntnis.

  • Höhere Bundesbeiträge an eidgenössische Prüfungen

    Der Bund will die Beiträge an die Durchführung von eidgenössischen Prüfungen aufstocken, um die höhere Berufsbildung zu stärken. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt in seiner Vernehmlassungsantwort die entsprechende Änderung der Berufsbildungsverordnung.

  • Rudolf Wehrli neuer Präsident von economiesuisse

    Der Vorstand von economiesuisse hat Dr. Rudolf Wehrli einstimmig zum neuen Präsidenten des Wirtschaftsdachverbands gewählt. Wehrli wird das Amt am 1. Oktober 2012 von Gerold Bührer übernehmen, der economiesuisse seit Ende 2006 erfolgreich geführt hat.

  • Solidarhaftung: WAK-S auf dem Weg der Vernunft

    Gemäss dem Entwurf der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-S) ist der Erstunternehmer für die Missachtung der Schweizer Arbeits- und Lohnbedingungen durch seinen direkten Subunternehmer haftbar, sofern er diesen nicht mit einem schriftlichen Vertrag zu deren Einhaltung verpflichtet hat. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst diesen Entscheid.

  • Reform der Altersvorsorge: Weitere Berichte veröffentlicht

    Das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV hat verschiedene Fragestellungen, die für eine Reform der Altersvorsorge von Bedeutung sein könnten, wissenschaftlich untersuchen lassen. Die entsprechenden Berichte setzen sich mit Steuerungsmechanismen, den Auswirkungen der Babyboom-Generation und mit der unterschiedlichen Lebenserwartung in der Schweiz auseinander.

  • Beschäftigung nimmt trotz unsicheren Aussichten zu

    Die Schweiz verzeichnete im zweiten Quartal 2012 insgesamt 4,072 Millionen Beschäftigte. Dies entspricht einer Zunahme von 1,2 Prozent innert Jahresfrist. Die Zahl der offenen Stellen hat jedoch gegenüber dem Vorjahresquartal abgenommen, während die Schwierigkeiten der Unternehmen bei der Rekrutierung von qualifiziertem Personal leicht zurückgegangen sind.

  • ASIP: Pensionskassen haben sich erholt

    Nachdem die Performance der Pensionskassen im zweiten Halbjahr 2011 unter grossem Druck stand, hat sie sich in der ersten Jahreshälfte 2012 gut erholen können. Das zeigt der aktuelle Performancevergleich des Schweizerischen Pensionskassenverbandes ASIP.

  • Arbeitslosigkeit verharrt bei 2,7%

    Die Arbeitslosenquote betrug im Juli 2012 unverändert 2,7%. Insgesamt waren gemäss dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco)116 294 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben. Bei den 15- bis 24-Jährigen ist die Zahl per Ende Juli auf 16‘533 Personen angestiegen (+11,8%).

  • Margendruck und grosse Unterschiede prägen Lohnrunde 2013

    Travail.Suisse sowie die angeschlossenen Verbände Syna, transfair und Hotel & Gastro Union haben ihre Vorstellungen von der Lohnrunde 2013 präsentiert. Es werden substanzielle Lohnerhöhungen gefordert. Die Rentabilität vieler Unternehmen ist jedoch aufgrund hohen Margendrucks ungenügend – trotz guter Auslastung. Die Lohnverhandlungen müssen aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbands den ausgeprägten Unterschieden innerhalb der Wirtschaft, den hohen konjunkturellen Risiken und den insgesamt verhaltenen Wirtschaftsaussichten Rechnung tragen.

  • Dezentrale Verhandlungen als Vorteil für die Lohnrunde

    Angestellte Schweiz haben die Lohnrunde für das Jahr 2013 eröffnet und ihre Lohnforderungen präsentiert. Trotz der Negativ-Teuerung von aktuell 0,4% verlangen sie 1% mehr Lohn.  Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband ist die Lohnrunde 2013 dagegen von grossen wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt. Die Schuldensituation in vielen (Euro)Ländern wie auch die unsichere globale konjunkturelle Entwicklung zusammen mit dem starken Frankenkurs führen zu ungewissen Zukunftsaussichten in vielen Unternehmen. Pauschale Forderungen zu Lohnerhöhungen sind deshalb abzulehnen. Die Lohnabschlüsse müssen den unterschiedlichen Voraussetzungen der Branchen und Betriebe Rechnung tragen, wie dies auch Angestellte Schweiz anerkennen.

  • Gesamtarbeitsverträge: Löhne steigen 2012 um 1,1%

    Die Sozialpartner in der Schweiz beschlossen für das Jahr 2012 bei den Gesamtarbeitsverträgen Lohnerhöhungen von 1,1%. Die Mindestlöhne wurden um 1,4% angehoben. Von den Lohnverhandlungen waren insgesamt etwas über eine Million Menschen betroffen.

  • Streitwert eines Arbeitszeugnisses

    Die Festlegung des Streitwertes für ein (Voll-)Arbeitszeugnis auf einen Monatslohn erscheint angemessen. Es ist an den Parteien, aufzuzeigen, weshalb von einem höheren oder tieferen Streitwert auszugehen ist. Dazu ein Urteil.

  • Berufsbildung als Segen in harten Zeiten

    In etlichen europäischen Ländern findet jeder zweite Schulabgänger keine Arbeit. In Spanien und Griechenland liegt die Jugend-Arbeitslosenrate bei 52%, in Frankreich bei 23% und in Grossbritannien bei 22%. Anders dagegen in Deutschland und der Schweiz. Die hier existierende Berufslehre – die duale Berufsbildung – erweist sich in diesen harten Zeiten als Segen. In der Schweiz sind gerade mal 2,6% der Jugendlichen arbeitslos.

  • Der Schweizer Aussenhandel stagniert

    Der Schweizer Aussenhandel stagnierte in der ersten Jahreshälfte 2012. Die Einbussen in Europa konnten dank Mehrausfuhren nach Asien, Amerika und Afrika praktisch kompensiert werden.

  • Industrie: Höhere Produktion, aber weniger Umsatz

    Die Schweizer Industrie produzierte im ersten Quartal 2012 zwar 1,4% mehr als in der Vorjahresperiode, der Umsatz sank jedoch um 0,7%. Zudem nahmen die Auftragseingänge um 3,9% ab, während die Auftragsbestände um 4,7% stiegen.

  • Arbeitslosenversicherung mit Überschuss

    Die Situation der Arbeitslosenversicherung (ALV) verbesserte sich letztes Jahr deutlich. Der Ausgleichsfonds schloss die Rechnung mit einem Überschuss von 1,628 Mrd. Franken ab. 2010 hatte noch ein Defizit von 1,705 Mrd. Franken resultiert.

  • Mit wenig Aufwand die Gesundheit im Büro fördern

    Knapp die Hälfte aller Beschäftigten in Bürobetrieben in der Schweiz verbringt täglich mehr als sieben Stunden am Bildschirm. Die Arbeit an einem schlecht eingerichteten Arbeitsplatz kann Beschwerden an Augen, Nacken, Rücken oder Handgelenken verursachen. Und damit Ausfalltage und Kosten für Unternehmen. Zwei Websites zeigen, wie sich mit geringem Aufwand entscheidende Verbesserungen erzielen lassen.

  • Tiefer revidierte Arbeitslosenquote beträgt neu 2,7%

    Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ging im Juni leicht zurück. Insgesamt waren Ende Juni 114 868 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet, 3992 weniger als im Vormonat. Die Quote sank von 3,0% im Mai auf 2,9%. Gemäss der aktualisierten  Berechnungsgrundlage des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) liegt die Arbeitslosenquote neu bei 2,7%.

  • Gegen ein radikales Rauchverbot

    Das Schweizer Stimmvolk entscheidet am 23. September über die Initiative «Schutz vor Passivrauchen». Eine breite politische Koalition kämpft unter dem Slogan «Nein zum radikalen Rauchverbot » gegen diese unnötige und übertriebene Vorlage. Sie würde zu einem Verbot von bedienten und faktisch auch von unbedienten Fumoirs führen sowie zu einem Rauchverbot an Einzelarbeitsplätzen. Auch der Schweizerische Arbeitgeberverband spricht sich gegen die Initiative aus.

  • Zuwanderung: Treffende Analyse des Bundesrats

    Medienmitteilung

    Die Wirtschaftsverbände nehmen erfreut zur Kenntnis, dass der Bundesrat die SVP-Initiative «gegen Masseneinwanderung» klar ablehnt und dazu auch keinen Gegenvorschlag formulieren will. In ihrem ausführlichen Bericht legt die Landesregierung plausibel dar, dass die Schweiz von der Zuwanderung der letzten Jahre profitiert hat. Aufgezeigt werden richtigerweise auch die Probleme, die das Bevölkerungswachstum mit sich bringt. Hier sind konstruktive Lösungsansätze gefragt, ohne die Personenfreizügigkeit mit der EU über Bord zu werfen.

  • Die Beziehungen Schweiz-EU im Umfeld des globalisierten Wettbewerbs

    Im Vorfeld der Direktoren-Konferenz der Europäischen Industrie-Verbände in Genf präsentierten BUSINESSEUROPE und economiesuisse eine Festschrift zum 40-Jahr-Jubiläum des Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und der EU.

  • Wie wirken sich Personenfreizügigkeit und Zuwanderung auf die Schweiz aus?

    Der Bundesrat zeigt in einem umfassenden Bericht die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit und der Zuwanderung in die Schweiz auf. Analysiert werden zum Beispiel der Arbeitsmarkt, der Wohnungsmarkt, die Sozialversicherungen oder die Bildung.

  • Bundesrat spricht sich gegen Mindestlohn-Initiative aus

    Der Bundesrat empfiehlt die Volksinitiative «Für den Schutz fairer Löhne» ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung. Die Initiative stelle die Mechanismen der Lohnfestsetzung in Frage, die sich in der Schweiz schon seit Jahrzehnten bewährt hätten. Auch der Schweizerische Arbeitgeberverband spricht sich mit Nachdruck gegen die Mindestlohn-Initiative aus.

  • In der Schweiz fehlt es an IT-Fachkräften

    177 000 Personen arbeiten in der Schweiz im Informatik- und Kommunikationsbereich. Ohne wirksame Gegenmassnahmen fehlten bis ins Jahr 2020 rund 25 000 Fachkräfte, kommt eine Studie zum Schluss. Der Berufsverband ICT-Berufsbildung Schweiz fordert deshalb gezielte Massnahmen.

  • IV-Revision 6b: Kommission fällt zwei Entscheide

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) beschloss bei der Detailberatung zum zweiten Massnahmenpaket der 6. IV-Revision zwei Änderungen gegenüber dem Bundesrat: bei den Taggeldern und zur Voraussetzung für den Anspruch einer Rente. Die SGK-N verschob den Entscheid über das neue Rentensystem allerdings auf August.

  • Mehr Kosten für Ergänzungsleistungen zur AHV und IV

    Die Kosten für die existenzsichernden Ergänzungsleistungen zur AHV und IV betrugen im vergangenen Jahr rund 2 Mrd. Franken und waren damit um 2,7% höher als 2010. Diese Zunahme ist einerseits auf die grössere Zahl der EL-Beziehenden zurückzuführen, anderseits auf die Erhöhung der Vermögensfreibeträge per 1. Januar 2011.

  • Ein Schritt zum neuen Weiterbildungsgesetz

    In der Vernehmlassung zum Entwurf eines Weiterbildungsgesetzes gingen rund 180 zumeist positive Stellungnahmen ein. Der Entwurf stellt nach Ansicht des Bundesrats eine solide Grundlage für die Ausarbeitung der Botschaft zum Gesetzesentwurf dar, der bis Ende 2012 vorliegen soll.

  • Die Sommersession 2012 aus Arbeitgebersicht

    Der Bericht des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) über die Sommersession 2012 – sie dauerte vom 29. Mai bis 15. Juni – behandelt die arbeitgeberpolitisch relevanten Geschäfte.

  • Bildung: Ursula Renold geht, Josef Widmer kommt

    Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann und Ursula Renold, Direktorin des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT), trennen sich in gegenseitigem Einvernehmen. Der Bundesrat hat zudem auf Anfang 2013 Josef Widmer zum stellvertretenden Direktor des neuen Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und als Leiter des Bereichs Bildung ernannt.

  • Der Schweizer Arbeitsmarkt bleibt gut in Form

    Der Arbeitsmarkt in der Schweiz entwickelt sich bedeutend besser als in den Nachbarländern. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im ersten Quartal 2012 um 2%. Die Erwerbslosenquote gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) sank in der Schweiz im gleichen Zeitraum um 0,1% auf 4,3%.

  • Arbeitsvertrag und Arbeitsverhältnis

    Der Begriff der arbeitsrechtlichen Streitigkeit ist weit auszulegen, wie das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung wiederholt festgehalten hat. Eine arbeitsrechtliche Streitigkeit liegt bereits dann vor, wenn umstritten ist, ob zwischen den Parteien überhaupt ein Arbeitsvertrag besteht. Dazu ein Urteil.

  • Tankstellenshops: Auch Wirtschaftskommission für Gesetzesänderung

    Tankstellenshops sollen künftig rund um die Uhr geöffnet haben und das ganze Sortiment verkaufen dürfen. Nach dem Nationalrat sprach sich auch die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) für eine entsprechende Gesetzesänderung aus. Allerdings will die Kommission die Liberalisierung ausserhalb von Autobahnen nur auf solche Tankstellenshops beschränken, die an Hauptverkehrswegen mit starkem Reiseverkehr liegen.

  • 91% der Schweizer mit Arbeitsbedingungen zufrieden

    Die meisten Erwerbstätigen in der Schweiz sind mit den Arbeitsbedingungen zufrieden. Sie können flexibler und selbstbestimmter arbeiten als die Arbeitnehmenden in den EU-Ländern. Das Arbeitstempo und der Termindruck sind jedoch überdurchschnittlich hoch, wie eine Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) zeigt.

  • Informationen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

    Die Website des Forschungs- und Entwicklungsprogramms «work & care» ist neu gestaltet und ausgebaut worden. Auf workandcare.ch finden sich neu ausführliche und praxis-orientierte Informationen zu den Instrumenten, die Angehörigen und Arbeitgebern Unterstützung bieten, wenn Pflege und Beruf zu vereinbaren sind.

  • Nationale Umfrage zur beruflichen Integration

    Die berufliche Integration von Menschen mit gesundheitlichen oder psychischen Beeinträchtigungen ist eine wichtige Säule des sozialen Versicherungssystems in der Schweiz. Die Stiftung IPT als arbeitgebernahe Spezialistin der beruflichen Reintegration führt eine Studie durch, um einen Überblick über die Situation der Menschen mit gesundheitlichen Problemen in Unternehmen zu erhalten.

  • Unternehmen in der Schweiz mit 80 000 Lehrstellen

    Der Lehrstellenmarkt in der Schweiz präsentiert sich dieses Jahr beinahe ausgeglichen. Im Frühjahr interessierten sich 80 500 Jugendliche für eine Lehrstelle, während die Unternehmen 80 000 Lehrstellen anboten. Je nach Branche gibt es jedoch Unterschiede: In technischen Berufen etwa fehlen rund 6500 Lehrlinge. Zudem wird im Bericht «Start ins Berufsleben» gezeigt, welche Massnahmen Schulabgängerinnen und Schulabgängern den Einstieg in die Berufsbildung erleichtern.

  • Mit dem liberalen und offenen Arbeitsmarkt auf Wachstumskurs

    Medienmitteilung

    Die schweizerische Wirtschaft präsentiert sich erfreulich dynamisch. Doch der Druck auf die Exportbranchen wächst, und die externen Risiken für einen Rückschlag bleiben bestehen. Die Schweiz muss deshalb ihre Stärken pflegen: den liberalen Arbeitsmarkt, den freien Personenverkehr mit der EU und eine verlässliche Geldpolitik. Das bekräftigte Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands, am «ARBEITGEBERTAG 2012» in Bern. Als Gastreferent trat Bundesrat Alain Berset auf, der die Balance zwischen Wirtschaft und Sozialstaat thematisierte.

  • Sozialversicherungen: Taschenstatistik 2012 liegt vor

    Die neue Taschenstatistik «Sozialversicherungen der Schweiz» gibt einen Überblick über die einzelnen Zweige und die Gesamtrechnung der Sozialversicherungen, dazu kommen unter anderem Angaben über Einnahmen, Ausgaben, Kapital und Leistungsansätze.

  • Einzige Exportbranche mit schwarzen Zahlen: die Uhrenindustrie

    Im Mai gingen die Exporte gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,5% zurück. Auch arbeitstagbereinigt - der Mai 2012 zählte einen Arbeitstag weniger als der Mai 2011 - blieb ein Minus von 1,3%. Hingegen nahmen die Importe zu.

  • BVG-Oberaufsicht: Strengere Anforderungen an Governance, Transparenz und Unabhängigkeit

    Die seit Anfang dieses Jahres tätige Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge hat erste Entscheide gefällt. Betroffen sind unter anderem die Null- oder Minderverzinsung bei Pensionskassen, die sich nicht in Unterdeckung befinden, sowie die Ausfinanzierung öffentlich-rechtlicher Vorsorgeeinrichtungen.

  • Rund 275 000 Tieflohnstellen in der Schweiz

    Rund 10% der Angestellten in der Schweiz erhielten im Jahr 2010 für ein volles Pensum einen Monatslohn von unter 4000 Franken. Insgesamt wurden rund 275'000 so genannte Tieflohnstellen gezählt, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.

  • Auch Nationalratskommission gegen «1:12»-Initiative

    Wie schon der Bundesrat hat sich auch die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates gegen die Volksinitiative «1:12 – Für gerechte Löhne» ausgesprochen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Ablehnungsantrag. Der von den Initianten geforderte Eingriff in die Lohnpolitik der Firmen entbehrt in einer liberalen Wirtschaftsordnung jeder Legitimität.

  • Schwächung des Versicherungsprinzips in der Arbeitslosenversicherung?

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates unterstützt die Deplafonierung des Solidaritätsprozents in der Arbeitslosenversicherung. Es soll auch auf Einkommensteilen über 315 000 Franken erhoben werden. Der Schweizerische Arbeitgeberverband bedauert diesen dem Versicherungsprinzip widersprechenden Entscheid.

  • Zwischen 2006 und 2011 stieg die wöchentliche Arbeitszeit um 9 Minuten

    Die Arbeitnehmenden in der Schweiz arbeiteten im vergangenen Jahr pro Woche durchschnittlich 41 Stunden und 28 Minuten, das sind 9 Minuten mehr als im Jahr 2006. Wie aus der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung des Bundesamts für Statistik (BFS) zudem hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr 7,708 Milliarden Arbeitsstunden geleistet.

  • Räte wollen Familienpolitik in der Verfassung

    Der Nationalrat nahm mit 129 zu 57 Stimmen und der Ständerat mit 28 zu 12 Stimmen in der Schlussabstimmung der Sommersession den Bundesbeschluss über die Familienpolitik an. Dieser sieht einen neuen Artikel zur Familienpolitik in der Verfassung vor.

  • IV-Revision 6b: Kostenverteilschlüssel für stationäre Massnahmen verabschiedet

    Das Parlament hat in der Schlussabstimmung der Sommersession die bisherige Praxis der Kostenvergütung für stationäre Massnahmen im Rahmen der IV-Revision 6b ins Gesetz überführt.

  • Parlament sagt Ja zum Paket zu flankierenden Massnahmen

    Das Parlament hat in der Schlussabstimmung das Paket zum Bundesgesetz über die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit angenommen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) hat die Massnahmen von Anfang an unterstützt, lehnt jedoch weitere Verschärfungen ab.

  • Suva senkt bei vielen Betrieben erneut die Prämien

    Die Schweizer Unfallversicherung Suva senkt per 2013 erneut die Prämien. Dank einem erfolgreichen Jahr 2011 gehen die Prämien in der Berufsunfallversicherung im Durchschnitt um 2% zurück, in der Nichtberufsunfallversicherung um 1%. Rund die Hälfte aller Kunden zahlt weniger.

  • Ständerat will nicht mehr Geld für Bildung ausgeben

    Der Ständerat will Bildung und Forschung in den Jahren 2013 bis 2016 mit insgesamt 26 Mrd. Franken fördern und bewilligte die entsprechenden Kredite. Hingegen sprach er sich gegen eine Aufstockung der Mittel aus, wie sie seine Kommission vorgeschlagen hatte.

  • KMU sehen Mitarbeitende und Infrastruktur als wichtigste Erfolgsfaktoren

    Schweizer KMU erachten die Mitarbeitenden und ihre Qualifikation sowie die Infrastruktur als zentrale Faktoren für ihren Erfolg. Dies ist das Ergebnis einer Studie, für die 1900 Betriebe befragt wurden.

  • Selbsttest zur Lohngleichheit mit Aufwärtstendenz

    Unternehmen nutzen den Selbsttest LOGIB zur Überprüfung der Lohngleichheit häufiger. Im vergangenen Jahr wurde die Software rund 4900 Mal heruntergeladen, was einer Steigerung um 30% entspricht. Zudem wurde die Anwendung vereinfacht.

  • Urteil: Wie werden unklare Arbeitsverträge ausgelegt?

    Ist ein Arbeitsvertrag in einzelnen Punkten unklar abgefasst, muss das Gericht im Streitfall darüber entscheiden, ob eine Lücke vorliegt. Ist dies der Fall, ist die Lücke vom Gericht zu schliessen. Vorsicht ist vor allem beim Abschluss von Verträgen in einer Fremdsprache geboten. Bei der Bemessung des Bonus' können sowohl eine schlechte Arbeitsleistung als auch unter Umständen ein bereits gekündigtes Arbeitsverhältnis berücksichtigt werden. Dazu ein Urteil des Bundesgerichts.

  • IV: Qualität der psychiatrischen Gutachten verbessern

    Eine Studie des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) kommt zum Schluss, dass die Qualität von IV-Gutachten zu Personen mit psychischen Störungen verbesserungswürdig ist. Dank verbindlichen Leitlinien soll sich dies ändern.

  • Ja zu verschärften flankierenden Massnahmen

    Der Ständerat hat entschieden, dass die Schweiz die flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr verschärfen soll. Der Schweizerische Arbeitgeberverband ist mit der Ergänzung einverstanden, wendet sich jedoch gegen weitergehende Massnahmen.

  • Etwas weniger Arbeitslose, leicht höhere Kurzarbeit

    Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ging im Mai leicht zurück. Die Quote sank von 3,1% im April auf 3,0%. Im März waren 741 Betriebe von Kurzarbeit betroffen, 41 mehr als im Vormonat.

  • Für die Betriebe lohnt sich das Ausbilden

    Aus der Sicht der ausbildenden Betriebe lohnen sich rund zwei Drittel der Ausbildungsverhältnisse in der Schweiz. Zu diesem Schluss kommt eine Erhebung zu den Kosten und dem Nutzen der Lehrlingsausbildung.

  • Auch Ständerat will Familienpolitik in der Verfassung

    Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie soll in der Bundesverfassung verankert werden. Nach dem Nationalrat stimmte auch der Ständerat einem revidierten und ergänzten Verfassungsartikel zu.

  • Ständerat stimmt Präventionsgesetz knapp zu

    Nach dem Nationalrat stimmte nun auch der Ständerat dem Präventionsgesetz zu. Damit soll der Bund eine rechtliche Grundlage erhalten, um die Massnahmen zur Krankheitsvorsorge und Gesundheitsförderung besser steuern und koordinieren zu können.

  • «Keine Personenfreizügigkeit – kein Wohlstand»

    Das Personenfreizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU trat am 1. Juni 2002 in Kraft. In den zehn Jahren seines Bestehens hat das Abkommen in der Schweiz für Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum gesorgt. Zwei Kurzfilme sollen vor Augen führen, dass der Schweizer Arbeitsmarkt auf Arbeitnehmende aus der EU angewiesen ist.

  • Ständerat will eine gesetzliche Sozialplanpflicht einführen – ein schädlicher Eingriff in den Arbeitsmarkt

    Der Ständerat will bei der Revision des Sanierungsrechts eine gesetzliche Sozialplanpflicht einführen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt diesen Eingriff in den Arbeitsmarkt ab, weil damit sozialpartnerschaftliche Regelungen unterlaufen und notwendige Restrukturierungen der Unternehmen behindert werden. Es ist zu hoffen, dass der Nationalrat den Fehlentscheid des Ständerats korrigiert.

  • Konjunktur: Konsum liefert positive Wachstumsimpulse

    Die Schweizer Wirtschaft wuchs im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum Schlussquartal 2011 um 0,7%. Wachstumsimpulse lieferten insbesondere der private und öffentliche Konsum.

  • Für ergänzende flankierende Massnahmen, gegen erweiterte Solidarhaftung

    Der Ständerat will – wie der Bundesrat und der Nationalrat – die flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr verschärfen. Über die Solidarhaftung soll jedoch erst in einer separaten Vorlage definitiv entschieden werden. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Entscheide des Nationalrats und des Ständerats. Er sieht hingegen keine Notwendigkeit, eine erweiterte Solidarhaftung einzuführen.

  • Das Jahr 2011 aus Arbeitgebersicht

    Der neue Jahresbericht des Schweizerischen Arbeitgeberverbands liegt vor. «Das Arbeitgeberjahr 2011» umfasst unter anderem Beiträge zu den Themen Arbeitsmarkt und Arbeitsverhältnisse, soziale Sicherheit, Aus- und Weiterbildung sowie internationale Arbeitgeberpolitik.

  • Gut 2 Millionen Menschen in der Schweiz beziehen AHV

    Die AHV-Jahresrechnung fiel 2011 positiv aus. Die AHV gab 38,1 Mrd. Franken aus und nahm inklusive Fonds-Einnahmen 39 Mrd. Franken ein. Damit resultierte ein Überschuss von rund 1 Mrd. Franken. Ende des vergangenen Jahres erhielten über 2 Mio. Menschen Altersrenten, das waren 2,5% mehr als 2010.

  • Personenfreizügigkeit: Die neue Zuwanderung ist ein Gewinn für die Schweiz

    Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) zieht in einem Bericht Bilanz über die Erfahrungen aus den ersten zehn Jahren Personenfreizügigkeit. Sie habe die Schweiz wirtschaftlich vorwärts gebracht. Negative Auswirkungen des freien Personenverkehrs auf die Arbeitslosigkeit oder die Löhne seien «eng begrenzt» geblieben. Der Schweizerische Arbeitgeberverband ist überzeugt, dass die Arbeitsmarktöffnung zur EU insgesamt als klarer Gewinn für die Schweiz bezeichnet werden kann.

  • Beschäftigung leicht gewachsen, Zahl der offenen Stellen gesunken

    Die Beschäftigung in der Schweiz stieg im ersten Quartal 2012 im Vergleich zur Vorjahresperiode leicht an. Insgesamt wurden 4,049 Millionen Beschäftigte verzeichnet. Die Zahl der offenen Stellen sank jedoch deutlich.

  • Nein zu einer Lohngleichheitskommission

    Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) gab einem Vorstoss Folge, der die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern mit einer vom Staat ernannten Kommission erreichen will. Der Schweizerische Arbeitgeberverband bedauert diesen Entscheid, sollte man doch dem Pionierprojekt «Lohngleichheitsdialog» die nötige Zeit geben.

  • Höhere Ausgaben für Prämienverbilligungen und Sozialhilfe

    Die Ausgaben für Verbilligungen der Krankenkassenprämien, Ergänzungsleistungen zu AHV und IV sowie für Sozialhilfe stiegen in den Jahren 2009 (+4,5%) und 2010 (+8,2%) deutlich an. Bei der Sozialhilfe wurde die rückläufige Tendenz der letzten drei Jahre gebrochen.

  • Schuldbetreibungs- und Konkursrecht: Schädliche Sozialplanpflicht

    Die Rechtskommission des Ständerats hat im Rahmen der Teilrevision des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts die Einführung einer Sozialplanpflicht akzeptiert. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt eine solche Neuerung ab.

  • HR-Verantwortliche: Ausländische Mitarbeitende und Altersmanagement als Themen

    In den Personalabteilungen von Schweizer Unternehmen gilt der anhaltende Mangel an Fachkräften als grösste Herausforderung. Auch beschäftigt die HR-Verantwortlichen zunehmend die Auswirkungen des demografischen Wandels, wie aus der Arbeitgeberstudie «Recruiting Trends 2012 Schweiz» hervorgeht.

  • Schweiz mit weniger Aussenhandel im April

    Der Schweizer Aussenhandel schwächte sich im April ab: Sowohl die Importe wie auch die Exporte gingen um je rund 5% zurück. Mit Ausnahme der Uhren- und Pharmaindustrie führten alle Branchen weniger Waren und Güter aus als im Vorjahr.

  • Ein Verfassungsartikel zur Familienpolitik ist unnötig

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) stimmte mit 8 zu 2 Stimmen einem Entwurf zur Verfassungsbasis für eine umfassende Familienpolitik zu. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt den vorgeschlagenen Verfassungsartikel als unnötig ab.

  • Pensionskassen erreichen Rendite-Vorgaben nicht

    Die Schweizer Pensionskassen erreichten 2011 die erforderliche Rendite nicht. Das führte zu einer weiteren Verringerung der Deckungsgrade, wobei die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen im Durchschnitt noch immer über 100% liegen.

  • IV spart mit Betrugsbekämpfung 100 Millionen Franken

    Die Invalidenversicherung sparte im letzten Jahr hochgerechnet rund 100 Mio. Franken ein, weil sie in 320 Fällen IV-Bezügern einen Betrug nachweisen konnte.

  • Die Zahl der IV-Renten sinkt weiter

    2011 nahm die Zahl der gewichteten IV-Renten mit 238 800 gegenüber dem Vorjahr erneut ab, und zwar um 1,4%. Seit dem Jahr 2006 ist der Bestand in der Invalidenversicherung um 18 700 Renten gesunken.

  • Studierende wollen lieber in einen Konzern als in den elterlichen Betrieb

    Von 100 Studierenden, deren Eltern ein Familienunternehmen besitzen, wollen 79 nicht in die Fussstapfen der Eltern treten. Nur 3% der befragten Schweizer Studierenden haben konkrete Pläne, direkt nach dem Studium den elterlichen Betrieb zu übernehmen, wie eine Studie der Universität St. Gallen (HSG) ergab.

  • Akkordlohn und Ferienanteil

    Es ist zulässig, bei Akkordarbeit den Ferienanteil in den einzelnen Stücklohn einzuschliessen, sofern nicht ein schriftlicher Arbeitsvertrag etwas anderes festhält. Der Ferienanteil muss aber auf jeder Lohnabrechnung ausgewiesen werden. Dazu ein Urteil auf Französisch.

  • Abschlüsse in der Berufsbildung: Mehr Transparenz und bessere internationale Verständlichkeit

    Nach Meinung des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) sollen das Schweizer Berufsbildungssystem transparenter und die Abschlüsse international verständlicher werden. In seiner Stellungnahme zur Verordnung über einen nationalen Qualifikationsrahmen begrüsst der SAV daher die Instrumente, die der Bundesrat zur Verbesserung vorsieht.

  • Hoher Anteil an Erwerbstätigen in der Schweiz

    In der Schweiz ist der Anteil der Menschen, die arbeiten, mit 83% vergleichsweise hoch. Dies ist vor allem auf die stark verbreitete Teilzeitarbeit von Frauen zurückzuführen, wie aus der neuesten Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht.

  • Lohngleichheitsdialog: Ein weiterer Schritt ist gemacht

    McDonald‘s Schweiz hat seine Lohnstrukturen auf Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern durchleuchten lassen. Damit ist das Gastro-Unternehmen eine Ausnahme: Auch drei Jahre nach seiner Lancierung bleibt der Lohngleichheitsdialog hinter den Erwartungen zurück. Die Trägerschaft will deshalb in Zukunft die Unternehmen aktiver miteinbeziehen bei ihrem Engagement für gleiche Löhne von Frauen und Männern.

  • Schwarzarbeit: Anzahl Kontrollen auf hohem Niveau

    In der Schweiz wurden im vergangenen Jahr deutlich weniger Fälle von Schwarzarbeit aufgedeckt. Die Kantone kontrollierten zwar weniger Betriebe und Personen, dafür aber vertiefter. Zudem nahm die Zahl der Anmeldungen für das vereinfachte Abrechnungsverfahren markant zu.

  • Die Sondersession aus Arbeitgebersicht

    Der Bericht des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) über die Sondersession vom 2. und 3. Mai 2012 behandelt die arbeitgeberpolitisch relevanten Geschäfte.

  • Neues Video gegen die Staatsvertrags-Initiative

    Neu ist ein Video gegen die AUNS-Initiative «Staatsverträge vors Volk» aufgeschaltet worden. Es beantwortet die wichtigsten Fragen und entkräftet auf witzige Art und Weise falsche Behauptungen.

  • Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte: Anteil an Ausländern stagnierte

    Ende 2011 waren in den 115 grössten Schweizer Unternehmen 45% der Geschäftsleitungsmitglieder Ausländer - gleich viele wie im Vorjahr. Bei den Verwaltungsräten von 89 grossen Schweizer Unternehmen lag der Ausländeranteil bei 34%, was gegenüber dem Vorjahr einen Prozentpunkt Rückgang bedeutet. Solche und weitere Informationen gehen aus dem Schilling-Report 2012 hervor.

  • Deutlich weniger Langzeit- und jugendliche Arbeitslose

    Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz sank im April leicht auf 3,1%, Ende März hatte sie noch 3,2% betragen. Deutlich rückläufig waren die Zahlen bei den jugendlichen Arbeitslosen und den Langzeitarbeitslosen. Leicht mehr Betriebe waren im Februar von Kurzarbeit betroffen.

  • Umfrage: Geschäftslage der Unternehmen ist stabil

    Die Geschäftslage der Firmen hat sich gemäss einer Umfrage der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) in den vergangenen Monaten stabilisiert. Die Betriebe rechnen in den nächsten Monaten mit einer leichten Belebung der Nachfrage.

  • Nationalrat plädiert für gesündere Arbeitsplätze

    Der Bundesrat muss prüfen, wie die Einhaltung der Vorschriften über den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz besser kontrolliert werden könnte. Der Nationalrat nahm ein Postulat mit dieser Forderung an.

  • Ja zur Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops

    Der Nationalrat ist dafür, dass Tankstellenshops künftig ohne Sonderbewilligungen rund um die Uhr geöffnet haben und das ganze Sortiment verkaufen können. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den zukunftsorientierten Entscheid.

  • «Gleichgültig gegenüber dem Risiko einer Erblindung»

    Das Obligationenrecht fordert den Arbeitgeber auf,  die Persönlichkeit des Arbeitnehmenden zu achten und zu schützen sowie auf dessen Gesundheit gebührend Rücksicht zu nehmen. Ein Urteil des Bundesgerichts zeigt, was passieren kann, wenn ein Arbeitgeber - in diesem Fall ein Ehepaar - seine Pflichten im Umgang mit einer Hausangestellten vernachlässigt.

  • Ständeratskommission will mehr Geld für die Bildung

    Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) erhöhte für die Jahre von 2013 bis 2016 die Zahlungsrahmen für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) um rund 292 Mio. Franken. Für die Kommission ist unbestritten, dass der Bund ein Viertel der Berufsbildungskosten übernehmen wird.

  • Flankierende Massnahmen: Die Kontrollen greifen

    Tripartite und paritätische Kommissionen kontrollierten im vergangenen Jahr die Lohn- und Arbeitsbedingungen in 38 000 Entsendebetrieben und Schweizer Firmen. Dies geht aus dem Bericht «Umsetzung der flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr Schweiz-Europäische Union» hervor, den das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) publiziert hat.

  • Schweizer Löhne stiegen 2011 real um 0,7%

    Die Löhne in der Schweiz wuchsen im vergangenen Jahr durchschnittlich um 1%. Teuerungsbereinigt beträgt der Lohnanstieg 0,7%. Am deutlichsten fiel das Wachstum bei den Informationsdienstleistern und Versicherern aus, ohne Lohnerhöhung blieb die Branche  Beherbergung und Gastronomie.

  • Zukunft der 2. Säule: Anpassung des Umwandlungssatzes hat Priorität

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) legt in der Anhörung zum Entwurf des Berichts zur Zukunft der 2. Säule Wert darauf, dass die erste Priorität auf der Senkung des Mindestumwandlungssatzes liegen muss.

  • Ab 1. Mai gilt neues Kontingent für EU-8-Staaten

    Der Bundesrat hat nach dem Entscheid, die Ventilklausel anzurufen, nun in der Verordnung die Details festgelegt. Er hat für die Dauer vom 1. Mai 2012 bis 30. April 2013 die Anzahl der Kontingente auf 2180 festgesetzt. Die Regelung tritt bereits am 1. Mai 2012 in Kraft.

  • Ausländer in der Schweiz: Fakten auf 20 Seiten

    Die Broschüre «Ausländerinnen, Ausländer und Asylsuchende in der Schweiz» ist zum vierten Mal neu aufgelegt worden. Darin werden die wichtigsten Fakten und Abläufe von der Einreise bis zur Einbürgerung kurz präsentiert.

  • GAV-Lohnabschlüsse für 2011: Überblick in Broschüren

    Die Vertragspartner von 72 Gesamtarbeitsverträgen (GAV)  – sie betreffen 1,038 Millionen Arbeitnehmende in der Schweiz – führten für das Jahr 2011 Lohnverhandlungen. Diese resultierten alle in einem Lohnabschluss, entweder in Bezug auf die Effektivlöhne, die Mindestlöhne oder auf beide. Zwei neue Broschüren des Bundesamts für Statistik (BFS) bieten einen informativen Überblick.

  • Drei Branchen halten Exporte im Plus

    Im ersten Quartal 2012 stiegen die Ausfuhren nur leicht und in drei von zehn Branchen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung mitteilte. Die Uhrenindustrie legte am stärksten zu, die Papier- und Grafische Industrie büsste am meisten ein. Die Einfuhren gingen um 1% zurück.

  • Neues Swiss HR-Label für exzellente Personalarbeit

    An der Personal Swiss wurden die HR-Awards 2012 verliehen: Sieger gab es in den Kategorien «Grossunternehmen» und «KMU». Erstmals erhielten grosse und kleinere Unternehmen das Swiss HR-Label 2012 für exzellente Personalarbeit.

  • Gesucht sind Manager, medizinisches Personal und Lehrpersonen

    Das Stellenangebot in der Schweiz erreichte im ersten Quartal 2012 einen neuen Höchstwert, wie der Stellenvermittler Adecco mitteilte. Am stärksten gesucht war qualifiziertes Personal im Management sowie in medizinischen und sozialen Berufen.

  • Neues Stellenportal für Arbeitnehmende ab 45

    Der Wettbewerb um geeignete Mitarbeitende gewinnt für Arbeitgeber aus demografischen Gründen an Gewicht. Stellensuchende ab 45 bringen in der Regel zwar ein grosses Reservoir an Fachwissen mit, sie finden aber nur mit Mühe eine neue Arbeitsstelle. Ein neues Stellenportal bietet Vorteile sowohl für Unternehmen als auch für ältere Arbeitnehmende.

  • Wirtschaft akzeptiert politischen Entscheid für die Ventilklausel

    Medienmitteilung

    Mit der Anrufung der Ventilklausel hat der Bundesrat ein Signal gegen die gestiegene Zuwanderung aus Osteuropa gesetzt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) und economiesuisse akzeptieren diesen Entscheid, obwohl er keines der Probleme löst, die (zum Teil fälschlicherweise) der Personenfreizügigkeit angelastet werden. Die unerwünschten Nebenwirkungen der Personenfreizügigkeit müssen mit gezielten sachpolitischen Massnahmen angegangen werden.

  • Exporte: Aufgehellte Stimmung bei Schweizer KMU

    Die Exportstimmung bei den kleinen und mittleren Unternehmen in der Schweiz ist optimistischer als in den Vorquartalen. Laut dem Exportbarometer der Credit Suisse und des Aussenwirtschaftsförderers Osec sind die meisten Schweizer Exportbranchen gut positioniert, um von einer anziehenden Nachfrage aus dem Ausland zu profitieren.

  • Mögliches Referendum gegen die IV-Revision

    Der Verein «Nein zum Abbau der IV», ein Zusammenschluss von Behinderten-Organisationen, will nötigenfalls das Referendum gegen die laufende Revision der Invalidenversicherung ergreifen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband betrachtet die IV-Revision 6b hingegen als notwendig.

  • 2008 waren 5,7% aller Beschäftigten in der Schweiz Lehrlinge

    Der Lehrstellenmarkt zeichnete sich zwischen 1998 und 2008 durch eine hohe Konstanz aus. Gleichzeitig erwies sich das Berufsbildungssystem als sehr anpassungsfähig, wie eine Erhebung des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigt.

  • Rahmenbedingungen für Weiterbildung optimieren

    Die Schweiz verfügt über ein gut ausgebautes Bildungssystem und einen gut funktionierenden Weiterbildungsmarkt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) relativiert deshalb in der Vernehmlassung den gesetzlichen Handlungsbedarf für ein Weiterbildungsgesetz.  Allerdings rechtfertigt die zunehmende Bedeutung der Weiterbildung für die Wirtschaft und Gesellschaft eine Optimierung der Rahmenbedingungen.

  • EU: Fokus auf dualer Berufsbildung

    Die Spitze der europäischen Politik und Wirtschaft trifft sich anlässlich des European Business Summit Ende April zum Gedankenaustausch in Brüssel. Der Schweizerische Arbeitgeberverband und economiesuisse werden die Stärken des dualen Ausbildungssystems in den Vordergrund rücken.

  • «Psychische Belastung durch Arbeit nicht erhöht»

    Entgegen der Volksmeinung hat sich die psychische Gesundheit der Schweizer Bevölkerung während der letzten Jahre kaum verändert. Auch die arbeitsbezogene psychische Belastung habe sich nicht erhöht, teilt das Schweizerische Gesundheitsobservatorium Obsan mit.

  • Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist utopisch

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt die Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen»  ab, die 2500 Franken für jede und jeden verspricht. Einerseits wäre ein solches Grundeinkommen nicht finanzierbar, anderseits entfiele damit der Anreiz, einer Arbeit nachzugehen.

  • Weniger Arbeitslose, mehr Betriebe mit Kurzarbeit

    Die Arbeitslosenquote in der Schweiz sank im März von 3,4% auf 3,2%. Damit waren 126 392 Personen als arbeitslos gemeldet. Hingegen stieg die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Betriebe im Januar an.

  • Beiträge für Berufs- und Fachprüfungen erhöhen

    Der Bund will die höhere Berufsbildung stärken und schlägt dafür eine Erhöhung der Beiträge an die Durchführung eidgenössischer Prüfungen vor. Der Schweizerische Arbeitgeberverband beteiligt sich an der Vernehmlassung über eine entsprechende Änderung der Berufsbildungsverordnung.

  • Der Dienstleistungssektor gewinnt an Gewicht

    In den letzten 20 Jahren gab es grosse Verschiebungen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt von der Industrie hin zum Dienstleistungssektor. Auch innerhalb einzelner Branchen veränderten sich die Strukturen deutlich, wie die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) schreibt.

  • Schweizer arbeiten weniger, aber intensiver als 1950

    Die Erwerbstätigen in der Schweiz haben heute deutlich mehr Freizeit als vor 60 Jahren. Kürzere Arbeitstage, mehr Ferien und mehr Teilzeitstellen haben in den letzten Jahrzehnten die Arbeitszeit eines Erwerbstätigen reduziert. Die Belastung ist dadurch aber nicht zwingend kleiner geworden.

  • IV-Renten verbessern prekäre finanzielle Situationen

    IV-Rentnerinnen und -Rentner leben häufiger mit knappen finanziellen Mitteln als die Gesamtbevölkerung, sind aber weitgehend vor Armut geschützt. Viele Haushalte mit geringen Einkommen und mit Kindern stehen nach der Zusprache einer Rente besser da als vorher, wie eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) zeigt.

  • Für den freien Arbeitsmarkt und eine stabile 2. Säule

    Medienmitteilung

    Der freie und flexible Arbeitsmarkt ist ein zentraler Standortvorteil für die Schweizer Wirtschaft. Der Schweizerische Arbeitgeberverband setzt sich dafür ein, dass dieser Standortvorteil nicht mit Regulierungen wie Mindestlöhnen oder der Förderung des «Whistleblowing» geschwächt wird. Zudem fordert er eine rasche Anpassung des Mindestumwandlungssatzes und eine Erhöhung des Rentenalters in der 2. Säule.

  • Das Betriebsergebnis der AHV ist erneut gesunken

    Die AHV schloss das Jahr 2011 mit einem Betriebsergebnis von 988 Mio. Franken ab, das sind rund 900 Mio. Franken weniger als im Vorjahr (1,891 Mrd. Franken). Das Betriebs- und das Umlageergebnis der IV hingegen waren fast ausgeglichen, was eine markante Verbesserung bedeutet. Dieses Resultat sei in erster Linie dank der Zusatzfinanzierung via Mehrwertsteuer und der Übernahme der Schuldzinsen der IV durch den Bund möglich geworden, schreibt der Ausgleichsfonds.

  • Mehr Erwerbstätige in der Schweiz

    Die Zahl der Erwerbstätigen in der Schweiz stieg im vierten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,6%. Dementsprechend sank die Quote der Erwerbslosen gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamts (ILO) um 0,1% auf 4,1%. In der Europäischen Union (EU) nahm die Erwerbslosenquote im Vergleich zum Vorjahr dagegen zu.

  • Personalvertreter bei Kündigung nicht privilegieren

    Auch Arbeitnehmervertreter dürfen aus wirtschaftlichen Gründen entlassen werden, wie das Bundesgericht bestätigt hat. Hingegen darf eine Entlassung nicht im Zusammenhang stehen mit der Tätigkeit in einer Personalkommission. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Baugewerbe hat wieder einen Landesmantelvertrag

    Der dreimonatige vertragslose Zustand im Schweizer Baugewerbe ist vorüber. Die Delegierten des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV) und die Gewerkschaft Syna stimmten einem neuen Landesmantelvertrag (LMV) zu. Der LMV tritt am 1. April in Kraft und gilt bis Ende 2015.

  • Weniger Armut in der Schweiz

    Bei 7,8% der Schweizer Bevölkerung lag das verfügbare Haushaltseinkommen im Jahr 2010 unterhalb der absoluten Armutsgrenze. 586 000 Menschen in der Schweiz – das ist etwa jede 13. Person – waren damit von Armut betroffen. Die Armutsquote sinkt: Im Jahr 2008 hatte sie noch 9,1% betragen, teilt das Bundesamt für Statistik mit.

  • Flankierende Massnahmen: Wirtschaftskommission des Nationalrats schiesst übers Ziel hinaus

    Die nationalrätliche Wirtschaftskommission hat die Vorlage des Bundesrats zur Ergänzung der flankierenden Massnahmen behandelt und beantragt dem Plenum, diese gutzuheissen. Zusätzlich beantragt sie eine wesentliche Verschärfung: Firmen sollen neu dafür haftbar gemacht werden, wenn von ihnen engagierte Subunternehmen die schweizerischen, gesetzlichen Mindestanforderungen bezüglich Löhnen und Arbeitsbedingungen nicht einhalten (Solidarhaftung).

