Mehr Arbeitssicherheit für Jugendliche

18. April 2013,  News

Bei der Arbeit verunfallen Jugendliche häufiger als ausgebildete Arbeitskräfte. Um diesem Umstand entgegenzuwirken, erteilt die Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit (Ekas) zwei Aufträge: Die Arbeitsinspektorate der Kantone und die Suva sollen je eine mehrjährige Präventionskampagne zum Thema Arbeitssicherheit für Jugendliche realisieren.

Die aktuelle Unfallstatistik zeigt: Das Berufsunfallrisiko von Jugendlichen war in den vergangenen Jahren stets höher als das durchschnittliche Unfallrisiko aller UVG-Versicherten. Im Auftrag der Ekas sollen «Safe at Work», ein Label der kantonalen Arbeitsinspektorate und des Seco, und die Suva mit je einer mehrjährigen Präventionskampagne die Unfallhäufigkeit bei Jugendlichen reduzieren.

Die beiden Präventionskampagnen starten im Herbst 2013 und verfolgen zwei sich ergänzende Ansätze. Die Suva führt den Dialog mit den Branchen und den Ausbildnern und stellt sicher, dass die jungen Mitarbeitenden wissen, bei welchen Gefahren sie «Stopp!» sagen und sicher weiterarbeiten müssen. «Safe at Work» spricht die Jugendlichen über Online- und Social-Media-Plattformen direkt an. Die beiden sich ergänzenden Strategien führen dazu, dass einerseits das Thema Arbeitssicherheit unter den Jugendlichen relevant wird und andererseits das entsprechende Wissen bei den Zielgruppen ankommt. Ziel beider Kampagnen ist es, im Rahmen des Ekas-Programms «Vision 250 Leben» die Zahl schwerer Berufsunfälle zu reduzieren.