  • Die Frühjahrssession 2012 aus Arbeitgebersicht

    Der Bericht des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) über die Frühjahrssession 2012 - sie dauerte vom 27. Februar bis 16. März - behandelt die arbeitgeberpolitisch relevanten Geschäfte.

  • Teilrevision Ausländergesetz: Stossrichtung stimmt, aber Feinarbeit ist nötig

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Stossrichtung der Teilrevision des Ausländergesetzes, die Integrationsbemühungen in der Schweiz zu verstärken. Er lehnt es in der Vernehmlassung aber ab, dass neu auch die Arbeitgeber zur Integration von nachgezogenen Familienangehörigen beizutragen haben.

  • Kennzahlen zur beruflichen Vorsorge 2004 bis 2010

    Die Vermögenslage der Vorsorgeeinrichtungen in der Schweiz stabilisierte sich im Jahr 2010 weiter. Dies geht unter anderem aus den definitiven Kennzahlen der Pensionskassenstatistik 2004 bis 2010 hervor, die das Bundesamt für Statistik (BFS) publiziert hat.

  • Neue Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie

    Zwei neue Internetplattformen beleuchten die Vereinbarkeit von Job und Familie. Die Website von Pro Familia Schweiz richtet sich einerseits an Unternehmen, die ihr Angebot zum Thema präsentieren können und anderseits an Arbeitnehmende, die ihren Betrieb bewerten wollen. Die Website der Initiative «Familienfreundliche Wirtschaftsregion Basel» unterstützt Arbeitgeber auf dem Weg zu einer familienfreundlichen Unternehmenspolitik.

  • Exporte leicht im Plus dank zusätzlichem Arbeitstag

    Die Exportindustrie führte zwar im Februar 1,3% mehr Güter und Waren aus, bereinigt um den zusätzlichen Arbeitstag resultierte jedoch ein Minus von 3,8%. Die Uhrenindustrie konnte den Auslandabsatz weiter markant steigern, hingegen mussten die Textilindustrie, die Maschinen- und Elektronikindustrie sowie die Papier- und die Grafische Industrie je einen zweistelligen Rückgang hinnehmen.

  • Schweizer Industrie weiterhin in schwieriger Situation

    Die Industrieproduktion in der Schweiz befand sich im vierten Quartal 2011 weiterhin im Gegenwind. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal mussten die Schweizer Unternehmen mit sinkenden Produktionszahlen kämpfen.

  • Konjunktur: Optimistische Zeichen

    Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) rechnet in diesem Jahr mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 0,8%. Eine Rezession scheine unwahrscheinlich. Bei der Arbeitslosigkeit könnte eine positive Trendwende allerdings erst nächstes Jahr einsetzen.

  • Aufhebungsvertrag mit einschneidenden Folgen

    Ein Vertrag über die Aufhebung eines Arbeitsverhältnisses muss auch im Interesse des Arbeitnehmenden liegen, hat er doch für ihn einschneidende Folgen. Es ist deshalb im Einzelfall zu beurteilen, ob die beidseitigen Ansprüche, auf die verzichtet wird, ungefähr von gleichem Wert sind. Dazu ein Urteil.

  • Arbeitslosenversicherung: Solidaritätsprozent auf hohen Löhnen widerspricht Versicherungsprinzip

    Der Nationalrat will, dass künftig auch auf Lohnanteilen, die 315 000 Franken übersteigen, ein Solidaritätsprozent zugunsten der Arbeitslosenversicherung erhoben wird. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt nach oben unbegrenzte Solidaritätsbeiträge ab, da sie dem Versicherungsprinzip widersprechen würden.

  • Wenig Veränderung bei Personalbeständen erwartet

    Die Lage am Schweizer Arbeitsmarkt hat sich laut einer Umfrage von Manpower stabilisiert, nachdem sich in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres die Aussichten noch verdüsterten. Die meisten Arbeitgeber erwarten keine Veränderungen bei den Stellen.

  • Gesetzliche Weiterbildungsurlaube fallen durch

    Der Nationalrat will nicht, dass jeder Arbeitgeber in der Schweiz seinen Angestellten obligatorisch mindestens drei Tage berufliche Weiterbildung pro Jahr gewähren muss. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Die bestehenden Rauchverbote genügen

    Nach dem Nationalrat folgte auch der Ständerat dem Antrag des Bundesrats und empfiehlt ein Nein zur Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen». Damit soll das landesweit geltende Rauchverbot in Restaurants und Bars nicht verschärft werden. Dieser Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Suva: Weniger Renten dank Wiedereingliederung

    Die Suva sprach im vergangenen Jahr erneut weniger Invalidenrenten aus. Die Versicherungsgesellschaft führt dies auf ihre Strategie zurück, Verunfallte wieder ins Berufsleben einzugliedern. Hingegen nahmen die Kosten für Taggelder und Heilung zu.

  • Ablehnung der Ferieninitiative – ein Sieg der Vernunft

    Medienmitteilung

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Ablehnung der Volksinitiative «6 Wochen Ferien für alle». Mit diesem Entscheid haben sich die Stimmberechtigten gegen unnötige Zusatzbelastungen der Unternehmungen und für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schweiz ausgesprochen. Das «Nein» zur Initiative bestätigt zudem den Wert von flexiblen und sozialpartnerschaftlichen Ferien-Lösungen.

  • Arbeitslosenversicherung: Kantonsklausel nicht wieder einführen

    Der Nationalrat lehnte es mit 107 zu 60 Stimmen ab, die Kantonsklausel wieder ins Arbeitslosenversicherungsgesetz (AVIG) aufzunehmen. Dieser Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Kurzarbeit sinkt leicht, Arbeitslosigkeit bleibt stabil

    Die Arbeitslosenquote in der Schweiz blieb im Februar bei 3,4%. Insgesamt waren am Ende des Monats 133 154 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 1163 weniger als im Vormonat. Die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Betriebe sank im Dezember um 28 auf 534.

  • Mehr Grenzgänger arbeiten in der Schweiz

    Ende 2011 arbeiteten 259 000 Grenzgängerinnen und Grenzgänger in der Schweiz, das waren 11,5% mehr als ein Jahr zuvor oder ein Drittel mehr als fünf Jahre zuvor. Wie das Bundesamt für Statistik mitteilte, nahm vor allem die Zahl der ausländischen Büro-, Hilfsarbeiter und Führungskräfte überdurchschnittlich zu.

  • Bundesrat will flankierende Massnahmen verschärfen

    Der Bundesrat hat die Botschaft zum Bundesgesetz über die Anpassung der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit zuhanden der eidgenössischen Räte verabschiedet. Geplant sind neue Sanktionsmöglichkeiten bei Scheinselbständigkeit und bei Verstössen gegen zwingende Lohn- und Arbeitsbedingungen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband hat die Vorschläge in der Vernehmlassung grundsätzlich positiv aufgenommen.

  • Pensionskassen bleiben im Jahr 2011 ohne Rendite

    Die Schweizer Pensionskassen erwirtschafteten im vergangenen Jahr geringe Verluste auf ihren Vermögensanlagen. Der Vergleich des Pensionskassenverbands Asip ergab für 2011 eine Performance von -0,2%.

  • Schweizer Wirtschaft wuchs im letzten Jahr um 1,9%

    Das Bruttoinlandprodukt der Schweiz stieg im vierten Quartal 2011 um 0,1%. Insgesamt wuchs die Wirtschaft im vergangenen Jahr um 1,9%, schätzt das Staatssekretariat für Wirtschaft.

  • Zweite SRG-Umfrage zur Ferieninitiative: Trend stimmt

    Die zweite SRG-Umfrage zeigt eine wachsende Ablehnung der Ferieninitiative. Die Stimmbevölkerung erkennt, dass unflexible Ferienregelungen der Schweiz schaden. Die Gewerkschaftsinitiative ist ein Angriff gegen die kleinen und mittleren Unternehmen, die bereits heute mit der Frankenstärke und international hohen Arbeitskosten kämpfen.

  • Verlangsamte Beschäftigungszunahme mit schwierigen Aussichten

    Das Beschäftigungsbarometer des Bundesamts für Statistik zeigt im 4. Quartal 2011 eine leichte Verlangsamung der Beschäftigungszunahme. Sowohl der Indikator für die Beschäftigungsaussichten wie die Zahl der offenen Stellen sind im Vorjahresvergleich zurückgegangen. Für die ersten Monate des laufenden Jahres darf aber immer noch mit einem leichten Wachstum gerechnet werden.

  • Arbeitgeber und IV gemeinsam für die Eingliederung

    Seit dem 1. Januar ist die IV-Revision 6a in Kraft. Die neuen Instrumente der Invalidenversicherung stärken den Unternehmen den Rücken, wenn sie handicapierte Menschen weiter beschäftigen oder anstellen. An einer Medienkonferenz haben die Spitzen des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv, der IV-Stellen-Konferenz und des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV sowie der gastgebende Unternehmer über die gemeinsame Kampagne für Arbeitgeber informiert. Zudem haben sie aufgezeigt, dass mit vereintem Einsatz die gesteckten Eingliederungsziele erreicht werden können.

  • 26 Milliarden für die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation

    Der Bundesrat hat die Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) in den Jahren 2013 bis 2016 an die eidgenössischen Räte überwiesen. Er beantragt Fördermittel im Umfang von 23,878 Milliarden Franken. Zuzüglich der Mittel für die EU-Rahmenprogramme für Forschung und Bildung wird damit ein nominales jährliches Wachstum von durchschnittlich 3,7% erreicht.

  • Die Ferieninitiative schadet den Schweizer Unternehmen

    Medienmitteilung

    Die Ferieninitiative ist das falsche Rezept für den Standort Schweiz, denn bereits heute weist die Schweiz sehr hohe Arbeitskosten auf. Eine weitere Erhöhung schadet unserer Wettbewerbsfähigkeit und gefährdet Arbeitsplätze. Ausserdem höhlt die Initiative mit ihrer starren Vorgabe die bewährte Sozialpartnerschaft aus. Darum engagiert sich die Wirtschaft gegen die nicht finanzierbare Ferieninitiative. Das betonten Vertreter des Arbeitgeberverbands, Swissmem, der Fédération des Entreprises Romandes Genève und economiesuisse anlässlich einer Medienkonferenz.

  • Sicherung der AHV-Finanzierung: Ständeratskommission zieht Initiative zurück

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) hat die Initiative zur Sicherung der AHV-Finanzierung zurückgezogen. Sie will die Anpassung der Renten an die Lohn- und Preisentwicklung erst im Rahmen der 12. AHV-Revision behandeln.

  • Schweizer Berufsbildungsabschlüsse international vergleichbarer machen: Anhörung läuft

    Die Anhörung zur Verordnung über den nationalen Qualifikationsrahmen für Abschlüsse der Berufsbildung ist eröffnet und dauert bis zum 15. Mai 2012. Die Verordnung soll Voraussetzungen schaffen, um Schweizer Berufsbildungsabschlüsse international besser zu positionieren und vergleichbarer zu machen.

  • Die OECD gibt der Schweiz vorwiegend gute Noten für die Integrationspolitik

    Die Schweiz erhält von der Entwicklungsorganisation OECD weitgehend gute Noten für die Integration von Migrantinnen und Migranten auf dem inländischen Arbeitsmarkt.

  • Arbeitskosten variieren je nach Wirtschaftszweig stark

    Die durchschnittlichen Arbeitskosten in der Schweiz beliefen sich im Jahr 2010 auf 56 Franken pro Stunde. Laut aktuellen Schätzungen des Bundesamts für Statistik (BFS) unterscheiden sich die Kosten je nach Wirtschaftszweig stark und fallen für grosse Unternehmen höher aus.

  • Sozialversicherungen mit geringem Anlagegewinn

    Die Ausgleichsfonds von AHV, IV und EO wiesen im letzten Jahr - trotz schwierigem Finanzmarktumfeld und Turbulenzen an den Aktienmärkten - leicht positive Anlageergebnisse aus.

  • Wirtschaft lehnt SVP-Initiative geschlossen ab

    Medienmitteilung

    Die heute eingereichte Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» löst keine Probleme, setzt aber die bewährten bilateralen Verträge mit der EU aufs Spiel. In den vergangenen Jahren hat die Schweiz von der Zuwanderung stark profitiert. Deshalb lehnt die Wirtschaft die Initiative geschlossen ab. Sie schadet dem Standort Schweiz und gefährdet den Wohlstand und Arbeitsplätze. Die Wirtschaftsverbände anerkennen, dass die Migration auch negative Begleiterscheinungen hat. Diesen muss aber nicht mit der Brechstange, sondern mit einer konstruktiven Infrastruktur-, Raumplanungs- und Integrationspolitik begegnet werden.

  • KOF: Unternehmen verlieren an Wettbewerbsfähigkeit

    Gemäss den Umfragen der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) haben die Unternehmen in der Schweiz während der letzten Monate an Wettbewerbsfähigkeit eingebüsst. Insbesondere für stark exportorientierte Branchen hat sich die Geschäftslage eingetrübt.

  • Innovation: Schweiz weiterhin führend in Europa

    Die Schweiz steht bei der Innovation europaweit weiterhin an der Spitze, wie der neuste Bericht der EU-Kommission zeigt. Eine besondere Stärke des Landes liege bei internationalen Patentanmeldungen und im Verkauf neuer Produkte, schreibt das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie.

  • Leichter Zuwachs bei Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

    Die Arbeitslosenquote in der Schweiz stieg im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 3,4%. Insgesamt waren Ende Januar 134 317 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren eingeschrieben. Im November 2011 waren 562 Betriebe oder 103 mehr als im Vormonat von Kurzarbeit betroffen.

  • Konsultationsfrist bei Massenentlassungen

    Steht eine mögliche Massenentlassung bevor, muss der Arbeitgeber vor dem definitiven Entscheid eine Konsultation bei den Arbeitnehmenden durchführen. Auch in besonders komplexen Fällen reicht eine Konsultationsfrist von 30 Tagen. Solche und weitere konkrete Fälle werden in der Sammlung arbeitsrechtlicher Entscheide SAE 2011 des Schweizerischen Arbeitgeberverbands thematisiert.

  • Ja zu schlankem Rahmengesetz für Sozialhilfe

    Die Sozialkommission des Nationalrats (SGK-N) will, dass die Kantone ihre Praktiken in der Sozialhilfe harmonisieren. Sie beschloss mit klarer Mehrheit eine Kommissionsmotion, die ein schlankes «Rahmengesetz für Sozialhilfe» fordert. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Nein zur Ferieninitiative: Erste Umfrage ist positiv

    Die Ergebnisse der ersten SRG-Umfrage zur Ferieninitiative sind positiv. Vor der Abstimmung am 11. März lehnt eine Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten die Initiative ab. Sie haben erkannt, dass diese mehr verspricht, als sie halten kann. Die Initianten stellen dank mehr Ferien mehr Erholung und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Aussicht. Tatsächlich würde eine starre Verfassungslösung mit jährlichen Folgekosten von rund sechs Milliarden Franken unseren KMU stark schaden und Arbeitsplätze gefährden.

  • 2011: Exporte stiegen, Importe stagnierten

    Die Schweizer Wirtschaft konnte ihre Exporte im letzten Jahr vor allem dank einer florierenden Nachfrage aus Asien und gestiegener Uhrenexporte erhöhen. Der starke Franken hinterliess jedoch seine Spuren bei den Preisen. Die Importe verharrten auf dem Vorjahresniveau.

  • Der Lehrabschluss als Sprungbrett für eine höhere Berufsbildung

    Immer mehr junge Menschen streben nach einer abgeschlossenen beruflichen Grundbildung eine höhere Berufsbildung an. Dies zeigt die Publikation «Bildungsabschlüsse 2010» des Bundesamts für Statistik. Angesichts der rückläufigen Erwerbsbevölkerung und der steigenden Nachfrage nach höheren Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt erachtet der Schweizerische Arbeitgeberverband diese Entwicklung als positiv.

  • Keine steuerliche Bestrafung von Aus- und Weiterbildung

    Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) fordert eine Verbesserung der bundesrätlichen Vorlage über die steuerliche Behandlung von Aus- und Weiterbildungskosten. Sie will verhindern, dass einzelne Personen stärker belastet werden als bisher. Diese Entscheidung ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • IV-Revision 6b: Finanzkommission will mehr sparen

    Die Finanzkommission des Nationalrats ist der Ansicht, dass die Vorlage des Ständerats zur IV-Revision 6b zu wenig Sparpotenzial beinhaltet. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid der Kommission, denn seiner Meinung nach gefährdet die im Ständerat verabschiedete Vorlage die Sanierung der IV.

  • Den Wirtschaftsstandort Schweiz attraktiv halten

    Der Bundesrat will auch in der laufenden Legislatur die Schweiz als Wirtschaftsstandort sichern. In wichtigen Bereichen wie Arbeitsmarkt, soziale Sicherheit und Bildung decken sich die Ziele des Bundesrats mit den Strategiezielen des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Mehr Ferien – weniger Arbeitsplätze

    Die Volksinitiative «Sechs Wochen Ferien für alle» ist eine trügerische Verlockung, unterstreicht Thomas Daum, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbands. Sein Kommentar erschien am 27. Januar 2012 in der NZZ.

  • Arbeit nach Krankheit nicht wieder aufgenommen – was ist zu tun?

    Wird ein Arbeitnehmer nach einer 100%-igen Arbeitsunfähigkeit vom Arzt wieder zu 50% arbeitsfähig geschrieben, muss er ab diesem Zeitpunkt seine Arbeit unverzüglich aufnehmen. Zumindest müsste sich der Arbeitnehmer beim Arbeitgeber melden, um die neue Situation abzusprechen. Tut er das nicht, kann der Arbeitgeber nach einer erfolglosen Mahnung fristlos kündigen. Dazu ein Urteil.

  • Schweizer Stellenmarkt: Deutlich rückläufige Tendenz

    Auf dem Schweizer Stellenmarkt zeigte sich Ende 2011 erstmals seit zwei Jahren eine klar rückläufige Tendenz. Wie eine Erhebung zeigt, wurde in der Finanzbranche, im Management und in der Industrie deutlich weniger Personal gesucht.

  • «Alle machen einen vollwertigen Job»

    Der «This-Priis» zeichnet Betriebe für ihr Engagement in der Eingliederung von handicapierten Menschen aus. Der Preis wurde dieses Jahr bereits zum siebten Mal verliehen. Die Auszeichnung erhielten zwei Firmen, die insgesamt sieben Betroffene beschäftigen. Deren Arbeitsleistungen sind für die Betriebe relevant und von wirtschaftlichem Nutzen.

  • Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen abgelehnt

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates beantragt ihrem Rat mit 9 zu 3 Stimmen, die Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» zur Ablehnung zu empfehlen. Einen Vorschlag für einen indirekten Gegenentwurf lehnte sie ebenfalls ab. Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) spricht sich auch gegen die Initiative aus.

  • Bundesrat will flankierende Massnahmen optimieren

    Der Bundesrat will den Vollzug der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit weiter verbessern. Im Zentrum steht die Optimierung der strategischen und operativen Steuerung sowie eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteuren.

  • Ferieninitiative: Kantonale Volkswirtschaftsdirektoren empfehlen ein Nein

    Die kantonalen Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren sprechen sich gegen die Volksinitiative «6 Wochen Ferien für alle» aus, welche am 11. März 2012 vors Volk kommt. Sie beurteilen die Initiative als inhaltlich falsch und unnötig schädlich für die Schweizer Wirtschaft.

  • IV-Revision 6a: Leitfaden für Arbeitgeber liegt vor

    Hinsichtlich der IV-Revision 6a – sie ist am 1. Januar 2012 in Kraft getreten – haben der Schweizerische Arbeitgeberverband, der Schweizer Gewerbeverband, die IV-Stellen-Konferenz und das Bundesamt für Sozialversicherungen unter Koordination der Informationsstelle AHV/IV spezifische Informationsmaterialien für Arbeitgeber erarbeitet. Nun liegt die Broschüre «Leitfaden für die berufliche Eingliederung» vor.

  • Deckungsgrad der Pensionskassen erholt sich

    Der Deckungsgrad der Pensionskassen in der Schweiz erholte sich im vierten Quartal 2011. Die privatrechtlichen Vorsorgeunternehmen kamen auf einen Deckungsgrad von 103,1%, die öffentlichrechtlichen Kassen weisen mit 88,1% weiterhin eine Unterdeckung auf.

  • Nein zur «1:12»-Initiative

    Der Bundesrat empfiehlt, die Volksinitiative «1:12 – Für gerechte Löhne» ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Er ist der Ansicht, dass die Initiative kein wirksames Mittel gegen zu hohe Löhne und Lohnungleichheit darstellt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt die Initiative ebenfalls ab, da die Festlegung von Lohnobergrenzen seiner Meinung nach nicht vereinbar ist mit einer liberalen Wirtschaftsordnung.

  • Bundesrat ist gegen «Sechs Wochen Ferien für alle»

    Bundesrätin Simonetta Sommaruga warb im Namen des Bundesrats für ein Nein zur Initiative «Sechs Wochen Ferien für alle». Die Initiative führe nicht unbedingt zu einer Entlastung der Arbeitnehmenden, sagte sie.

  • Mehr Ferien = weniger Jobs

    Ein überparteiliches Komitee hat den Abstimmungskampf gegen die Ferieninitiative lanciert. Eine breite Allianz aus SVP, FDP, CVP, BDP, glp sowie Bundesrat, Parlament und Wirtschaftsverbänden wie dem Schweizerischen Arbeitgeberverband kämpft für ein Nein zur Volksinitiative «6 Wochen Ferien für alle». Die Initiative schadet den KMU, schwächt die Wettbewerbsfähigkeit und gefährdet Arbeitsplätze. Zudem bringt sie auch Nachteile für die Arbeitnehmenden.

  • Die meisten KMU sind für die Personenfreizügigkeit

    Zwei von drei kleinen und mittleren Unternehmen in der Deutschschweiz sehen in der Personenfreizügigkeit eine Chance, und die meisten ziehen den bilateralen Weg einem Alleingang vor. Zu diesen Schlüssen kommt eine repräsentative Umfrage bei 500 KMU-Geschäftsleitungsmitgliedern.

  • Ja zur Öffnung von Tankstellenshops rund um die Uhr

    Der Bundesrat ist dafür, dass Tankstellenshops an Autobahnen und an Hauptverkehrsstrassen mit starkem Reiseverkehr rund um die Uhr und am Sonntag geöffnet haben dürfen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband ist erfreut über die Entscheidung der Landesregierung, die Öffnungszeiten zu liberalisieren.

  • Beurteilung des behandelnden Arztes oder Meinung des Gutachters?

    Der behandelnde Arzt ist im Zweifelsfalle geneigt, für seinen Patienten, mit dem ihn ein Vertrauensverhältnis verbindet, Partei zu ergreifen. Daher ist davon auszugehen, dass der Gutachter objektiver urteilt. Dazu ein Urteil (auf Französisch).

  • hotelleriesuisse: Neuer Chefredaktor für die htr hotel revue

    Der ausgewiesene Journalist Gery Nievergelt übernimmt Mitte Februar 2012 die Redaktionsleitung der htr hotel revue. Er tritt damit die Nachfolge von Elsbeth Hobmeier an, welche die Zeitung während fünf Jahren geleitet hat. Weitere Informationen

  • Arbeitslosigkeit 2011: Bilanz mit Wermutstropfen

    Der Schweizer Arbeitsmarkt hielt sich im Jahr 2011 trotz der wirtschaftlichen Abschwächung und dem starken Franken erstaunlich robust. Im Dezember stieg die Arbeitslosenquote jedoch gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 3,3%. Die Kurzarbeit nahm auf tiefem Niveau zu.

  • Zukunft der 2. Säule: Bericht in der Anhörung

    Die Anhörung zum Bericht über die Zukunft der 2. Säule ist eröffnet und dauert bis Anfang März 2012. Der Bericht enthält eine Problemanalyse und Lösungsansätze zu den verschiedenen Reformpunkten, insbesondere zum Mindestumwandlungssatz, zur Legal Quote und zu den Verwaltungskosten.

  • Schweizer Arbeitnehmende sind trotz Druck zufrieden

    94% der Schweizerinnen und Schweizer sind zufrieden mit ihrer Arbeitssituation. Wie eine aktuelle Umfrage weiter zeigt, sind die Erwerbstätigen umso zufriedener, je tiefer die Ausbildung ist.

  • Die Wintersession aus Arbeitgebersicht

    Der Bericht des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) über die Wintersession 2011 behandelt die arbeitgeberpolitisch relevanten Geschäfte.

  • Der Arbeitgeberverband steht zu den flankierenden Massnahmen

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband bekräftigt in der Vernehmlassung die Wichtigkeit der flankierenden Massnahmen. In seiner Stellungnahme zum Entwurf für ein Bundesgesetz über die Anpassung der flankierenden Massnahmen fordert er jedoch, dass diese auch in Zukunft strikt auf die Verhinderung von Missbräuchen beschränkt bleiben.

  • Gegen die Verschärfung des Rauchverbots

    Der Nationalrat sprach sich mit klarem Mehr gegen die Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» aus. Er will nicht, dass die Bundesregelung zum Nichtraucherschutz weiter verschärft wird. Dieser Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Mehr Erwerbstätige in der Schweiz im dritten Quartal

    Die Zahl der Erwerbstätigen in der Schweiz stieg im dritten Quartal 2011 gegenüber der Vorjahresperiode um 2,2%. Die Erwerbslosenquote gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) sank in der Schweiz im gleichen Zeitraum von 4,6 auf 4,2%.

  • hotelleriesuisse: Nationalrat setzt wichtiges Zeichen im Kampf gegen den starken Franken

    Die folgenschwere Frankenstärke und die einbrechende Konjunktur machen der Schweizer Hotellerie zu schaffen. In der Sondersession hat der Nationalrat ein wichtiges Signal gesetzt und sich für eine vorübergehende Mehrwertsteuersenkung für Beherbergungsleistungen ausgesprochen. hotelleriesuisse begrüsst diesen Entscheid der grossen Kammer für eine zeitlich limitierte Entlastung der Schweizer Tourismuswirtschaft ausdrücklich. Weitere Informationen

  • GastroSuisse: Ende der Diskriminierung des Gastgewerbes rückt näher!

    Der Nationalrat lehnt einen Einheitssatz bei der Mehrwertsteuer ab. Er verlangt vom Bundesrat eine Zwei-Satz-Lösung, wobei die Restauration und Hotellerie dem reduzierten MwSt-Satz zu unterstellen sei. GastroSuisse ist über diesen Entscheid hoch erfreut. Weitere Informationen

  • Der Schweizer Aussenhandel schwächelt

    Die Exporte im November konnten sich im Vergleich zum Vorjahr mit 0,9% leicht im Plus halten und erreichten 17,8 Mrd. Franken. Die Uhrenindustrie und die Pharmabranche verzeichneten Steigerungen. Derweil brachen die Einfuhren in die Schweiz gleich um 6,7% auf 14,8 Mrd. Fr. ein.

  • Im Jahr 2010 erhielten 231 000 Personen Sozialhilfe

    Drei Prozent der Schweizer Bevölkerung sind auf Sozialhilfe angewiesen. Diese Sozialhilfequote verharrte 2009 und 2010 auf dem gleichen Niveau. Dabei verlief die Entwicklung aber je nach Kanton und Gemeinde unterschiedlich.

  • IV-Revision: Ständerat buchstabiert beim Sanierungsziel zurück

    Der Ständerat stimmte der zweiten Etappe der 6. IV-Revision mehrheitlich zu – allerdings mit Abstrichen. Zudem wich er beim Sparpotenzial massiv vom ursprünglichen Sanierungsziel ab. Die Vorlage geht nun an den Nationalrat.

  • Vorsorgeeinrichtungen im Jahr 2010 finanziell stabil

    Die finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen ist 2010 gemäss Bericht des Bundesamtes für Sozialversicherungen im Vergleich zu 2009 stabil geblieben. Der Anteil der Kassen in Unterdeckung ist leicht gesunken. Eine aktuelle Schätzung zeigt hingegen, dass sich die finanzielle Situation der Vorsorgeeinrichtungen seit Ende 2010 wiederum verschlechtert hat.

  • Kampagnenseite zur Ferieninitiative ist online

    Die Schweizer KMU stehen vor einer schwierigen Herausforderung: Der Schweizer Franken ist stark überbewertet, die Weltwirtschaft schwächelt und auch in der Schweiz kommt der Wirtschaftsmotor ins Stottern. Da kommt die Ferieninitiative der Gewerkschaften zum schlechtesten Zeitpunkt. Denn diese bürdet den Schweizer KMU Mehrkosten von über 6 Mrd. Franken pro Jahr auf, schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz und gefährdet Arbeitsplätze. Nun ist die Kampagnenseite www.ferieninitiative-nein.ch aufgeschaltet.

  • Höhe der Konventionalstrafe bei Verletzung des Konkurrenzverbotes

    Ein Arbeitnehmer hat während fünf Jahren die Kunden selbständig betreut und kennt dementsprechend deren Bedürfnisse sehr genau. Gründet er nun seine eigene Firma und will er die bisherige Kundschaft weiter betreuen, liegt ein erhebliches Schädigungspotenzial vor. Es ist ohne Weiteres eine Konventionalstrafe vertretbar, welche dem Betrag entspricht, der in der Regel innert drei Monaten als Honorar erwirtschaftet wurde. Dazu ein Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts.

  • Baumeisterverband: Tür für Gespräche offen

    Der Schweizerische Baumeisterverband ist erfreut über die Einsicht der Gewerkschaften Syna und Unia, dass ihre bisherige Verweigerungstaktik nicht zum Ziel führt. Ihrer Bereitschaft, den geltenden Landesmantelvertrag (LMV) um zwei Monate zu verlängern, reicht zwar noch nicht aus. Aber sie öffnet die Tür zu Gesprächen. Seine Unterschriftensammlung zur Verhinderung eines vertragslosen Zustands wird der Schweizerische Baumeisterverband weiterführen. Weitere Informationen

  • Sicherheitsbranche: UNiA lehnt die Lohnerhöhungen 2012 ab

    Die Gewerkschaft UNiA hat das Lohnangebot des Verbandes Schweizerischer Sicherheitsdienstleistungs-Unternehmen (VSSU) abgelehnt. Weitere Informationen

  • Temporärarbeit wirkt integrativ

    Temporärarbeit ist für viele Arbeitnehmende das Sprungbrett zu einer Festanstellung, zudem findet rund ein Fünftel der Lehrabgänger damit den Weg in den Arbeitsmarkt. Zu diesen Schlüssen kommt eine Studie von Swissstaffing, des Verbands der Personaldienstleister in der Schweiz.

  • Schweizer Industrie muss Einbussen hinnehmen

    In der Schweizer Industrie wehte im dritten Quartal 2011 ein scharfer Wind. Produktion, Umsatz und Auftragseingänge waren rückläufig. Hingegen konnten die Textil- sowie die lederverarbeitende Industrie zulegen.

  • Arbeitslosenversicherung: Jahresrechnung 2010 mit Schulden von 7,4 Milliarden

    Der Bundesrat hat die Jahresrechnung der Arbeitslosenversicherung für das Jahr 2010 genehmigt. Die Rechnung schliesst mit einem Verlust von 1,71 Mrd. Franken ab, die Darlehensschulden stiegen auf 7,4 Mrd. Franken.

  • 30 000 Beschäftigte mehr als vor einem Jahr

    Die Zahl der Beschäftigten in der Schweiz stieg im dritten Quartal um 30 000 auf 4,047 Millionen. Trotz einem Rückgang bei den offenen Stellen und den Beschäftigungsaussichten bekundeten die Unternehmen beim Rekrutieren von Fachkräften erneut grössere Schwierigkeiten als im Vorjahr.

  • Mehr Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt in Grenzregionen

    Der Bundesrat hat einen Bericht über die Auswirkungen der Flankierenden Massnahmen (FlaM) zum Personenfreizügigkeitsabkommen (FZA) zwischen der Schweiz und der EU auf die grenzüberschreitenden Wirtschaftsräume genehmigt. Er hält fest, dass die Zuwanderung für das Wachstum der Schweizer Wirtschaft notwendig ist, die Arbeitslosigkeit aber in einzelnen Grenzregionen etwas zugenommen hat.

  • Die Berufsbildung erhält mehr Geld

    Nun ist es definitiv: Der Rahmenkredit für die Berufsbildung und die Zahlungskredite werden angehoben. Nach dem Ständerat stimmte auch der Nationalrat in der Debatte zum Kredit 2012 für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) dem Antrag der Einigungskonferenz zu. Der Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Arbeitgeber-Organisationen gewinnen an Vertrauen

    Eine Studie zeigt, dass die Arbeitgeber-Organisationen dieses Jahr in der Bevölkerung einen grossen Vertrauensgewinn verbuchen konnten. Daneben bereitet den Schweizerinnen und Schweizern vor allem die Arbeitslosigkeit Sorgen.

  • Präventionsgesetz: Ständerat will Gesundheitsförderung nicht stärker regulieren

    Der Ständerat trat nicht auf das Präventionsgesetz ein. Er will nicht, dass die Massnahmen zur Krankheitsvorsorge und Gesundheitsförderung stärker gesteuert und koordiniert werden. Die Vorlage geht nun zurück an den Nationalrat, der dem Gesetz zugestimmt hatte.

  • Auch Ständerat will rasche Anpassung der flankierenden Massnahmen

    Die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit sollen möglichst schnell verschärft werden. Der Ständerat stimmte der Motion seiner Wirtschaftskommission zu, die den Bundesrat auffordert, seine Vorschläge bereits Ende Februar 2012 dem Parlament vorzulegen.

  • Bund soll nächstes Jahr 25% an Berufsbildung zahlen

    Der Ständerat stimmte in der Debatte zum Kredit 2012 für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) als Erstrat dem Antrag der Einigungskonferenz zu. Damit wird der Rahmenkredit für Berufsbildung um 82 statt nur um 36 Mio. Franken aufgestockt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid, mit dem die Finanzierung durch den Bund endlich einen Anteil von 25% erreichen würde.

  • Initiative zu bedingungslosem Grundeinkommen ist gescheitert

    Die Unterschriftensammlung für die Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» ist gescheitert. Die Sammelfrist ist ungenutzt abgelaufen.

  • Arbeitslose: Mehr als im Vormonat, aber weniger als im Vorjahr

    Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz nahm im November zum zweiten Mal in Folge zu. Die Quote stieg von 2,9% im Oktober auf 3,1%. Sie war damit geringer als im November 2010; damals lag sie bei 3,6%. Die Kurzarbeit stieg im September an: Sowohl mehr Personen als auch mehr Betriebe waren betroffen.

  • Speranza lanciert nationale Stellenvermittlung 50plus

    Die Zahl der Stellenlosen über 50 nimmt ständig zu, die Zahl der Einwanderer aus dem EU-Raum ebenfalls. Nun lanciert die Stiftung Speranza zusammen mit Bund, Kantonen und den Sozialpartnern eine neue nationale Stellenvermittlungsplattform.

  • Zweite Säule: 391 Franken Verwaltungskosten pro Versicherten

    Bei der zweiten Säule sind 2009 - unabhängig vom Aufwand für die Vermögensanlage - Verwaltungskosten von rund 391 Franken pro Versicherten und Jahr angefallen. Gemäss einer Studie kann dieser Aufwand nur durch einschneidende Vereinfachungen gesenkt werden.

  • KMU können sich negativer Dynamik nicht entziehen

    In den meisten Branchen sind die kleinen und mittelgrossen Unternehmen (KMU) weniger von der Konjunkturabschwächung und dem starken Schweizer Franken betroffen als die Grossunternehmen, wie eine Umfrage ergab. 37% der Betriebe erachten einen Kurs von knapp über 1.20 Franken zum Euro als zu stark.

  • Verjährungsrecht: Vereinheitlichung ist nötig

    Der Bundesrat will mit einer Revision des Obligationenrechts die Verjährungsregeln vereinheitlichen und vereinfachen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt in seiner Vernehmlassungsantwort diese Stossrichtung, lehnt jedoch eine Verlängerung der Verjährungsfrist bei Personenschäden auf 30 Jahre entschieden ab.

  • Versicherungsverband: EU-Gesetzgebung unter Beobachtung

    Die Schweizer Privatversicherer beobachten die zahlreichen Regulierungsprojekte in der Europäischen Union mit einer gewissen Skepsis. Der Schweizerische Versicherungsverband SVV hat heute im Rahmen einer internationalen Fachtagung über die neusten Entwicklungen in der EU informiert. Weitere Informationen

  • hotelleriesuisse: Herausforderung Währung und Konjunktur

    Unter dem Leitthema „Währung und Konjunktur – Chancen und Risiken für die Hotellerie“ fand in Zürich das 7. Hotel Finance Forum statt. Vor rund 250 Vertretern der Hotel- und Finanzbranche wurde die Thematik von ausgewiesenen Referenten aus theoretischer und praktischer Sicht dargestellt. Weitere Informationen

  • Überstunden dem Arbeitgeber melden oder nicht?

    Es gehört zur Treuepflicht des Arbeitnehmenden, seinen Arbeitgeber zu informieren, wenn er regelmässig Überstunden leistet. Nur so kann der Arbeitgeber die notwendigen Massnahmen in der Arbeitsorganisation ergreifen. Diese Pflicht entfällt nur dann, wenn der Arbeitgeber wusste oder aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse wissen musste, dass Mehrstunden notwendig waren. Dazu ein Urteil des Obergerichts des Kantons Luzern.

  • Leichtes Wirtschaftswachstum im dritten Quartal

    Das Bruttoinlandprodukt (BIP) in der Schweiz stieg im dritten Quartal um 0,2% gegenüber dem Vorquartal. Positive Wachstumsimpulse gingen vom privaten und öffentlichen Konsum sowie von den Bauinvestitionen aus. Hingegen wirkten sich rückläufige Exporte und Ausrüstungsinvestitionen negativ aus.

  • Fördergelder für Innovation: Kredit bereits überbucht

    Das Echo von Wirtschaft und Forschung auf die begrenzten Sondermassnahmen des Bundes gegen den starken Franken ist gross. Rund 600 Firmen haben bisher Gesuche für über 350 Millionen Franken eingereicht, damit ist der 100-Millionen-Kredit statistisch bereits ausgeschöpft.

  • Baumeisterverband: Friedenspflicht muss eingehalten werden

    Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) erachtet die Gewerkschaft Unia bis auf weiteres nicht mehr als Verhandlungspartner für einen neuen Landesmantelvertrag (LMV) im Bauhauptgewerbe. Verhandeln wird der Baumeisterverband ab sofort nur noch mit Arbeitnehmervertretern, die den Arbeitsfrieden respektieren. Zudem müssen sie einer Verlängerung des heutigen LMV ohne Bedingungen zustimmen, bis ein neuer Vertrag vorliegt. Der Baumeisterverband bietet im Gegenzug eine Lohner­höhung um 1,5 Prozent für 2012. Weitere Informationen

  • Medianlohn von 5979 Franken pro Monat

    Im vergangenen Jahr betrug in der Schweiz der Medianlohn über alle Branchen hinweg 5979 Franken. Erfreulich ist, dass die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen abnahmen. Rund ein Drittel der Arbeitnehmenden erhielt einen Bonus, wie aus der Lohnstrukturerhebung des Bundes hervorgeht.

  • Lehrlinge sollen mehr Fremdsprachen lernen

    Wer in der Schweiz eine Berufslehre absolviert, soll besser in Fremdsprachen ausgebildet werden. Auch soll jungen Erwachsenen während der beruflichen Grundbildung die berufliche Mobilität erleichtert werden, wie an der 7. nationalen Lehrstellenkonferenz in Solothurn bekannt wurde.

  • suissetec: Lohnerhöhung von 1,7 Prozent in Gebäudetechnik-Branchen

    Der Zentralvorstand des Schweizerisch-Liechtensteinischen Gebäudetechnikverbands suissetec und die Verhandlungspartner haben gemeinsam die Löhne 2012 festgelegt: Die gesamte Lohnsumme aller dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstellten Mitarbeitenden der Gebäudetechnik-Branchen wird um 1,7% erhöht. Weitere Informationen...

  • Baumeisterverband: Wachstum auch im 4. Quartal

    Der Bauindex steigt um 3,5% zum Vorquartal, getragen von den Subindikatoren Tiefbau (+5.9%) und Wohnungsbau (+2.7%). Besonders dynamisch dürfte sich daher der Tiefbau im wetter- und budgetbedingten Jahresendspurt entwickeln. Die grosse Nachfrage nach Erweiterung und Optimierung von Infrastrukturnetzen dürfte die Umsätze im Tiefbau auch mittelfristig auf hohem Niveau verharren lassen. Im Wohnungsbau ist ebenfalls eine weitere Zunahme zu erwarten, da u.a. die Pipeline fortlaufend mit neuen Projekten gefüllt wird. Weitere Informationen

  • Gesamtarbeitsverträge bringen Schutz, Fortschritt und geregelte Beziehungen

    Genau hundert Jahre ist es her, seit Gesamtarbeitsverträge (GAV) in der Schweiz rechtlich verankert wurden. An der Jubiläumsveranstaltung «100 Jahre GAV» analysierten prominente Teilnehmende aus Behörden, von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften sowie Experten das Erfolgsmodell GAV und seine Entwicklungsfähigkeit.

  • Drittstaaten-Kontingente: Bewilligungen besser auf die Anliegen der Betriebe ausrichten

    2012 sollen gleich viele qualifizierte Arbeitskräfte aus Ländern ausserhalb der EU und der EFTA in der Schweiz Anrecht auf eine Aufenthaltserlaubnis haben wie in diesem Jahr. Der Bundesrat hat beschlossen, an den Kontingenten nichts zu ändern. Der Schweizerische Arbeitgeberverband ist sich bewusst, dass die Festsetzung der Kontingente für Arbeitskräfte aus Drittstaaten nicht ohne Rücksicht auf die laufende Zuwanderungsdiskussion erfolgen kann.

  • Wirtschaftskommission will flankierende Massnahmen rasch anpassen

    Die Wirtschaftskommission des Ständerates möchte, dass die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit bereits im Laufe des nächsten Jahres verschärft werden. Sie drängt den Bundesrat mit einer Motion zur Eile. Der Schweizerische Arbeitgeberverband hat verschiedenen Vorstössen mit Vorbehalten zugestimmt.

  • Schweizer Exporte legen wieder leicht zu

    Ein grosser Teil der Schweizer Exportindustrie leidet zwar unter der Frankenstärke und der unsicheren Weltkonjunktur. Drei von zehn Exportbranchen sorgten jedoch für ein moderates Plus.

  • «Wir müssen mehr tun, was wir nicht tun müssen»

    Wie können Arbeitgeber motiviert werden, Handicapierten den Weg zurück an die Arbeit zu ermöglichen? Ein Beispiel ist der «Thuner Sozial-Stern», der Betriebe für ihr besonderes Engagement bei der Eingliederung von psychisch erkrankten Menschen auszeichnet. Der Preis ging dieses Jahr an ein Altersheim mit 105 Mitarbeitenden, welches bereits seit Jahrzehnten Menschen mit Leistungsbeeinträchtigung beschäftigt.

  • Werkzeug nicht funktionstüchtig - ist Firma verantwortlich?

    Der Angestellte wich bei der Erstellung der Werkstattzeichnungen für die Rohre eines Drehwerkzeuges eigenmächtig von den Berechnungen des Ingenieurs ab. In der Folge stellte sich heraus, dass das bereits ausgelieferte Werkzeug nicht funktionstüchtig war. Hat der Anagestellte nun die Sorgfaltspflicht verletzt oder trifft das Unternehmen ein Mitverschulden? Dazu ein Urteil des Bundesgerichts.

  • hotelleriesuisse: Tourismuspreis Schweiz 2011

    Der diesjährige «Milestone» Tourismuspreis Schweiz geht in die Zentralschweiz: Die Jury hat die Gesamterneuerung des Hotels Pilatus-Kulm auf über 2000 Metern über Meer zum herausragenden Projekt erkoren. Weitere Informationen

  • Swiss Textiles: Mindestkurs von 1.20 CHF/Euro reicht nicht aus

    Die Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie leidet stark unter dem überbewerteten Schweizer Franken. Mehr als 200 Arbeitsplätze wurden bereits abgebaut. Der TVS Textilverband Schweiz fordert deshalb einen Mindest-Eurokurs von 1.35 CHF. Weitere Informationen

  • GastroSuisse: Die Nachfrage der ausländischen Gäste sinkt weiter drastisch

    Der starke Franken setzt das Gastgewerbe in der Schweiz massiv unter Druck. Im September 2011 ging die Nachfrage ausländischer Touristen weiter zurück; deren Logiernächte verbuchten einen deutlichen Rückgang von 7%. Die stärkste Abnahme verbuchten die Gäste aus Deutschland mit 14%, aber auch aus den anderen europäischen Herkunftsländern sank die Nachfrage um 6% bis 13%. Die neuesten Zahlen des Bundesamtes für Statistik sprechen eine deutliche Sprache. Auch die KOF-Zahlen für das dritte Quartal 2011 bestätigen die extrem schwierige Lage. Es muss dringend gehandelt werden. Weitere Informationen

  • Ständeratskommission stimmt Präventionsgesetz zu

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-S) hat dem Präventionsgesetz mit 7 zu 4 Stimmen bei 2 Enthaltungen zugestimmt.

  • Lohngleichheit muss eine Selbstverständlichkeit sein

    Die Zwischenbilanz des vor zwei Jahren gestarteten Lohngleichheitsdialogs fällt weniger gut aus als erhofft. Erst 16 Unternehmen waren bislang bereit, die Löhne ihrer Angestellten hinsichtlich der Gleichstellung von Frauen und Männern zu überprüfen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband, der Schweizerische Gewerbeverband, Gewerkschaften und der Bund wollen dem Projekt nun mehr Präsenz verleihen und so den Lohngleichheitsdialog stärken.

  • Krankenkassenprämien belasten die Einkommen

    Die steigenden Krankenkassenprämien hinterlassen Spuren in den Portemonnaies. Laut Bundesamt für Statistik sank im laufenden Jahr das verfügbare Einkommen um 0,4 Prozentpunkte.

  • Die Sozialversicherungsstatistik 2011 liegt vor

    Die Sozialversicherungsstatistik gibt einen Überblick über die Finanzen der Sozialversicherungen für das Jahr 2009. So stiegen die Ausgaben um 7,3%, und die Einnahmen fielen tiefer aus als im Vorjahr (-0,5%), wie das Bundesamt für Sozialversicherungen mitteilt.

  • Mehr Eingliederungsangebote und neuer Assistenzbeitrag für die IV

    Der Bundesrat hat den ersten Teil der 6. IV-Revision auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt und die Ausführungsbestimmungen verabschiedet. Ziel ist es, dass jährlich rund 2800 IV-Rentenbeziehende wieder arbeitsfähig gemacht werden.

  • Die Vorsorgeeinrichtungen zeigten sich 2010 noch standfest

    Während sich der Himmel über der Berufsvorsorge zurzeit eher wieder verdüstert, zeigten sich die Vorsorgeeinrichtungen der zweiten Säule letztes Jahr noch standfest. Ihre Vermögenslage stabilisierte sich 2010, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte.

  • hotelleriesuisse: Wirtschaftskommission beantragt Herabsetzung der Mehrwertsteuer für Beherbergung

    hotelleriesuisse begrüsst ausdrücklich den Entscheid der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates, den Bundesrat zu beauftragen, einen dringlichen Bundesbeschluss zur einjährigen Senkung der Mehrwertsteuer für die Beherbergung auszuarbeiten. Damit würde der folgenschweren Frankenstärke gezielt entgegengewirkt. Diese Massnahme greift unmittelbar als Instrument zur Exportförderung und erhöht wirkungsvoll den Investitions- und Preisgestaltungsspielraum der Schweizer Hotellerie. Weitere Informationen...

  • Baumeisterverband: Resolution zur Rettung des Landesmantelvertrags

    Die Delegiertenversammlung des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV) fordert die Gewerkschaften Unia und Syna in einer Resolution auf, einer Verlängerung des bestehenden Landesmantelvertrags (LMV) in seiner heutigen Form zuzustimmen. Ein vertragsloser Zustand diene keinem einzigen Bauarbeiter und sei ein fatales Signal für die Schweizer Wirtschaft, heisst es in dem mit grosser Mehrheit verabschiedeten Papier. Weitere Informationen

  • Pilotmodell für internationale Berufsbildungsprojekte

    Lernende in Indien bekommen eine qualitativ hochstehende Berufsbildung, Unternehmen in Indien erhalten hoch qualifizierte technische Arbeitskräfte: Diese Ziele verfolgt das Projekt Berufsbildungskooperation Schweiz – Indien. Nach erfolgreichem Abschluss einer dreijährigen Pilotphase unterzeichneten nun die beteiligten Partner in Delhi neue Kooperationsverträge.

  • Vernehmlassung für Weiterbildungsgesetz läuft

    Der Bundesrat hat den Entwurf für ein Weiterbildungsgesetz in die Vernehmlassung geschickt. Das Gesetz soll das lebenslange Lernen stärken sowie Qualität und Transparenz von Weiterbildungsangeboten fördern. Die Vernehmlassung dauert bis Mitte April 2012.

  • viscom: Grafische Industrie ist in der Rezession

    Gemäss dem «viscom - BAK Index» ist die grafische Industrie der Schweiz erneut in die Rezession abgerutscht. Nach der noch leicht positiven Entwicklung zum Jahresauftakt 2011 lag die reale Bruttowertschöpfung im dritten Quartal um 9% unterhalb des entsprechenden Vorjahreswertes. Weitere Informationen

  • Etwas mehr Arbeitslose in der Schweiz

    Die Arbeitslosigkeit stieg in der Schweiz im Oktober leicht an. Die Quote erreichte den Wert von 2,9% nach 2,8% im September. Insgesamt waren 115 178 Arbeitslose waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren gemeldet, 3834 mehr als im September. Die Zahl der von Kurzarbeit tangierten Betriebe blieb gleich.

  • Konkurrenzverbot und Beschränkungen

    Die sachlichen, zeitlichen und geographischen Beschränkungen eines Konkurrenzverbotes sind im Einzelfall gesamthaft zu beurteilen. So kann bei einem sehr kurzen Konkurrenzverbot der sachliche und örtliche Geltungsbereich viel grösser sein als bei einem lange dauernden Verbot. Dazu ein Urteil des Bundesgerichts.

  • SBV: Gewerkschaften lassen Bauarbeiter ohne LMV im Regen stehen

    Das müssen die Gewerkschaften den Bauarbeitern noch erklären: Unia und Syna haben gegenüber dem Schweizerischen Baumeisterverband (SBV) die Verlängerung des Landesmantelvertrags (LMV) und eine Lohnerhöhung um 1,5 Prozent abgelehnt. Damit stehen die Bauarbeiter ab 1. Januar 2012 nicht mehr unter dem Schutz des arbeitnehmerfreundlichsten Gesamtarbeitsvertrags der Schweiz. Weitere Informationen

  • Frankenstärke und Arbeitsmarkt: Arbeitgeber und Politik sind gefordert

    Medienmitteilung

    Die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft verschlechtern sich. Hauptgrund ist die andauernde Überbewertung des Frankens, die insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit der Exportwirtschaft gefährdet. Der Schweizerische Arbeitgeberverband fordert deshalb genug Spielraum für die Unternehmen, um auf die Frankenstärke reagieren zu können. Gleichzeitig plädiert er für die Sicherung der Personenfreizügigkeit und die effiziente Umsetzung der flankierenden Massnahmen. Neue Belastungen für die Wirtschaft – wie etwa mit zusätzlichen Ferienforderungen – lehnt er dagegen ab.

  • Berufliche Vorsorge: Bundesrat sieht Handlungsbedarf beim Mindestumwandlungssatz

    Der Bundesrat lehnt feste Formeln zur Festlegung sowohl des Mindestzinssatzes als auch des Mindestumwandlungssatzes ab. Zudem will er im nächsten Jahr in einem Bericht an das Parlament neue Ansätze bei der zweiten Säule zur Diskussion stellen.

  • SVV: Der Mindestzinssatz 2012 ist zu hoch

    Der Bundesrat hat den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge für das kommende Jahr auf 1,5% gesenkt. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, wie der Schweizerische Versicherungsverband mitteilt. Leider habe es der Bundesrat unterlassen, jetzt ein klares Zeichen für die finanzielle Sicherheit der beruflichen Vorsorge zu setzen und den Mindestzinssatz bei 1% festzulegen. Weitere Informationen

  • hotelleriesuisse fordert zweites Massnahmenpaket gegen die Frankenstärke

    Die aktuellen Tourismusprognosen zeichnen ein düsteres Bild für die von der Frankenstärke stark betroffenen Hotellerie. Neben den einbrechenden Logiernächtezahlen leiden insbesondere die Ferienregionen unter erheblichen Umsatzrückgängen. hotelleriesuisse fordert deshalb ein zweites Massnahmenpaket mit rasch wirkenden Sofortmassnahmen.  Weitere Informationen

  • Schweizerscher Baumeisterverband: Unia-Anwerbung von Minderjährigen

    Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) warnt Lehrmeister und Ausbildner vor aggressiven Anwerbemethoden der Gewerkschaften unter Lehrlingen. Offenbar schreckt die Gewerkschaft Unia dabei vor Minderjährigen nicht zurück. Weitere Informationen

  • Berufliche Vorsorge: Ja zu Mindestzinssatz von 1,5%

    Der Bundesrat hat angesichts der schwächelnden Börsen den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge per 2012 auf 1,5% festgelegt. Dieser Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Pensionskassen-Aufsicht neu mit Arbeitgebervertreter

    Der Bundesrat hat die Vizepräsidentin und die weiteren Mitglieder der neu geschaffenen Oberaufsichtskommission für die berufliche Vorsorge gewählt. Mit dabei ist Dieter Sigrist als Vertreter des Schweizerischen Arbeitgeberverbands und des Schweizerischen Gewerbeverbands. Die Kommission nimmt ihre operative Tätigkeit am 1. Januar 2012 auf.

  • Sozialversicherungen: Gesetzlich bestimmte Beiträge für das Jahr 2012 liegen vor

    Die gesetzlich bestimmten Beiträge sowie Prämien und Grenzbeträge der Sozialversicherungen für das Jahr 2012 stehen fest. Eine Tabelle des Schweizerischen Arbeitgeberverbands bietet einen Überblick.

  • Verunsicherung erreicht den Schweizer Arbeitsmarkt

    Die Verunsicherung über die wirtschaftliche Entwicklung hinterlässt Spuren auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Der Beschäftigungsindikator des Konjunkturforschungsinstituts KOF der ETH Zürich ist erstmals seit Anfang 2010 negativ.

  • Umfrage ergab: Löhne dürften 2012 um 1,1% steigen

    Im nächsten Jahr legen die Löhne gemäss einer Umfrage der UBS um durchschnittlich 1,1% zu, nach 1,5% im laufenden Jahr. In einem Drittel der Unternehmen in der Schweiz führt der starke Franken zu teils deutlich kleineren Lohnsteigerungen als im Vorjahr.

  • KMU wollen Innovationsförderung des Bundes nutzen

    Die Massnahmen des Bundes gegen den starken Franken stossen bei der Innovationsförderung offenbar auf grosses Interesse. Schweizer Firmen haben bei der zuständigen Kommission für Technologie und Innovation (KTI) bereits 80 Unterstützungsgesuche eingereicht.

  • Kinderzulagen für Selbständige ab Anfang 2013

    Nachdem das Parlament im Frühjahr grünes Licht gab, können ab dem 1. Januar 2013 auch Selbständigerwerbende in der ganzen Schweiz Mindestbeiträge der Familienzulagen beziehen. Gleichzeitig müssen sie aber auch zu deren Finanzierung beitragen. Der Bundesrat hat die entsprechende Verordnung angepasst.

  • Familienzulagenregister verhindert rund 5000 ungerechtfertigte Auszahlungen

    Das nationale Familienzulagenregister ist seit Anfang 2011 in Betrieb. Bis Mitte Jahr konnten 7600 mehrfach ausgerichtete Familienzulagen identifiziert und die Auszahlung von rund 5000 ungerechtfertigten Zulagen verhindert werden. Der Schweizerische Arbeitgeberverband nimmt die positive Bilanz mit Genugtuung zur Kenntnis, hatte er doch ein solches Register mit Nachdruck gefordert.

  • Mehr Teilzeit- und mehr befristete Arbeit

    Der Anteil sowohl der Erwerbstätigen, die einer Teilzeitarbeit nachgehen, als auch der Arbeitnehmenden mit einem befristeten Arbeitsvertrag hat in der Schweiz seit 2000 zugenommen. Zudem verdienen berufstätige Frauen für die gleiche Arbeit noch immer deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen, wie aus einem Bericht des Bundesamts für Statistik hervorgeht.

  • Finanzhilfen für mehr Gleichstellung im Erwerbsleben

    Der Bund stellt für die aktive Förderung der Chancengleichheit von Frau und Mann im Erwerbsleben finanzielle Mittel bereit. Er unterstützt innovative und praxisnahe Projekte mit langfristiger Wirkung. Der nächste Termin für die Einreichung von Gesuchen für allgemeine Förderprojekte ist der 27. Januar 2012, Gesuche für unternehmensinterne Projekte sind jederzeit möglich.

  • Stellenangebot leicht gesunken, aber weiterhin auf hohem Niveau

    Das Stellenangebot in der Schweiz ist trotz der weltweit unsicheren Wirtschaftslage stabil geblieben. Dies zeigt der Adecco Swiss Job Market Index, der im dritten Quartal 2011 lediglich um 2% sank. Der industrielle und gewerbliche Bereich blieb weitgehend unverändert, bei den sozialen Dienstleistungen und im Bürobereich schrumpfte das Angebot.

  • Schweizer Aussenhandel verliert an Kraft

    Der Schweizer Aussenhandel ist im laufenden Jahr gewachsen, hat sich aber von Quartal zu Quartal abgeschwächt. Im dritten Quartal lagen Ausfuhren und Einfuhren im Vorjahresvergleich im Minus, wie die Eidg. Zollverwaltung mitteilte.

  • Renten in der beruflichen Vorsorge: Keine Anpassung

    Die Hinterlassenen- und Invalidenrenten der beruflichen Vorsorge müssen periodisch der Teuerung angepasst werden. Auf den 1. Januar 2012 ist dies gemäss Mitteilung des Bundesamtes für Sozialversicherungen jedoch nicht notwendig.

  • Kurzarbeitsentschädigung: Bezugsdauer um 6 Monate verlängert

    Firmen können ab Januar 2012 neu während 18 Monaten Entschädigungen für Kurzarbeit beziehen. Die geänderte Verordnung gilt bis Ende 2013, wie der Bundesrat beschlossen hat. Der Schweizerische Arbeitgeberverband hatte diese Massnahme bereits frühzeitig gefordert.

  • Verbesserungen bei der AHV

    Der Bundesrat hat die Revision des AHV-Gesetzes auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt. Das Revisionspaket enthält eine Reihe von Verbesserungsmassnahmen in der Durchführung, die seit Jahren hängig waren.

  • Urteil zur Verantwortung des Arbeitgebers bei Unfällen im Betrieb

    Der Arbeitnehmende war an einer gefährlichen Maschine nicht korrekt angelernt worden. Zudem war das Sicherheitsdispositiv der Maschine seit mehreren Tagen defekt, als der Betreffende einen schweren Unfall hatte. Ist der Arbeitgeber nun haftbar? Zu prüfen ist, ob der Arbeitgeber elementare Vorsichtsmassnahmen ausser Acht gelassen hat, deren Einhaltung jede vernünftige Person in der gleichen Situation respektiert hätte. Dazu ein Urteil des Bundesgerichts (auf Französisch).

  • holzbau Schweiz: Geschäftsführer verlässt den Verband

    Hansjörg Setz, Geschäftsführer von Holzbau Schweiz, wird den Verband Mitte Januar 2012 auf eigenen Wunsch verlassen. Er wurde vom Verwaltungsrat der CONCORDIA in die Geschäftsleitung gewählt und wird zukünftig die Geschäftseinheit Markt (Vertrieb und Marketing) leiten. Weitere Informationen

  • GastroSuisse: Mehrwertsteuer-Initiative offiziell zustande gekommen

    Die eidgenössische Volksinitiative "Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!" von GastroSuisse ist formell zustande gekommen. Wie die Bundeskanzlei mitteilte, sind 118 802 Unterschriften gültig. Weitere Informationen

  • Schweizerischer Baumeisterverband für Verschärfung der flankierenden Massnahmen

    Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) bekämpft Lohndumping und Scheinselbstständigkeit. Er begrüsst deshalb die vom Bundesrat vorgeschlagene Verschärfung der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit. Die Schweizer Bauwirtschaft hat keinerlei Verständnis für Firmen, die geltende Gesetze und Gesamtarbeitsverträge unterlaufen. Weitere Informationen

  • Pensionskassen: Der Deckungsgrad sinkt weiter

    Die Pensionskassen in der Schweiz spüren weiterhin die Turbulenzen an den Finanzmärkten. So ist laut Anlagegesellschaft Swisscanto der Deckungsgrad der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen im dritten Quartal 2011 um 2,3 Prozentpunkte auf 100,3% gesunken.

  • Kommission des Nationalrates für Angleichung des Rentenalters

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) hat einer parlamentarischen Initiative zugestimmt, welche die Anhebung des Frauenrentenalters auf 65 fordert. Dies ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Uhrenindustrie: Neuer GAV ist unterzeichnet

    Die Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaft Unia und des Arbeitgeberverbands der Schweizer Uhrenindustrie (CP) haben in Neuchâtel ihren neuen Gesamtarbeitsvertrag unterzeichnet, wie die Sozialpartner mitteilen. Der 2010/2011 ausgehandelte GAV tritt am 1. Januar 2012 in Kraft und gilt für die Dauer von 5 Jahren.

  • Junge Berufsleute an der WM erfolgreich

    Die Schweiz bleibt beste europäische Nation an der Berufsweltmeisterschaft. Mit sechs Gold-, fünf Silber- und sechs Bronzemedaillen belegt sie den dritten Gesamtplatz hinter Korea und Japan. Der Schweizerische Arbeitgeberverband ist erfreut über diese Leistung und gratuliert den jungen Berufsleuten.

  • Rechtsgutachten der FDP bestätigt: SVP-Zuwanderungsinitiative gefährdet Bilaterale I

    Die Bilateralen Verträge mit der EU haben unserem Land Wohlstand und Arbeitsplätze gebracht, ohne dass wir unsere Unabhängigkeit hätten aufgeben müssen. Die Zuwanderungsinitiative der SVP gefährdet dieses Vertragswerk, weil sie gegen zentrale Punkte des Freizügigkeitsabkommens verstösst. Das bestätigt ein Rechtsgutachten der FDP.

  • 111 344 registrierte Arbeitslose in der Schweiz

    Der Schweizer Arbeitsmarkt bleibt stabil. Im September waren im Gegensatz zum Vormonat 343 Personen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen, die Quote verharrte bei 2,8%.

  • Urteil: Massenentlassungen in mehreren Betrieben einer Unternehmensgruppe

    In einer Unternehmensgruppe, die aus verschiedenen eigenständigen Aktiengesellschaften besteht, können verschiedene Entlassungen nicht zusammengezählt werden. Dazu ein Urteil des Bundesgerichts.

  • «Saubere Sache – fairer Preis»

    Die Sozialpartner der Reinigungsbranche haben aus Anlass des erneuerten Gesamtarbeitsvertrags für die Reinigungsfirmen der deutschen Schweiz eine Bewusstseinskampagne gestartet. Damit wollen sie die Bedeutung der Branche in Erinnerung rufen und die Wertschätzung für die Reinigungsberufe steigern.

  • SVV: Rund 1200 offene Stellen bei Versicherungen

    Die Schweizer Versicherer suchen laufend qualifizierte Arbeitskräfte: Per 4. Oktober 2011 sind 1187 Stellen bei Versicherungen offen, wie das Stelleninformationsportal JobDirectory meldet. Die offenen Stellen decken attraktive Berufsbilder ab. Die Versicherer suchen 126 Generalisten und 623 Spezialisten, davon 212 Versicherungsberater. Ausserdem bieten sie 89 Stellen mit Führungsfunktion sowie 243 Stellen im Bereich Sachbearbeitung und Assistenz. Einsteigern stehen 106 Lehrstellen und Praktika offen. Weitere Informationen

  • H+: 5,3 als Gesamtnote für Akutspitäler

    Mit einer Gesamtnote von 5,3 auf einer Skala von 1 – 6 haben die Patienten ihre Zufriedenheit mit den Akutspitälern angegeben. Die Spitäler und Kliniken legen grossen Wert auf die Anzahl und die Qualifikation der Mitarbeitenden. Weitere Informationen

  • hotelleriesuisse: Wirkungsvolle Nachwuchsförderung mit Schnuppercamps

    Mit den Schnuppercamps beschreitet hotelleriesuisse seit sechs Jahren eine effiziente Form der Nachwuchsförderung für die Berufe in der Hotellerie. Insgesamt 64 Jugendliche im Berufswahlalter besuchen 2011 diese besondere Schnupperlehre und können sich ein reales Bild ihres Wunschberufs machen. Die Camps werden gezielt in Ferienhotels durchgeführt. Das erste von insgesamt drei Schnuppercamps startet heute in Grächen. Weitere Camps finden in Villars-Gryon und Lugano statt. Weitere Informationen

  • Neue Plattform für AHV-Reform

    Eine neue Internetplattform des Bundes informiert über den Reformprozess zur Sicherung der AHV. Die involvierten Sozialpartner – zum Beispiel der Schweizerische Arbeitgeberverband – sowie die politischen Parteien und Kantone ziehen am gleichen Strick.

  • Nationaler Zukunftstag: Für zukünftige Fachkräfte

    Am Donnerstag 10. November 2011 findet der zweite nationale Zukunftstag (früher Tochtertag) statt. Für Mädchen und Jungen eine Möglichkeit zum Seitenwechsel – für Betriebe und Branchen die Möglichkeit, zukünftige Fachkräfte zu gewinnen.

  • Die Herbstsession aus Arbeitgebersicht

    Der Bericht des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV) über die Herbstsession 2011 behandelt die arbeitgeberpolitisch relevanten Geschäfte der ordentlichen sowie der ausserordentlichen Sessionen.

  • Parlament heisst Managed Care-Vorlage gut

    Die beiden Räte nahmen die Managed Care-Vorlage – mit der Förderung der integrierten Versorgung und einem neuen verfeinerten Risikoausgleich – nach knapp sieben Jahren Beratung an.

  • Prävention im Büro lohnt sich

    Absenzen in Betrieben sind auf verschiedenste Ursachen zurückzuführen. Wenn ein Arbeitnehmender nicht zur Arbeit erscheint, sind oft Rückenschmerzen oder Stolperunfälle der Grund. Am häufigsten sind Dienstleistungsbetriebe mit Büroarbeitsplätzen betroffen. Mit wenig Aufwand lässt sich aber oftmals grosser Nutzen erzielen.

  • Uneinigkeit über Bundesgelder für Berufsbildung

    Der National- und der Ständerat waren in der Herbstsession uneins, wie viel Geld die Berufsbildung in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2012 erhalten soll. Der Schweizerische Arbeitgeberverband steht hinter dem Entscheid des Nationalrats, mit dem die Finanzierung durch den Bund endlich einen Anteil von 25% erreichen würde.

  • Berufs-Weltmeisterschaften in London: Es geht los

    38 Kandidatinnen und Kandidaten aus der Schweiz sind nach London abgeflogen und gehen dort die Herausforderung WorldSkills Competitions an. Die Wettkämpfe mit 1000 jungen Berufsleuten aus 51 Ländern finden vom 4. bis 9. Oktober statt.

  • Plus 120 000 Erwerbstätige in einem Jahr

    Die Zahl der Erwerbstätigen in der Schweiz ist im zweiten Quartal 2011 erneut gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr lag sie um 120 000 Erwerbstätige oder 2,6% höher. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich derweil gemäss Internationalem Arbeitsamt von 4,2 auf 3,6%.

  • Bundeshilfe für Heimarbeit abschaffen: Weg ist frei

    Nach dem Nationalrat entschied nun auch der Ständerat, dass die Bundeshilfe für Heimarbeit Anfang nächsten Jahres abgeschafft werden soll. 

  • «Die Schweiz braucht die Personenfreizügigkeit»

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) unterstrich an der Medienkonferenz von economiesuisse in Lugano die Wichtigkeit der Personenfreizügigkeit für die Schweiz. Der neue SAV-Präsident Valentin Vogt appellierte an die Unternehmer, ihre Verantwortung in diesem Bereich wahrzunehmen.

  • Parlament sagt Ja zu Erleichterungen für ältere und handicapierte Arbeitslose

    Der Nationalrat und der Ständerat sind sich einig: Ältere und invalide Arbeitslose müssen ab Anfang 2012 nur noch 22 statt 24 Monate ununterbrochen Beiträge in die Arbeitslosenversicherung einbezahlt haben, um die Höchstzahl von 520 Taggeldern zu erhalten. Dies ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Ergänzung der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit: Die Stossrichtung stimmt

    Der Bundesrat hat die Vernehmlassung für eine Anpassung der flankierenden Massnahmen (FlaM) zur Personenfreizügigkeit eröffnet. Änderungen im Entsendegesetz sowie im Bundesgesetz über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen sollen zu einer effizienteren Umsetzung der FlaM führen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt die Stossrichtung der geplanten Revisionen, behält sich aber eine detaillierte Prüfung der einzelnen Massnahmen vor.

  • Urteil zu den Leistungen der Krankenversicherung

    Vermittelt ein Arbeitgeber den Eindruck, die Krankentaggeldversicherung bezahle 100 % des Lohns, geht er auch eine Verpflichtung ein: Er muss im Falle einer Krankheit  die Differenz zwischen den Leistungen der Versicherung und des vollen Lohns über die Kündigungsfrist hinaus übernehmen. Dazu ein Urteil des Bundesgerichts.

  • Statistik: Den Aufwand für Betriebe senken

    Der Bund will Betriebe aufgrund der Frankenstärke administrativ entlasten. Er verschiebt zwei statistische Erhebungen um ein Jahr und prüft bei einer dritten eine Reduktion.

  • GastroSuisse: Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!

    Das Gastgewerbe und die Gäste wollen die mehrwertsteuerliche Diskriminierung zwischen der herkömmlichen Restauration und den Take-Aways aufheben. Dieses Volksbegehren ist mit 119'290 bescheinigten Unterschriften bei der Bundeskanzlei in Bern eingereicht worden. Die erste eidgenössische Volksinitiative von GastroSuisse hatte nach acht Monaten Sammelzeit die 100'000er Grenze bereits geknackt. Weitere Informationen

  • AGV Banken: Barend Fruithof neuer Präsident

    Der Vorstand des Arbeitgeberverbands der Banken in der Schweiz (AGV Banken) wählte an seiner jüngsten Sitzung Barend Fruithof (Credit Suisse) zu seinem neuen Präsidenten. Er tritt die Nachfolge von Josef Meier an. Weitere Informationen

  • Berufswahl: Neue Plattform mit Anforderungsprofilen

    Anforderungsprofile für verschiedene Berufe, abzurufen per Computer, sollen den Schülern zeigen, für welche Lehre sie geeignet sind. Ein neues Projekt will damit die Zahl der Lehrabbrüche senken und Enttäuschungen bei Lehrmeistern und Lehrlingen abbauen.

  • Arbeitslosenversicherung: Nein zu Solidaritätsprozent auf hohen Löhnen

    Der Bundesrat möchte, dass auch auf Lohnbestandteilen über 315'000 Franken ein Solidaritätsprozent zugunsten der Arbeitslosenversicherung erhoben wird. Der Schweizerische Arbeitgeberverband spricht sich gegen eine solche Deplafonierung aus, da sie dem Versicherungsprinzip widersprechen würde.

  • Höherer Selbstbehalt bei freier Arztwahl

    Nach dem Ständerat entschied auch der Nationalrat, den Selbstbehalt für Versicherte von 10 auf 15% anzuheben, die sich nicht bei einem Managed-Care-Modell versichern lassen. Damit sollen all jene einen höheren Selbstbehalt hinnehmen müssen, die auch in Zukunft ihren Arzt frei wählen wollen.

  • Heimarbeit wird nicht mehr gefördert

    Der Bund hat Heimarbeit seit 62 Jahren mit jährlich 400 000 Franken unterstützt. Damit soll ab Anfang 2012 Schluss sein. Nach dem Ständerat – und im Sinne des Bundesrats – sprach sich auch der Nationalrat für die Streichung der Hilfe aus. Dieser Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Nationalrat will Erleichterungen für ältere Arbeitslose

    Der Nationalrat will älteren und handicapierten Arbeitslosen den Bezug der Höchstzahl von 520 Taggeldern erleichtern. Wie der Bundesrat befürwortet er eine Senkung der Mindestbeitragszeit von 24 auf 22 Monate. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Deutliche Abkühlung der Konjunktur erwartet

    Die Konjunkturperspektiven für die Schweiz haben sich wegen der Abkühlung der Weltkonjunktur sowie dem nach wie vor hoch bewerteten Franken weiter eingetrübt. Die Expertengruppe des Bundes prognostiziert für das Jahr 2012 ein BIP-Wachstum von noch 0,9% und eine zunehmende Arbeitslosigkeit.

  • Pensionskassen: Die Reserven schmelzen

    Die Kursstürze an den Aktienmärkten im August und der starke Franken haben die finanziellen Polster der Schweizer Pensionskassen geschmälert. Sinkende Renditen lassen die nach der Finanzkrise zum Teil wieder aufgebauten Schwankungsreserven schwinden.

  • Härtefälle bei über 55-Jährigen und handicapierten Arbeitslosen vermeiden

    Der Bundesrat will älteren und invaliden Arbeitslosen entgegenkommen. Er unterstützt eine parlamentarische Initiative, mit der die Mindestbeitragszeit für den Bezug der Höchstzahl von 520 Taggeldern von 24 auf 22 Monate gesenkt werden soll. Der Schweizerische Arbeitgeberverband vertritt die gleiche Meinung.

  • Schweiz. Baumeisterverband: Es droht vertragsloser Zustand im Bauhauptgewerbe

    Laut dem Schweizerischen Baumeisterverband (SBV) ist die von ihm angebotene Verlängerung des Ende Jahr auslaufenden Landesmantelvertrages (LMV) um ein halbes Jahr von den Gewerkschaften abgelehnt worden. Damit drohe im Bauhauptgewerbe ab 2012 ein vertragsloser Zustand. Weitere Informationen

  • Schweizer Industrie mit positiven Resultaten

    Die Schweizer Industrie widersteht weiterhin der Frankenstärke. Die Industrieproduktion wuchs im 2. Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,3%, der Umsatz stieg um 3,1%. Vorab die Textilbranche weist überraschende Zahlen aus.

  • Ja zum Sparen für Elternurlaub, aber…

    Der Ständerat will, dass künftige Eltern steuerlich begünstigt Geld auf die Seite legen können, um mit ihrem Nachwuchs später mehr Zeit verbringen zu können. Er hat stillschweigend ein Postulat an den Bundesrat überwiesen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband stimmt der Prüfung des Anliegens unter Bedingungen zu.

  • Wer den Arzt frei wählt, zahlt höheren Selbstbehalt

    Der Ständerat will bei den Versicherten, die sich nicht bei einem Managed-Care-Modell versichern lassen, den Selbstbehalt von 10 auf 15% anheben. Damit sollen jene, die auch in Zukunft ihren Arzt frei wählen wollen, einen höheren Selbstbehalt zahlen als heute.

  • Personalbestand bei Pensionskassen-Aufsicht nicht reduzieren

    Der Ständerat will den vom Bundesrat im Rahmen der Strukturreform der zweiten Säule beschlossenen Etat von gut 25 Stellen für die Oberaufsichtskommission nicht kürzen.

  • Umfrage: Aussichten auf Arbeitsmarkt bleiben positiv

    Nur 7% von 750 befragten Arbeitgebern in der Schweiz rechnen laut dem Arbeitsmarktbarometer von Manpower mit einem Rückgang ihrer Beschäftigtenzahlen im 4. Quartal 2011. 9% erwarten gar eine Aufstockung ihres Personalbestands.

  • Ständerat will weniger Geld für Berufsbildung als Nationalrat

    Der Ständerat will die Mittel zugunsten der Berufsbildung im nächsten Jahr nicht im gleichen Mass aufstocken wie der Nationalrat. Er will den Rahmenkredit 2012 für die Berufsbildung nur um 36 Mio. und nicht um 82 Mio. Franken anheben.

  • Gegen generelles Verkaufsverbot von Alkohol in Nachtstunden

    Der Bundesrat will den nächtlichen Verkauf von Alkohol im Detailhandel verbieten. Dies hat er nach der Vernehmlassung zur Revision des Alkoholgesetzes entschieden. Der Schweizerische Arbeitgeberverband ist für eine rechtliche Grundlage bei Testverkäufen, lehnt aber ein generelles Verkaufsverbot von Alkohol während der Nachtstunden im Detailhandel ab.

  • Die Qualifikation der Fachkräfte stärker fördern

    Der Schweiz kommen in den nächsten Jahren die Fachkräfte abhanden, falls nicht Gegensteuer gegeben wird. Ein Bericht des Volkswirtschaftsdepartements schlägt etwa eine bessere Ausbildung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Auslegeordnung und ist bereit, in den Handlungsfeldern mitzuarbeiten.

  • Urteil: Massenentlassung und ungenaue Angaben

    Bei einer Massenentlassung muss aus den Informationen an die Arbeitnehmenden klar werden, welche Gruppen betroffen sind. Das ist nötig, damit die Mitarbeitenden ihre Mitspracherechte wahrnehmen können. Dazu ein Urteil des Bundesgerichts.

  • SVV: Auch Versicherungsverträge sind einzuhalten

    Der Bundesrat hat den Entwurf des neuen Versicherungsvertragsgesetzes verabschiedet. Der Schweizerische Versicherungsverband unterstützt die Revision des über hundert Jahre alten Regelwerkes. Er bedauert jedoch, dass der Bundesrat die vorvertraglichen Informationspflichten des Versicherers nochmals erweitern und zusätzlich ein vierzehntägiges Widerrufsrecht sowie ein direktes Forderungsrecht einführen will. Weitere Informationen

  • Schweiz. Baumeisterverband: Bauführermangel ist nicht zu unterschätzen

    Heutige Bauprojekte sind laut Schweizerischer Baumeisterverband meistens komplex. Sie stellen nicht nur hohe Anforderungen an die fachlichen Qualitäten der eingesetzten Mitarbeiter, sondern insbesondere auch an die Organisation. Weitere Informationen.

  • Die Berufsbildung ist ein wichtiger Schweizer Wettbewerbsfaktor

    Der Lehrstellenmarkt in der Schweiz präsentiert sich zum Lehrbeginn 2011 weitgehend stabil. Eine Studie zeigt zudem, dass die Berufsbildung für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes von hoher Wichtigkeit ist. Der Schweizerische Arbeitgeberverband nimmt mit Genugtuung davon Kenntnis.

  • Stabiler Arbeitsmarkt, aber mehr Junge arbeitslos

    Im August waren in der Schweiz 2500 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Juli. Die Arbeitslosenquote lag damit unverändert bei 2,8%. Hingegen stieg die Quote bei den jungen Erwachsenen um 0,6 auf 3,3%.

  • Präventionsgesetz und zweite Säule als Themen für Ständeratskommission

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-S) hat die Detailberatung zum Präventionsgesetz aufgenommen. Sie will zudem Selbständigerwerbenden nach der Erwerbsaufgabe den Einkauf in die zweite Säule ermöglichen.

  • Studie: Mehr Arbeitnehmende leiden unter Stress

    Über ein Drittel der Erwerbstätigen fühlen sich häufig oder sehr häufig gestresst. Das sind 7% mehr als noch vor zehn Jahren, wie die im Auftrag des Seco verfasste Stress-Studie 2010 ergab.

  • Richtiger Entscheid: Nationalbank legt Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro fest

    Die gegenwärtig massive Überbewertung des Schweizer Frankens stellt eine akute Bedrohung für die Schweizer Wirtschaft dar und birgt das Risiko einer deflationären Entwicklung. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) strebt daher eine deutliche und dauerhafte Abschwächung des Frankens an. Sie toleriert am Devisenmarkt ab sofort keinen Euro-Franken-Kurs unter dem Mindestkurs von 1.20. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Intervention der SNB.

  • Beschäftigte mit hohem Stressniveau sind bis 10% weniger produktiv

    Das Vorgehen gegen Stress am Arbeitsplatz zahlt sich für Unternehmen aus. Systematische Stressprävention zeigt bei jedem vierten Angestellten Wirkung, wie aus einer Studie der Gesundheitsförderung Schweiz und des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV) hervorgeht.

  • Zahl der Vollzeitbeschäftigten steigt um 30 000

    Die Beschäftigung in der Schweiz nahm im zweiten Quartal 2011 – trotz der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums – weiter zu. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten stieg im Vergleich zum Vorjahr um 30 000 oder 1,1%.

  • Kommission für Vorsorge-Mindestzinssatz von 1,5%

    Die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge empfiehlt dem Bundesrat, den Mindestzinssatz für die Pensionskassengelder von aktuell 2% per 2012 auf 1,5% zu senken. Dieser Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Schweizer Bruttoinlandprodukt steigt leicht an

    Das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz stieg im zweiten Quartal 2011 noch um 0,4%. Positive Impulse gingen von der Handelsbilanz mit Waren aus, weil die Importe sanken und die Exporte zunahmen.

  • Empfehlung zum BVG-Mindestzinssatz 2012

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt die Überprüfung des Mindestzinssatzes in der beruflichen Vorsorge. Er empfiehlt bei der Sozialpartnerkonsultation einen Satz von knapp 1,5%, wobei sich seiner Meinung nach – aufgrund der Unsicherheiten auf dem Finanzmarkt und der Funktion des Satzes als Mindestzins – auch 1,25% rechtfertigen liessen.

  • Bundesamt für Migration: Der Direktor geht

    Direktor Alard du Bois-Reymond verlässt des Bundesamt für Migration per Ende Oktober 2011. Der stellvertretende Direktor, Mario Gattiker, übernimmt die interimistische Leitung.

  • Bundesrat reduziert Paket gegen den starken Franken

    Der Bundesrat will in einem ersten Schritt die Wirtschaft noch mit 870 Mio. statt mit 2 Mrd. Franken unterstützen. Damit ist das angekündigte Massnahmenpaket des Bundesrats gegen die negativen Auswirkungen des starken Frankens auf den Industrie- und Tourismusstandort Schweiz kleiner geworden.

  • KMU: Mit eigenen Stärken gegen starken Franken

    Fast zwei Drittel der vom Wirtschaftsprüfer Ernst & Young befragten kleinen und mittelgrossen Unternehmen (KMU) spüren negative Auswirkungen des starken Frankens. Doch sie zeigen Durchhaltewillen.

  • Gewerkschaft will 2. Säule ohne Lebensversicherer

    Die Gewerkschaft Travail Suisse nimmt die Verwaltungskosten in der beruflichen Vorsorge unter die Lupe: Jährlich flössen Milliarden an Lebensversicherer und Vermögensverwalter, derweil von den Versicherten Leistungskürzungen verlangt würden.

  • Zahl der Sozialhilfebezüger in Städten wächst

    2010 haben mehr Städter Sozialhilfe bezogen als in den Vorjahren, allerdings weniger als vor der Krise befürchtet. Das grösste Risiko haben Geschiedene, Kinderreiche sowie ledige Männer.

  • KOF: Deutlich gebremste Wirtschaftsdynamik

    Das Wachstum der Schweizer Wirtschaft dürfte zwar anhalten, aber spürbar schwächer werden. Zu dieser Schlussfolgerung kommt das Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF).

  • Lohnrunde: Dezentrale Verhandlungen bewähren sich

    Der Schweizerische Gewerkschaftsbund und die ihm angeschlossenen Verbände fordern Lohnerhöhungen von zwei bis drei Prozent, mindestens aber 100 Franken pro Monat plus Ausgleich der Teuerung. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband ist die Lohnrunde 2012 von grossen wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt – wegen des steigenden Frankenkurses, der kritischen globalen konjunkturellen Entwicklung und der Schuldensituation in vielen Ländern. Die Lohnabschlüsse müssen daher den unterschiedlichen Voraussetzungen der Branchen und Betriebe Rechnung tragen.

  • Schweizer Wirtschaft 2010 auf dem Wachstumspfad

    Das Schweizer Bruttoinlandprodukt wuchs im vergangenen Jahr um 2,7 %. Generell konnte die Wertschöpfung im sekundären und tertiären Wirtschaftssektor gesteigert werden.

  • Für Jugendliche ist direkter Vorgesetzter entscheidend

    Drei Viertel der Jugendlichen in der Schweiz würden gerne bei einem KMU in einem überblickbaren, familiären Rahmen arbeiten. Praktisch gleich beliebt sind auch Grossunternehmen - zumindest, wenn sie international tätig sind. Zu diesen Schlüssen kommt das Jugendbarometer.

  • Wie kann Weiterbildung gefördert werden?

    Zwei neue Studien befassen sich mit Instrumenten zur Förderung der Weiterbildung und der Partizipation in diesem Sektor. Sie kommen unter anderem zum Schluss: Bildungsgutscheine scheinen ein wirksames Instrument zu sein, hingegen haben gesetzliche Bildungsurlaube höchstens eine minimale Wirkung.

  • Neues Unternehmen gegründet, Treuepflicht verletzt

    Bei der Gründung des Unternehmens ging es nicht um eine Schädigung der Arbeitgeberin, da die neue Gesellschaft kein Konkurrenzunternehmen war. Als es zu konkreten Geschäften kam, hätte der Arbeitnehmer seinen Aktienbesitz und damit seinen Interessenkonflikt offen legen müssen. Dazu ein Urteil des Bundesgerichts.

  • Schweizerischer Baumeisterverband: Baukonjunktur bleibt robust

    Die Umsätze im Schweizer Bauhauptgewerbe sind im zweiten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 3,1% gestiegen. Stark waren erneut der Wohnungsbau (+2%) sowie der Tiefbau (+9,8%). Der weiter angestiegene Arbeitsvorrat (13,9 Mrd. Franken) lässt auch für die nächsten Quartale stabile bis leicht steigende Umsätze erwarten. Dies geht aus der neusten Quartalsstatistik des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV) hervor. Sie basiert auf einer Erhebung bei 1619 Baufirmen. Weitere Informationen

  • MEM-Industrie: Rückläufige Auftragseingänge wegen Frankenstärke

    Die Lage in der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) spitzt sich aufgrund der Frankenstärke weiter zu, wie der Branchenverband Swissmem an seiner Halbjahresmedienkonferenz in Bern bekanntgab. Der Druck auf die Exportpreise und damit auf die Margen der Unternehmen hat sich weiter verstärkt. Im zweiten Quartal 2011 brach erstmals nach 15 Monaten auch der Wachstumstrend bei den Auftragseingängen. Zudem beginnt sich die Konjunktur weltweit abzukühlen. Der MEM-Industrie kann kurzfristig einzig eine deutliche Abschwächung des Schweizer Frankens helfen. Swissmem begrüsst die Massnahmen der Schweizerischen Nationalbank sowie das Vorgehen des Bundesrates. Weitere Informationen

  • Korrekturen für ältere Arbeitslose angestrebt

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates sprach sich für eine rasche Änderung in der Arbeitslosenversicherung aus, die Härtefälle bei über 55-Jährigen verhindern soll.

  • Pensionskassen-Aufsicht: Direktor bestimmt

    Manfred Hüsler wird der erste Direktor der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge. In dieser Funktion wird er das Sekretariat der Kommission führen und damit ab dem 1. Januar 2012 für die operative Umsetzung der Oberaufsicht über die 2. Säule verantwortlich sein.

  • Der Beruf ist für junge Erwachsene wichtig, aber nicht am wichtigsten

    Der Beruf geniesst bei jungen Erwachsenen in der Schweiz – hinter Familie und Freunden – dritte Priorität. Die Schweizer Jugendbefragung ch-x zeigt zudem, dass etwa jede zehnte begonnene Ausbildung oder Lehre abgebrochen wird.

  • Die Erbschaftssteuer-Initiative lenkt von den AHV-Problemen ab

    Die angekündigte Initiative für eine nationale Erbschafts- und Schenkungssteuer lenkt von den kommenden finanziellen Problemen der AHV ab. Diese sind nicht mit zusätzlichen Finanzspritzen zu lösen, sondern erfordern strukturelle Reformen. Neue Steuerbelastungen schmälern zudem das Wachstum, auf das die AHV dringend angewiesen ist.

  • H+-Mitglieder lehnen nationale Ergänzungsvereinbarung zu Fallpauschalen ab

    In einer Abstimmung haben die Mitglieder von H+ eine Ergänzungsvereinbarung der nationalen Tarifpartner zur Einführung des Fallpauschalen-Systems SwissDRG abgelehnt. Bei einer hohen Stimmbeteiligung von 81 Prozent sprachen sich drei Viertel der gewichteten Stimmen gegen den zäh verhandelten Kompromiss aus. Das Kompromisspaket beinhaltete Regelungen zur medizinischen Datenübermittlung, über die Höhe der Anlagenutzungskosten, über die Kostenüberwachung und den Ausweis der Kostendaten für die Verhandlungen. Mit der Ablehnung ist eine nationale Regelung unter den Tarifpartnern für die Umsetzungsfragen hinfällig. Weitere Informationen

  • Pensionskassen mit negativen Renditen

    Nach einem durchaus positiven zweiten Halbjahr 2010 sind die Renditen der Schweizer Pensionskassen im ersten Halbjahr 2011 unter Druck geraten, wie der aktuelle Performance-Vergleich  des Schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP zeigt. Lag die Medianrendite des Gesamtportfolios für die vergangenen 12 Monate insgesamt bei 3,1 Prozent, betrug sie für das erste Halbjahr 2011 minus 0,2 Prozent.

  • Arbeitslosenquote verharrt bei 2,8 Prozent

    Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) waren Ende Juli 2011 109'200 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 1178 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 2,8% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 33'130 Personen (-23,3%).

  • hotelleriesuisse: Starker Franken hinterlässt deutliche Spuren

    Von Januar bis Juni 2011 haben die Logiernächte in Schweizer Hotels und Kurbetrieben im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,2 Prozent abgenommen. Dank des Wachstums in den grossen Städten sowie der stabilen inländischen Nachfrage verlief der Rückgang moderat. Im Alpenraum dagegen hinterliess der starke Franken deutliche Spuren. Die ausserordentlichen Umstände an der Währungsfront erfordern deshalb ausserordentliche Massnahmen: hotelleriesuisse fordert eine maximale Ausschöpfung des geldpolitischen Instrumentariums der Schweizerischen Nationalbank zur Frankenabschwächung sowie wirksame Sofortmassnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Schweizer Hotellerie. Weitere Informationen

  • Lohnrunde im Zeichen der Unsicherheit

    Der Gewerkschafts-Dachverband Travail.Suisse und die angeschlossenen Verbände Syna, transfair und Hotel & Gastro Union haben ihre Lohnforderungen für 2012 präsentiert. Sie gehen dabei von einem soliden Wirtschaftswachstum für das kommende Jahr aus. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband ist die Lohnrunde 2012 dagegen von grossen wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt – wegen des steigenden Frankenkurses, der globalen konjunkturellen Entwicklung und der Schuldensituation in vielen Ländern. Pauschale Forderungen zu Lohnerhöhungen sind deshalb nicht möglich. Die Lohnabschlüsse müssen den unterschiedlichen Voraussetzungen der Branchen und Betriebe Rechnung tragen.

  • SVP-Initiative setzt Bilaterale I aufs Spiel

    Die SVP hat ihre angekündigte Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung» lanciert; damit soll die Schweiz «die eigenständige Steuerung über die Zuwanderung» zurückgewinnen – und völkerrechtliche Verträge, die diesem Ansinnen widersprechen, anpassen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt die Initiative ab. Deren Annahme würde die Personenfreizügigkeit mit der EU aufs Spiel setzen – und damit die wichtigste Standortstärkung für die Schweiz der letzten 20 Jahre.

  • Aussenhandel im 1. Halbjahr 2011: Frankenstärke bremst Wachstum

    Trotz des starken Frankens legte der schweizerische Aussenhandel im ersten Halbjahr 2011 zu. So stiegen die Exporte um 4,3% und die Importe um 2,7%. Im 2. Quartal verlangsamte sich das Wachstum aber in beiden Verkehrsrichtungen sichtbar.

  • Bundesrat: Lageanalyse zur Frankenstärke

    Der Bundesrat hat sich heute mit dem anhaltenden Wertanstieg des Schweizer Frankens befasst, teilt das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) mit. Der Bundesrat nimmt die wachsende Belastung von Exportindustrie, Detailhandel, Schweizer KMU und Tourismus ernst und beurteilt laufend die aktuelle Lage. Sofortmassnahmen wurden heute keine beschlossen, da mögliche Massnahmen nicht zielführend wirkten.

  • Arbeitgeber-Plattform compasso.ch seit 2 Jahren online

    Arbeitgeber aus der ganzen Schweiz  finden seit Juni 2009 auf compasso.ch Antworten auf die entscheidenden Fragen zur beruflichen Eingliederung von Menschen mit Handicap. In klarer Sprache, umfassend und motivierend. Pro Monat benutzen rund 7000 User die Plattform.

  • «Unternehmerisches Denken und Handeln in der Bildung und bei Mitarbeitenden verankern»

    Wie gelingt es, jungen Menschen – sei es in Ausbildungsstätten oder im Betrieb – unternehmerisches Denken und Handeln zu vermitteln und sie dafür zu begeistern? Im Jahrbuch 2011 zeigen Unternehmer auf, wie es ihnen gelingt, dies nachhaltig an Mitarbeitende und Auszubildende zu vermitteln.

  • H+: Einigung bei den Fallpauschalen

    santésuisse und H+ konnten sich nach mehreren Verhandlungssitzungen auf eine gemeinsame Lösung für die Einführung der Fallpauschalen im Rahmen der neuen Spitalfinanzierung einigen. Das ist ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die per 1.Januar 2012 in Kraft tretende Reform. Die Vereinbarung bedarf noch der Zustimmung der Mitgliedspitäler von H+ und des Bundesrats. Weitere Informationen.

  • Textilverband Schweiz: Textil- und Bekleidungsindustrie leidet unter der Frankenstärke

    Der steigende Kurs des Schweizer Frankens hat gravierende Folgen für die Schweizer Textilindustrie. Um die Existenz der gut 200 Unternehmen mit ihren 14 000 Mitarbeitenden nicht zu gefährden, sind kreative Massnahmen von Nationalbank und Bundesbehörden gefragt, teilt der Textilverband Schweiz mit. Weitere Informationen

  • Thema Aufhebungsvertrag und ein Urteil

    Um von einem Aufhebungsvertrag auszugehen, braucht es gegenseitige Konzessionen. Im vorliegenden Fall wurde der Vertrag auf Initiative der Arbeitgeberin hin aufgelöst, und es ist keine, über die ohnehin vertraglich geschuldeten Zahlungen hinausgehende Konzession ihrerseits ersichtlich. Dem Arbeitnehmer wurde keine Bedenkfrist eingeräumt. Es kann nicht davon ausgegangen werden, er habe auf den Schutz von OR 336c im Falle einer Krankheit verzichten wollen. Dazu ein Urteil des Bundesgerichts.

  • 277 100 Menschen beziehen Ergänzungsleistungen

    Die Ausgaben der Ergänzungsleistungen zur AHV und IV stiegen im vergangenen Jahr um 4,3% und beliefen sich auf 4,1 Mrd. Franken. 277 100 Personen erhielten diese Leistung, das waren 2,2% mehr als im Vorjahr. Die Statistik 2010 der Ergänzungsleistungen zur AHV und IV ist neu verfügbar.

  • Herabsetzung der Eintrittsschwelle in die 2. Säule: «Positive Auswirkungen überwiegen»

    Bei der 1. BVG-Revision im Jahr 2005 wurde die Herabsetzung der Eintrittsschwelle in die 2. Säule beschlossen. Das Ziel war es, den Vorsorgeschutz von Personen mit kleinem Einkommen, insbesondere von Teilzeitbeschäftigten zu verbessern. Eine Studie, welche die Auswirkungen dieser Massnahme auf Arbeitgeber und Arbeitnehmende untersuchte, zieht eine positive Bilanz.

  • Tiefere Arbeitslosenquote, stabile Lehrstellensituation

    Die Arbeitslosenquote in der Schweiz sank im Juni 2011 um 0,1% auf 2,8%, es waren noch 110 378 Arbeitslose gemeldet. Der Lehrstellenmarkt präsentiert sich rund zwei Monate vor Lehrbeginn stabil.

  • Arbeitslosenversicherung: Kommission will mehr Beiträge von Grossverdienern

    Die Wirtschaftskommission des Nationalrats will die Plafonierung des Solidaritätsprozents in der Arbeitslosenversicherung aufheben, um den Schuldenabbau zu beschleunigen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband bedauert den Entscheid.

  • Flankierende Massnahmen: Lücken im Gesetz stopfen

    Der Bundesrat will im Rahmen der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit die Scheinselbständigkeit stärker bekämpfen. Zudem sollen Lücken in der Durchsetzbarkeit von Normal- und Gesamtarbeitsverträgen geschlossen werden.

  • Arbeitgeberverband der Schweizer Uhrenindustrie: Leichter Rückgang beim Personal

    Der Personalbestand der Schweizer Uhrenindustrie hat sich 2010 im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert: Während 2009 noch 49 097 Personen in der Uhrenbranche arbeiteten, waren es ein Jahr später 48 548, was einem Rückgang um 1,1% entspricht. Der Personalbestand 2010 bleibt jedoch einer der höchsten der letzten 30 Jahre. Weitere Informationen

  • SVV: Urs Berger ist neuer Präsident

    An der Generalversammlung in Zürich hat der Schweizerische Versicherungsverband Urs Berger zum neuen Präsidenten gewählt. Dessen Vorgänger Erich Walser verwies auf die Wichtigkeit der Mitwirkung der Wirtschaftsunternehmen am politischen Entscheidungsprozess über die Verbände – nicht nur als demokratisches Recht, sondern auch als unternehmerische Pflicht. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf hielt das Gastreferat zum Thema Finanzpolitik im internationalen Umfeld. Weitere Informationen

  • TVS Textilverband Schweiz: Neuer Präsident

    An der Generalversammlung des TVS Textilverbands Schweiz vom 22. Juni 2011 in St. Gallen wurde Andreas Sallmann, Inhaber der ISA Sallmann AG, Amriswil neu als Präsident gewählt. Andreas Sallmann löst Max. R. Hungerbühler, Bischoff Textil AG, St. Gallen nach zwei Amtsperioden an der Spitze des Textilverbands ab und bleibt dem Textilverband als Ehrenpräsident erhalten. Weitere Informationen

  • Gesamtübersicht über Sozialversicherungen liegt vor

    Der vorliegende Jahresbericht «Sozialversicherungen 2010» beinhaltet im Sinne einer Gesamtübersicht aktuelle Informationen zu den Sozialversicherungen, einen Überblick über die jüngsten politischen Diskussionen und die sich bietenden Perspektiven.

  • Wenn ein Vertrag handschriftlich ergänzt wird

    Wenn ein Gericht nicht alle Zeugen anhört, weil es auch ohne diese seine Meinung bilden konnte, liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. Dazu ein Urteil des Bundesgerichts.

  • Betrugsbekämpfung in der IV 2010: Hochgerechnete 80 Mio. Franken eingespart

    Im Jahr 2010 hat die IV in 2’250 verdächtigen Fällen Ermittlungen aufgenommen, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen mitteilt. 2'010 Ermittlungen wurden abgeschlossen. Dabei bestätigte sich der Verdacht in 300 Fällen, womit insgesamt 220 ganze Renten eingespart werden konnten.

  • Lohngleichheitsdialog bleibt in Fahrt

    12 Unternehmen mit insgesamt rund 130‘000 Mitarbeitenden sind dem Lohngleichheitsdialog bereits beigetreten. Die Trägerschaft des Dialogs stellt fest, dass dieses innovative sozialpartnerschaftliche Projekt auf zunehmendes Interesse der Unternehmen stösst.

  • Standortstärken verteidigen, Reformen vorantreiben

    Medienmitteilung

    Die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt in der Schweiz sind robust und dynamisch. Damit das so bleibt, müssen die bestehenden Standortstärken der Schweiz abgesichert und die nötigen Reformen vorangetrieben werden. Das forderte Dr. Rudolf Stämpfli am «ARBEITGEBERTAG 2011» in Zürich. Stämpfli übergab das Präsidium des Schweizerischen Arbeitgeberverbands am 1. Juli an Valentin Vogt. Als Gastreferent trat Bundesrat Didier Burkhalter auf.

  • Einheitliche Bildungsziele für Schweizer Schulen

    Die Erziehungsdirektoren der Schweizer Kantone haben sich zum ersten Mal auf nationale Bildungsziele in den vier wichtigsten Bereichen der obligatorischen Schule geeinigt. Die Ziele sollen nun in die Lehrpläne einfliessen. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband ist es ein Schritt in die richtige Richtung.

  • Schweiz mit 2,4% mehr Erwerbstätigen

    Die Zahl der Erwerbstätigen stieg in der Schweiz im ersten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahresquartal auf 4,632 Millionen.

  • Höhere Beschäftigung führt zu mehr Unfällen

    Die Zahl der Unfälle stieg im letzten Jahr um 1,3% auf 782 000 an. Hauptgrund dafür ist die zunehmende Beschäftigung, insbesondere im Dienstleistungssektor. Zudem stiegen die Unfälle von Arbeitslosen markant an, und die Deutschen führten die Liste der ausländischen Verunfallten erstmals an.

  • Bildung neu im Volkswirtschaftsdepartement

    Der Bundesrat hat die Departemente neu gruppiert. Bildung, Forschung und Innovation befinden sich nun unter einem Dach. Die Änderung ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Selbsttest zur Prüfung der Lohngleichheit jetzt auch auf Englisch

    LOGIB, das Selbsttest-Instrument des Bundes zur Überprüfung der Lohngleichheit in Unternehmen, gibt es neu auch auf Englisch. LOGIB, das auch im Rahmen des Lohngleichheitsdialogs genutzt wird, kann unter www.logib.ch gratis heruntergeladen werden.

  • GAV-Lohnabschlüsse für 2011: Über 1 Million Arbeitnehmende profitieren

    Gemäss den jüngsten Erhebungen des Bundesamts für Statistik (BFS) haben sich die unterzeichnenden Vertragspartner der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV) für das Jahr 2011 auf eine nominale Effektivlohnerhöhung von 1,6% geeinigt. Die Mindestlöhne wurden um 0,3% angehoben.

  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Informationsplattform aktualisiert

    Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat die aktualisierte Informationsplattform «Vereinbarkeit Beruf und Familie: Massnahmen der Kantone und der Gemeinden» online geschaltet.

  • Das Reinigungspersonal erhält mehr Lohn

    Die Reinigungsbranche zahlt den Angestellten ab 2012 in der Deutschschweiz jährlich bis zu 2,5% mehr Lohn und den vollen 13. Monatslohn. Zudem hat sie ihren Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die Jahre 2011 bis 2015 erneuert.

  • GastroSuisse und Brauerei-Verband: Neuer Lehrgang zum Bier-Sommelier

    Was es bisher nur für Wein gab, hält jetzt auch in der Welt des Bieres Einzug: ein Sommelier, der die Gäste professionell berät und passende Empfehlungen gibt. Angesichts der grossen Biervielfalt in der Schweiz und wachsenden Konsumentenansprüchen sind gut ausgebildete und speziell geschulte Mitarbeitende die Voraussetzung für erfolgreichen Verkauf und bewussten Genuss der Schweizer Biere. GastroSuisse und der Schweizer Brauerei-Verband haben dafür einen Lehrgang entwickelt, der im Oktober 2011 startet. Weitere Informationen

  • Nationalratskommission gegen Kompromiss bei Managed Care

    Zwischen den Parlamentskammern zeichnete sich auch in der letzten Beratungsrunde keine Einigung zum Thema integrierte medizinische Versorgungsnetze ab. Die Gesundheitskommission des Nationalrats lehnte Kompromissvorschläge des Ständerats ab.

  • Die Sommersession 2011 aus Arbeitgebersicht

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) hat seinen Bericht über die Sommersession 2011 veröffentlicht, die vom 30. Mai bis 17. Juni dauerte. Der Bericht behandelt die arbeitgeberpolitisch relevanten Geschäfte.

  • AHV: Nationalrätliche Kommission vertagt Beratungen

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) hat die Beratung der AHV-Geschäfte zur Sicherung der Finanzierung und zum Rentenalter 65 für alle vertagt.

  • Viele Exportfirmen müssen tiefere Margen hinnehmen

    Nur dank drei zusätzlichen Arbeitstagen stiegen im Mai die Schweizer Exporte. Ohne diesen Effekt stagnierten die Ausfuhren, die Importe sanken deutlich. Im Umfeld der Frankenstärke gingen die Preise der Aus- und Einfuhren zurück.

  • Starker Franken: Firmen bei Innovation unterstützen

    Der starke Franken setzt der Schweizer Wirtschaft zu. Der Bundesrat beschloss als Massnahme, den Betrieben den Zugang zu Krediten für die Innovationsförderung zu erleichtern. Zudem sollen die Regeln für Kurzarbeit auch nach 2011 gelten.

  • SMU: Neuer Zentralpräsident des Dachverbands

    Die 48. Delegiertenversammlung der Schweizerischen Metall-Union SMU markierte einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Dachverbandes und der Branchen Landtechnik und Metallbau. So übergab der Thurgauer Metallbau-Unternehmer Emil Weiss nach 12-jähriger Tätigkeit das Zentralpräsidium an den Zentralschweizer Landtechnik-Unternehmer Hans Kunz. Weitere Informationen

  • Sozialversicherungen: Neue Taschenstatistik 2011

    Die Taschenstatistik «Sozialversicherungen der Schweiz» gibt einen Überblick über die einzelnen Zweige und die Gesamtrechnung der Sozialversicherungen, dazu kommen unter anderem Angaben über Einnahmen, Ausgaben, Kapital und Leistungsansätze.

  • EFTA: Unterzeichnung eines Freihandelsabkommens mit Hongkong

    Bundesrat und Wirtschaftsminister Johann N. Schneider-Ammann und die Minister der anderen EFTA-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen) haben heute ein umfassendes Freihandelsabkommen mit Hongkong unterzeichnet, teilt das Staatsekretariat für Wirtschaft (SECO) mit. Dies anlässlich ihres halbjährlichen Ministertreffens in Schaan, Liechtenstein.

  • Verstärktes Engagement bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit

    Die Kantone setzten im Jahr 2010 erneut mehr Inspektoren für die Bekämpfung der Schwarzarbeit ein und haben die Zusammenarbeit zwischen den Behörden verbessert. Gleichzeitig hat sich das vereinfachte Abrechnungsverfahren weiter etabliert, wie das Staatsekretariat für Wirtschaft (SECO) mitteilt.

  • Urteil: Mobbing oder Arbeitskonflikt?

    Mobbing wird definiert als ein systematisches, feindliches, über einen längeren Zeitraum anhaltendes Verhalten, mit dem eine Person an ihrem Arbeitsplatz isoliert, ausgegrenzt oder gar von ihrem Arbeitsplatz entfernt werden soll. Nicht um Mobbing handelt es sich hingegen, wenn ein Arbeitskonflikt oder eine schlechte Arbeitsatmosphäre besteht, oder wenn eine angestellte Person eindringlich aufgefordert wird, seinen Arbeitspflichten nachzukommen. Dazu ein Urteil des Bundesgerichts (auf Französisch).

  • Gegen pauschale Eingriffe in die Lohnpolitik von Unternehmen

    Gemäss einer Stichprobe der Gewerkschaft Travail.Suisse stiegen 2010 die Durchschnittslöhne bei Spitzenmanagern in 16 von 27 untersuchten Schweizer Unternehmen stärker als die Tiefstlöhne. Der Schweizerische Arbeitgeberverband weist darauf hin, dass es den Unternehmen überlassen bleiben muss, wie sie ihr Salärsystem konzipieren.

  • 81 000 Lehrstellen, 77 000 Lehrstellensuchende

    Die Betriebe in der Schweiz bieten in diesem Jahr erstmals mehr Lehrstellen an, als es junge Erwachsene gibt, die sich für eine Lehrstelle interessieren. Trotz dem Überangebot an Lehrstellen haben schlechter ausgebildete Schülerinnen und Schüler aber Mühe, den Einstieg zu finden.

  • Absage an ein bedingungsloses Grundeinkommen

    Der Nationalrat erteilte gleich zwei Vorstössen für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens eine Absage. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Entscheide.

  • Suva senkt bei vielen Betrieben die Prämien

    Dank einem erfolgreichen Jahr 2010 senkt die Schweizer Unfallversicherung Suva 2012 die Prämien für die Berufs- und Nichtberufsunfallversicherung um durchschnittlich 7%.

  • Ständerat will neuen Steuerabzug für Aus- und Weiterbildung

    Wer eine berufsorientierte Aus- oder Weiterbildung absolviert, soll nach dem Willen des Ständerats entsprechende Kosten von der Einkommenssteuer abziehen können. Der Schweizerische Arbeitgeberverband ist erfreut über den Entscheid, den jährlichen Steuerabzug bei maximal 12 000 Franken festzulegen.

  • AHV: Parlament will Durchführung verbessern

    Nach dem Ständerat hiess der Nationalrat die Vorlage mit technischen Neuerungen bei der AHV einstimmig gut, mit denen die Durchführung verbessert werden soll. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Schweizer Industrie legt weiter zu

    Die Schweizer Industrie befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Im ersten Quartal 2011 erhöhte sich die Produktion im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5% und der Umsatz nahm um 3,4% zu. Auch die Auftragslage ist positiv.

  • Schweizer KMU: Technischer Fortschritt im Fokus

    Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Schweiz bewerten bei den Megatrends – die wichtigsten Veränderungen der kommenden Jahre – den technischen Fortschritt am optimistischsten. Zudem erzielt jedes dritte von 1800 befragten Unternehmen mehr als einen Drittel des Umsatzes mit neuen Produkten.

  • Schweizer Betriebe suchen Fachpersonal

    Eine Studie bestätigt die Mühe vieler Schweizer Firmen, offene Stellen mit geeignetem Personal zu besetzen. Am stärksten gefragt sind laut dem Stellenvermittler Manpower qualifizierte Handwerkerinnen und Handwerker, Manager und Ingenieure.

  • Pensionskassen-Aufsicht: Präsident gewählt

    Aufgrund der Strukturreform in der beruflichen Vorsorge wird die Oberaufsicht künftig ausserhalb der Verwaltung angesiedelt und neu von einer Kommission wahrgenommen. Deren neuer Präsident ist Pierre Triponez.

  • Ein grosser Geburtstag für die Frauen

    Am 14. Juni wurde gefeiert: 40 Jahre Frauenstimmrecht, 30 Jahre Gleichstellungsartikel in der Verfassung, 20 Jahre Frauenstreik und 15 Jahre Gleichstellungsgesetz. Ist das ein Grund zum Feiern?

  • KOF: Schweizer Wirtschaft wächst stärker als erwartet

    Die Experten der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) rechnen mit einem stärkeren Wachstum der Schweizer Wirtschaft für dieses Jahr, als sie dies im März taten. Vor allem der Export läuft besser als erwartet.

  • Neues Stellenportal des Bundes ist online

    Die Bundesverwaltung rekrutiert als Arbeitgeberin ihre künftigen Mitarbeitenden über ein neues Internetportal. Interessierte finden unter www.stelle.admin.ch zudem Informationen rund um die Arbeitswelt in der Bundesverwaltung.

  • Förderung für Heimarbeit aufheben

    Der Ständerat beschloss mit 33 zu 0 Stimmen, die Unterstützung für Heimarbeit aufzuheben. Betroffen von der Streichung der 400 000 Franken pro Jahr sind vor allem die Berggebiete.

  • Nationalrat will Berufsbildung stärker unterstützen

    Der Nationalrat entschied einstimmig, die Berufsbildung ab 2012 mit zusätzlichen 100 Mio. Franken zu unterstützen. Dieser Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands (SAV).

  • 6 Wochen Ferien für alle: Keine Chance im Parlament

    Die Initiative «6 Wochen Ferien für alle» hat in Bundesbern keine Chance. Nach dem Nationalrat wollte nun auch der Ständerat nichts wissen vom Volksbegehren. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Noch 629 Betriebe von Kurzarbeit betroffen

    Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ging im Mai weiter zurück und liegt nun bei 2,9%. Bei den Jugendlichen sank die Quote noch stärker von 3 auf 2,7%. Die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Firmen sank um 66 auf 629.

  • Urteil: Pikettdienst im Spital

    Was passiert, wenn die Pflicht zur Aufzeichnung der Arbeitszeit verletzt wird? Dazu ein Urteil des Bundesgerichts.

  • Freihandelsabkommen mit Kolumbien und Peru

    Am 1. Juli 2011 treten die Freihandelsabkommen EFTA-Kolumbien und EFTA-Peru zwischen der Schweiz und Kolumbien beziehungsweise Peru in Kraft, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) heute mitteilte. Die Abkommen werden die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen der Vertragspartner zusätzlich dynamisieren.

  • Baumeisterverband: Mildes Wetter belebt die Bauwirtschaft

    Die Umsätze im Schweizer Bauhauptgewerbe stiegen im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr um satte 15,1%. Dieser beachtliche Zuwachs ist mehr den milden Witterungsverhältnissen als einem höheren Expansionstempo der Bauwirtschaft zuzuschreiben. Der weiterhin hohe Arbeitsvorrat (12.6 Mrd. Franken) lässt auch für die nächsten Quartale hohe Umsätze erwarten. Dieses Ergebnis zeigt die vierteljährliche Konjunkturumfrage des SBV bei seinen Mitgliedern. Weitere Informationen

  • Das Jahr 2010 aus Arbeitgebersicht

    Die neu gestaltete Publikation «Das Arbeitgeberjahr 2010» des Schweizerischen Arbeitgeberverbands liegt vor. Der Jahresbericht umfasst unter anderem Beiträge zu den Themen Arbeitsmarkt und Arbeitsverhältnisse, soziale Sicherheit, Aus- und Weiterbildung sowie internationale Arbeitgeberpolitik.

  • Den Übergang von der obligatorischen Schule in die Berufsbildung verbessern

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband plädiert für einen optimierten Übergang von der obligatorischen Schule in die Berufsbildung. So muss zum Beispiel der verstärkte Mangel an leistungsfähigen Jugendlichen in der beruflichen Grundbildung angegangen werden.

  • Die höhere Berufsbildung ist im Aufwind

    Die Zahl der Schweizerinnen und Schweizer steigt, welche einen Abschluss auf der Ebene der höheren Berufsbildung oder an einer Hochschule machen. Dies geht aus einer neuen Publikation des Bundesamtes für Statistik hervor.

  • Über 1,98 Mio. Menschen erhalten Altersrenten

    Die Zahl der AHV-Rentenbezüger nahm 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 2,7% oder 52 100 zu. Insgesamt kamen rund 2,205 Millionen Menschen in den Genuss von Renten. Die Ausgaben der AHV beliefen sich im Jahr 2010 auf 36,6 Mrd. Franken, wie aus der AHV-Statistik hervorgeht.

  • Weniger Personen beziehen eine IV-Rente

    450 000 Menschen erhielten im Jahr 2010 Leistungen aus der Invalidenversicherung (IV). Dank den Sparmassnahmen sank sowohl die Zahl der Rentenbezüger als auch jene der Neu-Renten in den letzten Jahren.

  • Schweizer Wirtschaft wächst im 1. Quartal um 0,3%

    Das Wachstum der Schweizer Wirtschaft hat sich nach sechs starken Quartalen abgeschwächt. Im ersten Quartal 2011 stieg das Bruttoinlandprodukt noch um 0,3%, Ökonomen hatten im Schnitt 0,7% erwartet.

  • Verstärkte Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen in der Bildungspolitik

    Bund und Kantone legen erstmals gemeinsame bildungspolitische Ziele für den Bildungsraum Schweiz fest. Zu ihrer Realisierung trägt jeder in seinem Zuständigkeitsbereich bei. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst diese systematische Zusammenarbeit.

  • 2. Säule: Kostentransparenz in der Vermögensverwaltung unbefriedigend

    Von 100 Franken Vermögen in der 2. Säule werden im Durchschnitt 56 Rappen für die Vermögensverwaltung aufgewendet. In der Buchhaltung der Pensionskassen, und somit auch in der Pensionskassenstatistik, war bisher nur etwa ein Viertel dieser Kosten sichtbar. Das zeigt eine vom Bundesamt für Sozialversicherungen in Auftrag gegebene Studie zu den Kosten der Vermögensverwaltung in der 2. Säule. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Herstellung der vollen Kostentransparenz und fordert die Führungsorgane der Vorsorgeeinrichtungen zur Optimierung ihrer Vermögensbewirtschaftung auf.

  • GastroSuisse: Zukunftsträger 2011

    Über 450 Gäste waren geladen, als die besten Lehrmeister in den Kategorien Bäcker-Konditor/Konditor-Confiseur, Fleischfachmann, Koch und Restaurationsfachmann geehrt wurden. Weitere Informationen

  • Viscom: Massnahmenpaket zum Strukturanpassungsprozess

    Gemäss dem «viscom - BAK Index» ist die reale Bruttowertschöpfung der grafischen Industrie der Schweiz im ersten Quartal 2011 im Vorjahresvergleich um 0.7 Prozent gestiegen. Damit setzte sich das recht bescheidene Wachstum des Jahres 2010 fort. Gleichzeitig macht der starke Franken den Import grafischer Erzeugnisse preislich attraktiver und verschärft somit den Wettbewerbs- und Margendruck. Hinzu kommt, dass zuletzt auch die Impulse von binnenwirtschaftlicher Seite nachgelassen haben. Der Arbeitgeberverband der grafischen Industrie, Viscom, hat sich die erfolgreiche Begleitung des Strukturanpassungsprozesses zu aller oberst auf die Verbandsfahne geschrieben. Weitere Informationen

  • Economiesuisse: Energieversorgung gefährdet, Parlament gefordert

    Da heute noch nicht absehbar ist, wann und wie die Kernenergie ersetzt werden kann, würde die Versorgungssicherheit in der Schweiz nach dem bundesrätlichen Entscheid gefährdet. Zudem würden höhere Preise die Bevölkerung und die Wirtschaft mit ihren Arbeitsplätzen massiv belasten. economiesuisse lehnt diesen unseriösen, widersprüchlichen und unverantwortlichen Beschluss ab. Die Alternativen des Bundesrates sind nicht glaubwürdig und basieren auf unrealistischen Annahmen. Weitere Informationen

  • Swissmem: Energiepolitischer Entscheid ohne fundierte Grundlagen

    Swissmem bedauert den Entscheid des Bundesrates, die bestehenden Kernkraftwerke am Ende ihrer Betriebszeit nicht zu ersetzen. Der Bundesrat hat damit grundlegende Weichen gestellt, ohne dass zum heutigen Zeitpunkt eine realistische und fundierte Gesamtenergiestrategie vorliegt, wie die wegfallende Stromproduktion aus Kernkraft ökonomisch wie auch ökologisch sinnvoll ersetzt werden könnte. Damit sind Versorgungssicherheit, Autonomie und Wirtschaftlichkeit bei der Stromproduktion gefährdet. Weitere Informationen

  • H+ zu Fallpauschalensystem: kein zusätzlicher Franken für Spitäler

    Am 1. Januar 2012 tritt die neue Spitalfinanzierung in Kraft. Sie bringt das neue gesamtschweizerische System der Fallpauschalen. Die neue Spitalfinanzierung bedeute aber weit mehr als das, teilt der Spitalverband H+ mit: «Ein riesiger Umbau der Spitalfinanzierung mit bedeutenden Verschiebungen der Finanzströme zwischen Kantonen und Krankenkassen steht bevor.» Weitere Informationen

  • Gleichstellung: Es geht auch ohne Quoten

    Vier Unternehmen erhielten den Prix Egalité 2011, mit dem der Einsatz für die Gleichstellung gewürdigt wird. Gleichzeitig erweitert zum Beispiel die Versicherungsgesellschaft Allianz Suisse das oberste Führungsgremium um ein Frauenduo.

  • Angriffe gegen die Personenfreizügigkeit widerlegt

    Die Personenfreizügigkeit stärkt den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum in der Schweiz. Sie führt weder zu Lohndumping noch zur missbräuchlichen Einwanderung in die schweizerischen Sozialwerke. Zu diesem Befund kommt der neueste Bericht des Observatoriums zum Freizügigkeitsabkommen Schweiz-EU. Er bestätigt damit das Engagement des Schweizerischen Arbeitgeberverbands für die Arbeitsmarktöffnung zur EU.

  • 66 000 Beschäftigte mehr als vor einem Jahr

    Im ersten Quartal 2011 waren in der Schweiz 66 000 Menschen oder 1,6% mehr beschäftigt als ein Jahr zuvor, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) in Beschäftigungsbarometer festhält. Insgesamt gingen zu diesem Zeitpunkt 4,11 Millionen Menschen einer Arbeit nach.

  • Schweizer Exporte: Gedämpfter Wachstumskurs

    Der Schweizer Aussenhandel hielt in den ersten vier Monaten 2011 zwar seinen Wachstumskurs, im April verloren die Exporte jedoch etwas an Schwung.

  • OECD: Schweizer Wirtschaft gut unterwegs

    Die Schweizer Wirtschaft ist gut in Fahrt. Sie wächst vorwiegend aus eigener Kraft: Wachstumsmotor ist die hohe Nachfrage im Inland, wie es im Konjunkturbericht der OECD heisst. Das derzeit grösste Risiko ist der starke Franken.

  • Bewilligungsverfahren: Firmen sollen entlastet werden

    Der Bundesrat hiess die Totalrevision der Verordnung über Ordnungsfristen für Bewilligungsverfahren gut. Ziel ist, die Verfahren zu vereinfachen und dank klaren Fristen besser voraussehbar machen. Dies soll zum Beispiel für KMU den Arbeitsaufwand verringern und die Planungssicherheit erhöhen.

  • Warnung vor Mangel an Arbeitskräften

    Der Arbeitnehmer-Dachbverband Travail.Suisse warnt auf Grund einer Studie vor einem Arbeitskräfte-Notstand. Demnach könnten im Jahr 2030 bis zu 400 000 Stellen nicht besetzt werden.

  • Personenfreizügigkeit: Ventilklausel nicht aufrufen

    Der Bundesrat ruft die Ventilklausel im Personenfreizügikeitsabkommen nicht an. Die Voraussetzungen dazu sind nicht erfüllt. Damit können Angehörige der alten EU-Staaten sowie der EFTA-Staaten weiterhin ohne Kontingente in der Schweiz eine Aufenthaltsbewilligung erhalten.

  • Schweizer Arbeitsmarkt: Staatsangehörige aus EU/EFTA sind am besten integriert

    Die EU-17/EFTA-Staatsangehörigen sind von allen Ausländergruppen am besten in den Schweizer Arbeitsmarkt integriert. Eine Studie der Universität Basel kommt zudem zum Schluss, dass das Freizügigkeitsabkommen (FZA) keinen massgeblichen Effekt auf die Löhne und Arbeitslosigkeit der inländischen Erwerbsbevölkerung hatte.

  • MEM-Industrie: Margendruck hält unvermindert an

    Die Unternehmen der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie können mit dem Bestelleingang des ersten Quartals 2011 zufrieden sein. Allerdings drückt der starke Franken massiv auf Umsätze und Margen. Swissmem befürchtet, dass sich die negativen Auswirkungen der Frankenstärke auf den Werk- und Denkplatz Schweiz im Verlaufe dieses Jahres akzentuieren werden. Weitere Informationen

  • Ja zur Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt in der Vernehmlassung die Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops. Mit der vorgeschlagenen Neuordnung würde eine liberale Regelung umgesetzt, welche den sich verändernden Gewohnheiten und Bedürfnissen der Bevölkerung Rechnung trägt.

  • Flankierende Massnahmen zur Personenfreizügigkeit: Forderungen des Gewerkschaftsbunds gehen zu weit!

    Der Schweizerische Gewerkschaftsbund verlangt eine Verschärfung der Flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit: Neben einem massiven Ausbau der Kontrollen und einer besseren Bekämpfung der Scheinselbständigkeit fordert er u.a. neue Kündigungsschutz-Bestimmungen, mehr Normalarbeitsverträge mit Mindestlöhnen und die Übernahme von EU-Richtlinien. Der Schweizerische Arbeitgeberverband steht zu einer konsequenten Umsetzung der bestehenden Flankierenden Massnahmen, wendet sich aber gegen die drohende Überregulierung der Arbeitsverhältnisse mit ausländischen Arbeitskräften.

  • Positives Signal zugunsten der Berufsbildung

    Die nationalrätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur erhöhte den Zahlungsrahmen und Verpflichtungskredit für die Berufsbildung und damit den Bundesanteil der Berufsbildungskosten der öffentlichen Hand auf 25%. Damit geht die Kommission über den Beitrag des Ständerats hinaus, was der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst.

  • Mit Fachkräfte-Initiative gegen Fachkräfte-Mangel

    Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat neue Anstrengungen gegen den Fachkräftemangel angekündigt. Bis Anfang 2012 soll ein entsprechender Massnahmenkatalog vorliegen.

  • Holzbau Schweiz: Höhere Fachprüfung 2011 für Holzbau-Meister

    Nachdem im letzten Jahr mit 11 Kandidaten eine positive Entwicklung festgestellt werden konnte, stellten sich an der diesjährigen höheren Fachprüfung für Holzbau-Meister nur vier Kandidaten der Prüfung. Umso erfreulicher ist es, dass alle die Prüfung mit Erfolg bestanden haben. Weitere Informationen

  • Je höher der Bildungsstand, desto wahrscheinlicher der Verbleib im Arbeitsmarkt

    Gemäss dem ersten statistischen Sozialbericht der Schweiz funktioniert hierzulande die Absicherung gewichtiger sozialer Risiken wie Alter, Krankheit oder Invalidität. Gefährdet sind dagegen vor allem Menschen ohne Bildungs- oder Berufsabschluss.

  • Pensionskassen: Treten an Ort wegen tiefen Zinsen

    Die Schweizer Pensionskassen konnten im vergangenen Jahr an den Börsen angesichts von tiefen Zinsen und Währungskrisen wenig dazugewinnen. Durch die geringen Erträge aus den Kapitalanlagen bleiben die öffentlich-rechtlichen Kassen weiter in  Unterdeckung.

  • Urteil: Rückstand mit Lohnzahlung

    Ist der Arbeitgeber mit den Lohnzahlungen im Verzug, kann der Arbeitnehmende die Arbeitsleisung verweigern. Sein Lohnanspruch bleibt erhalten; zu einer Nachleistung der Arbeitszeit ist er nicht verpflichtet. Für eine ausstehende Gratifikation gilt das Leistungsverweigerungsrecht hingegen nicht. Dazu ein Urteil des Bundesgerichts.

  • Schweizerischer Versicherungsverband: Die richtige Einstellung bringt's

    In der Schweiz sind fast die Hälfte der Automobilistinnen und Automobilisten mit falsch eingestellter Kopfstütze unterwegs. Damit setzen sie sich einem unnötigen Gesundheitsrisiko aus. Denn falsch eingestellte Kopfstützen erhöhen bei Auffahrunfällen das Risiko von Verletzungen. Ab 11. Mai verhilft deshalb «Joe Köpfchen», die neue Kampagnenfigur der Präventionskampagne «Kopfstützen schützen — Sicher unterwegs mit der richtigen Einstellung», als Tipp-Geber zur richtigen Einstellung. Weitere Informationen

  • Passivrauchen: Kommission lehnt Initiative ab

    Die Gesundheitskommission des Nationalrats setzt beim Schutz vor Passivrauchen auf das seit einem Jahr geltende Bundesgesetz und lehnt die weitergehende Volksinitiative ab. Dieser Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Dreimal Nein zu bedingungslosem Grundeinkommen

    Die Sozialkommission des Nationalrats erteilte gleich drei Vorstössen für ein Recht auf Grundsicherung respektive für ein bedingungsloses Grundeinkommen eine Absage. Der Schweizerische Arbeitgeberverband nimmt die Entscheide mit Genugtuung zur Kenntnis.

  • Termingerechte Sanierung der IV gefährdet

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband bezweifelt, dass die vom Bundesrat in der Botschaft zur IV-Revision 6b skizzierten Massnahmen genügen, um die Invalidenversicherung nachhaltig zu sanieren. Im Vergleich zur Vernehmlassungsvorlage reduziert der bundesrätliche Vorschlag das Sparpotential um 375 Mio. Franken (2015 bis 2025). Ob damit nicht nur eine ausgeglichen Rechnung der Invalidenversicherung, sondern auch der geforderte Schuldenabbau von 15 Mrd. Franken erreicht werden kann, ist unsicher.

  • Keine Chance für zwei parlamentarische Initiativen

    Die nationalrätliche Sozialkommission beantragt, zwei parlamentarischen Initiativen keine Folge zu geben. Einerseits geht es um die Erhöhung von Erziehungs- und Betreuungsgutschriften in der AHV, anderseits um Familienzulagen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Entscheide.

  • Europ. Kommission will Migrationspolitik besser regeln

    Die jüngsten Ereignisse im Mittelmeerraum haben die Notwendigkeit Europas nach einer besseren und effizienteren Zusammenarbeit in der Migrations- und Asylpolitik deutlich gemacht. Die Europäische Kommission legte daher am 4. Mai 2011 ein Konzept auf dem Gebiet der Migrations- und Asylpolitik mit dem Ziel dar, die derzeit bestehenden Migrationsprobleme besser zu bewältigen und den Migrationsdruck an den Aussengrenzen zu verringern.

  • Bankbranche: Keine Einigung zwischen Sozialpartnern

    Die Sozialpartner der Bankbranche verhandelten über Änderungen in der Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten (VAB). In verschiedenen Punkten konnte zunächst ein Konsens erzielt werden, bei der Forderung nach einer Erhöhung des Ferienanspruchs von fünf auf sechs Wochen kam es hingegen zu keiner Einigung.

  • Krankenversicherung: Arbeitgeberverband lehnt Entwurf für Aufsichtsgesetz ab

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) spricht sich in der Vernehmlassung zwar für eine Stärkung der Aufsicht über die Krankenversicherer und für mehr Transparenz aus, ein separates Aufsichtsgesetz erachtet er jedoch als unnötig.

  • Social Media wird bei Personalsuche kaum genutzt

    Grossunternehmen setzen bei der Personalsuche aufs Internet, die meisten der neuen Mitarbeitenden gelangen über online-Kanäle zur neuen Stelle. Hingegen dient der Einsatz von Social Media vor allem der Informationsbeschaffung über Kandidaten, wie eine Umfrage zeigt.

  • Alkoholkonsum eines Chauffeurs – fristlose Entlassung gerechtfertigt?

    Ein Arbeitnehmender kann wegen Angetrunkenheit am Arbeitsplatz nur dann entlassen werden, wenn er zuvor verwarnt worden ist. Im vorliegenden Fall galt für die Chauffeure eine Nulltoleranz bezüglich Alkohol (0,00‰ während der Arbeitszeit). Der Arbeitnehmende war in einer Routinekontrolle auf 0,4‰ bis 0,5‰ getestet worden, was als mittelschweres Verschulden gerechnet wurde. Es war das erste Mal, dass bei ihm eine Kontrolle Alkohol im Blut aufzeigte. Die fristlose Entlassung war nicht gerechtfertigt. Dazu ein Urteil des Bundesgerichts (auf Französisch).

  • Ständeratskommission tritt auf Präventionsgesetz ein

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-S) trat mit 7 zu 6 Stimmen auf das Präventionsgesetz ein. Der Schweizerische Arbeitgeberverband spricht sich gegen ein neues, umfassendes Gesetz aus.

  • Gute Wirtschaftslage schafft Arbeitsplätze

    Der Aufschwung der Schweizer Wirtschaft setzte sich im ersten Quartal 2011 laut einer Umfrage der ETH-Konjunkturforschungsstelle (KOF) fast unvermindert fort. Da die Aussichten gut bleiben, sehen viele Firmen – ausser im Gastgewerbe und im Finanzsektor – eine Aufstockung des Personalbestands vor.

  • Arbeitslosenquote und Kurzarbeit sinken weiter

    Die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz sank im April auf 123 448. Die Arbeitslosenquote verringerte sich im Vergleich zum März um 0,3 Prozentpunkte auf 3,1%. Die Anzahl der von Kurzarbeit betroffenen Betriebe ging im Februar um 4,7% auf 695 zurück.

  • Gegen Vaterschaftsurlaub per Gesetz

    Der Gewerkschaftsdachverband Travail.Suisse fordert einen 20-tägigen bezahlten Vaterschaftsurlaub, damit sich Väter auf ihre neue Realität nach der Geburt eines Kindes einstellen könnten. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt die Forderung aus mehreren Gründen ab.

  • Arbeitgeber fühlen sich oft überfordert mit psychisch kranken Mitarbeitenden

    Arbeitgeber nehmen den Umgang mit psychisch kranken Mitarbeitenden als weit verbreitetes Problem wahr. Sie fassen persönlichkeitsbedingte Schwierigkeiten oft als Problem des Charakters auf, dadurch werden die betroffenen Mitarbeitenden zu spät erfasst. Das zeigt eine Pilotstudie, an der über 1000 Personen – mehrheitlich Personalverantwortliche – teilnahmen.

  • Neue Finanzperspektiven für die AHV

    Der Bundesrat hat die neuen Finanzperspektiven der AHV zur Kenntnis genommen. Er geht nun davon aus, dass das Vermögen der AHV erst ab dem Jahr 2020 zu schmelzen beginnt. Dies wegen der Zuwanderung von ausländischen Arbeitskräften und dem Strukturwandel der Schweizer Wirtschaft.

  • Personenfreizügigkeit: Bundesrat verlängert Übergangsfrist für Bulgarien und Rumänien

    Der Bundesrat stimmte der Verlängerung der Übergangsfrist im Rahmen der Abkommen über die Personenfreizügigkeit zu. Damit bleibt für Menschen aus Bulgarien und Rumänien der Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt mindestens bis Ende Mai 2014 beschränkt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Flankierende Massnahmen: Mehr Kontrollen in Firmen

    Nach Einführung des freien Personenverkehrs mit der EU wurden im vergangenen Jahr über 40 000 meldepflichtige Personen in Schweizer Betrieben kontrolliert. Die Überprüfung der Lohn- und Arbeitsbedingungen ergab mehr Verstösse. Der Schweizerische Arbeitgeberverband ist überzeugt, dass mit den flankierenden Massnahmen die Risiken des Lohn-/ Sozialdumpings beherrscht werden können.

  • Schweizerische Papierindustrie: Kampf mit schwierigen Rahmenbedingungen

    Gegenüber dem grossen Einbruch im Vorjahr konnte das Absatzvolumen der schweizerischen Papierindustrie im Jahre 2010 zwar um 2,3 Prozent auf 1,56 Mio. Tonnen gesteigert werden. Das Niveau der Vorjahre wurde aber insgesamt nicht erreicht und innerhalb der einzelnen Sortengruppen sind innerhalb der letzten fünf Jahre sehr unterschiedliche Absatzentwicklungen zu verzeichnen. Weitere Informationen (unter «Medien» (l.)

  • TVS Textilverband Schweiz: Jahresmedienkonferenz

    Die wirtschaftliche Erholung der Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie liess auch 2010 auf sich warten. Für das Jahr 2011 sind die Aussichten alles andere als sicher. Die für 2010 erhoffte Erholung der Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie kommt nur langsam in Gang. Der Handelsrückgang wiederspiegelte sich in der Wertschöpfung der gesamten Branche. Diese lag mit CHF 1.14 Mrd., um 1.6% unter dem Vorjahreswert. Weitere Informationen.

  • Swissmem: Keine vorschnellen Entscheide in der Energiepolitik

    Strom ist ein zentraler Produktionsfaktor für die Schweizer Exportindustrie. Bevor wegweisende energiepolitische Entscheide gefällt werden, muss eine sorgfältige Analyse der künftigen Stromerzeugungsvarianten erfolgen. Diese Analyse muss sowohl ökonomische wie auch ökologische und sicherheitsrelevante Faktoren berücksichtigen. SGCI Chemie Pharma Schweiz und Swissmem erwarten von den politischen Akteuren, dass sie sachlich diskutieren und auf vorschnelle Entscheide verzichten. Weitere Informationen.

  • Berufliche Vorsorge: Kennwerte liegen vor

    Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Pensionskassenstatistik für das Jahr 2009 veröffentlicht. In der 47-seitigen Publikation reichen die Themen von der Struktur und Entwicklung der beruflichen Vorsorge bis hin zur Bilanz und Betriebsrechnung.

  • «Mangel an Fachkräften spitzt sich zu»

    Qualifizierte Kandidaten sind bei Arbeitgebern gesucht wie nie zuvor, zudem nimmt die Bedeutung der internationalen Rekrutierung weiter zu. Zu diesen Schlüssen kommt eine Umfrage bei 500 Schweizer Unternehmen.

  • Hochschulabsolventen: Startschwierigkeiten bei Berufseinstieg nach fünf Jahren überwunden

    Etliche Studierende haben unmittelbar nach Studienabschluss Einstiegsschwierigkeiten in das Berufsleben – Absolventen einer universitären Hochschule mehr als jene einer Fachhochschule. Nach fünf Jahren sind die Schwierigkeiten aber in der Regel überwunden.

  • Schweizer Aussenhandel zeigt sich standhaft

    Das Wachstum der Schweizer Exporte geht trotz des starken Schweizer Frankens weiter. Die Währung drückt aber auf die Margen der Exporteure.

  • Löhne von Topmanagern orientieren sich zunehmend an Erfolgsfaktoren

    Verwaltungsräte und Geschäftsleitungsmitglieder der 30 grössten börsenkotierten Schweizer Konzerne verdienten 2010 wieder moderat mehr als 2009. Die Entschädigungen bewegen sich offenbar zunehmend im Einklang mit dem Firmenerfolg.

  • Die Sondersession 2011 aus Arbeitgebersicht

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) hat seinen Bericht über die Sondersession 2011 veröffentlicht, die vom 11. bis 14. April dauerte. Der Bericht behandelt das Präventionsgesetz und die Volksinitiative «Für die Stärkung der Volksrechte in der Aussenpolitik».

  • Keine Eingriffe in die Lohnpolitik

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt die «1:12 – Initiative» ab. Sie will in der Verfassung verankern, dass der höchste Lohn in einem Unternehmen nicht höher sein darf als das 12-fache des tiefsten Lohnes. Ein solcher Eingriff in die Lohnpolitik der Firmen ist durch nichts zu rechtfertigen – auch nicht durch Fehlentwicklungen bei Managerlöhnen. Die Bestimmung der Löhne liegt in der Verantwortung der Eigentümer oder Aktionäre, welche selber für die gesellschaftliche Akzeptanz der Lohnstrukturen sorgen müssen.

  • Schweizer Stellenmarkt überwindet Stagnation

    So viele Stellen wie im ersten Quartal 2011 wurden in der Schweiz seit Jahren nicht mehr ausgeschrieben. Nach Überwindung der hartnäckigen Stagnation in der zweiten Hälfte 2010 erreichte das Stellenangebot nun fast wieder das Niveau der Hochkonjunktur von 2008, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.

  • Urteil: Kündigung aufgrund geringfügiger Verstösse nach Mahnung

    Hat der Arbeitgeber Pflichtverletzungen des Arbeitnehmenden klar gemahnt und für den Wiederholungsfall eine Kündigung angedroht, kann er aufgrund neuerlicher - für sich allein betrachtet geringfügiger - Verstösse kündigen. Dazu ein Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts.

  • Gastgewerbe und Hotellerie: Neue Schulungen zum Alkoholabgabeverbot an Jugendliche

    Das Gastgewerbe, der Detailhandel und die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) haben in enger Zusammenarbeit neue Ausbildungsunterlagen zum Alkoholabgabeverbot an Jugendliche erarbeitet mit dem Ziel, den Jugendschutz noch weiter zu verbessern. Vier fundierte und praxisnahe Schulungsmodule zeigen die Standards zum Abgabeverbot von alkoholischen Getränken an Jugendliche auf. Weitere Informationen von GastroSuisse und hotelleriesuisse.

  • holzbau schweiz: Herausforderung und Chancen der Holzwirtschaft

    Zum 10-jährigen Bestehen der Fachgruppe «Leistungspartner Markt» von Holzbau Schweiz lud der Verband Schweizer Holzbau-Unternehmungen in die eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft nach Birmensdorf ein. Im Zen­trum der Fachtagung stand die wirtschaftliche Nutzung des Waldes. Weitere Informationen.

  • Schweizer Beschäftigte erstaunlich mobilitätsfreudig

    Schweizer Arbeitnehmende zeigen eine hohe Bereitschaft zur Mobilität, wenn es um attraktive Arbeitsstellen geht. 40% sind für einen Umzug innerhalb der Schweiz besonders offen. Mehr als ein Drittel wäre auch bereit, für den Job in ein anderes Land zu ziehen, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.

  • Stabile Pensionskassen trotz Unsicherheiten

    Der Swisscanto Pensionskassen-Monitor zeigt für das erste Quartal 2011 eine stabile Finanzierungssituation der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen. Diese haben die Währungsturbulenzen, die Unruhen in Nordafrika und die Japan-Katastrophe gut überstanden. Der Anteil der Kassen in Unterdeckung reduzierte sich nicht.

  • Räte genehmigen Freihandelsabkommen mit Peru

    Nach dem Ständerat stimmte auch der Nationalrat dem Freihandelsabkommen der EFTA-Staaten mit Peru und einem Landwirtschaftsabkommen zu. Damit erhält die Schweizer Exportwirtschaft einen besseren Zugang zum peruanischen Markt.

  • Verbesserungen bei kaufmännischer Grundbildung

    Die Vernehmlassung zur Verordnung über die kaufmännische Grundbildung läuft. Auch Unternehmen haben die Möglichkeit, sich über ihre Verbände daran zu beteiligen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband wird eine konsolidierte Stellungnahme einreichen.

  • Vorbehalte gegenüber unnötigem Präventionsgesetz

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband bedauert, dass der Nationalrat das neue Präventionsgesetz gutgeheissen hat. Immerhin beinhaltet die Vorlage wichtige Verbesserungen gegenüber dem ursprünglichen Vorschlag.

  • Es hat noch freie Lehrstellen in allen Berufen

    Der Lehrstellenmarkt in der Schweiz präsentiert sich weiterhin stabil. Derzeit sind noch in allen Berufsfeldern Lehrstellen offen, wie eine Umfrage bei den Kantonen ergab. Besonders begehrt sind Ausbildungsplätze in den Bereichen Gesundheit, Detailhandel und kaufmännische Grundbildung.

  • Die EU will die Unternehmen ethischer und verantwortungsbewusster machen

    Die Europäische Kommission veröffentlichte am 5. April das Grünbuch zur Führung (Corporate Governance) börsennotierter Unternehmen in der EU. Dieses stellt Massnahmen und Mechanismen zur Verbesserung bestehender Corporate Governance zur Diskussion und zielt darauf ab, Verhaltenskodizes effektiver und durchsetzbarer zu gestalten.

  • Schweiz: 134 905 Arbeitslose – Quote sinkt auf 3,4%

    Die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz geht weiter zurück. Die Arbeitslosenquote verringerte sich von 3,6% im Februar auf 3,4% im März – das sind 8420 Betroffene weniger. Auch bei den Jugendlichen und der Kurzarbeit hat sich die Situation verbessert.

  • Schweizer Löhne stiegen im Jahr 2010 leicht an

    Die Löhne in der Schweiz stiegen im vergangenen Jahr durchschnittlich um 0,8%. Die geringste Zunahme seit zwölf Jahren ist hauptsächlich auf die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zurückzuführen. Angesichts der Jahresteuerung von 0,7% blieb real noch 0,1% mehr Lohn.

  • Weiteres Nein zu sechs Wochen Ferien

    Nachdem Bundesrat und Nationalrat die Initiative der Gewerkschaft Travail.Suisse abgelehnt hatten, sagte nun auch die Wirtschaftskommission des Ständerats Nein zur Volksinitiative «6 Wochen Ferien für alle». Dieser Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Erfreulicher Entscheid bei Steuerabzügen für die Weiterbildung

    Die Wirtschaftskommission des Ständerats befürwortet neue Regeln für den steuerlichen Abzug von Weiterbildungskosten. Sie will doppelt so hohe Abzüge zulassen wie der Bundesrat. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Urteil zur Krankentaggeldversicherung: Anwendung für Temporärmitarbeitende

    Hat der Arbeitgeber – nach dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) «second oeuvre» des Kantons Waadt – eine kollektive Krankentaggeldversicherung abzuschliessen, welche eine Möglichkeit des Übertritts in eine Einzelversicherung mit einschliesst? Im vorliegenden Fall stellt sich zudem die Frage, ob diese Verpflichtung auch gegenüber einem Temporärmitarbeitenden gilt: Muss er im Falle der Unterlassung die Folgen der mangelnden Übertrittsmöglichkeit tragen? Dazu ein Urteil des Bundesgerichts (auf Französisch).

  • Ständeratskommission will höheres Frauenrentenalter

    Die Sozialkommission des Ständerats bringt die umstrittensten Punkte der gescheiterten 11. AHV-Revision wieder ins Spiel: Das Frauenrentenalter soll erhöht werden, und bei der Anpassung der Renten an die Teuerung soll eine Schuldenbremse eingeführt werden. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützte diese zwei Punkte im Rahmen der 11. AHV-Revision.

  • Managed Care: Kommission gegen Angebotspflicht für Krankenversicherer

    Die ständerätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S) will die Krankenversicherungen nicht zwingen, in Zukunft integrierte Gesundheitsversorgungsnetze anzubieten.

  • suissetec: Heizungsbranche in Führungsrolle bezüglich Schweizer Energiezukunft

    Die aktuelle Energiediskussion und der globale Kampf ums Erdöl standen im Mittelpunkt der suissetec-Heizungsfachtagung, die in Zürich über die Bühne ging. Gut 250 Spitzenkräfte aus der Schweizer Heizungsbranche diskutierten Ende März intensiv die Folgen für die Gebäudetechnik – im Bewusstsein, dass sich ihre Betätigungsfelder stark wandeln werden, und dass sie bezüglich Energiezukunft der Schweiz eine Schlüsselfunktion einnehmen. Weitere Informationen

  • AIHK: Thema betriebliches Gesundheitsmanagement

    Betriebliches Gesundheitsmanagement wird in der Schweiz noch längst nicht flächendeckend betrieben. Im Januar und März führte die Aargauische Industrie- und Handelskammer (AIHK) deshalb eine Informationsveranstaltung zum Thema durch. Das Hauptziel der Veranstaltung bestand darin, die Teilnehmer, die sich vorwiegend aus Personalverantwortlichen zusammensetzten, für das Thema «Gesundheit» zu sensibilisieren. Weitere Informationen

  • IV: Fokus auf psychischen Erkrankungen und beruflicher Eingliederung

    2006 lancierte das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) ein vierjähriges Forschungsprogramm zur Invalidenversicherung (IV). Der nun vorliegende Synthesebericht fasst die wichtigsten Resultate zusammen.

  • Das Betriebsergebnis bei der AHV ist gesunken

    Die AHV schloss das Jahr 2010 mit einem Betriebsergebnis von 1,891 Mrd. Franken ab, das sind rund 2 Mrd. Franken weniger als im Vorjahr (3,917 Mrd. Franken). Das Betriebsergebnis der IV hingegen weist eine leicht bessere Tendenz auf, teilt der Ausgleichsfonds mit.

  • Die Frühjahrssession 2011 aus Arbeitgebersicht

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) hat seinen Bericht über die Frühjahrssession 2011 veröffentlicht, die vom 28. Februar bis 18. März dauerte. Der Bericht behandelt die arbeitgeberpolitisch relevanten Geschäfte.

  • Den Unternehmen zeigen, ob sie fit sind für den demografischen Wandel

    Welche Konsequenzen hat der demografische Wandel auf ein Unternehmen? Mit Demografix erhalten Firmen Informationen darüber, welche Herausforderungen der demografische Wandel für sie bringt und wie sie darauf reagieren können.

  • Acht EU-Staaten erhalten volle Personenfreizügigkeit

    Staatsangehörige aus acht EU-Staaten kommen ab 1. Mai in den Genuss der vollständigen Personenfreizügigkeit. Die Übergangsfrist, die Beschränkungen zulässt, läuft auf diesen Zeitpunkt ab. Der Bundesrat hiess die entsprechende Verordnungsgrundlage gut.

  • Arbeitsintegration konkret

    Die Integration von Menschen mit Handicap in die Arbeitswelt ist anspruchsvoll – für Betroffene wie für Arbeitgeber. Das Arbeitgeberforum in St. Gallen zeigte erfolgreiche Beispiele – und welche Unterstützung Arbeitgeber erhalten.

  • 4,621 Millionen Erwerbstätige in der Schweiz

    Die Zahl der Erwerbstätigen stieg in der Schweiz im letzten Quartal 2010 auf 4,621 Millionen, das sind 1,4% mehr als in derselben Vorjahresperiode. In der EU betrug der Zuwachs 0,3 %. Bei der Erwerbslosigkeit nimmt die Schweiz im europaweiten Vergleich einen Spitzenplatz ein.

  • Jeder zweite Betrieb ächzt wegen starkem Franken

    Der hohe Kurs des Frankens hat für 47% der Schweizer Firmen negative Folgen. Besonders die verarbeitende Industrie hat Probleme mit dem Wechselkurs, wie eine Umfrage der Schweizerischen Nationalbank (SNB) bei 243 Unternehmen ergab.

  • Schweizer Wirtschaft wächst in turbulentem Umfeld

    Die Schweizer Wirtschaft wächst auch im turbulenten Umfeld stabil – dank der hohen ausländischen Nachfrage und einer robusten Binnenkonjunktur. Gemäss der Prognose der ETH-Konjunkturforschungsstelle KOF könnten die Katastrophe in Japan, die Schuldenkrise in Europa und das US-Defizit die Konjunktur dämpfen. Die Arbeitslosigkeit dürfte bis Ende 2012 weiter abnehmen.

  • Schleudertraumaverband verzichtet auf Referendum

    Der Schleudertraumaverband Schweiz verzichtet auf ein Referendum gegen die 6. IV-Revision. Damit steigt die Chance, dass das erste Massnahmenpaket am 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt werden kann.

  • Arbeitsmarkt stärken und Eingliederung fördern

    Medienmitteilung

    Die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen darf nicht mit Angriffen auf die freie Lohngestaltung und die Kündigungsfreiheit eingeschränkt werden. Der Schweizerische Arbeitgeberverband bekräftigte an der Medienkonferenz in Bern sein «Nein» zu gesetzlichen Mindestlöhnen und Lohngrenzen sowie zum Ausbau des Kündigungsschutzes. Gleichzeitig fordert er die zügige Sanierung der Sozialwerke. Bei der IV-Revision setzt er sich dafür ein, dass mehr Menschen mit Behinderungen ins Erwerbsleben integriert werden.

  • Berufliche Vorsorge: Kennzahlen liegen vor

    Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Kennzahlen der Pensionskassenstatistik für die Jahre 2004 bis 2009 veröffentlicht. In der achtseitigen Publikation reichen die Themen von den Leistungen und Leistungsbezügern bis hin zur Vermögensanlage und dem Auszug aus der Betriebsrechnung.

  • Produktivität in der Schweiz stieg 2010 um 1,1%

    Die Stundenproduktivität der Schweizer Wirtschaft erhöhte sich 2010 um 1,1% und lag damit hinter dem kräftigen Gesamtwachstum. Grund dafür war auch der Kalender, fielen doch drei Feiertage auf Wochenenden.

  • Exporte legen überraschend stark zu

    Die Schweizer Exporte zogen im Februar trotz Frankenstärke um 10,4% an. Das überraschend gute Ergebnis weicht von der Wachstumsverlangsamung der vergangenen Monate ab. Am stärksten wuchsen die Exporte der Maschinen- und Elektroindustrie, der Uhrenindustrie und der Metallindustrie.

  • Konkludente Annahme einer Vertragsänderung

    Wird während 6 Monaten widerspruchslos ein tieferer Lohn akzeptiert, obwohl der Arbeitnehmende zuvor eine Vertragsofferte für einen tieferen Lohn abgewiesen hatte, ist die vorbehaltslose Annahme des Lohnes über so lange Zeit als konkludente Zustimmung  (stillschweigende Willenserklärung) zu beurteilen. In der beidseitigen Umsetzung des Vertrages über längere Zeit liegt auch ein konkludenter Verzicht auf die ausdrücklich vereinbarte Schriftform, so ein Urteil des Bundesgerichts.

  • Baumeisterverband: Umsatzstarkes Baujahr 2010

    Die nominellen Umsätze im Schweizer Bauhauptgewerbe stiegen 2010 im Vergleich zum Vorjahr leicht an, und zwar um 3,1%. Sie beliefen sich auf rund 18.7 Mrd. Franken. Für diese Zunahme war vor allem der Tiefbau (+4,6%) verantwortlich. Aber auch der Hochbau konnte wieder etwas zulegen (+1,7%), nachdem dieser 2009 negative Wachstumszahlen notierte hatte (-3,7%). Diese positive Entwicklung im Hochbau ist vor allem dem dynamischen Wohnungsbau zu verdanken (+4,4%). Das sind die Ergebnisse der vierteljährlichen Konjunkturumfrage des Schweizerischen Baumeisterverbands (SBV) bei seinen Mitgliedfirmen. Das allgemeine konjunkturelle Umfeld stimmt auch für 2011 optimistisch. Weitere Informationen

  • Biscosuisse: Schweizer Biscuit-Hersteller legen zu

    Im Jahr 2010 hat die Schweizer Dauerbackwaren-Industrie wieder Tritt gefasst und mit 48'687 Tonnen 3,1 % mehr Produkte abgesetzt. Der damit erwirtschaftete Umsatz erhöhte sich um 3,6 % auf 480,3 Mio. Franken. Die Branche legte mengen- wie auch wertmässig sowohl im Inland als auch im Ausland zu. Als Dauerbackwaren gelten Apéro- und Salzgebäcke, brotähnliche Gebäcke (wie Zwieback und Knäckebrot), Spezialfabrikationen (Dessert-Halbfabrikate usw.), Spezialitäten (z.B. schokolatierte Gebäcke), Standard-Biscuits und "haltbare Frischbackwaren" wie Cakes und Getreideriegel. Weitere Informationen

  • Economiesuisse: Zwei neue Vizepräsidenten

    Der Vorstand des Wirtschaftsdachverbandes economiesuisse hat Hans Hess, Präsident des Verbands der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (Swissmem), und Christoph Mäder, Präsident von SGCI Chemie Pharma Schweiz, zu neuen Vizepräsidenten gewählt. Sie werden das Amt zusammen mit dem bisherigen Vizepräsidenten Patrick Odier, Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg), ausüben. Weitere Informationen

  • Im Unternehmen über Alkohol sprechen

    Das Bundesamt für Gesundheit führt vom 21. bis zum 29. Mai 2011 gemeinsam mit zahlreichen Trägern eine nationale «Dialogwoche Alkohol» durch. Diese hat zum Ziel, zu sensibilisieren und den Dialog über den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol in den Betrieben zu fördern.

  • Mehr Geld für Bildung reicht noch nicht

    Der Ständerat erhöhte den vom Bundesrat vorgesehenen Beitrag für die Förderung der Bildung, Forschung und Innovation im Jahr 2012 um 63 Mio. Franken. Diesen Beitrag erachtet der Schweizerische Arbeitgeberverband – er hatte eine Aufstockung von 100 Mio. Franken für die Berufsbildung gefordert – als nicht ausreichend.

  • 6. IV-Revision und Familienzulagen für Selbständige: Räte geben grünes Licht

    Die eidgenössischen Räte schlossen mit den Schlussabstimmungen die dreiwöchige Frühjahrssession ab. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Verabschiedung des ersten Massnahmenpakets der 6. IV-Revision. Er bedauert hingegen, dass die Gesetzesänderung bei den Familienzulagen für Selbständige angenommen wurde.

  • Nein zur überrissenen Ferien-Initiative

    Der Nationalrat erteilte nicht nur der Volksinitiative für sechs Wochen Ferien eine Abfuhr, sondern auch anderen Vorstössen für zusätzliche Ferien. Damit setzten sich jene Volksvertreter durch, die gegen eine Schwächung der Wirtschaft plädierten. Der Schweizerische Arbeitgeberverband nimmt mit Befriedigung Kenntnis von den Entscheiden.

  • In der Schweizer Industrie läuft es rund

    Der Geschäftsgang in der Schweizer Industrie verlief im vierten Quartal 2010 wiederum positiv. Die Produktion erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1% und der Umsatz nahm um 4% zu.

  • Verbesserte Perspektiven für Schweizer Wirtschaft, aber auch Risiken

    Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat seine Wachstumsprognose für die Schweiz erhöht. Die Ökonomen des Bundes rechnen neu mit einem Wachstum von 2,1% im laufenden Jahr. Doch sie sind auch besorgt wegen den Folgen des starken Frankens und der Atom-Katastrophe in Japan.

  • Die Schweiz und «Women’s Empowerment Principles»

    Die «Women’s Empowerment Principles» (WEP) von UN Global Compact und UN Women sind in der Schweiz lanciert worden. Weltweit haben sich bis jetzt über 160 Unternehmensleitende mit ihrer Unterschrift zur Anwendung der WEP bekannt.

  • Anspruch auf Arbeitslosenversicherung ab Verdienst von 500 Franken

    Der Bundesrat hat die revidierte Arbeitslosenversicherungsverordnung (AVIV) verabschiedet. Demnach gilt ein Monatsverdienst von 500 Franken, um die Leistungen der Arbeitslosenversicherung beanspruchen zu können. Gesetz und Verordnung treten am 1. April 2011 in Kraft.

  • Schutz vor Passivrauchen: Nein zur Volksinitiative

    Der Bundesrat hat die Botschaft zur Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen verabschiedet. Er empfiehlt, die Initiative abzulehnen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband ist gleicher Meinung: Das seit dem 1. Mai 2010 gültige Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen reicht aus, eine neue Regelung ist nicht nötig.

  • Nahtstelle obligatorische Schule und Berufsbildung unter der Lupe

    Der Übergang von der obligatorischen Schule in die nachobligatorische Ausbildung - Berufsbildung und allgemein bildende Schulen - wird in der Schweiz von vielen Jugendlichen als schwierig erlebt. Im Projekt «Nahtstelle» der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) wurde dieser Übergang unter die Lupe genommen.

  • Schweiz ratifiziert Seearbeitsübereinkommen der IAO

    Dante Martinelli, ausserodentlicher und bevollmächtigter Botschafter, ständiger Vertreter der Schweiz beim Sitz der Vereinten Nationen und der anderen internationalen Organisationen in Genf, hat am 21. Februar 2011 beim Internationalen Arbeitsamt das Instrument der Ratifizierung des Seearbeitsübereinkommens (MLC) 2006 durch die Schweiz eingereicht. Der Schweizerische Arbeitgeberverband hat die Ratifizierung dieses Übereinkommens unterstützt.

  • Für Aus-/Weiterbildung mehr von Steuern abziehen

    Der Bundesrat hat die Botschaft zum Bundesgesetz über die steuerliche Behandlung der berufsorientierten Aus- und Weiterbildungskosten verabschiedet. Demnach sollen künftig Kosten für die berufsorientierte Aus- und Weiterbildung bis 6000 Franken bei der direkten Bundessteuer abgezogen werden können. Nach Meinung des Schweizerischen Arbeitgeberverbands ist dieser Betrag noch immer zu tief angesetzt.

  • Genug Lehrstellen, aber nicht alle finden einen Platz

    Die Situation auf dem Schweizer Lehrstellenmarkt bleibt stabil. Das Verhältnis zwischen offenen Lehrstellen und der Zahl der Schulabgänger ist nach wie vor ausgewogen, wie das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) mitteilte.

  • Lage auf dem Arbeitsmarkt hellt sich weiter auf

    Die Arbeitslosenquote in der Schweiz sank im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 3,6%. Am stärksten verbesserte sich die Lage bei der Jugendarbeitslosigkeit. Auch die Kurzarbeit ging weiter zurück.

  • Gesamtarbeitsverträge: Reallöhne stagnieren

    Die Sozialpartner in der Schweiz einigten sich im letzten Jahr auf Nominallohnerhöhungen um durchschnittlich 0,7%. Nach Abzug der Inflationsrate von 0,7% stagnierten die Reallöhne.

  • Swiss Arbeitgeber Award: Anmeldefrist läuft

    Der Swiss Arbeitgeber Award prämiert jährlich auf der Grundlage einer Mitarbeiterbefragung die 25 besten Arbeitgeber. Soeben hat die Anmeldefrist für 2011 begonnen, der Award wird heuer bereits zum elften Mal vergeben.

  • Berufsbildung: Fachleute können Wissen vertiefen

    Die Schweiz ist seit Januar 2011 Vollmitglied bei den europäischen Bildungs-, Berufsbildungs- und ausserschulischen Jugendprogrammen. Damit erhalten Fachleute aus der allgemeinen und beruflichen Bildung die Gelegenheit, spezifische Aspekte der Bildungs- und Berufsbildungspolitik zu vertiefen.

  • Videoüberwachung am Arbeitsplatz: Es besteht kein absolutes Verbot

    Videoüberwachung am Arbeitsplatz ist gemäss einem Urteil des Bundesgerichts nicht absolut verboten. Systeme, die das Verhalten des Personals gezielt, aber nur während kurzer Zeit erfassen, können demnach zulässig sein. Solche und weitere konkrete Fälle werden in der optisch überarbeiteten Sammlung arbeitsrechtlicher Entscheide SAE 2010 des Schweizerischen Arbeitgeberverbands thematisiert.

  • AHV: Ständerat akzeptiert weitere Neuerungen

    Der Ständerat hiess technische Neuerungen bei der AHV einstimmig gut. Es handelt sich um die unbestrittenen Elemente der gescheiterten 11. AHV-Revision.

  • Doppelter Selbstbehalt bei freier Arztwahl

    Wer sich bei der Arztwahl nicht einschränken will, soll einen doppelt so hohen Selbstbehalt bezahlen wie heute. Der Nationalrat hält daran fest, die Versicherten über ein negatives Anreizsystem zu einem Wechsel in ein integriertes Versorgungsnetz zu bewegen.

  • Frauen in Führungspositionen: So gelingt’s

    Mehr Frauen in Führungspositionen? Das ist nicht nur möglich, sondern auch im Interesse der Unternehmen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat eine Sammlung von «good practices» für Wirtschaftskreise veröffentlicht. Die Initiative wird vom Schweizerischen Gewerbeverband und vom Schweizerischen Arbeitgeberverband unterstützt.

  • 6. IV-Revision: Erstes Massnahmenpaket praktisch unter Dach

    Das erste Massnahmenpaket bei der 6. Revision der Invalidenversicherung ist so gut wie bereinigt. Der Nationalrat hat die letzten Differenzen zum Ständerat ausgeräumt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die rasche Verabschiedung der Vorlage. Damit erscheint eine Inkraftsetzung der IV-Revision 6a – vorbehältlich der Zustimmung in der Schlussabstimmung der Frühjahrssession bzw. eines Referendums – auf Anfang 2012 wahrscheinlich.

  • Kinderzulagen für Selbständige im Aufwind

    Sowohl der National- als auch der Ständerat wollen, dass Selbständigerwerbende Anspruch auf Kinderzulagen erhalten. Der Schweizerische Arbeitgeberverband bedauert die Entscheide.

  • Familienpolitik: Gegen mehr Pflichten für Arbeitgeber

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt in seiner Stellungnahme zur parlamentarischen Initiative «Verfassungsbasis für eine umfassende Familienpolitik» die neuen Verfassungsbestimmungen ab. Den Arbeitgebern sollen nicht durch neue gesetzliche Regulierungen zusätzliche Pflichten auferlegt werden.

  • Strukturreform in der beruflichen Vorsorge: Gesetz nicht verschärfen

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) vertritt in der Vernehmlassung zur Strukturreform in der beruflichen Vorsorge die Ansicht, dass die Verordnungsentwürfe zu einer markanten zusätzlichen Regulierung der 2. Säule führen. In seiner Stellungnahme plädiert der SAV dafür, die Ausführungsbestimmungen der Verordnung im Geiste einer freiheitlichen 2. Säule zu formulieren und das Gesetz nicht noch zu verschärfen.

  • Wirtschaftswachstum soll mehr Dynamik erhalten

    Die Schweizer Wirtschaft dürfte laut der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) in den kommenden Monaten wieder schneller wachsen. Die leichte Abschwächung, wie sie Ende 2010 die Entwicklung prägte, sei vorüber.

  • UVG-Revision: Ständerat stimmt Rückweisung zu

    Nach dem Nationalrat hat heute auch der Ständerat beschlossen, die Revision des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) an den Bundesrat zurückzuweisen. Dieser soll nun eine neue, schlanke Revisionsvorlage erarbeiten. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den ständerätlichen Entscheid, mit welchem der Weg für eine konstruktive und ausgewogene Revision des UVG im Interesse der Arbeitgeber und der Versicherten frei gemacht wird.

  • Swissmem-Jahresmedienkonferenz: Frankenstärke belastet nachhaltige Erholung der MEM-Industrie

    Dank steigenden Bestellungseingängen konnte sich die schweizerische Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) 2010 von der tiefen Wirtschaftskrise erholen. Eine Umfrage unter den Swissmem-Mitgliedern zeigt jedoch, dass die Frankenstärke massiv auf die Margen drückt und dadurch viele Unternehmen wieder in die operative Verlustzone abgleiten. Swissmem fordert eine konsequente Innovationsförderung, neue Freihandelsabkommen, den Verzicht auf weitere Erhöhungen der Lohnnebenkosten sowie den Erhalt der Personenfreizügigkeit.

  • Sekundärer Sektor: Solides Beschäftigungswachstum

    Gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) zeigen die vierteljährlichen Indikatoren des Beschäftigungsbarometers einen deutlichen Anstieg der Beschäftigung im Vorjahresvergleich. Erstmals seit dem 1. Quartal 2007 nahm die Beschäftigung im sekundären Sektor stärker zu als im tertiären. Wie schon in den beiden Vorquartalen weisen alle in die nahe Zukunft gerichteten Indikatoren auf eine positive Tendenz für das nächste Quartal hin.

  • Suva: Renten 2010 auf neuem Rekordtief

    2010 ging die Zahl der neu gesprochenen Invalidenrenten nochmals zurück, wie die Suva mitteilt, nämlich um 3,5% auf 1978. Die Suva führt dies auf die Effektivität ihrer Wiedereingliederungsmassnahmen zurück, die bei schweren Unfällen massiv Kosten sparen und von den Kunden zudem gemäss aktuellster Umfrage sehr geschätzt werden.

  • Nein zu Initiativen für zusätzliche Ferien

    Die nationalrätliche Wirtschaftskommission hat beschlossen, der parlamentarischen Initiative «Mindestens fünf Wochen Ferien für Personen über 50» keine Folge zu geben. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid. Er lehnt die Vorstösse für zusätzliche Ferien entschieden ab.

  • Tankstellenshops sollen auch nachts und sonntags verkaufen dürfen

    Die Wirtschaftskommission des Nationalrats will, dass Tankstellenshops in Zukunft nachts und sonntags alle Produkte aus ihrem Sortiment verkaufen dürfen, sofern dieses den Bedürfnissen von Reisenden entspricht. Der Schweizerische Arbeitgeberverband nimmt mit Befriedigung Kenntnis vom Entscheid.

  • Internationaler Arbeitgeberpreis AARP ausgeschrieben

    Die amerikanische Seniorenorganisation AARP prämiert Arbeitgeber mit innovativer Beschäftigungspolitik für ältere Mitarbeitende.

  • Berufsbildung und Fachhochschulen: Überblick über strategische Herausforderungen

    Die Masterpläne «Berufsbildung 2012» und «Fachhochschulen 2012» liegen vor. Ersterer bietet einen Überblick über die wichtigsten Grundlagen in der öffentlichen Finanzierung der Berufsbildung und deren strategische Herausforderungen.

  • Stärken der Berufsbildung besser bekannt machen

    BERUFSBILDUNGPLUS.CH will Jugendliche im Berufswahlalter und Eltern für die Möglichkeiten und Wege der Berufsbildung sensibilisieren. Herzstück der neuen Kommunikationsmassnahmen des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT) ist die Jugendwebsite missionfuture.ch.

  • Breite Zustimmung zu Finanzierungsvereinbarung für höhere Fachschulen

    Die Kantone und Vernehmlassungspartner befürworten mehrheitlich die Schaffung einer Finanzierungsvereinbarung für höhere Fachschulen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband erachtet die Vereinbarung über Beiträge an Bildungsgänge der höheren Fachschulen in der Vernehmlassung als ersten Schritt in die richtige Richtung.

  • Zuwanderung aus EU/EFTA-Staaten schwächt sich ab

    Ende letzten Jahres lebten hierzulande insgesamt 1,72 Millionen Ausländerinnen und Ausländer. Die Zahl der in der Schweiz lebenden Personen aus EU-27- und EFTA-Staaten stieg 2010 weniger stark als im Vorjahr.

  • Sinkende Teuerung im Januar, leichter Anstieg im Jahresvergleich

    Vor allem der Ausverkauf bei Kleidern und günstigere Pauschalreisen haben im Januar die Preise in der Schweiz gedrückt. Im Jahresvergleich wurde das Leben jedoch um 0,3% teurer.

  • Straftat als Kündigungsgrund

    Bar eingenommenes Geld für Reparaturen wurde in einem Fall nicht ordnungsgemäss verbucht, sondern teilweise in eine gemeinsame Kasse gegeben und teilweise behalten. Auch wenn nicht klar ist, was letztlich mit dem Geld geschehen ist: Das Verhalten könnte dazu führen, das für ein Arbeitsverhältnis nötige Vertrauensverhältnis zu zerstören. Dazu ein Urteil (auf Französisch).

  • Chocosuisse: 12 Kilo Schokolade pro Person

    Das Jahr 2010 stand für die Schweizer Schokoladeindustrie im Zeichen der Erholung. Grund: Konsumenten haben wieder mehr zugelangt. Jeder hat rund drei Tafeln mehr gegessen als im Vorjahr. Damit ist der Pro-Kopf-Konsum in der Schweiz auf 12 Kilogramm angestiegen. Zum positiven Ergebnis haben die Inlandverkäufe etwas stärker beigetragen als das Exportgeschäft . Weitere Informationen

  • Schweizerische Metall-Union: Grenzenloser Unternehmergeist

    Über 120 UnternehmerInnen trafen sich zur Kick-Off-Tagung der Schweizerischen Metall-Union. Diese war dem Thema Grenzen gewidmet. Die ReferentInnen gingen mentalen, geographischen und anderen Grenzen nach. Am anschliessenden Round Table diskutierten UnternehmerInnen aus der Metallbau- und Landtechnik-Branche, welche Grenzen sie im Alltag behindern und wie sie zu überwinden sind. Weitere Informationen

  • Krankenversicherung: Vernehmlassung zum neuen Aufsichtsgesetz läuft

    Der Bundesrat hat das neue Bundesgesetz zur Aufsicht über die Krankenversicherung in die Vernehmlassung geschickt. Dieses eigenständige Gesetz soll die Aufsicht über die Krankenversicherer stärken. Es sieht unter anderem neue Anforderungen bei der Corporate Governance und verstärkte Sanktionsmöglichkeiten vor. Zudem soll die Aufsicht selbsttragend finanziert und verwaltungsunabhängig werden.

  • Stabile Arbeitslosigkeit, weniger Kurzarbeit

    Die Arbeitslosenquote in der Schweiz blieb im Januar bei 3,8%, indes sank die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr um 15,4%. Zudem waren im November noch 948 Betriebe und 7277 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen, deutlich weniger als im Vormonat.

  • Schweizer Firmen wollen mehr Personal einstellen

    Den Schweizer Unternehmen geht es nach wie vor gut. Sie konnten gemäss einer Umfrage im vierten Quartal 2010 ihre Produktion erneut steigern und sind mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Auch planen die Betriebe, ihren Personalbestand aufzustocken.

  • Der Schweizer Aussenhandel legt wieder zu

    Der Aussenhandel der Schweiz erholte sich im vergangenen Jahr wieder. Die Exporte aus der Schweiz stiegen um 7%, die Importe um 8%.

  • Alkohol am Arbeitsplatz ist teuer für Firmen

    Experten haben – nach einer Umfrage bei 1300 Betrieben – erstmals für die Schweiz berechnet, wie teuer problematischer Alkoholkonsum am Arbeitsplatz die Arbeitgeber zu stehen kommt: Er verursacht jährlich Kosten von einer Milliarde Franken. Unterstützung für Arbeitgeber ist vorhanden.

  • AHV, IV und EO neu mit eigenen Ausgleichsfonds

    AHV, Invalidenversicherung (IV) und Erwerbsersatzordnung (EO) verfügen seit Anfang dieses Jahres über eigene Ausgleichsfonds. Die Leitung der Ausgleichsfonds rechnet für 2010 mit einer Rendite von rund 4,2%.

  • Die Schweiz liegt bei den Innovationen an der Spitze

    Der Wirtschaftsstandort Schweiz belegt bei den Innovationen erneut einen Spitzenplatz in Europa. Zum guten Resultat tragen zahlreiche Patentanmeldungen und ein hoher Anteil an Hightech-Produkten bei Exporten bei. Unterdurchschnittlich ist die Zusammenarbeit zwischen KMU und Forschungsinstituten.

  • Unfallversicherung: Arbeitgeberverband begrüsst Rückweisung der Revisionsvorlage

    Nach dem Nationalrat will nun auch die Sozialkommission des Ständerats Revision des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) an den Bundesrat zurückweisen. Dieser Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • 6. IV-Revision: Renten für Schleudertrauma prüfen

    Die Sozialkommission des Ständerates (SGK-S) will im Rahmen der 6. IV-Revision nicht darauf verzichten, Renten für Menschen mit Schleudertrauma zu hinterfragen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband plädiert dafür, dass die Vorlage rasch bereinigt und verabschiedet wird.

  • 11. AHV-Revision: Ständeratskommission unterstützt Massnahmen zur Verbesserung der Durchführung

    Die Sozialkommission des Ständerats empfiehlt die Vorschläge des Bundesrats, mit denen die Durchführung in der AHV verbessert werden sollen, einstimmig zur Annahme. Damit sollten die unbestrittenen Elemente der 11. AHV-Revision – sie war in der Schlussabstimmung der Herbstsession 2010 gescheitert – im Parlament nicht auf Widerstand stossen.

  • Sozialkommission knapp gegen Kinderzulagen für Selbständige

    Ob künftig auch Selbständigerwerbende Familienzulagen erhalten sollen, bleibt umstritten. Die Sozialkommission des Ständerats empfahl den Vorschlag aus dem Nationalrat knapp zur Ablehnung. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Grosse Unternehmen rekrutieren vermehrt Personal im Ausland

    Nach der Einschätzung von über 50 grossen Schweizer Firmen wird 2011 ein gutes Jahr. Ein Grossteil der befragten Unternehmen braucht gemäss ihren Finanzchefs mehr Personal und sucht auch jenseits der Landesgrenzen nach Fachkräften.

  • Beschäftigungsindikator sinkt, bleibt aber positiv

    Der Beschäftigungsindikator der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) erlitt im Januar einen Rückschlag. Der nach wie vor positive Wert deutet jedoch darauf hin, dass die Betriebe auch im kommenden Quartal mehr Personal einstellen werden.

  • Prävention zwischen individueller Verantwortung und staatlicher Fürsorge

    Am ersten Präventionstag der Privatwirtschaft diskutierten Vertreter der Wirtschaft über das Thema Prävention und Gesundheitsförderung. Dabei ging es auch um die unternehmerische Verantwortung.

  • Job-Sharing: Was passiert, wenn ein Stellenpartner kündigt?

    Wird eine Stelle mit zwei Personen in einem Jobsharing besetzt, empfiehlt es sich, im Vertrag genau festzuhalten, welches die Folgen der Kündigung einer der beiden Jobsharingpartner sind. Zieht das Ausscheiden eines der Stellenpartner automatisch auch die Kündigung des anderen mit sich oder hat der andere ein Recht auf Weiterführung des Arbeitsverhältnisses? Hat der verbleibende Partner ein Recht, die Stelle allein zu übernehmen? Hat er ein Mitspracherecht, wenn sein Jobsharingpartner ersetzt werden soll? Solche Fragen werden in einem Urteil des Bundesgerichts behandelt.

  • hotelleriesuisse: Manuel Staub ist neuer Kommunikationschef

    Am 17. Januar hat Manuel Staub die Stelle als Leiter Kommunikation bei hotelleriesuisse, dem Unternehmerverband der Schweizer Hotellerie, angetreten.  Der 36-jährige Basler war zuvor Leiter Unternehmenskommunikation der Basler Zeitung Medien. Mit dem Masterabschluss in Kommunikation und diversen Funktionen in den Medien bringe Manuel Staub die notwendige Erfahrung für diese anspruchsvolle Aufgabe mit, schreibt hotelleriesuisse. Weitere Informationen

  • Schweizerischer Versicherungsverband: Versicherungen erwarten gute Abschlüsse

    Die Schweizer Versicherungswirtschaft blickt auf ein insgesamt gutes Jahr zurück – trotz schwierigen Marktbedingungen. Das Prämienvolumen in der Kollektiv-Lebensversicherung wuchs 2010 so stark wie seit Jahren nicht mehr. Auch die Schadenversicherung legte weiter zu und profitierte von einem günstigen Schadenverlauf. Der Schweizerische Versicherungsverband erwartet allgemein gute Ergebnisse aus dem operativen Geschäft. Weitere Informationen

  • Schweizer KMU: Fachkräftemangel kostet Milliarden

    Die kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) blicken optimistisch in die Zukunft. Mehr als die Hälfte bezeichnet die eigene Lage in einer Umfrage als gut. Das Bild wird jedoch getrübt durch den Fachkräftemangel.

  • Wechsel im Präsidium des Schweizerischen Arbeitgeberverbands

    Medienmitteilung

    Dr. Rudolf Stämpfli tritt auf den «Arbeitgebertag» am 1. Juli 2011 vom Amt des Präsidenten des Schweizerischen Arbeitgeberverbands zurück. Der Vorstand wählte Valentin Vogt als neuen Präsidenten. Er tritt das Amt am 1. Juli 2011 an.

  • Kein staatlich garantierter Mindestlohn

    Der Schweizerische Gewerkschaftsbund hat am 25. Januar 2011 die Unterschriftensammlung für seine Mindestlohninitiative gestartet. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt diese entschieden ab. Die Festlegung der Löhne ist Sache der Unternehmen oder – soweit Gesamtarbeitsverträge bestehen – der Branchen.

  • Schritte zur Stärkung der höheren Berufsbildung

    Die Spitzen der Verbundpartner in der Berufsbildung kamen an einer Aussprache zum Schluss, dass die höhere Berufsbildung in der Schweiz gestärkt werden soll. Sie einigten sich bei der Finanzierung auf mehrere Massnahmen.

  • Handicapierte mit einfachen bis komplexen Arbeiten

    Der «This-Priis» zeichnet Betriebe für ihr Engagement bei der Integration von Menschen mit Handicap aus. Der Preis ging dieses Jahr gleich an drei Firmen. Die Tätigkeiten der beschäftigten Handicapierten reichen von einfachen Handreichungen bis hin zu anspruchsvollen technischen Konstruktionen.

  • hotelleriesuisse: Unverständlicher Gerichtsentscheid

    Der Entscheid des Bundesgerichts im Sterne-Streit ist nach Meinung von hotelleriesuisse unverständlich und schädlich: «Mit der Hotelklassifikation von hotelleriesuisse verfügt die Schweiz über ein international vernetztes, marktorientiertes und seit 30 Jahren anerkanntes Klassifikationssystem. Ab sofort darf der Wirteverband Gastrosuisse sein Klassifikationslogo mit Sternen nach eigenen Kriterien vergeben. Damit steht Gastrosuisse in der Pflicht, konsequent unter der Wirteverbands-Marke aufzutreten. Sonst drohen Verwechslungen und der gesamten Branche Glaubwürdigkeitsprobleme und Imageschäden.» Weitere Informationen

  • GastroSuisse: Bundesgericht erlaubt eigenes Bewertungssystem

    Das Bundesgericht hat in der Auseinandersetzung um die Verwendung der Sterne zur Kategorisierung der Hotels zwischen der GastroSuisse als grösster Schweizer Branchenorganisation für Hotellerie und Restauration und hotelleriesuisse zugunsten von GastroSuisse entschieden. Dies bedeutet, dass die rund 4000 vorwiegend kleineren und mittelgrossen Hotels, die bei GastroSuisse Mitglied sind und das Gros des Hotelangebots in der Schweiz ausmachen, ab sofort ebenfalls Sterne als Symbole für die ihnen entsprechende Hotelkategorie verwenden dürfen. Weitere Informationen

  • Convention patronale de l'industrie horlogère suisse: Zwei neue Berufsabschlüsse in der Uhrenbranche

    Der Arbeitgeberverband der Schweizer Uhrenindustrie (CP) hat für zwei Berufe im Bereich Politur und Bearbeitung metallischer Oberflächen neue Bildungswege definiert und die Revision der entsprechenden Bildungspläne erfolgreich abgeschlossen. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) hat das Inkrafttreten der revidierten Bildungspläne per 1. Januar 2011 offiziell genehmigt. Weitere Informationen.

  • Pensionskassen: 2010 etwa gleicher Deckungsgrad

    Die Schweizer Pensionskassen haben im Jahr 2010 in Bezug auf den Deckungsgrad stagniert. Bei den privat-rechtlichen sieht die Situation besser aus als bei den öffentlich-rechtlichen Kassen. Die Rendite dürfte im abgelaufenen Jahr wieder deutlich gesunken sein.

  • SWISSMECHANIC: Der Euro-Frankenkurs ist ein Problem

    Bereits im letzten Oktober hat SWISSMECHANIC in einer eigenen Umfrage festgestellt, dass der Euro-Franken-Kurs für nahezu 70% seiner Mitglieder ein Problem darstellt.  SWISSMECHANIC ist die Dachorganisation von über 1350 KMU in der MEM-Branche mit 70 000 Arbeitsplätzen, davon über 6000 Lehrverhältnisse. Es handelt sich dabei um zahlreiche hochspezialisierte Firmen, die sich im Export behaupten. Weitere Informationen unter «Aktuelles».

  • Kündigung wegen sexueller Belästigung

    Ob eine Handlung als sexuelle Belästigung gilt, ist im konkreten Zusammenhang zu beurteilen. Dabei ist auf das Durchschnittsempfinden abzustellen. Dass sich verschiedene Frauen über taxierende Blicke beklagten, unter denen sie sich ausgezogen fühlten, reicht nicht für eine Kündigung auf Grund sexueller Belästigung.

  • GastroSuisse: Bernhard Kuster wird Direktor

    Bernhard Kuster, Dr. oec. publ., ist vom Vorstand GastroSuisse zum Direktor der grössten Branchenorganisation in der Schweiz für Hotellerie und Restauration gewählt worden. Bernhard Kuster ist seit 1. Oktober 2007 für GastroSuisse tätig und seither verantwortlich für die wirtschaftspolitische Interessenvertretung. Er übernimmt sein neues Amt am 1. Februar 2011. Weitere Informationen

  • Ein Zeichen setzen für die Berufsbildung

    Der Bundesrat hat die Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) für das Jahr 2012 an die eidgenössischen Räte überwiesen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband plädiert dafür, die Mittel des Bundes für die Berufsbildung angesichts der aktuellen Herausforderungen aufzustocken.

  • Start für Unternehmens-Identifikationsnummer

    Jede Firma in der Schweiz erhält eine Unternehmens-Identifikationsnummer (UID). Das UID-Register, in dem die Nummern und die wichtigsten Identifikationsmerkmale der Unternehmen geführt werden, ist ab sofort öffentlich zugänglich.

  • Verordnung über Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung: Ja zum Gesamtpaket

    Am 8. Januar 2011 lief die Vernehmlassungsfrist zur Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) ab. Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) begrüsst in seiner Stellungnahme die vorgeschlagenen Anpassungen im Grundsatz.

  • Berufliche Vorsorge: Neue Massnahmen für ältere Arbeitnehmende

    Seit dem 1. Januar 2011 sind die Massnahmen zugunsten älterer Arbeitnehmender in der beruflichen Vorsorge in Kraft. Sie sollen die Arbeitsmarktbeteilung der Älteren fördern und deren Verbleib im Arbeitsmarkt unterstützen.

  • Wichtige Änderungen in der beruflichen Vorsorge seit 1. Januar 2011

    Seit Anfang dieses Jahres sind in der beruflichen Vorsorge verschiedene Neuerungen in Kraft. Die Grenzbeträge wurden auch bei anderen Sozialversicherungen angepasst.

  • Pandemie und was Betriebe unternehmen können

    Was muss ein Arbeitgeber grundsätzlich beachten, falls eine Pandemie eintritt? Kann ein Betrieb bei einer Pandemie kurzfristig ein Ferien-Verbot beschliessen? Zu solchen und weiteren Fragen gibt eine neue Dokumentation des Staatssekretariats für Wirtschaft Antworten. Zudem soll ein Handbuch die Unternehmen bei der Vorbereitung unterstützen.

  • Bundesrat: «Schweiz gehörte zu Ländern, welche Weltkonjunktur stützten»

    Der Bundesrat zeigt sich zufrieden mit der Aussenwirtschaftspolitik im vergangenen Jahr. Dank auch der stabilen Rahmenbedingungen sei die Rezession in der Schweiz deutlich milder verlaufen als in anderen Industrieländern, heisst es im Aussenwirtschaftsbericht 2010, den der Bundesrat verabschiedete.

  • Entschiedenes Nein zu ungerechtfertigter Verschärfung des Kündigungsrechts

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) lehnt in der Vernehmlassung die Teilrevision des Obligationenrechts zum Thema Kündigungen entschieden ab. In der Stellungnahme spricht sich der SAV sowohl gegen eine höhere Entschädigung bei einer missbräuchlichen oder ungerechtfertigten Kündigung als auch dagegen aus, dass der Schutz von Arbeitnehmervertretern bei Kündigungen ausgeweitet werden soll.

  • Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz lag 2010 bei 3,9%

    Die Arbeitslosenquote in der Schweiz lag im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 3,9%. Der Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung musste 2010 voraussichtlich einen Verlust von 1,72 Mrd. Franken hinnehmen.

  • Die Preise in der Schweiz stiegen 2010 etwas an

    Mit 0,7% blieb die durchschnittliche Teuerung im vergangenen Jahr in der Schweiz auf tiefem Niveau. Zudem erhält der Landesindex der Konsumentenpreise nach fünf Jahren wieder eine neue Basis. Als Vergleichswert für die Teuerung dient ab Januar das Preisniveau vom Dezember 2010, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.

  • Schweizerischer Versicherungsverband: Wechsel im Präsidium

    Erich Walser tritt auf das Datum der Generalversammlung im Juni 2011 vom Amt des Präsidenten des Schweizerischen Versicherungsverbandes zurück. Der Vorstand schlägt der Generalversammlung Urs Berger als neuen Präsidenten vor. Weitere Informationen.

  • Mehr Erwerbstätige in der Schweiz

    Die Zahl der Erwerbstätigen in der Schweiz wuchs im dritten Quartal 2010 gegenüber der Vorjahresperiode um 1%. Während die Zahl der erwerbstätigen Männer stieg, verlief die Entwicklung bei den Frauen stabil. Gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) zählte die Schweiz im dritten Quartal 4,618 Mio. Erwerbstätige.

  • Die Wintersession 2010 aus Arbeitgebersicht

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) hat seinen Bericht über die Wintersession 2010 veröffentlicht, die vom 29. November bis 17. Dezember 2010 dauerte. Der Bericht behandelt die arbeitgeberpolitisch relevanten Geschäfte.

  • Schweizer Pensionskassen haben sich erholt

    Die finanzielle Lage der Pensionskassen hat sich – nach dem Einbruch der Finanzmärkte im Jahr 2008 – wieder verbessert. Der Anteil der Kassen mit Unterdeckung nahm 2009 deutlich ab: Noch 353 registrierte Kassen oder 16,6% waren davon betroffen, gegenüber 915 Kassen oder 46,5% im Vorjahr.

  • Start Familienzulagenregister: Zugang über Internet für Arbeitgeber

    Der Bund will mit dem Familienzulagenregister dafür sorgen, dass für das gleiche Kind nicht mehrfach Familienzulagen bezogen werden. Das Register startet am 1. Januar 2011. Arbeitgeber und Eltern können über einen beschränkten Internet-Zugang überprüfen, ob und über welche Familienausgleichskasse für ein Kind bereits Zulagen bezogen werden.

  • «Nur» leicht mehr Sozialhilfebezüger – trotz Wirtschaftsflaute

    Der Anteil der Sozialhilfebezüger an der Gesamtbevölkerung stieg im Jahr 2009 von 2,9 auf 3% leicht an. Gemäss der Sozialhilfestatistik 2009 entsprach dies 230 019 Betroffenen. Besonders zugenommen hat die Zahl der Sozialhilfebezüger in der Altersgruppe der 56- bis 64-Jährigen.

  • Schweizer Betriebe investieren wieder mehr

    Die Schweizer Wirtschaft ist wieder investitionsfreudiger. Die Unternehmen investierten im zu Ende gehenden Jahr durchschnittlich 7% mehr. Einen grossen Nachholbedarf gibt es insbesondere in der Industrie. Laut KOF dürften die Investitionen im nächsten Jahr um 4% steigen.

  • IV: Nicht nachweisbare Beschwerden neu beurteilen

    Seit Inkrafttreten der 5. IV-Revision haben Patienten mit organisch nicht erklärbaren Schmerzstörungen keinen Anspruch mehr auf eine Rente. Der Nationalrat will auch Renten überprüfen lassen, die bei solchen Diagnosen vor dem Jahr 2008 gesprochen wurden.

  • Die Sozialversicherungsstatistik 2010 liegt vor

    Die Einnahmen aller Sozialversicherungen in der Schweiz betrugen im Jahr 2008 151 Mrd. Franken, die Ausgaben 124 Mrd. Franken. Die Sozialleistungsquote fiel auf 20,5%, nachdem sie 2005 noch 22,3% betragen hatte. Damit wuchsen laut Bundesamt für Sozialversicherungen die Sozialleistungen zum dritten Mal in Folge weniger stark an als das Bruttoinlandprodukt.

  • Neuer Leitfaden für die Reintegration nach Unfällen

    Die neue Publikation «Reintegrationsleitfaden Unfall» des Schweizerischen Versicherungsverbands ist ein Instrument für alle, die Verunfallte auf ihrem Weg zur Genesung begleiten. Als Hilfsmittel soll sie dazu dienen, beim Heilverlauf nach einem Unfall Abweichungen in Bezug auf den Normalfall zu erkennen.

  • Gelungener Auftritt auf der europäischen Berufsbühne

    Die Schweizer Delegation erreichte an den EuroSkills 2010 in Lissabon den zweiten Platz. Die Teilnehmer setzten mit ihren bemerkenswerten Leistungen ein Zeichen als Botschafter des dualen Berufsbildungssystems der Schweiz.

  • Arbeitgeberverband begrüsst Nein zu Behinderten-Quoten für Betriebe

    Der Nationalrat lehnte es im Rahmen der 6. IV-Revision ab, Firmen dazu zu verpflichten, einen bestimmten Prozentsatz ihrer Arbeitsplätze für handicapierte Menschen zu reservieren. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst das Nein zu solchen Integrationsquoten.

  • H+: Abgeltung spitalambulanter Leistungen verbessern

    Der Spitalverband H+ anerkennt die Evaluation der Schwachstellen des Tarifsystems TARMED durch die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK). Die Situationsanalyse deckt die Hauptprobleme des Abgeltungssystems für Einzelleistungen auf. Wie die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte sieht auch H+ Handlungsbedarf. Für die Leistungen in ambulanten Kliniken braucht es eine bessere Entschädigung. Zudem muss die Finanzierung durch Versicherer und Kantone gleich sein wie im stationären Bereich. Weitere Informationen.

  • Versicherungen nicht zu Managed Care zwingen

    Der Ständerat widersetzt sich den Beschlüssen von Bundesrat und Nationalrat und streicht eine Bestimmung aus der Managed-Care-Vorlage. Demnach sollen Krankenversicherungen nicht gezwungen werden, ein integriertes Versorgungsnetz anzubieten. Der Kompromiss von Ärzten und Krankenkassen steht damit auf der Kippe.

  • Schweiz. Baumeisterverband: Lohnverhandlungen ergebnislos abgeschlossen

    Der Schweizerische Baumeisterverband hat die Lohnverhandlungen mit den Gewerkschaften abgebrochen. Nach vier Verhandlungsrunden habe sich keine Annäherung ergeben, teilte der Verband mit. Die Gewerkschaften beharrten auf ihrer Forderung von 2,7% für alle, wogegen sich die Delegierten des Baumeisterverbandes für 1% mehr Lohn ausgesprochen hätten. Davon sollen nach früheren Angaben 0,6 Prozent generell und 0,4 Prozent individuell gewährt werden. Da die Verhandlungen ergebnislos verlaufen seien, betrachtet sie der Baumeisterverband als abgeschlossen. Er empfiehlt nun seinen Mitgliedern, die Lohnsumme 2011 um 1% zu erhöhen. Weitere Informationen.

  • Viscom gibt Gas

    Der schweizerische Arbeitgeberverband der grafischen Industrie (Viscom) konnte zum einen als erster Branchenverband der Schweiz mit dem Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) eine Nachhaltigkeits-Vereinbarung erzielen. Für  Betriebe der grafischen Industrie, die erwiesenermassen nachhaltig arbeiten, wird das Beschaffungsverfahren in verschiedenen Punkten vereinfacht. Zum anderen stimmte der Bundesrat anfangs Dezember 2010 dem allgemeinverbindlich erklärten Berufsbildungsfonds der grafischen Industrie zu. Weitere Informationen zur Vereinbarung und zum Berufsbildungsfonds.

  • Wirtschaftswachstum dürfte sich verlangsamen

    Die Schweizer Wirtschaft dürfte 2010 mit einem Wachstum von 2,7% stark zulegen. Die Aufwertung des Frankens wird aber die Exporte bremsen. Die Expertengruppe des Bundes rechnet daher neu für 2011 mit einer Verlangsamung des Wachstums auf 1,5%.

  • IV-Revision: Nationalrat will 500 Millionen sparen

    Der Nationalrat ist auf den ersten Teil der 6. IV-Revision eingetreten. Ziel der Vorlage ist es, die Invalidenversicherung (IV) längerfristig um jährlich 500 Mio. Franken zu entlasten. Geplant ist, dass 16 800 IV-Rentnerinnen und Rentner wieder einen Beruf ausüben.

  • Knapp 7% der Schweizer Bevölkerung leben mit materiellen Entbehrungen

    Nach EU-Kriterien gilt jede siebte Person in der Schweiz als armutsgefährdet. 6,7% der Bevölkerung müssen materielle Entbehrungen hinnehmen. Die grosse Mehrheit ist jedoch gemäss einer Erhebung mit ihrer Lebenssituation sehr zufrieden.

  • Der Bund will die Förderung der Heimarbeit beenden

    Der Bundesrat hat eine Botschaft verabschiedet, wonach der Bundesbeschluss über die Förderung der Heimarbeit aufgehoben werden soll. Die finanzielle Unterstützung der Heimarbeit durch den Bund soll beendet werden.

  • Verunfallte Arbeitslose schneller in den Arbeitsmarkt zurückführen

    Arbeitslose Menschen, die einen Unfall erleiden, sollen besser betreut werden. Sie sind im Durchschnitt anderthalb Mal so lange arbeitsunfähig wie verunfallte Berufstätige. Die Suva und das SECO haben deshalb ein Pilotprojekt lanciert.

  • Schüler erhalten besseres Zeugnis bei Pisa-Test

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband nimmt mit Genugtuung Kenntnis von den Resultaten der jüngsten Pisa-Studie. Die Schweizer 15-Jährigen konnten ihr hohes Niveau in Mathematik und Naturwissenschaften halten. Ihre Lesefähigkeit ist aber noch verbesserungsfähig.

  • Etwas mehr Arbeitslose und Kurzarbeit

    Der Schweizer Arbeitsmarkt bleibt in guter Verfassung. Die Arbeitslosigkeit stieg zwar im November leicht von 3,5% auf 3,6%, doch ist dies saisonbedingt und liegt unter dem Durchschnitt früherer Jahre. Überraschend nahm die Kurzarbeit leicht zu.

  • Beiträge für höhere Fachschulen: Stossrichtung stimmt, aber Mängel sind zu beheben

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) erachtet die Vereinbarung über Beiträge an Bildungsgänge der höheren Fachschulen als ersten Schritt in die richtige Richtung. In der Vernehmlassung begrüsst er einerseits die Abkehr vom à-la-carte-Prinzip, bei dem die Kantone entscheiden können, für welche Angebote sie Beiträge entrichten. Anderseits ist der gleichberechtigte Zugang von Studierenden zu ausserkantonalen Bildungsangeboten im Sinne des SAV. Diese sogenannte Freizügigkeit weist aber Mängel auf, die zu beheben sind.

  • Drittstaatkontingente genügen nicht

    Der Bundesrat hat die Kontingente 2011 für die Zuwanderung von Arbeitskräften aus Staaten festgelegt, für welche der Freie Personenverkehr (noch) nicht gilt («Drittstaaten»). Neu stehen für Personen aus Nicht-EU/EFTA-Staaten 5000 Kurzaufenthaltsbewilligungen und 3500 Aufenthaltsbewilligungen zur Verfügung. Für Dienstleistungserbringer aus EU/EFTA-Staaten sind es 3000 Kurzaufenthaltsbewilligungen und 500 Aufenthaltsbewilligungen. Das Gesamtkontingent wird gegenüber dem Vorjahr um 1000 Einheiten erhöht. Der Schweizerische Arbeitgeberverband erachtet die Kontingente für Personen aus Nicht-EU/EFTA-Staaten als unzureichend für die Bedürfnisse der Wirtschaft.

  • Schrittweises Vorgehen bei der AHV-Reform

    Der Bundesrat hat die Botschaft zur «Verbesserung der Durchführung der AHV» zuhanden des Parlaments verabschiedet. Damit sollen seit Jahren hängige und unbestrittene technische Gesetzesänderungen für die Durchführung der AHV von den umstrittenen Reform-Fragen abgekoppelt werden, damit sie 2012 in Kraft treten können. Im Laufe des Jahres 2011 will der Bundesrat zudem die Grundlagen für eine tiefgreifende AHV-Revision vorbereiten. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst dieses Vorgehen.

  • Schweizer Wirtschaft wiederum gewachsen

    Im 3. Quartal 2010 ist das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz gegenüber dem Vorquartal um 0,7% gestiegen, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) mitteilte. Das BIP-Wachstum wurde vor allem durch die Inlandnachfrage getragen. Der Aussenhandel, insbesondere mit Dienstleistungen, hat die BIP-Entwicklung stark gedämpft. Gegenüber dem 3. Quartal 2009 stieg das BIP um 3,0%.

  • Schweizerischer Baumeisterverband: Bauwirtschaft mit Rekordumsatz, aber unbefriedigendem Ertrag

    Die Bauunternehmen in der Schweiz erzielten im dritten Quartal 2010 einen Rekordumsatz von 5,5 Mrd. Franken. Das sind 1,6% mehr als in der Vorjahresperiode. Die tiefen Hypozinsen sorgen für ein anhaltendes Hoch in der Baubranche. Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) sieht vermehrt Anzeichen dafür, dass die Branche im nächsten Jahr erneut mit hohen Umsätzen rechnen darf. Denn gemäss der jüngsten Quartalsstatistik sind auch die Auftragsbücher mit rund 11,7 Mrd. Franken gut gefüllt. Trotz hohem Produktionsvolumen sei die Ertragslage im Bauhauptgewerbe aber unbefriedigend. Laut einer Umfrage des SBV weisen 20% der Unternehmen bei den Baudienstleistungen Verluste mit einem effektiven Geldabfluss aus. 40% erarbeiteten praktisch keinen Ertrag; nur 14% erwirtschafteten einen genügenden Ertrag. Weitere Informationen.

  • GastroSuisse: Es gibt keine offizielle Schweizer Hotelklassifikation

    GastroSuisse, der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz, nimmt in einer Medienmitteilung mit Erstaunen zur Kenntnis, dass der Schweizer Hotelier-Verein hotelleriesuisse über die sog. «neue Schweizer Hotelklassifikation» informierte. Es gebe keine Schweizer Hotelklassifikation: weder eine offizielle, noch eine staatlich unterstützte. Laut Gastrosuisse bestehen zahlreiche Organisationen, Tourismus- und Reiseunternehmen, die Hotels bewerten und klassifizieren. Der Versuch von hotelleriesuisse, sich auf eine Schweizer Hotelklassifikation zu berufen, passe zum Versuch, Sternensymbole für das eigene Klassifikationssystem zu monopolisieren. Weitere Informationen.

  • Fragezeichen zu einer Lehre mit Hochschulabschluss

    Gymnasiasten sollen nach der Matur mit Betrieben Lehrverträge abschliessen und statt der Berufsschule eine Fachhochschule besuchen. Das fordert die Denkfabrik Avenir Suisse in einer neuen Publikation. Nach Meinung des Schweizerischen Arbeitgeberverbands genügen jedoch die aufgezeigten Fakten nicht, um einen solch bedeutenden Umbau des Bildungssystems zu rechtfertigen.

  • hotelleriesuisse: Neue Richtlinien für Vergabe von Hotelsternen

    Für Hotel-Sterne gelten ab Anfang nächsten Jahres neue Kriterien. Ob 1-Sterne-Pension oder 5-Sterne-Hotelpalast, der Branchenverband hotelleriesuisse verwendet fortan dieselbe Klassifizierung wie Partnerverbände in Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Schweden, Tschechien und Ungarn. Dadurch kommen einige Veränderungen auf die Hoteliers zu: So müssen nach einer Übergangsfrist auch in 1-Sterne-Hotels die Zimmer einen Fernseher aufweisen. Ausserdem müssen die Gäste auch in 1-Sterne-Häusern nebst eigener Toilette ein Bad oder mindestens eine Dusche vorfinden. Für Herbergen, die diesen Komfort nicht haben, werde die Kategorie «Swiss Lodge» geschaffen, teilte der Verband mit. Die Delegiertenversammlung hiess die Änderungen gut. Weitere Informationen.

  • Suissetec: Lohnerhöhung von 1,2% in Gebäudetechnik-Branchen

    Der Zentralvorstand von suissetec und die Verhandlungspartner haben gemeinsam die Löhne 2011 festgelegt: Die gesamte Lohnsumme wird um 1,2% erhöht. Jeder GAV-Unterstellte in den Branchen Spengler/Gebäudehülle, Clima Heizung, Clima Lüftung/Kälte und Sanitär/Wasser/Gas erhält als generellen Anteil an der Lohnerhöhung 50 Franken pro Monat. Der verbleibende Rest ist individuell und leistungsbezogen zu verteilen. Weitere Informationen.

  • Schweizerischer Baumeisterverband: Delegierte für 1% mehr Lohn im Bauhauptgewerbe

    Die Delegierten des Schweizerischen Baumeisterverbands bestätigten an ihrer Versammlung in Locarno einstimmig das Angebot an die Gewerkschaften von 1% Lohnerhöhung für 2011. Die Baumeister hatten bereits auf den 1.1.2010 eine Reallohnerhöhung von 1,8% gewährt und bieten nun bei einer Referenzteuerung von 0,3% weitere 0,7% reale Anpassung an. Die Delegierten erachten dies als gutes Angebot. Denn es trägt den schwierigen Bedingungen in der Branche Rechnung und bedeutet eine Reallohnsteigerung von 2,5% in zwei Jahren. Damit leisten die Baumeister ihren Beitrag zur Stützung der allgemeinen Konjunktur.  Weitere Informationen.

  • Auch ein Arztzeugnis darf in Frage gestellt werden

    Der Arbeitnehmende hat die Krankheit, die zu einer Abwesenheit führt, zu beweisen. Zweifelt der Arbeitgeber am vorgelegten Arztzeugnis, kann er den Arbeitnehmenden zu einem Arzt seines Vertrauens schicken, auch wenn das im Arbeitsvertrag nicht erwähnt ist. Weigert sich der Arbeitnehmende, sind Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit berechtigt.

  • Firmen: Mehr Stellenangebote auf eigenen Websites

    Das Stellenangebot im Internet zog im Herbstquartal weiter an. Gegenüber dem Vorjahr resultierte ein Zuwachs von über 30%. Besonders Firmen platzierten auf ihren Websites mehr Job-Angebote.

  • Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Ablehnung der SP-Steuerinitiative

    Medienmitteilung

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband hat die Ablehnung der SP-Steuerinitiative mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Erfreulicherweise scheiterte der Angriff auf die kantonale Steuerhoheit und den Steuerwettbewerb. Damit bleiben wichtige Voraussetzungen für ein gutes Steuerklima in der Schweiz erhalten.

  • Der Schweizerische Arbeitgeberverband bedauert das JA zur Ausschaffungsinitiative

    Medienmitteilung

    Die Schweizer Stimmberechtigten haben die Ausschaffungsinitiative in der Abstimmung vom 28. November angenommen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband, der sich für den Gegenvorschlag ausgesprochen hatte, bedauert diesen Entscheid. Das Parlament ist nun aufgefordert, die Ausführungsgesetzgebung im Rahmen der Initiative so zu gestalten, dass die rechtsstaatlichen Prinzipien der Schweiz und ihre internationalen Verpflichtungen bestmöglich eingehalten werden.

  • EFTA lanciert neue Freihandelsverhandlung

    Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann und die Minister der anderen Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation EFTA – Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz – trafen die Minister der Mitgliedsstaaten der Zollunion Russland-Belarus-Kasachstan, um formell Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen aufzunehmen.

  • Schweizer KMU sehen keinen Grund zur Besorgnis

    Die kleinen und mittleren Betriebe (KMU) in der Schweiz bauten ihre Umsätze im dritten Quartal 2010 aus, stabilisierten die Gewinne und stellten Personal ein. Trotz langsamerem Wirtschaftswachstum zeigen sie sich für die Zukunft optimistisch.

  • 39 000 mehr Beschäftigte als ein Jahr zuvor

    Die Zahlen für den Arbeitsmarkt fallen erneut positiv aus. Die Schweiz zählte im dritten Quartal 4,08 Millionen Beschäftigte, das sind 39 000 mehr als ein Jahr zuvor. Im Gesundheitswesen wurden am meisten Stellen geschaffen, im Maschinenbau gab es dagegen weniger Beschäftigte.

  • Arbeitgeberverband begrüsst das Nein zur Initiative «6 Wochen Ferien für alle»

    Der Anspruch von Arbeitnehmenden nach mehr als vier Wochen Ferien soll nicht gesetzlich verankert werden. Die Wirtschaftskommission des Nationalrates sprach sich gegen eine entsprechende Volksinitiative aus. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Kommission will keinen Zwang zu Managed Care

    Die Gesundheitskommission des Ständerats will die Krankenversicherungen nicht dazu zwingen, Managed-Care-Modelle anzubieten. Damit stösst sie ihren eigenen Entscheid vom Oktober um.

  • «Jobs für Behinderte – Behinderte für Jobs»

    Ein unabhängiges Mobilisierungs-, Motivations- und Sensibilisierungsprogramm will mehr handicapierten Menschen den Zugang zum regulären Arbeitsmarkt verschaffen. Dabei sollen die Fähigkeiten und Stärken der Betroffenen und deren Wert für die Arbeitswelt im Fokus stehen. Ein zentrales Element bildet die Internet-Plattform www.myhandicap.ch, die Stellensuchende, Arbeitgeber und spezialisierte Stellen zusammenbringt.

  • Die Folgen einer erzwungenen Kündigung

    Hat der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmende gekündigt? Diese Antwort ist wichtig, wirkt sie sich doch auf die Schlussformulierung im Arbeitszeugnis des betroffenen Mitarbeitenden aus. Wie sieht das bei der Arbeitslosenentschädigung respektive den Einstelltagen aus?

  • 4,585 Millionen Erwerbstätige in der Schweiz

    Die Schweiz zählte im zweiten Quartal 2010 insgesamt 4,585 Mio. Erwerbstätige, das waren 0,4% mehr als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Während die Zahl der erwerbstätigen Männer stieg, ging sie bei den Frauen zurück.

  • Die höhere Berufsbildung braucht ein Förderkonzept

    Der höheren Berufsbildung fehlt ein integriertes Förderkonzept. Das heutige unübersichtliche Subventionsgeflecht und der Ruf nach mehr staatlicher Unterstützung machen eine echte Gesamtschau zwischen Arbeitsmarkt und Staat nötig.

  • Swissmem: Hans Hess ist neuer Präsident

    Der Vorstand des Verbandes der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie, Swissmem, hat Hans Hess zum neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge des in den Bundesrat gewählten Johann N. Schneider-Ammann an. Hans Hess ist schon seit über 11 Jahren eng mit Swissmem verbunden. Als CEO von Leica Geosystems wurde er 1999 in den Vorstand und 2004 in den Vorstandsausschuss gewählt. 2007 übernahm er das Vize-Präsidium und vertrat Swissmem von 2007 bis 2010 im Vorstandsausschuss des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes (SAV) und ist seit 2009 im Vorstandsausschuss der economiesuisse. Weitere Informationen.

  • Schweiz: Exporte und Importe sind kräftig gewachsen

    Der Aussenhandel bleibt in Form: Schweizer Betriebe haben im Oktober mehr Waren ins Ausland verkauft als im Vorjahresmonat. Die Uhren- und Maschinenindustrie trugen mit einer zweistelligen Wachstumsrate massgeblich dazu bei. Auch die Importe belebten sich.

  • NEIN zur Ausschaffungsinitiative, JA zum Gegenvorschlag

    Am 28. November 2010 kommen die Initiative «Für die Ausschaffung krimineller Ausländer» sowie der Gegenvorschlag «Bundesbeschluss über die Aus- und Wegweisung krimineller Ausländer» zur Abstimmung. Der Schweizerische Arbeitgeberverband plädiert für ein NEIN zur Ausschaffungsinitiative und ein JA zum Gegenvorschlag.

  • Sozialversicherungen: Gesetzlich bestimmte Beiträge für das Jahr 2011 liegen vor

    Die gesetzlich bestimmten Beiträge sowie Prämien und Grenzbeträge der Sozialversicherungen für das Jahr 2011 liegen vor. Eine Tabelle des Schweizerischen Arbeitgeberverbands bietet einen Überblick.

  • Bundesrat lehnt Initiative zum Schutz vor Passivrauchen ab

    Der Bundesrat empfiehlt die Volksinitiative der Lungenliga zum Schutz vor Passivrauchen ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung. Mit dem Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen existiere eine bereits ausreichende Minimalregelung, begründet er den Entscheid.

  • Studien zeigen: Dem Wirtschaftsstandort Schweiz fehlen bald 32 000 Informatiker

    Bis in sieben Jahren fehlen der Schweiz laut zwei Studien 32 000 IT-Fachkräfte. Falls keine Gegenmassnahmen getroffen würden, gefährde der ICT-Fachkräftemangel den Wirtschaftsstandort, sind sich Fachleute einig. Sie wollen daher 3000 entsprechende Ausbildungsplätze schaffen.

  • Höhere Renten bei der Militärversicherung

    Renten der Militärversicherung steigen um 3,2% respektive um 0,9%. Der Bundesrat hat beschlossen, sie auf den 1. Januar 2011 an die Lohn- und Preisentwicklung anzupassen.

  • Schweizer Mission der EU: 50 Jahre Interessenpolitik

    Vor 50 Jahren eröffnete die Schweiz ihre Mission bei den Europäischen Gemeinschaften in Brüssel. An der Feier zog Bundesrätin Micheline Calmy-Rey eine positive Bilanz der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU.

  • Swissmem: Für 2011 verhalten optimistisch

    Die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie in der Schweiz erholt sich langsam von der Krise: Die Unternehmen verzeichneten in den ersten neun Monaten 2010 12,1% mehr Aufträge als in der Vorjahresperiode, wie der Branchenverband Swissmem mitteilte. Die Bestellungen aus dem Inland mit einem Plus von 12,2% und jene aus dem Ausland (+11,9 Prozent) entwickelten sich dabei fast im Gleichschritt. Die Umsätze sanken nach neun Monaten 3,4% unter die Vorjahreswerte. Der schwache Euro drückte auf die Umsätze im Ausland (-5,9%). In der Schweiz konnten die Betriebe dagegen um 5,4% zulegen. Im dritten Quartal verzeichneten die MEM-Betriebe gar erstmals seit sieben Quartalen ein hauchdünnes Wachstum. So stieg der Umsatz zum Vorjahresquartal um 0,1%. Das Wachstum beim Bestellungseingang (+5%) schwächte sich allerdings gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 (+15,7%) markant ab. Die Gründe für die Abschwächung sieht Swissmem im starken Franken. Dieser dürfte sich dämpfend auf den Bestellungseingang ausgewirkt haben. Weitere Informationen.

  • Schweizer Brauerei-Verband: Schweizer trinken mehr Dosenbier

    Der Schweizer Biermarkt wuchs im Braujahr 2009/2010 (per Ende September) um 1,7% auf 4,561 Mio. Hektoliter, wie der Schweizer Brauerei-Verband bekannt gab. Die Bierimporte legten dabei um 7,1% auf einen Marktanteil von 21,5% zu. Der Ausstoss der in der Schweiz beheimateten Brauereien lag 0,3% über dem Vorjahr. Besonders der Detailhandel verkaufe viel Importbier, das die Konsumenten gerne auch in Dosen hätten, stellt der Branchenverband fest. Nicht nur die Folgen der Rezession liessen Bierkonsumenten eher zum günstigeren Dosenbier greifen. Wegen des Rauchverbots werde Bier nicht mehr so häufig in Restaurants getrunken. Mit 48% kommt etwa die Hälfte des importierten Bieres aus Deutschland. 17,3% der Importe kommen aus Frankreich, während an dritter Stelle mit 12,3% Portugal als Herkunftsland folgt. Die Bundeskasse profitierte im Braujahr 2009/10 mit 112,5 Mio. Franken von der Biersteuer. Weitere Informationen.

  • Suissetec: Sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze für Fachleute

    Wer gut ausgebildet ist, sich stetig weiterbildet und bereit ist mehr zu leisten als andere, trifft in den Gebäudetechnik-Branchen auf sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze, teilt der Schweizerisch-Liechtensteinische Gebäudetechnikverband mit. In den Medien kolportierte Aussagen, dass für 2011 generell fünfstellige Lohnsummen gefordert und bezahlt werden können, sei allerdings eine grobe Verzerrung der Tatsachen. suissetec ist im Bezug auf die branchenüblichen Löhne eine differenzierte Betrachtungsweise wichtig: Gemäss Lohnrechner des Bundesamts für Statistik bewegt sich das übliche Salär eines 35-jährigen Sanitärinstallateurs ohne Kaderfunktion im Raum Zürich bei rund 6200 Franken (Annahme: Abgeschlossene Berufslehre, 15 Dienstjahre). Dass das Lohnniveau ein ansprechendes ist, zeigen Vergleichszahlen des Bundesamts für Statistik: Bereits im ersten Jahr nach der Lehre verdient ein Installateur im Ausbaugewerbe besser als ein Jurist ein Jahr nach Studienabschluss. Weitere Informationen.

  • «Zukunftstag»: Berufsalltag unter Kinderaugen

    Am nationalen Zukunftstag, der bisher Tochtertag hiess, warfen Jungen und Mädchen einen Blick über die Geschlechtergrenzen in der Arbeitswelt.

  • Unfallversicherung: Die Renten bleiben unverändert

    Die Invaliden- und Hinterlassenenrenten der obligatorischen Unfallversicherung bleiben per 1. Januar 2011 gleich, weil sich seit der letzten Anpassung der Renten im Januar 2009 keine Teuerung mehr ergeben hat.

  • Die Armut in der Schweiz konkret angehen

    Die Schweiz kennt trotz einem gut ausgebauten System der sozialen Absicherung auch Armut. Für die Betroffenen bedeutet das oft Ausgrenzung und Stigmatisierung. Ihre Situation soll nun verbessert werden. Dieses Ziel wurde an der ersten nationalen Armutskonferenz in Bern formuliert.

  • Zwang als schlechtes Vorbild bei der Anstellung von handicapierten Menschen

    Travail.Suisse will Betriebe mit mehr als zehn Mitarbeitenden verpflichten, Behinderte anzustellen. Wer die Quote von 2,5% der Stellen nicht erfülle, müsste eine Abgabe zahlen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband setzt jedoch auf die neuen gesetzlichen Instrumente der 6. IV-Revision, auf einen Mentalitätswechsel und die freiwilligen Integrationsanstrengungen.

  • Arbeitslosigkeit bleibt bei 3,5% - Kurzarbeit sinkt

    Die Zahl der Arbeitslosen blieb im Oktober mit knapp 140 000 stabil, die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,5%. Gesunken ist hingegen die Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz. Auch die Kurzarbeit schrumpfte deutlich.

  • Der Arbeitgeberverband ist dezidiert gegen eine «Behindertenquote» in Firmen

    Die Sozialkommission des Nationalrats will, dass Betriebe mit mehr als 250 Angestellten 1% ihrer Arbeitsplätze für Handicapierte reservieren müssen. Mit dieser Quote will die Kommission möglichst viele IV-Rentner wieder in den Arbeitsmarkt zurückführen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt die Einführung einer Integrationsquote dezidiert ab.

  • Betrugsbekämpfung in der IV: Neue Zahlen liegen vor

    Die Invalidenversicherung schloss im vergangenen Jahr bei der Betrugsbekämpfung 1180 Ermittlungen ab. Bei 240 Fällen oder rund jedem fünften Verdachtsfall handelte es sich um einen Betrug. Insgesamt kamen 180 ganze Renten weniger zur Auszahlung, was einer jährlichen Ausgabenreduktion von rund 4,6 Mio. Franken entspricht.

  • Den Pensionskassen geht es wieder besser

    Die Schweizer Pensionskassen haben wieder mehr Luft. Ende 2009 war die Unterdeckung dank dem besseren Gang der Börsen deutlich geringer als zwölf Monate zuvor.

  • hotelleriesuisse: Branche muss Innovationskraft beweisen

    Vor dem Hintergrund des starken Frankens ist die Schweizer Hotellerie in den Sommermonaten 2010 noch mit einem blauen Auge davongekommen. Die stabile Nachfrage aus dem Inland und boomende Wachstumsmärkte wie China, Indien und die Golfstaaten vermochten die rückläufige Nachfrage aus den Euroländern abzufedern. Von Januar bis August 2010 resultierte eine Zunahme der Logiernächte um 2,1 Prozent gegenüber derselben Vorjahresperiode. Deutlich zugelegt haben die grossen Städte sowie die oberen Sterne-Kategorien – eine Tendenz, die mit der spürbaren Erholung des Geschäftstourismus einhergeht. Die Entwicklung zeichne die weltweit getätigten Konjunkturstimulierungsmassnahmen durch die Regierungen der wichtigsten Nationen zeitverzögert nach, teilte hotelleriesuisse im Rahmen der Winter-Medienkonferenz von Schweiz Tourismus mit. Auch die wider Erwarten robuste Schweizer Konjunktur habe dieses erfreuliche Zwischenresultat gestützt. Weitere Informationen.

  • Holzbau Schweiz: Ja zur 4-jährigen Zimmermannlehre

    An der Herbstdelegiertenversammlung von Holzbau Schweiz, Verband Schweizer Holzbau-Unternehmungen, sagten die über 70 Delegierten Ja zur 4-jährigen Lehre Zimmermann. An der rege geführten Diskussion wurden insbesondere die Argumente pro und contra einer Lehrdauer von 4 Jahren ausgetauscht. Die Delegierten verwarfen den Antrag des Kantonalverbands Zürich, die Entscheidung auf nächstes Jahr zu verschieben. Sie folgten mit grossem Mehr dem Antrag der Zentralleitung und sprachen sich für eine Bildungsreform auf der Basis einer 4-jährigen Lehre aus. Die Analyse hat aufgezeigt, dass sich das Tätigkeitsprofil des Zimmermanns im Sinne der Berufsentwicklung verändert hat und auch weiter verändern wird. Neue Bildungsinhalte müssen ins zukünftige Berufsbild integriert werden, um den Marktanforderungen gerecht zu werden. Weitere Informationen.

  • Aprentas-Forum: Bildung macht stark

    Das Thema Bildung unter den Aspekten Wirtschaft, Politik und Ethik beleuchteten verschiedene Referenten an der Jubiläums-Veranstaltung von aprentas, dem Ausbildungsverbund für Grund- und Weiterbildung naturwissenschaftlicher, technischer und kaufmännischer Berufe.

  • Weniger Working-Poor im Jahr 2008

    Der Anteil der von Arbeitsarmut Betroffenen oder Working Poor an der erwerbstätigen Bevölkerung ging von 2007 bis 2008 von 4,8% auf 3,8% zurück. Das Bundesamt für Statistik erklärt dies mit dem Wirtschaftswachstum und der Abnahme der Arbeitslosenzahlen zwischen 2006 und 2008.

  • «Der Einsatz für Handicapierte ist selbstverständlich»

    Ein Beispiel: Der «Thuner Sozial-Stern» zeichnet Unternehmen für ihr Engagement in der Integration von psychisch beeinträchtigten Menschen aus. Der Preis ging dieses Jahr an einen Betrieb mit 30 Mitarbeitenden, 3 davon sind in ihrer Leistung eingeschränkt.

  • Weniger Pensionskassen weisen Unterdeckung auf

    Die Unterdeckung von Pensionskassen in der Schweiz ist stark zurückgegangen. Die Lage habe sich stabilisiert, dennoch könne noch keine Entwarnung gegeben werden, teilte die Konferenz der kantonalen BVG- und Stiftungsaufsichtsbehörden mit.

  • KOF rechnet mit langsamerem Wirtschaftswachstum

    Die Schweizer Konjunktur verlangsamt sich leicht: Das Konjunkturbarometer der ETH-Konjunkturforschungsstelle KOF ist im Oktober auf hohem Niveau leicht gefallen.

  • Umfrage ergab: Löhne dürften 2011 um 1,6% steigen

    Die Löhne von Schweizer Arbeitnehmenden dürften nächstes Jahr nominal um 1,6% steigen. Weil auch die Teuerung um 0,9% steigt, beträgt die reale Aufbesserung unter dem Strich noch 0,7%, wie eine Umfrage der UBS ergab.

  • Lohngleichheit konkret – neue Internetplattform

    Eine neue Internetplattform und ein zugehöriger Film unterstützen Unternehmen dabei, der Lohndiskriminierung im eigenen Betrieb auf die Spur zu kommen und Lohngleichheit zu verwirklichen.

  • Lehrplan 21: Startschuss für Realisierung

    Die Erarbeitung des Lehrplans 21 ist mit einer Kick-off Veranstaltung gestartet worden. Neben politischen und kantonalen Beauftragten nahmen Experten aus der ganzen Deutschschweiz teil. Der Lehrplan 21 soll die Ziele und Inhalte der Schule vereinheitlichen.

  • Managed Care: Uneinigkeit beim Selbstbehalt

    Nach dem Nationalrat hat sich auch die Gesundheitskommission des Ständerats dafür ausgesprochen, dass Patienten – falls sie sich keinem Versorgungsnetz anschliessen – in Zukunft einen höheren Selbstbehalt bezahlen sollen. Dessen Höhe ist jedoch umstritten.

  • «Zulassungspraxis der Fachhochschulen entspricht gesetzlichen Anforderungen»

    Der Bundesrat kommt zum Schluss, dass die Fachhochschulen die Zulassungspraxis zum Bachelorstudium nach den Vorgaben des Gesetzes handhaben. Der Bund will aber in einzelnen Fällen Klarheit schaffen.

  • Grünes Licht für eigenständigen IV-Ausgleichsfonds

    Der Bundesrat hat die Änderung der Verordnung über die Verwaltung des Ausgleichsfonds der AHV verabschiedet. Dieser Schritt ermöglicht es, einen eigenständigen IV-Ausgleichsfonds ins Leben zu rufen. Damit verfügen AHV, IV und EO künftig über eigene Ausgleichsfonds.

  • Pensionskassen: Leicht dickere finanzielle Polster

    Die Schweizer Pensionskassen konnten im dritten Quartal 2010 ihre finanziellen Polster leicht vergrössern. Der Deckungsgrad der Vorsorgeeinrichtungen erhöhte sich gegenüber dem zweiten Quartal im Durchschnitt von 97,9% auf 98,7%.

  • Kein weiterer Ausbau des Sozialstaats mit Elternzeit und Elterngeld

    Die Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF) fordert die Einführung einer Elternzeit und eines Elterngelds in der Schweiz. Nach ihrem Modell sollen Eltern 24 Wochen Elternzeit unter sich aufteilen können und dafür ein Elterngeld als Lohnersatz erhalten. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt einen solchen Ausbau des Sozialstaats, der über 1,1 Mrd. Franken kosten würde, entschieden ab.

  • Betriebe vergaben bis August 83 000 Lehrstellen

    Die Situation auf dem Lehrstellenmarkt bleibt trotz angespannter Wirtschaftslage weitgehend stabil. Die Zahl der angebotenen Lehrstellen hat sich positiv entwickelt.

  • Höhere Berufsbildung: Arbeitgeberverband fordert Auslegeordnung bei der Finanzierung

    Die Lehrstellenkonferenz hat heute beschlossen, für eine bessere Anerkennung der höheren Berufsbildung zu sorgen. Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt sind sich einig: Das schweizerische Berufsbildungssystem ist kein «Auslaufmodell», setzen doch zwei von drei Jugendlichen auf diesen Weg. Für Arbeitgeber ist es jedoch wichtig, dass eine Auslegeordnung und eine Gesamtschau zur Finanzierung der höheren Berufsbildung erstellt werden.

  • Wenn die Arbeitsunfähigkeit auf eine Arbeitssituation beschränkt ist

    Ist die Arbeitsunfähigkeit auf eine bestimmte Arbeitssituation beschränkt und kann der Arbeitnehmende ohne weiteres an einer anderen Stelle arbeiten, kommt bei einer Kündigung die Sperrfrist nach Artikel 336 c OR nicht zur Anwendung.

  • Das Stellenangebot in der Schweiz stagniert

    Im dritten Quartal 2010 ist das Stellenangebot in der Schweiz kaum mehr gewachsen. Die seit neun Monaten andauernde Erholung ist damit nahezu zum Stillstand gekommen. Dies zeigen die aktuellen Quartalswerte des Adecco Swiss Job Market Index.

  • Aktivierungspolitik im Schweizer Arbeitsmarkt: Gute Noten von der OECD

    Die OECD zeichnet in ihrem Bericht zur Aktivierungspolitik ein insgesamt positives Bild der Schweizer Arbeitsmarktpolitik. Verbesserungspotenzial ortet sie bei der Zusammenarbeit zwischen den involvierten Institutionen und bei der Koordination der Hilfe für Langzeitarbeitslose.

  • Gesetzliche Mindestlöhne für Hausangestellte: Unbegründet und zu hoch

    Der Bundesrat hat für Arbeitnehmende in der Hauswirtschaft einen Normalarbeitsvertrag mit zwingenden Mindestlöhnen erlassen. Nach Auffassung des Schweizerischen Arbeitgeberverbands sind die gesetzlichen Voraussetzungen hierzu nicht erfüllt und die vorgeschriebenen Mindestlöhne zu hoch. Der bundesrätliche Entscheid darf auf keinen Fall als Präjudiz für ähnliche Eingriffe in den Arbeitsmarkt gewertet werden.

  • Berufliche Vorsorge: Nationalratskommission fällt Grundsatzentscheid zur Verteilung von Überschüssen

    Die nationalrätliche Sozialkommission will den Konflikt um die Verteilung der Gewinne in der beruflichen Vorsorge entschärfen. So sollen die Versicherer ihre Verwaltungskosten in Zukunft bereits beim Vertragsabschluss festlegen.

  • Nationalratskommission will Verfassungsartikel zur Familienpolitik

    Die Sozial- und Gesundheitskommission des Nationalrats möchte, dass die Bundesverfassung mit einem Artikel zur Familienpolitik ergänzt wird. Gemäss dem neuen Artikel sollen Bund und Kantone die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern.

  • Zähes Ringen in der Kommission zur 6. IV-Revision

    Die Sozialkommission des Nationalrats empfiehlt zwar ihrem Rat, auf die 6. IV-Revision einzutreten. Doch im Hinblick auf die Debatte im Nationalrat im Dezember zeichnet sich bei der Vorlage Widerstand ab.

  • Renten in der beruflichen Vorsorge werden angepasst

    Die obligatorischen Hinterlassenen- und Invalidenrenten der zweiten Säule, die seit 2007 ausgerichtet werden, werden auf den 1. Januar 2011 erstmals an die Preisentwicklung angepasst und steigen um 2,3 %. Renten, die 2006 zum ersten Mal ausgerichtet wurden, werden um 0,3 % erhöht.

  • Erhöhung der Kontingente für die Beschäftigung von Drittstaatenangehörigen gefordert

    Um den Bedürfnissen der Wirtschaft Rechnung zu tragen, müssen die Kontingente für die Beschäftigung von Drittstaatenangehörigen - ausländische Arbeitskräfte, für welche nicht die Personenfreizügigkeit gilt - erhöht werden. Dies fordert der Schweizerische Arbeitgeberverband in seiner Vernehmlassung zur Revision der «Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit» (VZAE). 

  • Ja zum zweiten Massnahmenpaket bei der 6. IV-Revision, aber...

    Der Entwurf für die Revision 6b der Invalidenversicherung wird vom Schweizerischen Arbeitgeberverband in weiten Teilen unterstützt. Nicht zu überzeugen vermag aber die vom Bundesrat vorgesehene Stabilisierungsregel, wofür der Verband zusammen mit economiesuisse und dem Schweizerischen Gewerbeverband eine neue Lösung vorschlägt. 

  • Weniger Arbeitslose, weniger Kurzarbeit

    Die Zahl der Arbeitslosen ging im September in der Schweiz weiter zurück. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 3,5% oder rund 140 000 registrierte Arbeitslose. Zudem wurde im Juli deutlich weniger Kurzarbeit geleistet.

  • Feiertagsentschädigung: Kein Anspruch für Angestellte im Stundenlohn

    Angestellte im Stundenlohn haben gemäss einem Bundesgerichtsurteil keinen Anspruch darauf, für Feiertage entschädigt zu werden. Der 1. August, der Nationalfeiertag, ist eine Ausnahme. Soweit Arbeitnehmende an diesem Tag normalerweise gearbeitet hätten, besteht eine Pflicht zur Zahlung des Lohns.

  • Bericht über die Herbstsession 2010 liegt vor

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband hat seinen Bericht über die Herbstsession 2010  veröffentlicht, die vom 13. September bis 1. Oktober 2010 dauerte. Der Bericht behandelt die arbeitgeberpolitisch relevanten Geschäfte.

  • Hotelleriesuisse: Praxis aus erster Hand an Schnuppercamps

    Zum fünften Mal in Folge führt hotelleriesuisse, der Unternehmerverband der Schweizer Hotellerie, mit Unterstützung des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie (BBT), Schnuppercamps in zwei Sprachregionen der Schweiz durch. Während fünf Tagen sammeln die Schnupperlernenden praktische Erfahrungen in den Bereichen Rezeption, Hauswirtschaft, Restauration und Küche und erhalten so ein echtes Bild des angestrebten Berufs. Für die diesjährigen Schnuppercamps war die Nachfrage mit über 220 schriftlichen Bewerbungen, davon 74% von Frauen, erneut gross. Insgesamt erhalten 72 Jugendliche aus 21 Kantonen Einblick in die vier Berufe Koch/Köchin, Hotelfachmann und Hotelfachfrau, Restaurationsfachmann und Restaurationsfachfrau sowie Kaufmann/Kauffrau HGT. Im Anschluss hilft hotelleriesuisse den Teilnehmenden auf Wunsch bei der Suche nach einer Lehrstelle. Rund zwei Drittel der Teilnehmenden haben diese Dienstleistung im letzten Jahr genutzt. Gleichzeitig hat sich rund ein Viertel der Teilnehmenden für eine Grundausbildung im Gastgewerbe entschieden. Weitere Informationen.

  • Die Kündigungsfreiheit nicht unverhältnismässig einschränken

    Der Bundesrat hat eine Teilrevision des Obligationenrechts in die Vernehmlassung geschickt. Danach soll die maximale Entschädigung für missbräuchliche oder ungerechtfertigte Kündigungen zugunsten der Arbeitnehmenden von sechs auf zwölf Monatslöhne erhöht werden. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt diese Verschärfung der Sanktionen als übertrieben und unnötig ab.

  • Nationalrat lehnt kostensenkende Massnahmen bei Krankenversicherung ab

    Der Nationalrat hat es überraschend abgelehnt, die Krankenversicherung jährlich um 240 bis 295 Mio. Franken zu entlasten. Vom Massnahmenpaket von Pascal Couchepin zur Eindämmung der Kosten im Gesundheitswesen bleibt somit nichts übrig.

  • Etwas mehr «flexible» Jobs in der Schweiz, aber durchlässiger Arbeitsmarkt

    Im Jahr 2008 waren 3,3% aller Stellen in der Schweiz sogenannt atypisch-prekär; deren zentrales Merkmal ist Unsicherheit, die nicht erwünscht ist. Eine Studie zeigt, dass seit 2002 vorab die Zahl befristeter Anstellungen sowie die Arbeit auf Abruf leicht zugenommen haben. Betroffene bleiben jedoch oft nur kurz in solchen Arbeitsverhältnissen.

  • Mindestzinssatz der 2. Säule bleibt bei 2%

    Der Bundesrat hat entschieden, den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge bei 2% zu belassen. Damit soll das Kapital der zweiten Säule auch nächstes Jahr mit diesem Satz verzinst werden.

  • Arbeitslosenversicherung: Leistungen werden auf April 2011 angepasst

    Der Bundesrat hat entschieden, dass die Leistungsanpassungen in der Arbeitslosenversicherung am 1. April 2011 in Kraft treten. Gleichzeitig eröffnete er die Vernehmlassung zur Verordnung. Die Stimmberechtigten nahmen die Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) am 26. September an.

  • Verpasste Chance!

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband bedauert, dass die 11. AHV-Revision in der Schlussabstimmung des Nationalrats gescheitert ist. Damit wurde die Chance verpasst, die AHV-Rechnung in den nächsten Jahren um mehrere Milliarden Franken zu entlasten. Es stellt sich die Frage, wie angesichts der parlamentarischen Blockaden noch tragfähige Lösungen für die dringenden Reformen des zentralen Sozialwerks der Schweiz gefunden werden können.

  • Tiefe Zinsen stellen Leistungsversprechen in der beruflichen Vorsorge in Frage

    Für die Schweizer Pensionskassen wird es zunehmend schwieriger, ihre Leistungsversprechen einzuhalten, wie aus einer Studie von Swisscanto hervorgeht. Während die tiefen Zinsen die Renditeerwartungen der «sicheren» Anlagen wie Staatspapieren dämpfen, sind die Vorsorgeeinrichtungen weiter von den schwankungsanfälligen Aktienmärkten abhängig.

  • GAV für Maler und Gipser allgemeinverbindlich

    Der Bundesrat hat den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) im Maler- und Gipsergewerbe für allgemeinverbindlich erklärt. Damit verpflichtet erstmals ein grosser Schweizer Branchenvertrag alle Arbeitgeber zur Hinterlegung einer Kaution. Diese Massnahme soll vor Lohndumping schützen.

  • Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz: Prävention auch im Büro

    Mehr als die Hälfte der Berufsunfälle ereignen sich im Dienstleistungssektor. So verunfallen jedes Jahr 50 von 1000 Mitarbeitenden in Dienstleistungsbetrieben. Das ist einerseits für die Betroffenen sehr unangenehm, anderseits kommt es die Arbeitgeber teuer zu stehen. Neue Online-Lernmodule und Broschüren zeigen, wie sich Sicherheit und Gesundheit im Büro mit wenig Aufwand verbessern lassen.

  • Besonders hohes Unfallrisiko am Montagmorgen

    Am Montagmorgen ist das Unfallrisiko besonders gross: Zwischen 7 und 8 Uhr ereignen 40% mehr Unfälle als von Dienstag bis Freitag zur selben Uhrzeit, wie eine Untersuchung der Suva zeigt. Besonders häufig sind am Montagmorgen Stolper- und Sturzunfälle; nicht nur an der Arbeit, sondern auch zuhause und auf dem Arbeitsweg.

  • Bericht zum Berufsbildungsgesetz: Gesundheit, Soziales und Kunst wurden integriert

    Der Bundesrat hat den Bericht «Sechs Jahre neues Berufsbildungsgesetz – eine Bilanz» verabschiedet. Dieser kommt zum Schluss, dass die Bereiche Gesundheit, Soziales und Kunst in das Berufsbildungssystem integriert wurden. Zudem trage das neue, ergebnisorientierte Finanzierungssystem wesentlich zur Transparenz der Berufsbildungspolitik bei.

  • Älteren Arbeitnehmenden den Verbleib auf dem Arbeitsmarkt erleichtern

    Der Bundesrat hat die erste Etappe der Strukturreform in der beruflichen Vorsorge per 1. Januar 2011 in Kraft gesetzt. Demnach können Arbeitnehmende, die mit zunehmendem Alter weniger arbeiten oder nach der Pensionierung noch beruflich aktiv bleiben wollen, ab 2011 von Neuerungen profitieren.

  • AHV- und IV-Renten steigen um 1,75%

    Der Bundesrat passt die AHV- und IV-Renten der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung an. Die Aufwertung beträgt 1,75% und tritt per 1. Januar 2011 in Kraft. Damit steigt die minimale AHV-/IV-Rente um 20 Franken, die Maximalrente um 40 Franken. Gleichzeitig werden die Berechnungsgrundlagen der beruflichen Vorsorge darauf abgestimmt.

  • UVG-Revision: Zurück auf Feld eins!

    Der Nationalrat hat beschlossen, die Revision des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) an den Bundesrat zurückzuweisen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband erachtet die Rückweisung als unausweichlich.

  • Chancen für den Bundesrat

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) freut sich über die Wahl von Nationalrat Johann N. Schneider-Ammann in den Bundesrat. Der SAV sieht auch in der Wahl von Ständerätin Simonetta Sommaruga eine gute Ergänzung der Landesregierung.

  • 11. AHV-Revision vor dem Scheitern?

    Der Ständerat hat die letzten kleinen Differenzen bei der 11. AHV-Revision stillschweigend bereinigt.  Die umstrittene Vorlage ist damit bereit für die Schlussabstimmung.

  • Jugendliche erhalten gratis Beurteilung für berufliche Neuorientierung

    Die Stiftung Speranza bietet in der Schweiz ein Assessment für die berufliche Neuorientierung an. Dieses richtet sich an arbeitslose Jugendliche sowie an junge Erwachsene, die mit ihrer Arbeitssituation unzufrieden sind. Auch angeboten werden Finanzhilfen für stellensuchende Lehrabgänger/-innen.

  • Schweizer Industrie mit starkem Frühjahr

    Die Schweizer Industrie hat im zweiten Quartal 2010 deutlich zulegen können. Die Produktion erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,8%. Der Umsatz nahm um 5,2% zu, das ist das stärkste Plus seit dem zweiten Quartal 2008. Im Zuge der Finanzkrise und deren Folgen für die so genannte Realwirtschaft war der Umsatz der Schweizer Industrie fünf Quartale lang teils drastisch gesunken, ehe im ersten Quartal dieses Jahres erstmals wieder ein Plus von 2,6% resultierte. Die Exporte spielten bei der Erholung eine tragende Rolle. Die grössten Umsatzzuwächse meldeten im abgelaufenen Quartal die Metallindustrie (+19,1%) sowie die Elektro- und feinmechanische Industrie (+14,2%). Weitere Informationen auf der Website des Bundesamts für Statistik (BFS).

  • Berufsbildung: Grösste Schweizermeisterschaft im Jahr 2014

    2014 wird das Berufsbildungsgesetz zehn Jahre in Kraft sein. Zu diesem Anlass wird zum ersten Mal eine zentrale Berufs-Schweizermeisterschaft durchgeführt. An den SwissSkills in Bern werden 600 junge Berufsleute erwartet, die in rund 60 Berufen ihr Können zeigen.

  • Weiterbildung: Spielraum statt Regulierung

    Die Bedeutung von Weiterbildung ist unbestritten. Trotzdem sollte der Staat mit dem geplanten neuen Gesetz nicht stärker in diesen weitgehend privaten Markt eingreifen. Die Arbeitgeber erwarten ein innovatives, berufsorientiertes Angebot sowie einen möglichst grossen Spielraum für eigenes Engagement.

  • SECO: Wachstum der Wirtschaft schwächt sich ab

    Nach einer postiven Entwicklung verlangsamt sich das Wachstum der Schweizer Wirtschaft. Vor allem bei den Exporten ist wegen der Frankenstärke ein Bremser zu erwarten. Die Ökonomen des SECO senken deshalb ihre Konjunkturprognose für 2011.

  • Wechsel bei hotelleriesuisse: Pia G. Guggenbühl neue Leiterin Kommunikation

    Pia G. Guggenbühl (31) hat ihre Tätigkeit als Leiterin Kommunikation von hotelleriesuisse, dem Unternehmerverband der Schweizer Hotellerie, angetreten. Sie zeichnet neu für die Sicherstellung der strategischen und operativen Unternehmenskommunikation des Verbands sowie die Leitung des sechsköpfigen Kommunikationsteams verantwortlich. Als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung und direkt dem CEO, Dr. Christoph Juen, unterstellt, verantwortet Pia G. Guggenbühl die gesamte Unternehmenskommunikation nach innen wie aussen. Die 31-jährige Zürcherin übernimmt die Kommunikationsleitung von Nora Fehr, welche als Beraterin zu Dr. Schenker Kommunikation gewechselt hat. Zuletzt war Pia G. Guggenbühl als PR-Beraterin mit Spezialisierung Public Affairs in der Kommunikationsberatungsfirma Burson-Marsteller in Zürich tätig.

  • Schweizerischer Baumeisterverband: «Unsere Arbeit ist hart, wird aber entsprechend entlöhnt»

    Die Bevölkerung kennt und schätzt den Schweizerischen Baumeisterverband (SBV) als starken, fairen und verlässlichen Partner: Das zeigt eine Befragung aus dem Jahr 2009. Doch über die guten Sozialleistungen auf dem Bau ist die Bevölkerung zu wenig informiert – darum startete der SBV eine nationale Imagekampagne. Gleichzeitig informierte er an seiner Medienkonferenz über UVG-Revision und Verfassung der Bauwirtschaft. Mit in der ganzen Schweiz platzierten Inseraten informiert der SBV die Bevölkerung über die Arbeitsbedingungen im Bauhauptgewerbe: Dass die Baumeister sich für faire Löhne einsetzen, die deutlich über jenen in anderen Branchen liegen; die durchschnittliche Arbeitszeit nur 40,5 Stunden beträgt, also unter dem Schweizer Durchschnitt liegt; für Arbeitnehmende im Bauhauptgewerbe ab 60 Jahren die Möglichkeit zum Flexiblen Altersrücktritt (FAR) besteht sowie die Baumeister sich für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeitenden einsetzen. Zur Verfassung der schweizerischen Bauwirtschaft konnte SBV-Vizedirektor Martin Fehle Erfreuliches berichten: Sie erweise sich weiterhin als Stütze in einem konjunkturell unsicheren Umfeld. Die Kapazitäten sind ausgelastet und die Arbeitsvorräte haben sich erfreulich entwickelt. Allerdings zeigen sich nun laut Fehle die Engpässe bei der Rekrutierung, und auch im benachbarten Ausland könne der Fachkräftemangel auf dem Schweizer Arbeitsmarkt nur teilweise kompensiert werden. Weitere Informationen.

  • Swissmem: Euro-Schwäche drückt stark auf die Margen

    Trotz verbesserter Auftragslage blickt der Branchenverband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie verhalten in die Zukunft. Grund ist vor allem die Frankenstärke. Die Branche hat im ersten Halbjahr 2010 von der verbesserten Wirtschaftslage in den wichtigsten Absatzmärkten profitiert. Die Auftragseingänge legten sowohl im Inland (16,7%) als auch im Ausland (14,8%) klar zu. Der konjunkturelle Tiefpunkt bei den Umsätzen konnte aber noch nicht überwunden werden, wie die Swissmem-Verbandsspitze an der Halbjahres-Medienkonferenz bekannt gab. Die Gesamtumsätze der Meldefirmen lagen 5% unter dem Vorjahresniveau, wobei im Inlandgeschäft (1,2%) im Gegensatz zum Auslandgeschäft (-6,8%) ein leicht verbessertes Resultat erreicht werden konnte. Die Exporte in den einzelnen Subbranchen entwickelten sich unterschiedlich, eine Verbesserung zeichnete sich aber in allen Exportregionen ab. Den Unternehmen machen vor allem der im Vergleich zum Euro massiv gestiegene Franken, der Margendruck und Kostensteigerungen zu schaffen. Weitere Informationen.

  • H+: Mehr ambulante Behandlungen in Schweizer Spitälern

    Die Bevölkerung lässt sich immer häufiger ambulant in den Spitälern behandeln, wie eine Erhebung des Spitalverbands H+ zeigt. Die Kosten für ambulante Leistungen stiegen daher in den letzten vier Jahren um 8,5%. Grund dafür sind aufwendigere und komplexere Eingriffe, die zunehmend stationäre Spitalaufenthalte ersetzen, wie der nationale Verband der öffentlichen und privaten Spitäler mitteilte. Zwischen 2006 und 2009 sei die Zahl ambulanter Behandlungstage pro Spital um durchschnittlich 13,4% gewachsen, ergab die Erhebung bei 61 Akutspitälern und -kliniken. An der Spitze der Eingriffe stehen Kniegelenkspiegelungen. Viele medizinische Fälle könnten heute zudem vermehrt ambulant durchgeführt werden: Neben Herz- und Grauer-Star-Operationen gehörten dazu auch die Betreuung von Krebspatienten nach Chemotherapie und Bestrahlung. Folgen habe der Anstieg ambulanter Behandlungen auch finanziell, kritisiert der Spitalverband. Die Kosten für Krankenkassen stiegen, da die Kantone bei ambulanten Behandlungen nicht mitbezahlten. Dabei sei die ambulante Spitalmedizin günstiger als die stationäre Behandlung. Weitere Informationen.

  • Parlament verabschiedet 11. AHV-Revision

    Das Frauenrentenalter von 64 auf 65 Jahre anheben und Frührenten während zehn Jahren subventionieren: Dies sind die Kernpunkte der 11. AHV-Revision, auf welche sich das Parlament geeinigt hat. Zudem soll der Teuerungsausgleich neu an die finanzielle Gesundheit der AHV geknüpft werden. Die Linke hat bereits das Referendum angekündigt.

  • Pensionskassen: Deckungsgrad von 80% reicht aus

    Der Nationalrat ist dem Ständerat bei der Bereinigung der Vorlage zu öffentlich-rechtlichen Pensionskassen gefolgt und hat sich klar für einen Minimaldeckungsgrad von 80% ausgesprochen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Bundesgericht: In der Regel keine IV-Rente aufgrund eines Schleudertraumas

    Ein Schleudertrauma kann in der Regel keinen Anspruch mehr auf eine IV-Rente verschaffen. Gemäss einem Grundsatzurteil des Bundesgerichts gelten seine strengen Regeln im Fall von psychisch bedingten Schmerzstörungen künftig auch beim Schleudertrauma.

  • Pensionskassen: Mindestzinssatz selbst festlegen

    Die Pensionskassen wollen den Mindestzinssatz in der Berufsvorsorge selbst bestimmen, wie eine Umfrage zeigt. Den Einfluss von Bundesbern auf das Tagesgeschäft bewertet die Mehrheit der Befragten als «eher negativ».

  • Gesetzliche Sozialplanpflicht: Falscher «Ausgleich»

    Der Bundesrat will mit einer Teilrevision des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts die Sanierung von Unternehmungen erleichtern. Dazu soll richtigerweise der Erwerber eines Betriebs bei einem Insolvenzverfahren nicht mehr verpflichtet sein, auch sämtliche Arbeitsverhältnisse mit zu übernehmen. Zum «Ausgleich» dieser Änderung schlägt der Bundesrat eine allgemeine Sozialplanpflicht ausserhalb der Insolvenz vor. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt diese Neuerung ab.

  • Familienzulagen: Bundesrat macht nächsten Schritt

    Der Bund will mit dem Familienzulagenregister dafür sorgen, dass für das gleiche Kind nicht mehrfach Zulagen bezogen werden können. Der Bundesrat hat die nötigen Detailregelungen in die Familienzulagenverordnung aufgenommen. Das Register soll Anfang 2011 in Betrieb genommen werden.

  • Vertreter der Kantone und Gemeinden sagen Ja zu einer sicheren Arbeitslosenversicherung

    Die Revision der Arbeitslosenversicherung (ALV) betrifft auch Kantone, Städte und Gemeinden. Die Belastung sei für die Kantone und Gemeinden aber im Vergleich mit den negativen Folgen einer Ablehnung verkraftbar, wie Vertreter der Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz und Gemeindeexekutiven betonten. Das Wichtigste sei, die ALV rasch und langfristig zu sichern sowie noch höhere Lohnabzüge zu verhindern.

  • Schweizer Firmen wollen wieder Stellen schaffen

    Gemäss dem Arbeitsmarktbarometer des Stellenvermittlers Manpower rechnen bereits 12% der Arbeitgeber damit, dass ihre Beschäftigtenzahlen ansteigen werden.

  • Arbeitslosenquote verharrt im August bei 3,6%

    Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz stagniert erstmals seit einem halben Jahr. 142'879 Menschen waren im August ohne Arbeit, die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,6%. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 7952 Personen oder 5,3%.

  • Nationalratskommission gegen neues Institut für Prävention

    Die nationalrätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit will auf die vom Bundesrat vorgeschlagene Schaffung eines Schweizerischen Instituts für Prävention und Gesundheitsförderung verzichten. Stattdessen will sie die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz neu positionieren. Dieser Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Wirtschaftskommission sagt Ja zu Liberalisierung der Öffnungszeiten von Tankstellenshops

    Die Wirtschaftskommission des Nationalrats stimmte einer parlamentarischen Initiative deutlich zu, welche eine Lockerung der gesetzlichen Bestimmung bei Tankstellenshops verlangt. Damit soll nächtliches Einkaufen in Tankstellen bald wieder möglich sein. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt die Initiative.

  • Bundesrat bestätigt Mangel an Fachkräften in Informatik, Technik und Bauwesen

    Der Bundesrat hat den Bericht «Mangel an MINT-Fachkräften in der Schweiz» verabschiedet. Der Bericht ist die Antwort auf mehrere Vorstösse zur Frage nach dem Ausmass, den Ursachen und den Folgen eines Fachkräftemangels in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).

  • Kommission für unveränderten Vorsorge-Mindestzinssatz von 2%

    Die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge empfiehlt dem Bundesrat, den Mindestzinssatz für die Pensionskassengelder auch im nächsten Jahr bei 2% zu belassen. Dieser Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Empfehlung zum BVG-Mindestzinssatz 2011

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt die Überprüfung des Mindestzinssatzes in der beruflichen Vorsorge. Er empfiehlt bei der Sozialpartnerkonsultation einen Satz von maximal 2%, wobei sich seiner Meinung nach – aufgrund der Unsicherheiten auf dem Finanzmarkt und der Funktion des Satzes als Mindestzins – auch 1,75% rechtfertigen liessen.

  • Stellenangebot im Internet wächst

    Das Stellenangebot erreichte diesen Sommer im Internet praktisch wieder Vor-Krisen-Niveau. In den Sommermonaten ist das Angebot schneller gewachsen als im Frühling. Besonders kräftig nehmen die Online-Ausschreibungen auf den Websites von Unternehmen zu.

  • Unternehmer/innen sagen Ja zur ALV-Revision

    Medienmitteilung

    Die Unternehmer/innen Otto Ineichen, Karin Lenzlinger, Pierre Esseiva und Peter Spuhler haben an der heutigen Medienkonferenz die Wichtigkeit der ALV-Revision aus Sicht der Unternehmen erläutert. Ein Nein hätte noch höhere Lohnabzüge zur Folge, die einerseits die Kaufkraft der Bevölkerung schmälern, anderseits aber auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen reduzieren würden. Zudem werden die Probleme der ALV mit der von den Gewerkschaften geforderten Aufhebung der Plafonierung der Beiträge nicht gelöst.

  • Leichtes Wachstum bei der Beschäftigung

    Der Arbeitsmarkt in der Schweiz erholt sich langsam. Per Ende Juni nahm die Gesamtbeschäftigung im Vergleich zum Vorjahr um 0,5% zu, wie der am Beschäftigungsbarometer des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigt.

  • Schweizer Wirtschaft schrumpfte in der Krise

    Die Schweizer Wirtschaft verzeichnete 2009 im Sog der Krise einen signifikanten Rückgang des Bruttoinlandproduktes. Das geht aus den ersten Schätzungen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung des Bundesamts für Statistik hervor.

  • KMU mit mehr Umsatz als im Vorjahr

    Der Aufwärtstrend bei den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz hält an. Im zweiten Quartal konnten die KMU ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr steigern, wie eine Umfrage ergab.

  • Junge Erwachsene sind öfter, aber weniger lange arbeitslos

    Im Krisenjahr 2009 waren in der Schweiz durchschnittlich 5,7% der jungen Erwachsenen arbeitslos. Rund drei Viertel von ihnen fanden jedoch innerhalb von sechs Monaten wieder eine neue Arbeitsstelle, wie der Bundesrat in einem Bericht über Jugendarbeitslosigkeit schreibt.

  • Schwierige Arbeitsbedingungen schlagen auf die Gesundheit

    Körperliche oder psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz sowie Angst vor Arbeitslosigkeit sind ein Gesundheitsrisiko. Dies geht aus der Gesundheitsbefragung 2007 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

  • Bundesrat setzt weiter auf bilateralen Weg

    Der Bundesrat an einer Klausursitzung beschlossen, dass die Schweiz im Verhältnis zur EU weiterhin den bilateralen Weg gehen soll. Dieser bleibe das innenpolitisch am breitesten abgestützte Instrument der Europapolitik.

  • Wachstumstempo des Schweizer Aussenhandels leicht gebremst

    Die Schweizer Exporte, wichtiger Motor des Wirtschaftsaufschwungs, verloren im Juli leicht an Dynamik. Nach dem rasanten Start zum Jahresbeginn nahmen die Ausfuhren um 3,7% auf 16,8 Mrd. Fr. zu.

  • Zahl der Taggelder in Neuenburg erhöht

    Der Bundesrat hat beschlossen, aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit im Kanton Neuenburg die maximale Anzahl Taggelder von 400 auf 520 Tage zu erhöhen. Dies gilt vom 1. September bis zum 31. Dezember 2010.

  • Sichere Arbeitslosenversicherung – JA am 26. September 2010

    Es kann nicht sein, dass wir höhere Lohnabzüge hinnehmen müssen, um die Arbeitslosenkasse zu sanieren. Deshalb setzt sich ein überparteiliches Komitee bestehend aus CVP, FDP.Die Liberalen, BDP, glp und SVP gemeinsam für ein JA zur Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes ein. Die Volksabstimmung findet am 26. September 2010 statt. Anlässlich einer Medienkonferenz präsentierte das überparteiliche Komitee „Höhere Lohnabzüge stoppen – Sichere Arbeitslosenversicherung JA“ seine Argumente.

  • Lohnforderungen und Fakten

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt pauschale Lohnforderungen der Gewerkschaften ab. In unsicheren Zeiten müssen sich Lohnanpassungen an den unterschiedlichen Verhältnissen in den Branchen und Unternehmen orientieren. Zu hohe Lohnforderungen gefährden Arbeitsplätze oder verhindern Neueinstellungen.

  • Deckungsgrad der Pensionskassen sinkt im Schnitt unter 100%

    Die Finanzierungssituation der Schweizer Pensionskassen verschlechterte sich im zweiten Quartal 2010 nach rund einem Jahr erstmals wieder. Der Deckungsgrad sank sich im Vergleich zum Vorquartal von 100,5% auf 97,9%, wie der Swisscanto Pensionskassen-Monitor zeigt.

  • Wie können Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe mehr zusammenspannen?

    Um die berufliche Integration zu verbessern, soll die Zusammenarbeit zwischen der Arbeitslosenversicherung und der Sozialhilfe vertieft werden. Eine Studie liefert Vorschläge, wie dieses Ziel realisiert werden kann.

  • Aus- und Weiterbildungskosten praxisnaher behandeln

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) begrüsst in der Vernehmlassung grundsätzlich die vorgeschlagene Stossrichtung der steuerlichen Behandlung von Aus- und Weiterbildungskosten. Damit können diese Kosten praxisorientierter und weniger restriktiv gehandhabt werden. Indes erachtet der SAV den Maximalbetrag für den Steuerabzug als viel zu tief.

  • Informationen über Statistiken für Unternehmen

    Das Bundesamt für Statistik (BFS) bietet neu unter www.unternehmen.bfs.admin.ch Informationen über Unternehmens- und Wirtschaftsstatistik. Das Angebot richtet sich primär an Unternehmen, den wichtigsten Datenlieferanten der Unternehmensstatistiken.

  • «Nur eine finanziell stabile Arbeitslosenversicherung kann Betroffene wirksam unterstützen»

    Bundespräsidentin Doris Leuthard hat die Kampagne des Bundesrats für die 4. Revision der Arbeitslosenversicherung (ALV) eröffnet. Sie wirbt für ein Ja: Die Revision sei nötig, ausgewogen, fair und zweckmässig. Abgestimmt wird am 26. September. Auch der Schweizerische Arbeitgeberverband plädiert für ein Ja.

  • Arbeitslosigkeit geht weiter zurück

    Der Aufschwung am Arbeitsmarkt hält an: Im Juli verringerte sich die Arbeitslosenquote in der Schweiz gegenüber Juni von 3,7% auf 3,6%. Ende Monat waren 142 330 Personen als arbeitslos gemeldet, das waren 2143 weniger als im Vormonat.

  • Gleichstellung und Frauenpolitik in der Schweiz

    Wie steht es um Frauenpolitik und Gleichstellung in der Schweiz? 11 neue Factsheets «Frauen Macht Geschichte 2001 bis 2009» der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen vermitteln Daten und Fakten zu Politik, Recht und Bildung.

  • KOF: Erholung der Schweizer Wirtschaft stockt

    Die Erholung der Schweizer Wirtschaft gerät seit einem Jahr erstmals ins Stocken. Das KOF-Konjunkturbarometer ist im Juli auf 2,23 Zählern verharrt, nachdem es seit Mai 2009 ununterbrochen gestiegen war.

  • Zahl neu gegründeter Unternehmen sank 2008

    Die Wirtschaftskrise bewirkte, dass die Zahl der Schweizer Firmengründungen im Jahr 2008 erstmals seit 2005 zurückging. 11 600 Betriebe starteten neu, 3,2% weniger als im Vorjahr. Ein neu gegründetes Unternehmen schafft im Durchschnitt 1,9 Arbeitsplätze und gehört hauptsächlich zum Dienstleistungssektor.

  • 2009: Mehr Arbeitslose und höhere Schulden bei der Arbeitslosenversicherung

    Die Arbeitslosigkeit stieg im Dezember 2009 in der Schweiz auf eine Quote von 4,4 % und erreichte damit den höchsten Stand seit 12 Jahren. Die Gesamtschulden der Arbeitslosenversicherung erreichten nach Schätzungen des Seco im letzten Jahr 5,6 Mrd. Fr., 2008 hatten sie noch 4,1 Mrd. Fr. betragen.

  • Arbeitslosenversicherung: Ständeratskommission auf anderem Kurs als Nationalrat

    Die ständerätliche Sozial- und Gesundheitskommission empfiehlt dem Ständerat, bei der Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes mehrheitlich an seiner eigenen Version festzuhalten. Nach Ansicht der Kommission ging der Nationalrat bei den Leistungskürzungen für Arbeitslose zu weit.

  • Arbeitslosigkeit: Mehr Taggelder im Kanton Neuenburg

    Der Bundesrat hat beschlossen, die maximale Anzahl Taggelder für über 30-jährige Arbeitslose im ganzen Kanton Neuenburg wegen der hohen Arbeitslosigkeit erneut befristet zu erhöhen.

  • Arbeitslosenversicherung: Wirtschaftskommission des Nationalrats folgt Ständeratskommission

    Die nationalrätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben will moderatere Leistungskürzungen für Arbeitslose als die grosse Kammer. Damit folgte sie bei der Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes einigen Anträgen der ständerätlichen Sozial- und Gesundheitskommission.

  • Arbeitslosenversicherung: Ständerat dämpft Beschlüsse des Nationalrats

    Der Ständerat milderte die Beschlüsse des Nationalrats bei der Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes. Die Entscheide fällte er unter dem Druck des drohenden Referendums.

  • Nationalrat schwenkt bei der Arbeitslosenversicherung auf die ständerätliche Linie ein

    Der Nationalrat entschied, dass eine längere Wartezeit für Studienabgänger und die Kürzung der Taggelder für Langzeitarbeitslose nicht ins revidierte Arbeitslosenversicherungsgesetz aufgenommen werden sollen. Damit schwenkte er auf den moderateren Kurs des Ständerats ein.

  • Bundesrat erhöht Taggelder im Jura und in Genf

    Der Bundesrat hat beschlossen, aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit in den Kantonen Jura und Genf die maximale Anzahl Taggelder von 400 auf 520 Tage zu erhöhen. Die Regelung gilt vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2010.

  • Bundesrat erhöht BVG-Beiträge für Arbeitslose

    Arbeitslose haben ab 1. Juni höhere Beiträge für ihre berufliche Vorsorge (BVG) zu leisten. Der Bundesrat hat beschlossen, den Beitrag von 0,8 % auf 2,5 % des koordinierten Tageslohnes zu erhöhen. Die Hälfte davon zahlt der Arbeitslosenversicherungsfonds.

  • Bundesrat genehmigt Sanierungskonzept für SBB-Pensionskasse

    Der Bundesrat hiess das Sanierungskonzept für die SBB-Pensionskasse gut. Falls das Parlament zustimmt, wird der Bund 1,48 Mrd. Fr. übernehmen. Den Hauptteil der Sanierungskosten sollen das Personal und die SBB tragen.

  • Ständerat belässt Mindestkapitaldeckung für öffentliche Pensionskassen bei 80 %

    Der Ständerat will, dass öffentlich-rechtliche Pensionskassen lediglich zu 80 % ausfinanziert werden. Dieser Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Zweite Säule: Sozialkommission für Unabhängigkeit der Aufsichtskommission

    Die nationalrätliche Gesundheitskommission (SGK-N) eliminierte zahlreiche Differenzen bei der Strukturreform der beruflichen Vorsorge.

  • Ständeratskommission plädiert für Zurückhaltung bei Pensionskassen

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats will die Ausfinanzierung von öffentlich-rechtlichen Pensionskassen nicht übermässig forcieren.

  • "Beim Umwandlungssatz der beruflichen Vorsorge kein riskantes Spiel treiben"

    Der Sozialminister Didier Burkhalter rief an einer Ansprache in Zürich zu einem Ja bei der Anpassung des Umwandlungssatzes in der zweiten Säule auf. Bei einem Nein an der Abstimmung vom 7. März werde mit der Pensionskasse "Casino gespielt".

  • Zahl der Suva-Unfallrenten sinkt und sinkt

    Die Zahl der neuen Invalidenrenten bei der Suva sank auch 2009 deutlich. Es wurden 2050 neue Renten gesprochen, das waren 7,3 % weniger als im Vorjahr, als bereits ein historischer Tiefstand vermeldet worden war. Zudem wurden im vergangenen Jahr weniger Berufsunfälle verzeichnet.

  • Revision des Unfallversicherungsgesetzes: Nationalratskommission will Leistungen kürzen

    Die nationalrätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-N) schloss die Detailberatung zur Revision des Unfallversicherungsgesetzes mit zahlreichen Abweichungen von den bundesrätlichen Anträgen praktisch ab. Sie beschloss mehrere Leistungskürzungen.

  • Familienzulagenregister: Räte sind sich uneinig bei der Finanzierung

    Sowohl der Nationalrat als auch der Ständerat will, dass ein zentrales Register für Familienzulagen geschaffen wird. Doch wer für den Betrieb des Registers aufkommen soll, ist – nach einem weiteren Entscheid der grossen Kammer – noch offen.

  • Auch Ständerat sagt klar Ja zu zentralem Familienzulagenregister

    Nach dem Nationalrat sprach sich auch der Ständerat klar dafür aus, auf Anfang 2011 ein zentrales Familienzulagenregister zu schaffen. Damit soll der Mehrfachbezug von Kinderzulagen verhindert und der administrative Aufwand reduziert werden. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Familienzulagen: Mehrfachbezüge von Kinderzulagen verhindern

    Die ständerätliche Sozialkommission will wie der Nationalrat gegen Mehrfachbezüge von Kinderzulagen vorgehen. Sie empfiehlt ihrem Rat einstimmig, auf die Schaffung eines zentralen Registers über die Familienzulagen einzutreten. Dieser Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Parlament fällt Entscheide bei Arbeitslosenversicherung, 2. Säule und Familienzulagen

    Das Parlament traf drei wichtige Entscheide. Erstens räumte der Ständerat bei der Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetztes die letzten Differenzen zum Nationalrat aus. Zweitens machte der Nationalrat bei der BVG-Strukturreform den Weg frei für eine verbesserte Aufsicht über die Institutionen der beruflichen Vorsorge. Drittens schwenkte der Ständerat bei den Familienzulagen für Selbständigerwerbende auf die vom Nationalrat gutgeheissene Gesetzesänderung ein.

  • Nationalrat sagt klar Ja zu Familienzulagenregister

    Der Nationalrat beschloss einstimmig, dass auf Anfang 2011 ein zentrales Familienzulagenregister eingerichtet wird. Damit soll der Mehrfachbezug von Familienzulagen verhindert und der administrative Aufwand reduziert werden. Der Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Ständerat gegen Familienzulagen für Selbständige

    Der Ständerat will nicht, dass Selbständigerwerbende Kinderzulagen erhalten. Äusserst knapp trat er deshalb nicht auf das entsprechende Geschäft ein. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Hearing bei Kantonen zu Familien-Ergänzungsleistungen

    Die Sozialkommission des Nationalrats nahm an seiner jüngsten Sitzung die Diskussion über Ergänzungsleistungen für Familien wieder auf. Ein Hearing soll neue Erkenntnisse bringen.

  • Familienergänzende Kinderbetreuung: Vorbehalte gegenüber Verlängerung der Krippenfinanzierung

    Der Bundesrat will die Finanzhilfen für Kinderkrippen nicht wie vorgesehen im Jahr 2011 auslaufen lassen, sondern bis 2015 verlängern. Hingegen kürzt er die ursprünglich vorgesehenen 140 Mio. Fr. auf 80 Mio. und will nur noch Projekte für Kinder im Vorschulalter fördern. Der Schweizerische Arbeitgeberverband bekräftigt seine grossen Vorbehalte gegenüber dem längerfristigen Engagement des Bundes bei der Schaffung neuer Krippenplätze.

  • Ständeratskommission lehnt Familienzulagen für Selbständigerwerbende ab

    Die Sozialkommission des Ständerats ist dagegen, dass Selbständigerwerbende in der ganzen Schweiz Anspruch auf Kinderzulagen erhalten sollen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Neue Internetplattform für Betriebe

    Der Kanton Zürich lanciert als Unterstützung von Unternehmen und Mitarbeitenden eine Informations- und Kontaktplattform zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Personalverantwortliche und Geschäftsführende finden hier Informationen, Anregungen und Hilfsmittel, Arbeitnehmende praktische Tipps zur Umsetzung. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst das neue Angebot.
    Die neue Webseite www.vereinbarkeit.zh.ch, welche vom Kanton Zürich lanciert wurde, dient einerseits als Unterstützung für Unternehmen punkto Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Auf der Informationsplattform finden Geschäftsführende und Personalverantwortliche entsprechende Informationen und Anregungen. Unter dem Stichwort "Erfolgsgeschichten" berichten zudem zehn Betriebe, was sie für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unternehmen.

    Anderseits finden Mitarbeitende auf der Webseite Tipps, welchen Beitrag sie leisten können und worauf sie achten sollten. Zum Beispiel berichten sieben Angestellte, wie sie Haus- und Berufsarbeit unter einen Hut bringen. Interessierte können zudem im blog.vereinbarkeit.zh.ch Kontakte knüpfen, ihre Erfahrungen teilen und sich mit anderen austauschen.

    Laut Webseite hat eine familienfreundliche Personalpolitik etliche Vorteile:

    • Mitarbeitende in familienfreundlichen Betrieben sind produktiver und motivierter
    • Fluktuation und Fehlzeiten werden gesenkt und somit Kosten gespart
    • Massnahmen zur Vereinbarkeit bringen 8 % "Return on Investment"
    • Familienfreundlichkeit wird immer wichtiger im Wettbewerb um Fachkräfte und Talente.


    Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist seit jeher ein wichtiges Anliegen für den Schweizerischen Arbeitgeberverband. Er begrüsst die Lancierung der neuen Internetplattform, da sich Interessierte hier sowohl vernetzen als auch Erfahrungen austauschen können.

  • 6. IV-Revision: Vernehmlassung zum zweiten Massnahmenpaket eröffnet

    Der Bundesrat hat das zweite Massnahmenpaket der 6. Revision der Invalidenversicherung (IV) in die Vernehmlassung geschickt. Ziel dieser IV-Revision 6b ist, die Rechnung der IV auszugleichen und ihre Schulden bei der AHV zu tilgen. Unter anderem soll das vierstufige Rentensystem durch ein stufenloses System ersetzt werden. Die Vernehmlassung dauert bis 15. Oktober 2010.

  • IV-Renten und Ausländer: Bildung, Gesundheit und Arbeit relevant

    Die Quote neuer IV-Renten ist bei manchen Ausländergruppen höher als bei Schweizern. Eine Studie des Bundesamts für Sozialversicherungen erklärt dies insbesondere mit der Gesundheit, aber auch mit Unterschieden bei Ausbildung, Jobchancen und Integration.
    Warum bekommen manche Ausländergruppen häufiger eine IV-Rente als Schweizer? Diese Frage hat das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) mit zwei Studien untersucht. Die "Neuberentungsquote" lag 2007 mit 0,83 % am höchsten bei Erwachsenen aus der Türkei, gefolgt von Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien. Für Schweizer lag die Quote hingegen bei 0,29 %. Die eine Studie überprüfte die Verfahren der Abklärungen vor einem Rentenentscheid. Sie kam zu Schluss, dass der Rentenanspruch von ausländischen Antragstellenden "mindestens ebenso gründlich abgeklärt" werde wie bei Schweizern, wie das BSV mitteilte. Die IV-Stellen bevorzugten Ausländer also nicht.

    Die zweite Studie verglich die soziale und gesundheitliche Situation. Sie berücksichtigt die berufliche und soziale Unterschichtung von Ausländern, welche ein höheres Rentenrisiko impliziere, und die jüngere Altersstruktur, die ein tieferes erwarten liesse. Diese beiden Faktoren heben sich indes etwa auf. Als Hauptfaktor für die unterschiedlichen IV-Quoten identifiziert die Studie Gesundheitszustand und Erwerbsintegration. Statistisch sind Migranten aus der Türkei und Ex-Jugoslawien weniger gut ausgebildet als Schweizer, arbeiten öfter körperlich hart und haben seltener leitende Stellen.

    Wolle man die Unterschiede der IV-Quoten ausgleichen, müsse man die betreffenden Ausländer besser im Erwerbsleben integrieren und auch den Gesundheitsschutz bei der Arbeit verbessern, so die Studie. Laut Mitteilung sind bereits Bemühungen im Gange. Zudem verhälfen Übersetzungsprofis vermehrt zu besserer medizinischer Behandlung.

    Die beiden Studien sind auf der BSV-Webseite als PDF verfügbar.

     

  • 6. IV-Revision: Ständeratskommission klar für erstes Massnahmenpaket

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats hiess das erste Massnahmenpaket der 6. IV-Revision mit kleinen Änderungen gut. Mit diesen Massnahmen will der Bundesrat langfristig 500 Mio. Fr. pro Jahr bei der Invalidenversicherung (IV) sparen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Ständeratskommission will rasch die 6. IV-Revision angehen

    Die Sozialkommission des Ständerats teilt die Auffassung des Bundesrats, dass in den nächsten Jahren möglichst viele IV-Rentner in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. Sie will die 6. IV-Reform nun rasch angehen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Bundesrat regelt IV-Zusatzfinanzierung

    Der Bundesrat hat eine Verordnung verabschiedet, welche die Umsetzung des Volksentscheids zur Zusatzfinanzierung der Invalidenversicherung (IV) regelt. Damit können ab dem 1. Januar 2011 Gelder aus der Mehrwertsteuer der IV zufliessen.

  • Integration psychisch Kranker: Brücken statt Barrieren

    Die Integration psychisch behinderter Menschen stand im Zentrum der internationalen Konferenz "Mental Disability and Work: Breaking the Barriers" in Zürich. Die Tagung hatte zwei Ziele: Erstens sollte sie den Teilnehmenden bestehende Barrieren vor Augen führen und zweitens die Möglichkeit bieten, über konkrete Lösungen zu diskutieren.

  • Nationalrat bestätigt Abstimmung zur IV-Zusatzfinanzierung

    Nach dem Ständerat bestätigte auch der Nationalrat die Entscheide, welche in der Volksabstimmung vom 27. September 2009 zur IV-Zusatzfinanzierung getroffen worden waren. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Schritt.

  • Wichtiger Schritt auf dem Weg zur IV-Sanierung

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt die zentralen Vorschläge des Bundesrats für die IV-Revision 6a, mit welcher der nächste Schritt zur Sanierung der Invalidenversicherung eingeleitet wird. Von besonderer Bedeutung sind die Massnahmen zur eingliederungsorientierten Rentenrevision und die Neuregelung des Bundesbeitrags.

  • IV: Nationalrätliche Kommission will Sanierungsgesetz anpassen

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) sagte Ja zur Anpassung des Sanierungsgesetzes der Invalidenversicherung (IV). Damit soll die Erhöhung der Mehrwertsteuer zugunsten der IV erst Anfang 2011 in Kraft treten.

  • „Menschen mit Behinderung behaupten sich im Arbeitsleben“

    Der Gedanke der Wiedereingliederung ist seit Beginn der Invalidenversicherung (IV) im Jahre 1960 im Vordergrund. Die aktuelle Wanderausstellung „50 Jahre IV“ porträtiert qualifizierte Mitarbeitende mit Handicap und zeigt die Motivation von Arbeitgebern, Rentabilität und sozialen Einsatz professionell miteinander zu verbinden. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst das Engagement.

  • Integrierte Handicapierte als Beispiele für den „Fall der Fälle“

    Der "This-Priis" zeichnet Betriebe für ihr Engagement in der Integration von handicapierten Menschen aus. Der Preis wurde dieses Jahr zum fünften Mal verliehen. Zwei Firmen, die seit Jahrzehnten Betroffene beschäftigen, erhielten die Auszeichnung.

  • Ja zu Kompromiss bei der 11. AHV-Revision

    Der Ständerat ist bei der 11. AHV-Revision weiterhin an einem Kompromiss mit dem Nationalrat interessiert und will Mittel für Frühpensionierungen bereitstellen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Bemühungen, eine Lösung zu finden. Er hält jedoch an den Zielen der Revision fest und plädiert für eine nachhaltige Finanzierung der AHV.

  • AHV: Über 2,1 Millionen Menschen beziehen eine Rente

    Die AHV gab 2009 insgesamt 35,8 Mrd. Fr. aus, davon 34,9 Mrd. für Renten. Die AHV-Jahresrechnung schloss mit einem Überschuss von 3,9 Mrd. Fr. ab. Die Invalidenversicherung (IV) hingegen musste im vergangen Jahr erneut einen Fehlbetrag hinnehmen.

  • 11. AHV-Revision: Kommission will neues Modell

    Die Sozialkommission des Ständerates lanciert bei der 11. AHV-Revision ein neues Modell, das weitgehend einem Vorschlag von Bundesrat Didier Burkhalter entspricht. Danach sollen Frühpensionierungen nicht nach dem Giesskannenprinzip, sondern gezielt abgefedert werden.

  • Nationalrat will aus der 11. AHV-Revision keine Sparvorlage machen

    Der Nationalrat verzichtete darauf, aus der 11. AHV-Revision eine reine Sparvorlage zu machen. Er beschloss, zur Abfederung von Frühpensionierungen finanzielle Mittel bereit zu halten.

  • Mit besserer Koordination der Sozialwerke die Armut angehen

    Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos) will die verschiedenen Sozialwerke besser aufeinander abstimmen und so die Armut in der Schweiz in zehn Jahren halbieren. Besonderes Augenmerk soll auf Langzeitarbeitslose gerichtet werden.

  • Krankenversicherung: Uneinigkeit bei Massnahmen zur Kostensenkung

    Beim Massnahmenpaket gegen die steigenden Kosten in der Krankenversicherung zeichnet sich weiterhin keine Einigkeit ab. Die Gesundheitskommission des Ständerats will bei mehreren Punkten anders handeln als der Nationalrat.

  • Krankenversicherung: Nationalratskommission plädiert für Ärztenetzwerke

    Die Gesundheitskommission des Nationalrats beschloss bei der Managed-Care-Vorlage, dass Krankenkassen künftig Ärztenetzwerke als besondere Versicherungsform anbieten müssen.

  • Krankenversicherung: Nationalratskommission konkretisiert Managed-Care-Vorlage

    Die nationalrätliche Gesundheitskommission beschloss bei der Beratung über das Krankenversicherungsgsetz, dass integrierte Versorgungsnetze klar von anderen besonderen Versicherungsformen wie Ärztelisten unterschieden werden sollen.

  • Gesundheitswesen: Dringliches Massnahmenpaket bleibt umstritten

    Auch nach der Beratung im Ständerat bleiben hinsichtlich der dringlichen Massnahmen zur Kostensenkung im Gesundheitswesen die Differenzen bestehen.

  • Räte: Schlussabstimmungen zu Sozialversicherungen

    Die eidgenössischen Räte beendeten die Frühjahrssession mit den Schlussabstimmungen unter anderem zu Arbeitslosenversicherung, berufliche Vorsorge, Krankenversicherung und Invalidenversicherung.

  • AHV mit Anlagegewinn, IV mit aufsteigender Tendenz

    Die AHV konnte das Jahr 2009 dank Anlageerfolgen mit einem Gewinn von 3,9 Mrd. Franken abschliessen. Das Umlageergebnis bei der Invalidenversicherung war zwar weiterhin klar negativ, doch bestand ein Trend zur Verbesserung. Bei der Erwerbsersatzordnung verschlechterte sich das Bild.

  • Gesundheitswesen: Tieferer Selbstbehalt bei integrierten Versorgungsnetzen

    Nach dem Willen der nationalrätlichen Gesundheitskommission sollen jene, die in einem integrieren Versorgungsnetz versichert sind, weiterhin einen Selbstbehalt von 10 % bezahlen. Für alle anderen Versicherten soll in Zukunft der Selbstbehalt in der Grundversicherung der Krankenkasse grundsätzlich 20 % betragen.

  • Ständeratskommission will Sozialhilfe besteuern

    Die ständerätliche Wirtschaftskommission will falsche Anreize bei der Sozialhilfe beseitigen. Sie fordert, dass Sozialhilfeleistungen künftig besteuert werden. Im Gegenzug soll das Existenzminimum von den Steuern befreit werden.

  • Armutsbekämpfung: Eingliederung in den Arbeitsmarkt hat Priorität

    Der Bundesrat will sich bei der Bekämpfung der Armut auf Massnahmen zur Wiedereingliederung von Betroffenen in den Arbeitsmarkt konzentrieren. Insbesondere sollen die Arbeitslosenversicherung, die Invalidenversicherung und die Sozialhilfe – die sogenannte interinstitutionelle Zusammenarbeit IIZ – mehr zusammenspannen. Die Bekämpfung der Armut und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sind auch wichtige Ziele der Arbeitgeberpolitik.

  • Vorsorgeausgleich bei Scheidung: ZGB-Revision mit Überregulierung

    Der Vorsorgeausgleich bei Scheidungen weist in der Praxis Schwächen auf und muss geändert werden. Der Schweizerische Arbeitgeberverband weist in der Vernehmlassung zur entsprechenden Revision im schweizerischen Zivilgesetzbuch (ZGB) darauf hin, dass die Umsetzung der vorgeschlagenen Bestimmungen jedoch zu Mehrbelastungen bei Vorsorgeeinrichtungen und Versicherten führen würde. Er schlägt vor, die Vorlage nochmals zu überarbeiten.

  • Zahl der Sozialhilfebezüger sank 2008 erneut

    Rund 221 000 Personen bezogen im Jahr 2008 in der Schweiz Sozialhilfe. Dank der damals noch guten Konjunktur sank der Anteil der Sozialhilfebezüger bereits zum zweiten Mal. Die Sozialhilfequote ging vorab bei jungen Erwachsenen zurück. Am meisten wurden die Leistungen von Alleinerziehenden bezogen.

  • Militärversicherung: Mehr Krankheitsfälle, stabile Kosten

    Die Militärversicherung registrierte im vergangenen Jahr 5,4 % mehr Krankheitsfälle als 2008. Die Zahl der Unfälle nahm um 1,8 % zu. Insgesamt zahlte die Versicherung 201 Mio. Fr. für Leistungen, somit blieben die Kosten stabil.

  • Nationalrat setzt auf Managed Care-Modelle

    Der Nationalrat will, dass sich die Menschen in der Schweiz bei der Wahl einer Krankenversicherung künftig häufiger einem anerkannten Ärztenetz anschliessen als bisher. Er hiess eine Teilrevision des Krankenversicherungsgesetzes gut. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Bemühungen des Nationalrats, einen tragfähigen Kompromiss zu finden.

  • Bundesrat erhöht Beitragssatz für Erwerbsersatzordnung

    Der Bundesrat hat entschieden, den Beitragssatz für die Erwerbsersatzordnung (EO) vom 1. Januar 2011 bis Ende 2015 von heute 0,3 auf 0,5 Lohnprozente anzuheben. Damit soll den zusätzlichen Ausgaben der EO für die Mutterschaftsentschädigung Rechnung getragen werden. Die Erhöhung ist je zur Hälfte von den Arbeitgebern und Arbeitnehmenden zu tragen.

  • KOF-Studie bestätigt positive Effekte der Personenfreizügigkeit

    Die Medienmitteilung der gemeinsamen Pressekonferenz von economiesuisse und dem Schweizerischen Arbeitgeberverband ist als pdf verfügbar.

  • Personenfreizügigkeit: Einwanderer höhlen Sozialwerke nicht aus

    Wie wirkt sich eine Ausdehnung der Personenfreizügigkeit sowohl auf die Arbeitslosenversicherung als auch auf die AHV und Invalidenversicherung aus? Die Fakten zeigen: Es ist nicht zu befürchten, dass Einwanderer unsere Sozialwerke ruinieren.

  • Drittes Konjunkturpaket: Kurzarbeitende und junge Arbeitslose erhalten Unterstützung

    Die Massnahmen, welche das Parlament mit dem dritten Konjunkturpaket beschlossen hat, sind seit Anfang Jahr in Kraft. Sie sollen Jugendlichen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt helfen und Mitarbeitende von Unternehmen in Kurzarbeit für den Aufschwung rüsten.

  • Auf Höchststand: Zahl der eingetragenen Firmen sowie Konkurse

    In der Schweiz waren noch nie so viele Firmen im Handelsregister eingetragen wie Ende 2009. Die Gesamtzahl lag bei rund 525 800 Unternehmen. Vorab GmbH-Gründungen lagen im Trend. Dagegen erreichten auch die Konkurse im vergangenen Jahr einen Höchststand.

  • OECD-Länderbericht: Schweiz mit hoher Krisenresistenz

    Die Schweiz hat die Finanz- und Wirtschaftskrise im Urteil der OECD besser gemeistert als andere Industrieländer. Im Länderbericht regt die Organisation weitere Massnahmen an, um die langfristigen Wachstumschancen der Schweizer Wirtschaft zu verbessern.

  • Personenfreizügigkeit: Es kommen vorab Hochqualifizierte in die Schweiz

    Im vergangenen Frühjahr arbeiteten und wohnten 974 000 Ausländer in der Schweiz, das sind 5 % mehr als im Vorjahr. Die Personenfreizügigkeit brachte den gewünschten Effekt: Besonders stark gestiegen ist unter anderem die Zahl der Deutschen, die gut ausgebildet sind und weniger häufig arbeitslos werden als Schweizer.

  • Schweizer Firmen wollen dieses Jahr wieder mehr investieren

    Die Unternehmen in der Schweiz wollen 2010 wieder deutlich mehr investieren als im vergangenen Jahr. Die Dienstleistungsbranche und das Baugewerbe sind gemäss einer KOF-Umfrage zuversichtlich, die Industrie zurückhaltend.

  • Stellenangebot erstmals wieder stabil

    Das Stellenangebot in der Schweiz ging im vierten Quartal 2009 erstmals seit Sommer 2008 nicht weiter zurück. Das zeigt der Adecco-Index, der von der Universität Zürich erhoben wurde.

  • Arbeitskosten pro Stunde stiegen erneut an

    Die Arbeitskosten in der Schweiz stiegen im Jahr 2008 erneut an. Im sekundären und tertiären Sektor beliefen sich sie auf durchschnittlich Fr. 56.30 pro Arbeitsstunde. Damit erhöhten sie sich zwischen 2006 und 2008 um 4,5 %, wie das Bundesamt für Statistik schätzt. Quervergleiche zu anderen Ländern sind derzeit nicht möglich, da entsprechende Zahlen noch fehlen.

  • Mehr Arbeitsstunden – stagnierende Produktivität

    Im Jahr 2008 wurden in der Schweiz gemäss Erhebungen des Bundesamts für Statistik (BFS) insgesamt 7.382 Milliarden Arbeitsstunden geleistet. Das sind 1,8% mehr als im Vorjahr. Bei einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts im gleichen Umfang resultiert dagegen eine stagnierende Arbeitsproduktivität.

  • Schweizer Aussenhandel mit massivem Einbruch

    Das vergangene Jahr war ein annus horribilis für den Schweizer Aussenhandel. Die Ausfuhren brachen um 12,6 % ein, was den stärksten Rückgang seit dem Zweiten Weltkrieg bedeutete. Auch die Importe sackten mit einem Minus von 14,3 % ab. Der Warenverkehr mit der EU ging in beiden Richtungen markant zurück. Immerhin lichteten sich im Dezember die Gewitterwolken.

  • Flankierende Massnahmen: Konsequent umsetzen, aber nicht erweitern

    Der Schweizerische Gewerkschaftsbund forderte einen weiteren Ausbau der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit mit der EU. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt diese Forderung ab. Er tritt für eine konsequente Umsetzung der geltenden Massnahmen ein, die insgesamt gut funktionieren.

  • Dritte Ausländergeneration erleichtert einbürgern

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt in der Vernehmlassung die erleichterte Einbürgerung von Menschen der dritten Ausländergeneration.

  • Die Krise mit Kurzarbeit dämpfen

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt die geplante Verlängerung der Kurzarbeitsentschädigung von 18 auf 24 Monate. Die Massnahme soll den Betrieben im ausserordentlichen Charakter der derzeitigen Rezession eine gewisse Planungssicherheit bringen.

  • Finanzhilfen für Chancengleicheit im Betrieb: Neu ohne Eingabetermin

    Unternehmen können Finanzhilfen vom Bund beantragen, um Massnahmen zur Chancengleichheit von Frau und Mann zu realisieren. Sie sind neu nicht mehr an ein Eingabedatum gebunden.

  • Positive Signale von kleinen und mittleren Betrieben mehren sich

    Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz verzeichneten im vierten Quartal 2009 nur noch geringe Einbussen bei Cashflow und Umsatz. Laut dem KMU-Barometer der UBS erwarten die Betriebe eine leichte Verbesserung im ersten Quartal 2010.

  • Lohngleichheitsdialog: Tornos engagiert sich als erstes Unternehmen

    Die Sozialpartner haben zusammen mit dem Bund vor einem Jahr einen Lohngleichheitsdialog lanciert. Damit soll das Bewusstsein für die Umsetzung der Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern in der Schweiz gefördert werden. Ziel des fünfjährigen Projekts ist, dass möglichst viele Betriebe freiwillig ihre Löhne überprüfen und allfällige Ungleichheiten aufheben. Als erste haben sich nun Tornos aus Moutier und Novartis aus Basel registriert.

  • Maximale Kurzarbeit-Dauer auf 24 Monate verlängert

    Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung die maximale Bezugsdauer für die Kurzarbeitsentschädigung (KAE) von 18 auf 24 Monate erhöht. Zudem wird die verkürzte Karenzfrist von einem Tag beibehalten. Die Verordnungsänderung tritt auf 1. April 2010 in Kraft und gilt bis 31. Dezember 2011. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst diese Entscheide, welche den Unternehmungen zusätzliche Optionen zur Bewältigung des Beschäftigungseinbruchs geben.

  • Schweiz bei Innovationen weltweit an der Spitze

    Die Schweiz nimmt im internationalen Innovationswettbewerb die Spitzenposition ein. Die anhaltend schwache Konjunktur dürfte jedoch laut Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) die Innovationstätigkeit der Schweiz erheblich schwächen, was sich wiederum negativ auf das mittelfristige Wachstumspotenzial auswirke.

  • Wenig ergiebige Debatte über die Arbeitslosigkeit

    Der Nationalrat überwies an seiner ausserordentlichen Session über die Arbeitslosigkeit von über dreissig Vorstössen zum Thema lediglich vier. Diese Zurückhaltung ist zu begrüssen, zumal die Debatte insgesamt wenig ergiebig war.

  • Konjunkturperspektiven für 2010 leicht aufgehellt

    Die Ökonomen des Bundes rechnen damit, dass die Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr um 1,4 % statt wie bisher erwartet um 0,7 % steigt. Auch die Aussichten für den Arbeitsmarkt haben sich etwas aufgehellt.

  • Dem Schweizer Aussenhandel geht es wieder besser

    Der Schweizer Aussenhandel legt nach dem Absturz im vergangenen Jahr langsam wieder zu. Die Exporte nahmen im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat nominal um 3,3 % zu, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) mitteilte.

  • Beschäftigte schätzen selbst gewählte flexible Arbeitsbedingungen

    Mitarbeitende in der Schweiz sind zufriedener, wenn sie flexible Arbeitsbedingungen haben. Bei Kurz- oder Schichtarbeit ist jedoch das Gegenteil der Fall. Das Schweizer Human-Relations-Barometer 2010 von Universität und ETH Zürich zeigt zudem, dass eine familienorientierte Personalpolitik geschätzt wird.

  • Der Bundesrat lehnt die Ferieninitiative ab

    Der Bundesrat empfiehlt die Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“ von Travailsuisse ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung. Zwingend angeordnete Ferien könnten die Spielräume für Lohnerhöhungen und Arbeitszeitverkürzungen einschränken, was nicht im Interesse der Arbeitnehmenden sei. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt die Haltung des Bundesrats und spricht sich ebenfalls klar gegen die Initiative aus.

  • Passivrauchschutz: Anlass für die Betriebe, die Raucherregelung zu überprüfen

    Ab dem 1. Mai 2010 wird der Schutz der Arbeitnehmenden vor Passivrauchen neu geregelt. Dies sollte für die Unternehmen Anlass sein, ihre heutige Praxis zu überprüfen und falls nötig den neuen gesetzlichen Regelungen anzupassen. Die neuen Regelungen gelten nämlich nicht nur für Restaurations- und Hotelbetriebe, sondern generell für geschlossene Räume und damit auch für Unternehmen.

  • «Tochtertag» wird zum «Zukunftstag» – für Mädchen und Jungs

    Der nationale Tochtertag – er wird dieses Jahr 10-jährig – hat einen neuen Namen. Mit «Nationaler Zukunftstag. Seitenwechsel für Mädchen und Jungs» unterstreicht er seine neue Ausrichtung. Auch Jungen sind nun explizit eingeladen, die Arbeitswelt und geschlechtsuntypische Berufe kennen zu lernen.

  • Der Arbeitsmarkt in der Schweiz belebt sich

    Das Stellenangebot im Internet und in der Presse legte im ersten Quartal 2010 deutlich zu. Gemäss einer Zählung der Universität Zürich wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres 15 % mehr Stellen ausgeschrieben als Ende 2009.

  • Schweizer Exporte steigen seit Herbst 2008 erstmals wieder

    Die Schweizer Exporte legten erstmals seit dem dritten Quartal 2008 wieder zu. Sie stiegen von Januar bis März 2010 im Vergleich zur Vorjahresperiode um knapp 7 %. Vorab in der Uhren- und die Metall-Industrie brummte der Exportmotor fast wie vor dem Konjunktureinbruch.

  • Löhne stiegen 2009 so kräftig wie seit acht Jahren nicht mehr

    Die Angestellten in der Schweiz verdienten im vergangenen Jahr trotz der Konjunkturbaisse deutlich mehr. Die Nominallöhne stiegen um 2,1 %, die Reallöhne dank gesunkener Teuerung gar um 2,6 %.

  • Bundesrat gibt Kontingente für Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten frei

    Der Bundesrat hat über die Kontingente für gut qualifizierte Arbeitskräfte aus Ländern von ausserhalb der EU/EFTA für die zweite Hälfte 2010 entschieden. Er hat 1000 Aufenthalts- und 4500 Kurzaufenthaltsbewilligungen freigegeben. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst, dass der Bundesrat die Anliegen der Wirtschaft gehört und ihre Bedürfnisse ernst genommen hat.

  • Finanzverantwortliche von Unternehmen zeigen sich optimistisch

    52 Finanzverantwortliche von grossen und mittelgrossen Schweizer Unternehmen zeigten sich in einer Umfrage überzeugt, dass die Wirtschaftskrise überwunden ist.

  • Mitarbeitende in kleinen Büros sind produktiver und zufriedener

    Mitarbeitende in Grossraumbüros haben mehr gesundheitliche Probleme und fehlen häufiger am Arbeitsplatz als jene in kleinen Büros. Auch die Produktiviät wird dort als höher eingeschätzt, wie eine Umfrage des Seco ergab.

  • Ablehnung des Entwurfs zu einem Normalarbeitsvertrag für die Hauswirtschaft

    In der Anhörung des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements zum Entwurf zu einem gesamtschweizerischen Normalarbeitsvertrag mit verbindlichen Mindestlöhnen für die Hausangestellten vertritt der Schweizerische Arbeitgeberverband eine ablehnende Haltung.

  • Erster «Home Office Day» als Impuls für Arbeitswelt von morgen

    Der erste nationale «Home Office Day» vom 18. Mai hatte zum Ziel, Arbeitgeber und Arbeitnehmende für die Arbeit von zuhause zu motivieren. Viele folgten dem Aufruf, sie leisteten damit einen Beitrag zu einer höheren Lebensqualität und zu einer geringeren Umweltbelastung.

  • Personenfreizügigkeit: Bundesrat ruft Ventilklausel nicht an

    Der Bundesrat hat entschieden, die Ventilklausel des Freizügigkeitsabkommens gegenüber Staatsangehörigen aus alten EU-Staaten auch kommenden Juni nicht anzurufen. Eine Beschränkung der Zuwanderung dränge sich nicht auf, ist er überzeugt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • OECD: Schweizer Wirtschaft erholt sich schneller als erwartet

    Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeichnet ein zuversichtliches Bild von der Erholung der Schweizer Wirtschaft. Die Belebung sei unter anderem einem starken Export und einer wachsenden Binnennachfrage zu verdanken.

  • Freier Personenverkehr stärkt Schweizer Arbeitsmarkt

    Dank dem Wirtschaftswachstum, das Arbeitskräfte aus der EU ermöglicht haben, ist die Schweiz von der Krise weniger hart getroffen worden als viele andere Länder. Zu diesem Schluss kommt ein weiterer Bericht des Observatoriums zur Personenfreizügigkeit, den das Seco zusammen mit den Sozialpartnern – unter anderem dem Schweizerischen Arbeitgeberverband – vorstellte.

  • Beschäftigung: Mehr Mitarbeitende im Dienstleistungssektor, weniger in der Industrie

    Die Lage am Arbeitsmarkt verbesserte sich im ersten Quartal 2010 leicht. Die Zahl der Mitarbeitenden im Dienstleistungssektor stieg an, die Industrie hingegen verzeichnete noch immer signifikante Einbussen.

  • Schweizer Exporte: 7 von 10 Branchen im Plus

    Der Wachstumstrend im schweizerischen Aussenhandel setzte sich im April in beiden Verkehrsrichtungen fort. Die Exporte stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 %, der Aufschwung liess aber nach. Die Importe stiegen um 6,1 %.

  • 2-jährige berufliche Grundbildung: Nutzen höher als Kosten

    Der produktive Nutzen von Lernenden einer zweijährigen beruflichen Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest übersteigt im Durchschnitt die Ausbildungskosten der Betriebe. Zwischen den untersuchten Berufen bestehen jedoch erhebliche Unterschiede, kommt die erste Studie dieser Art zum Schluss.

  • Lehrstellen: Angebot und Nachfrage halten sich die Waage

    Die Situation auf dem Lehrstellenmarkt in der Schweiz blieb im April im Vergleich zum Vorjahresmonat konstant. Trotz angespannter Wirtschaftslage boten die Unternehmen 76 000 Lehrstellen an, 77 000 Jugendliche interessierten sich dafür.

  • Hochschulabsolventen sind mit ihrer Berufssituation zufrieden

    Mehr als zwei Drittel der Schweizer Hochschulabsolventen befinden sich ein Jahr nach Studienabschluss in einer erfolgreichen Berufssituation. Neun von zehn sind mit ihrer beruflichen Situation zufrieden, wie aus der jüngsten Studie "Panorama der Hochschulen" des Bundesamts für Statistik hervorgeht.

  • Mindestvorschriften bei Bildungsgängen und Nachdiplomstudien

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) begrüsst in der Anhörung die inhaltlichen Änderungen in der Verordnung, welche die Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien der höheren Fachschulen betreffen. In seiner Stellungnahme setzt er aber Fragezeichen hinter das formelle Vorgehen.

  • Vernehmlassung zu mehr Steuerabzugsmöglichkeiten für Aus- und Weiterbildung

    Der Bundesrat hat eine Vernehmlassung zu einer Gesetzesänderung für Bund und Kantone eröffnet. Demnach soll, wer sich beruflich neu orientiert, die Kosten für die Aus- und Weiterbildung von den Steuern abziehen können. Dies gilt auch dann, wenn die Umschulung freiwillig erfolgt und dem beruflichen Aufstieg dient.

  • Situation bei den Lehrstellen bleibt stabil

    Auch im März veränderte sich die Lehrstellensituation im Vergleich zum Vormonat nicht. Der Lehrstellenmarkt präsentierte sich weiterhin stabil.

  • Die Weiterbildung braucht Verbesserungen – aber keinen Regulierungsschub

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband will verhindern, dass die Weiterbildung zu stark reguliert wird. Mit Blick auf das geplante Weiterbildungsgesetz warnt er vor einem "Regulierungsschub".

  • Die Schweiz trotzt der Rezession – Probleme anpacken, Ja zur ALV-Revision!

    Die Schweizer Volkswirtschaft hat Krisenresistenz bewiesen. Der Arbeitsmarkt ist robust und die Aussichten besser, als noch im Herbst 2009 prognostiziert wurde. Jetzt darf die Lösung der bestehenden Probleme bei den Sozialversicherungen nicht weiter verschoben werden. Der Schweizerische Arbeitgeberverband plädiert deshalb für ein JA zur Revision der Arbeitslosenversicherung und eine schlanke 11. AHV-Revision. Zudem sind die IV-Revisionen 6a und 6b rasch voranzutreiben.

  • Situation auf dem Lehrstellenmarkt bleibt stabil

    Der Lehrstellenmarkt präsentiert sich ein halbes Jahr vor Lehrbeginn 2010 stabil. Laut Bundesamt für Berufsbildung und Technologie investieren die Betriebe trotz angespannter Wirtschaftslage konsequent in die Ausbildung von Lernenden und streichen keine Lehrstellen aufgrund kurzfristiger Rentabilitätsüberlegungen.

  • Weiterbildung ohne die Wirtschaft?

    Die Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements, Bundespräsidentin Doris Leuthard, hat die Mitglieder der Expertenkommission „Weiterbildungsgesetz“ ernannt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband stellt mit Erstaunen fest, dass die Wirtschaft in der Kommission überhaupt nicht vertreten ist. Er wird deren Arbeiten umso kritischer verfolgen und sich einem Gesetz gegen die Wirtschaft mit Nachdruck widersetzen.

  • Bildungssystem Schweiz: Erstmals liegt eine Gesamtschau vor

    Bund und Kantone haben sich darauf verständigt, ein langfristig angelegtes Monitoring der Bildung durchzuführen. Als erstes Produkt aus diesem Prozess liegt nun der nationale Bildungsbericht 2010 vor. Der Schweizerische Arbeitgeberverband erachtet die Gesamtschau als Grundlage für die Diskussion über das Bildungs- und Ausbildungssystem in der Schweiz.

  • Schweiz soll sich an Bildungsprogrammen der EU beteiligen

    Nach dem Nationalrat stimmte auch die ständerätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur den Abkommen über die Teilnahme der Schweiz an Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogrammen mit der EU zu. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Welche Grundkompetenzen sollen die Schüler in der Schweiz haben?

    Die Erziehungsdirektorenkonferenz hat die Anhörung zu den nationalen Bildungszielen eröffnet. Es soll geklärt werden, was ein Schulabgänger in der Schweiz in Schulsprache, zwei Fremdsprachen, Mathematik und Naturwissenschaften können sollte. Auch der Schweizerische Arbeitgeberverband wird sich zu den Bildungsstandards äussern.

  • Lohn: Was gilt bei einer Entlassung nach Kurzarbeit?

    Grundsätzlich hat ein Mitarbeitender, dem während oder nach einer Phase der Kurzarbeit gekündigt wird, keinen Anspruch auf Ersatz der Lohneinbusse während der Kurzarbeit. Der Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung erlischt aber mit der Aussprache der Kündigung, und während der Kündigungsfrist ist (wieder) der volle Lohn zu bezahlen.

  • Videokameras am Arbeitsplatz

    Das Bundesgericht erlaubt Videokameras am Arbeitsplatz, die das Verhalten der Mitarbeitenden gezielt, aber nur kurzfristig aufzeichnen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die differenzierte Betrachtungsweise der Lausanner Richter.

  • Neue Richtlinie über Europäischen Betriebsrat

    Die EU-Richtlinie über Europäische Betriebsräte (EBR) schreibt international tätigen Unternehmen mit mindestens 1000 Beschäftigten im EWR vor, einen EBR zu bilden oder ein vergleichbares Verfahren der Information und Anhörung der Arbeitnehmenden einzurichten. Die Richtlinie wurde nun überarbeitet und muss bis Juni 2011 umgesetzt werden. Welcher Handlungsbedarf besteht für international tätige schweizerische Unternehmen?

  • Bundesgerichtsurteil: Vereinfachte Regelung für Nachtarbeitende

    Das Bundesgericht hat in einem Entscheid präzisiert, was unter dem Begriff «betriebliches Arbeitszeitsystem» zu verstehen ist. Das neue Urteil öffnet die Tür zu einer vereinfachten Regelung für Mitarbeitende, die dauernd oder regelmässig Nachdienst leisten.

  • Krankheit ist nicht gleich Ferienunfähigkeit

    Dass Krankheit nicht automatisch Ferienunfähigkeit bedeutet, zeigt ein Entscheid des Arbeitsgerichts Zürich. So konnte bei der Krankheit eines betroffenen Arbeitnehmenden, der nicht bettlägrig war, Ferientage angerechnet werden. Solche und weitere konkrete Fälle werden in der neuen Sammlung arbeitsrechtlicher Entscheide SAE 2008 des Schweizerischen Arbeitgeberverbands thematisiert.

  • Der Bonus als variabler Lohnbestandteil

    Das Thema exorbitante Boni von Banken und anverwandter Institute ist in aller Munde, es wird von Politik und Medien eingehend und kontrovers diskutiert. Der Autor Dr. Hans-Peter Egli, Vorsitzender und Bereichvertreter des Arbeitsgerichts Zürich, beleuchtet im nachfolgenden Artikel den rechtlichen Charakter von Boni und zeigt auf, wie Fragen dazu rechtlich zu beantworten sind.

  • KMU: Mit einem Klick zu vielen aktuellen Gesetzesänderungen

    Wie werden Unternehmen punkto Mehrwertsteuer administrativ entlastet? Wie erhält man einen einfachen Zugriff auf Informationen im Handelsregister? Zu diesen und weiteren Fragen gibt das KMU-Portal des Bundes Auskunft. In einer neuen Rubrik auf www.kmu.admin.ch werden sowohl aktuelle und künftige schweizerische Gesetzesänderungen als auch der jeweilige Stand der Dinge aufgezeigt.

  • Bundesgericht entschied zum Thema Kündigungsfrist

    Das Bundesgericht hat die langjährige konstante Rechtsprechung im Bereich der Kündigungsfrist bestätigt: Die Kündigungsfrist wird durch die Rückrechnung vom Endtermin aus bestimmt.

  • Arbeitsrecht: Welche Beweiskraft hat ein Arztzeugnis?

    Kann ein Arbeitgeber die Zuverlässigkeit eines Arztzeugnisses in Frage stellen oder muss er es in jedem Fall akzeptieren? Solche und weitere Fragen werden anhand konkreter Fälle in der neuen Sammlung arbeitsrechtlicher Entscheide SAE 2007 des Schweizerischen Arbeitgeberverbands thematisiert.

  • Schwarzarbeit bekämpfen: Kampagne informiert und sensibilisiert

    Am 1. Januar 2008 tritt das neue Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit in Kraft. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt die dazugehörige Kampagne, welche hinsichtlich Schwarzarbeit sensibilisieren und informieren soll.

  • Lehrvertrag statt Unterrichtsvertrag

    Um was für einen Vertrag handelt es sich, wenn eine Coiffeurschule mit einer jungen Frau schriftlich vereinbart, sie vorwiegend praktisch zur Coiffeuse auszubilden, dafür aber weder ein Schulgeld noch einen Lohn vorsieht? Das Bundesgericht hat entschieden, dass es sich in diesem Fall um einen Lehrvertrag handelt und nicht um einen Unterrichtsvertrag. Auch muss die Schule der Frau grundsätzlich einen Lohn zahlen.

  • Der Streik als neue Waffe der Unia?

    Die Gewerkschaft Unia betont den Wert der Sozialpartnerschaft, erprobt aber in „Pilotversuchen“ gleichzeitig eine neue gewerkschaftliche Streikstrategie. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband kann es aber keine „Vertragstreue von Fall zu Fall“ geben. Sollte die Unia diesen Weg einschlagen, wäre ihre Beteiligung an Gesamtarbeitsverträgen abzusprechen.

  • Kein Anlass für mehr Schutzbestimmungen beim Whistleblowing

    Kürzlich haben die eidgenössischen Räte einer Motion zugestimmt, um den Kündigungsschutz für so genannte Whistleblower oder Hinweisgeber auf Missbräuche zu verstärken. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt jedoch ausgeweitete Schutzbestimmungen ab.

  • Arbeitsrecht: Berufliche Pflichten verletzt – fristlos entlassen

    Welches können die rechtlichen Konsequenzen sein, wenn eine Intensivpflegeschwester die Pflegestation verlässt, ohne sich abzumelden oder für eine Vertretung zu sorgen? Wie verhält es sich mit der Verlängerung der Probezeit nach einem Unfall? Solche und weitere Fragen werden anhand konkreter Fälle in der Sammlung arbeitsrechtlicher Entscheide SAE 2004 des Schweizerischen Arbeitgeberverbands thematisiert.

  • Schweizer Aussenhandel: Im ersten Halbjahr 2010 wieder auf Wachstumspfad

    Der schweizerische Aussenhandel erhöhte sich im ersten Halbjahr 2010 deutlich. Der Höchststand des Jahres 2008 wurde aber noch nicht erreicht. Bei den Exporten vollzogen die Uhren- und die Metallindustrie gegenüber dem Vorjahr die eindrücklichste Wende.

  • Finanzmarktkrise hinterlässt Spuren bei den Sozialversicherungen

    Die Finanzkrise hat sowohl bei den Einnahmen und Ausgaben als auch bei den Vermögensanlagen der Sozialversicherungen deutliche Spuren hinterlassen. Anderseits zeige sich, dass die Leistungen der Sozialversicherungen in Krisenzeiten auch einen Beitrag zur Unterstützung der Konjunktur leisteten. Zu diesen Schlüssen kommt der Jahresbericht 2009 des Bundesrates über die Sozialversicherungen.

  • Den Arbeitsmarkt stärken, die Sozialwerke sanieren

    Medienmitteilung

    Die Schweiz hat die Krise gut gemeistert. Sie darf aber ihre Erfolgsposition nicht durch Einschränkungen der Arbeitsmarktfreiheit gefährden und muss die nötigen Sozialversicherungsreformen anpacken. Das betonte Verbandspräsident Dr. Rudolf Stämpfli am ARBEITGEBERTAG in Bern. Er plädierte engagiert für die Revision der Arbeitslosenversicherung und rief die Gewerkschaften zur konstruktiven Mitarbeit bei den Sozialversicherungsreformen auf. Bundespräsidentin Doris Leuthard thematisierte in ihrem Gastreferat die staatlichen Rahmenbedingungen für die Schaffung von Arbeitsplätzen und den Wohlstand von morgen. UBSVerwaltungsratspräsident Kaspar Villiger thematisierte in seinem Referat das Verhältnis zwischen KMU, Staat und Grosskonzernen.

  • Arbeitslosenversicherung: Beitragserhöhungen mit Revision bremsen

    Medienmitteilung

    Der Bundesrat hat heute über die hohe Verschuldung der Arbeitslosenversicherung informiert. Die Beiträge müssen um 0.5 Prozentpunkte plus ein Solidaritätsprozent erhöht werden, wenn die Revision der Arbeitslosenversicherung in der Volksabstimmung scheitert. So starke Beitragserhöhungen schaden der Wirtschaft und den Konsumenten. Deshalb muss die Revision unbedingt unterstützt werden.

  • MEM-Industrie verlängert Gesamtarbeitsvertrag bis Mitte 2013

    Die Sozialpartner der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie haben beschlossen, den derzeit gültigen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) bis Ende Juni 2013 zu verlängern. Der GAV wäre Ende dieses Jahres ausgelaufen. Die Vertragspartner wollen damit ein Zeichen des Vertrauens in der schwierigen wirtschaftlichen Situation setzen.

  • Mehr Personen mit Ergänzungsleistungen

    271 300 Personen mit AHV- oder IV-Renten erhielten im Jahr 2009 Ergänzungsleistungen (EL), das sind knapp 3% mehr als im Vorjahr. Für die Leistungen wurden 3,9 Mrd. Fr. ausgegeben – über 6% mehr als 2008. Dies zeigt die EL-Statistik 2009 des Bundesamts für Sozialversicherungen.

  • OECD: Weniger Migration während der Krise

    Im Zuge der Weltwirtschaftskrise wanderten deutlich weniger Menschen in OECD-Länder ein als in den Vorjahren. Wie die Organisation in ihrem Migrationsbericht festhält, nahm die Zuwanderung 2008 um rund 6 % auf 4,4 Mio. Personen ab. Die OECD bestätigt damit die Aussagen des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Aktualisierte Informationsplattform „Vereinbarkeit Beruf und Familie“

    Das SECO hat die Informationsplattform „Vereinbarkeit Beruf und Familie“ aktualisiert. Die Website bietet einen Überblick über die Massnahmen der Kantone und der Gemeinden punkto familienergänzende Kinderbetreuung und familienfreundliche Arbeitsbedingungen.

  • „Aktion 72 Stunden“: 1000 gute Taten in 3 Tagen

    30 000 Kinder und Jugendliche werden vom 9. bis zum 12. September 2010 in der ganzen Schweiz gleichzeitig rund 1000 gemeinnützige Projekte realisieren. Organisiert wird die „Aktion 72 Stunden“ von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände und ihren Mitgliederorganisationen.

  • 6. IV-Revision: Vernehmlassung zum zweiten Massnahmenpaket eröffnet

    Der Bundesrat hat das zweite Massnahmenpaket der 6. Revision der Invalidenversicherung (IV) in die Vernehmlassung geschickt. Ziel dieser IV-Revision 6b ist, die Rechnung der IV auszugleichen und ihre Schulden bei der AHV zu tilgen. Unter anderem soll das vierstufige Rentensystem durch ein stufenloses System ersetzt werden. Die Vernehmlassung dauert bis 15. Oktober 2010.

  • Kantone verstärken Bekämpfung der Schwarzarbeit

    Die Kantone haben die Kontrollen bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit intensiviert. Im Jahr 2009 wurden sowohl mehr Kontrollen durchgeführt als auch mehr Sanktionen verhängt, wie der Bericht über die Umsetzung des Bundesgesetzes gegen die Schwarzarbeit zeigt. Die Informationskampagne leistete zudem einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung der Bevölkerung.

  • Schweizer Exporte trotz schwachem Euro wiederum gewachsen

    Der Schweizer Aussenhandel wuchs im Mai 2010 kräftig. Gemäss der Eidgenössischen Zollverwaltung stiegen die Exporte trotz einem schwachen Euro, und auch die Importe legten zu.

  • 2-jährige berufliche Grundbildung: Nutzen höher als Kosten

    Der produktive Nutzen von Lernenden einer zweijährigen beruflichen Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest übersteigt im Durchschnitt die Ausbildungskosten der Betriebe. Zwischen den untersuchten Berufen bestehen jedoch erhebliche Unterschiede, kommt die erste Studie dieser Art zum Schluss.

  • Bundesrat bekräftigt Nein zu Ferieninitiative

    Der Bundesrat will an der bewährten geltenden Ferienregelung festhalten und empfiehlt die Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“ ohne Gegenentwurf zur Ablehnung. Er hat eine entsprechende Botschaft zuhanden des Parlaments verabschiedet. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt die Haltung des Bundesrats und spricht sich ebenfalls klar gegen die Initiative aus.

  • KOF prognostiziert für 2010 ein Wachstum von 1,8%

    Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich erwartet, dass die Schweizer Wirtschaft in diesem Jahr um 1,8% wachsen wird. Sie erachtet aber die Risiken für 2011 als hoch. Die Prognose für die Arbeitslosenquote wurde nochmals nach unten korrigiert.

  • Bundesrat erhöht Beitragssatz für Erwerbsersatzordnung

    Der Bundesrat hat entschieden, den Beitragssatz für die Erwerbsersatzordnung (EO) vom 1. Januar 2011 bis Ende 2015 von heute 0,3 auf 0,5 Lohnprozente anzuheben. Damit soll den zusätzlichen Ausgaben der EO für die Mutterschaftsentschädigung Rechnung getragen werden. Die Erhöhung ist je zur Hälfte von den Arbeitgebern und Arbeitnehmenden zu tragen.

  • Die Schweizer Industrie wächst wieder

    Die Schweizer Industrie wartet mit einer positiven Nachricht auf. Nach fünf Quartalen mit negativer Entwicklung stiegen sowohl die Produktion (+5,3%) als auch der Umsatz (+3,1%) von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich. Die Auftragsbestände (-0,9%) nahmen hingegen leicht ab.

  • Nationalrat setzt auf Managed Care-Modelle

    Der Nationalrat will, dass sich die Menschen in der Schweiz bei der Wahl einer Krankenversicherung künftig häufiger einem anerkannten Ärztenetz anschliessen als bisher. Er hiess eine Teilrevision des Krankenversicherungsgesetzes gut. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Bemühungen des Nationalrats, einen tragfähigen Kompromiss zu finden.

  • Personenfreizügigkeit bewährt sich auch in der Rezession

    Rund ein Jahr nach der Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens (FZA) auf Bulgarien und Rumänien fällt die Bilanz der Personenfreizügigkeit generell positiv aus. Zu diesem Schluss kamen die Delegationen der Schweiz und der EU im Rahmen des Gemischten Ausschusses des FZA in Brüssel.

  • Lehrstellen: Angebot und Nachfrage halten sich die Waage

    Die Situation auf dem Lehrstellenmarkt in der Schweiz blieb im April im Vergleich zum Vorjahresmonat konstant. Trotz angespannter Wirtschaftslage boten die Unternehmen 76 000 Lehrstellen an, 77 000 Jugendliche interessierten sich dafür.

  • Ständerat verabschiedet IV-Revision 6a

    Der Ständerat hat die Vorlage zur IV-Revision 6a im Sinne der Anträge seiner vorberatenden Kommission gutgeheissen. Die Revision enthält Massnahmen, mit denen die IV-Rechnung langfristig um 500 Mio. Fr. pro Jahr verbessert werden soll. Der Arbeitgeberverband begrüsst den ständerätlichen Entscheid und hofft auf eine rasche Bestätigung durch den Nationalrat.

  • Bund finanziert Aufbau und Betrieb des Familienzulagenregisters

    Die Schaffung eines zentralen Registers für Familienzulagen ist unter Dach. Der Ständerat schwenkte bei dieser letzten Differenz auf die Linie des Nationalrates ein, wonach der Bund neben dem Aufbau des Registers auch dessen Betrieb zu finanzieren hat. Der Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Rückverteilung CO2-Abgabe: Wirtschaft erhält 360 Mio. Fr.

    Seit 2008 erhebt der Bund auf fossile Brennstoffe wie Heizöl oder Erdgas eine CO2-Abgabe. Im Juni werden nun erstmals rund 360 Mio. Fr. aus dieser Lenkungsabgabe an die Schweizer Wirtschaft zurückverteilt.

  • Familienzulagenregister: Räte sind sich uneinig bei der Finanzierung

    Sowohl der Nationalrat als auch der Ständerat will, dass ein zentrales Register für Familienzulagen geschaffen wird. Doch wer für den Betrieb des Registers aufkommen soll, ist – nach einem weiteren Entscheid der grossen Kammer – noch offen.

  • Poliere mit einheitlichem Gesamtarbeitsvertrag

    Poliere im Bauhauptgewerbe haben neu einen einheitlichen Gesamtarbeitsvertrag (GAV). Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) hatte bisher zwei verschiedene Kaderverträge mit Arbeitnehmer-Organisationen. Der neue Vertrag tritt rückwirkend auf den 1. Juni 2010 in Kraft. 

  • Konsequente Umsetzung des Freizügigkeitsabkommens

    Nach dem Nationalrat will auch der Ständerat, dass die Schweiz für EU-Bürger, die mehr als 12 Monate durchgehend arbeitslos sind, die Aufenthaltserlaubnis auf 1 Jahr befristet. Diese im Freizügigkeitsabkommen vorgesehene Möglichkeit soll damit konsequenter angewendet werden. Der Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.

  • Wie wirkt sich die Einwanderung auf die Löhne aus?

    Werden in der Schweiz die Löhne gedrückt, weil sich der Arbeitsmarkt für ausländische Arbeitskräfte seit den 1990-er Jahren stärker geöffnet hat? Steigt durch die «Globalisierung» und insbesondere durch die «Bilateralen Verträge» mit der EU die Arbeitslosigkeit? Welche Rolle spielt die Importkonkurrenz? Zwei Studien im Auftrag des SECO versuchen, diese kontrovers diskutierten Fragen zu beantworten. 

  • IV-Renten und Ausländer: Bildung, Gesundheit und Arbeit relevant

    Die Quote neuer IV-Renten ist bei manchen Ausländergruppen höher als bei Schweizern. Eine Studie des Bundesamts für Sozialversicherungen erklärt dies insbesondere mit der Gesundheit, aber auch mit Unterschieden bei Ausbildung, Jobchancen und Integration.

  • Auch Ständerat sagt klar Ja zu zentralem Familienzulagenregister

    Nach dem Nationalrat sprach sich auch der Ständerat klar dafür aus, auf Anfang 2011 ein zentrales Familienzulagenregister zu schaffen. Damit soll der Mehrfachbezug von Kinderzulagen verhindert und der administrative Aufwand reduziert werden. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.

  • Geringere Zunahme der ständigen ausländischen Bevölkerung

    Ende April 2010 lebten 1,076 Mio. Ausländerinnen und Ausländer aus EU-/EFTA-Staaten in der Schweiz. Die Zunahme dieser Personen sank um 35%, was vorab auf die abgeschwächte Konjunktur zurückzuführen ist.

  • Ausländische Hochschulabsolventen mit erleichtertem Berufseinstieg

    Der Ständerat ist dem Nationalrat gefolgt und hat entschieden, dass Ausländerinnen und Ausländer mit einem Schweizer Hochschulabschluss leichter Zugang zum hiesigen Arbeitsmarkt erhalten sollen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Schritt.

  • Arbeitsmarkt-Erholung geht weiter – Erfolgreiche Arbeitsvermittlung

    Die Erholung am schweizerischen Arbeitsmarkt setzt sich fort. Gemäss den Erhebungen des SECO ist die Arbeitslosenquote gegenüber März um 0,2 Prozentpunkte auf 3,8% gesunken. Dank einer erfolgreichen Arbeitsvermittlung konnten der Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit und die Aussteuerungen im schwierigen Jahr 2009 in Grenzen gehalten werden.

  • Konjunkturerholung mit Risiken

    Die Konjunktur-Experten des Bundes halten am Szenario einer langsam fortschreitenden Erholung der Schweizer Wirtschaft fest. Während sie die Wachstumsaussichten für 2010 sogar noch leicht besser als bisher einschätzen, sehen sie die Risiken im Aussenhandel gestiegen. Die Aussichten für den Arbeitsmarkt haben sich laut SECO weiter aufgehellt.

  • Ja zu Kompromiss bei der 11. AHV-Revision

    Der Ständerat ist bei der 11. AHV-Revision weiterhin an einem Kompromiss mit dem Nationalrat interessiert und will Mittel für Frühpensionierungen bereitstellen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Bemühungen, eine Lösung zu finden. Er hält jedoch an den Zielen der Revision fest und plädiert für eine nachhaltige Finanzierung der AHV.

  • Mehr Konkurse, aber tiefere Verlustsumme

    Im Jahr 2009 wurden in der Schweiz 11 600 Konkurse eröffnet. Damit stieg diese Zahl so stark wie seit 10 Jahren nicht mehr. Die Gesamtverluste hingegen sanken deutlich auf 2,2 Mrd. Fr.; diese Zahl lag im Vergleich zum Vorjahr um 12 % tiefer.

  • AHV: Über 2,1 Millionen Menschen beziehen Rente

    Die AHV gab 2009 insgesamt 35,8 Mrd. Fr. aus, davon 34,9 Mrd. für Renten. Die AHV-Jahresrechnung schloss mit einem Überschuss von 3,9 Mrd. Fr. ab. Die Invalidenversicherung (IV) hingegen musste im vergangen Jahr erneut einen Fehlbetrag hinnehmen.

  • Weiterhin wenig Frauen in Chefpositionen von Unternehmen

    Während in den Chefetagen der 121 grössten Schweizer Unternehmen Deutsche, Amerikaner und Briten hoch im Kurs stehen, haben es Frauen noch immer schwer. Zu diesem Schluss kommt die Untersuchung einer Kadervermittlung.

  • Schweizer Wirtschaft wiederum gewachsen

    Das Bruttoinlandprodukt der Schweiz nahm im ersten Quartal 2010 gegenüber dem Vorquartal um 0,4 % zu. Positive Wachstumsimpulse gingen vor allem vom privaten Konsum und der Handelsbilanz aus, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte.

  • Mit Sicherheitsingenieuren gegen Berufsunfälle

    30 Deutschschweizer und 10 Westschweizer haben in diesem Jahr den Titel eines Sicherheitsingenieurs erlangt. Diese Ausbildung fördert gemäss bundesrätlicher Verordnung die Integration von Sicherheitsaspekten auf allen Ebenen der Unternehmensführung.

  • GAV 2010: Effektiv- und Mindestlöhne steigen um 0,7%

    Die Sozialpartner der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV) in der Schweiz beschlossen für 2010 eine durchschnittliche Lohnerhöhung um 0,7%. Das Niveau der Mindestlöhne nahm ebenfalls um 0,7% zu. Insgesamt wurde über die Löhne von 935 100 Personen verhandelt.

  • Umstrittene Deckungsgrade für öffentlich-rechtliche Pensionskassen

    Die Sozialkommission des Nationalrats will, dass Pensionskassen von Kantonen und Gemeinden innert 40 Jahren einen Deckungsgrad von 80% erreichen sollen. Sie empfiehlt damit ihrem Rat, auf den Vorschlag des Ständerats einzuschwenken.

  • Unfallversicherungsgesetz: Nationalratskommission bereinigt Revision

    Die Sozial- und Gesundheitskommission des Nationalrats will die obligatorische Unfallversicherung um 400 Mio. Fr. entlasten. Die Linke hat ein Referendum angekündigt, falls sich die Vorlage in den Räten in dieser Variante durchsetzen sollte.

  • AHV-Revision: Frühpensionierungen abfedern oder nicht?

    Die Sozial- und Gesundheitskommission des Nationalrates sprach sich bei der 11. AHV-Revision dafür aus, im umstrittensten Punkt – der Abfederung von Frühpensionierungen – auf die Linie des Ständerats einzuschwenken. Falls jedoch der Nationalrat im Herbst dem Ständerat folgt und keine weiteren Konzessionen an die Linke macht, will diese das Referendum ergreifen.

  • Arbeitslosenversicherung: Beitragserhöhungen mit Revision bremsen

    Medienmitteilung

    Der Bundesrat hat heute über die hohe Verschuldung der Arbeitslosenversicherung informiert. Die Beiträge müssen um 0.5 Prozentpunkte plus ein Solidaritätsprozent erhöht werden, wenn die Revision der Arbeitslosenversicherung in der Volksabstimmung scheitert. So starke Beitragserhöhungen schaden der Wirtschaft und den Konsumenten. Deshalb muss die Revision unbedingt unterstützt werden.

  • Uno-Frauenrechtskommission: Erstmals mit Schweizerin

    Die Schweiz erhält erstmals einen Sitz in der UNO-Frauenrechtskonvention (CEDAW). Patricia Schulz, die Direktorin des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG), ist von den CEDAW-Vertragsstaaten in den Ausschuss gewählt worden und wird am 1. Januar 2011 ihr neues Amt antreten.

  • Neue Regelungen zur Dauernachtarbeit

    Der Bundesrat hat am 30. Juni 2010 die Revision der Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz beschlossen. Die Änderung tritt am 1. August 2010 in Kraft. Der Schweizerische Arbeitgeberverband nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass die bisherige Praxis zur Dauernachtarbeit auf Verordnungsstufe verankert wird.

  • Mehr Freizeitunfälle, weniger Berufsunfälle

    Die Zahl der Freizeitunfälle stieg im vergangenen Jahr in der Schweiz um 3,3% auf rekordhohe 498 000. Die Zahl der Berufsunfälle hingegen sank um 3,5% auf 258 000. Insgesamt nahm die Zahl der Unfälle in der obligatorischen Unfallversicherung 2009 gegenüber dem Vorjahr um 1,4% auf 772 000 zu.

  • Viele Lehrstellen in der Deutschschweiz sind vergeben

    Der Lehrstellenmarkt in der Schweiz präsentiert sich rund zwei Monate vor dem Beginn der Lehren stabil. In der Deutschschweiz ist der Grossteil der Lehrstellen bereits vergeben, in der Westschweiz und im Tessin läuft die Rekrutierung noch, wie das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) mitteilte.

  • Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit sinken weiter

    Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz sank im Juni weiter. Die Arbeitslosenquote verringerte sich gegenüber dem Mai um 0,1% auf 3,7%. 144 473 Personen waren Ende Juni als arbeitslos registriert, 6601 weniger als im Vormonat. Auch die Kurzarbeit nahm im April ab.

  • OECD: Schweizer Arbeitsmarkt bleibt robust

    In der Schweiz ist die Arbeitslosigkeit während der weltweiten Wirtschaftskrise weniger stark gestiegen als in den meisten anderen Industrieländern. Zudem sind ältere Schweizerinnen und Schweizer länger erwerbstätig, kommt die OECD zum Schluss.

  • Jeder vierte Erwerbstätige in der Schweiz mit ausländischem Pass

    Im Jahre 2009 lebten 1,68 Mio. Ausländer ständig in der Schweiz, das entspricht 21,6% der Wohnbevölkerung. Davon stammt 1 Mio. aus EU- und Efta-Staaten. Jede vierte erwerbstätige Person in der Schweiz hat einen ausländischen Pass.

SCHWEIZERISCHER ARBEITGEBERVERBAND

Hegibachstrasse 47
Postfach
8032 Zürich

Tel.: +41 (0)44 421 17 17
Fax: +41 (0)44 421 17 18
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

banner zuwanderung

BBildungplus-DE

lohnbanner.gif

compasso.jpg

Zum Anfang